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Ausbau meines Gewächshauses

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1 Ausbau meines Gewächshauses am 17.05.15 12:01

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Orchideenfruende,

nach mehr als zwei Jahren der Suche habe ich nun Anfang Mai d.J. endlich (gegen eine geringe monatliche Mietgebühr, welche auch Stromkosten beinhaltet) ein Gewächshaus für die Kultur meiner Orchidennsammlung gefunden (Entfernung 5,5 km von meiner Wohnung). Das Haus misst 8,0 x 3,0 m (ich werde wohl nur 4,0 oder 5,0 m der Länge in Betrieb nehmen). Es ist ein ziemlich altes Haus aus den 1970er Jahren, an welchem der Zahn der Zeit schon deutlich geknabbert hat: Die tragende Konstruktion besteht aus rostendem Eisen und klafft im First (dort wo beide Hälften zusammengeschraubt/geschweißt sind) schon einen bis mehrere Zentimeter auseinander. Viele Scheiben des 5mm starken Glases waren defekt. Deshalb waren/sind erstmal umfangreiche Dichtungsarbeiten mit Silikon, Montageschaum und Kunstglas erforderlich, bevor ich an den Aufbau der Stellagen und Hängemöglichkeiten für meine Pflanzen denken konnte!

Ich zeige nachstehend mal ein paar Fotos vom Gewächshauszustand bei Übernahme Anfang Mai und den ersten Fortschritten des Innenausbaus. Geplant ist eine Überführung meiner Sammlung (welche seit Oktober 2014 den Winter und das Frühjahr bei den Holms verbrachte/verbringt) in das Gewächshaus ab Anfang Juni d.J. Wichtig in einem der nächsten Schritte ist jetzt erstmal eine ausrechende Schattierung, um Sonnenbrände meiner Pflanzen zu vermeiden!

Von Zeit zu Zeit werde ich Fotos über den fortschreitenden Ausbau/die Inbetriebnahme mit meiner Sammlung zeigen.

Sollte dieser Beitrag falsch platziert sein, bitte ich die Moderatoren/Moderatorinnen, ihn an geeignetere Stelle zu verschieben.

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Zustand des Gewächshauses bei Übernahme Anfang Mai 2015

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Erste Schritte des Innenausbaues

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Derzeitiger Zustand des Ausbaues

Freundliche Grüße
Rolf

KarMa

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,
zuerst möchte ich Dir zu diesem Entschluss gratulieren. Sicher hast Du als Vision das fertige Objekt schon im inneren Blick. Es gehört schon einiges an Fantasie dazu, sich das Haus saniert mit Orchideen bestückt vorzustellen.
Doch wie im Märchen schon beschrieben: aus manchem Entlein wird ein stolzer Schwan.
Ganz viel Glück und gutes Gelingen wünsche ich, das wird sicher sehr schön werden. ja1

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,
und wie im letzen Bild zu erkennen sind schon einge Deiner Lieblinge dort eingezogen.
Dem Anschein nach hat das GWH nur eine einfache Verglasung. Läßt Du das so? Wünsche Dir gutes Gelingen damit.
Freundliche Grüße Norbert

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Na dann, frohes Schaffen. Bin gespannt auf das Ergebnis!


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Karin,

ich habe den Schwan natürlich im festen Blick! Es ist bereits mein dritter Gewächshausausbau (nach einem in den 1980er und einem weiteren in den 1990er Jahren). Zusätzlich habe ich durch Besuche in diversen Orchideenbetrieben und Privathäusern in den letzten drei, vier Jahren zusätzliche Anregungen gesammelt, welche ich nun versuche umzusetzen!


Hallo Norbert,

ich werde die Einfachverglasung erstmal lassen und abwarten, was der kommende Winter an Heizkosten bringt! Evtl. werde ich die Verglasung im nächsten oder übernächsten Jahr durch Stegdoppelplatten auswechseln. Alles eine Frage des Geldes! Alles auf einmal kann ich nicht finanzieren!
Und es sind nur ein gutes halbes Dutzend Pflanzen, die bisher eingezogen sind - sie standen/hingen in den letzten Wochen zuhause am Wohnzimmer-/Küchenfenster.


Hallo Franz,

Du darfst gespannt sein! Ich werde über den Fortgang des Ausbaues berichten!


Freundliche Grüße zusammenm
Rolf

Pooferatze

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

ein interessanter Bericht. Ich bin auf die Fortschritte gespannt. Mangels Garten wäre sowas auch eine Alternative für mich, daran habe ich noch gar nicht gedacht.

Ich wünsche dir gutes Gelingen


_________________
Viele Grüße

Eva

Daz

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Orchideenfreund
Solche Häuser kenne ich noch aus meiner Kindheit. Nur ein kleines Stück neben meinem Elternhaus befand sich damals eine große Gemüsegärtnerei und die Häuser dort sahen diesem sehr ähnlich.

Das alte Ding ist zwar keine Schönheit aber es hat Charme und ich kann mir ebenfalls schon gut vorstellen, wie gut es nach der Renovierung aussehen kann.

Die Größe ist für eine private Sammlung jedenfalls sehr schön und ich glaube Du kriegst das auch ganz voll.  Wink

Max Sch

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

endlich mal wieder ein Gewächshaus zu sehen!
Ich finde es immer extrem interessant zu sehen wie Orchideen im GWH kultiviert werden.
Ich wünsch Dir viel Erfolg bei Deinen Arbeiten und bin schon auf neue Bilder gespannt.

MfG Max

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo orchideenfreunde,

es hat einige kleine Fortschritte beim Ausbau meines Gewächshauses gegeben, und ein Dutzend Pflanzen haben auch schon ein Plätzchen gefunden. Ich plane für nächste Woche, die erforderliche Schattierung anzubringen, und dann kann meine Sammlung einziehen.

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Freundliche Grüße
Rolf

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Rolf,

Du musst es wissen, aber ich hätte die Bretter nicht nur auf vorne die hochgestellte Dachlatte als Stütze gesetzt. Ich vermute die Länge die Du angesetzt hast zwischen den 2 Streben/Pfosten auf ca.2m. Das mag im ersten Jahr noch gut gehen, aber das Holz zieht unweigerlich Wasser, auch wenn es druckbehandelt ist. Auf längere Frist wird die Festigkeit da nicht ausreichen um das Gewicht der Töpfe mit Pflanzen im Zustand gegossen ohne Bruch zu halten. Aber wie schon oben angesprochen, es ist deine Konstruktion, Du musst damit leben.


_________________
Gruß Franz
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Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
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Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Franz,

der Abstand zwischen den Pfosten beträgt jeweils nur 1,25 m. Aber Du hast nicht Unrecht: Ich hätte besser kesseldruckimprägnierte Latten genommen - nur habe ich die anfangs im Baumarkt nicht gefunden! Waren wohl gerade ausverkauft - genauso wie jetzt auch die Bretter...

Freundliche Grüße
Rolf

werner b

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Orchideenfreund
ich würde trotzdem sagen, dass diese Bretter mal 10 Jahre halten sollten.

Eine sehr interessante Doku Rolf.
wie wirst du das GWH denn heizen ?

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Werner,

wer weiß, was in 10 Jahren ist...

Ich denke mal, ich werde mir eine Gas- oder Petroleumheizung zulegen. In den 80er/90er Jahren habe ich meine damaligen beiden Gewächshäuser mit elektrischen Heizlüftern geheizt. Das war damals schon sündhaft teuer! Heute wäre das bei den Strompreisen nicht bezahlbar!! Ich werde allenfalls zur Sicherheit (falls die Gas- oder petroleumheizung mal ausfallen sollte, einen elektrischen Frostwächter aufstellen!

Wenn Jemand Ideen zur Heizung hat, habe ich da ein sehr offenes Ohr!

Freundliche Grüße
Rolf

Wodka

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Orchideenfreund
statt Holz in der Tragekonstruktion gäbe es auch preisgünstig feuerverzinkte gelochte Winkel, die leicht verschraubbar sind. Bei der Heizung sollte man darauf achten, daß sie einen Abzug hat. Verbrennungsprozesse produzieren u.a. Stickoxide, die auf längerer Sicht pflanzenschädlich sind. Es gibt sogenannte Heizkanonen mit Diesel zB 25kw oder weniger bei deiner GWH Größe mit und ohne Abluftführung, schau mal unter Heizkanone bei E*y

15 Ausbau meines Gewächshauses am 29.05.15 16:42

Evi

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

die neuere Generation von GW Heizungen (Heizkanone von Beckmann) sind wirklich sehr moderat im Stromverbrauch. Petroleum, wenn es hochwertig ist, läuft auch ganz schön ins Geld und ich denke, Gas geht auf Dauer auch nicht, wegen Sauerstoffmangel, wenn es länger kalt bleibt und man nicht lüften kann. Wie dick ist denn die Verglasung? Ich "rette" mich auch immer ganz gut, indem ich im Winter 10 cm dicke Styrodurplatten von innen stelle, unten herum, von oben kommt dann immer noch genug Licht herein. Und ich lege mit Campingmatten aus, das macht dann ca. 2 - 3 Grad aus, obwohl das Fundament gut isoliert wurde. Natürlich macht es sich bei der Stromrechnung bemerkbar, aber es ist noch o.k. Glücklicherweise sind unsere Winter hier an der Bergstraße auch nicht so hammerhart. Nun, die Orchideen sind halt, wie bei euch auch, meine Passion. Oder wie meine Familie sagte, als das GW kam: "der Wahnsinn hat einen Tempel bekommen". Laughing

Viele Grüße

Evi

Pooferatze

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Orchideenfreund
Evi schrieb: Oder wie meine Familie sagte, als das GW kam: "der Wahnsinn hat einen Tempel bekommen". Laughing

Viele Grüße

Evi

llaachen Der Spruch ist super!


_________________
Viele Grüße

Eva

Christian N

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Orchideenfreund
[quote="Evi"]... "der Wahnsinn hat einen Tempel bekommen". Laughing



der Spruch ist gut !!!!!!  LaughingLaughingLaughing          , den bringe ich in güldenen Lettern über meiner Gewächshaustür an,
selbst wenn ich damit Deine Urheberrechte verletze.


Gruß
Christian

Peregrinus

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Globalmoderator
Viel Spass und Glück mit dem Glaskasten, Rolf. Wenn ich so etwas hätte (und Zeit und Knete) wäre ich schon froh drüber.
Spielst Du denn Lotto? Cool


_________________
herzliche Grüße
Matthias

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Evi,

ich habe ja noch vier bis fünf Monate Zeit, mich für eine Art der Heizung für den Wahnsinn zu entscheiden! Der Tipp mit den Styroporplatten ist gut - damit lässt sich das Fundament (ca. 60 cm hoch) von innen bestimmt wärmedämmen. Das Glas ist 5 mm dick, aber ein paar Grad Wärmedämmung lassen sich auch bestimmt durch ein "Einpacken" mit Luftpolsterfolie im Winter erzielen.

Freundliche Grüße
Rolf

Christian N

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

ein GWH dieser Größe kannst Du im Winter nicht wirtschaftlich beheizen, wenn Du nur eine Einscheibenverglasung mit Noppenfolie hast.

Spätestens, wenn die Heizung betriebsbereit ist, sollte der beheizte Kulturraum ( ich nehme an, temperiert ) durch eine Trennwand verkleinert sein.

Wenn das GWH eine Ost-West-Ausrichtung hat, kann man die Nordwand von innen mit Styoporplatten verkleiden. Der Verlust des von dieser Seite kommenden Streulichtes wird durch die Erhöhung der Wärmedämmung mehr als wettgemacht.
Bei meinem GWH habe ich sogar zusätzlich beide Giebel mit Styrodurplatten verkleidet.

Die Dämmung des Betonsockels ist aufgrund seines Flächenanteils unverzichtbar. Er sollte aber nach Möglichkeit von außen mit einer Perimeterdämmung (Styrodur mit überlappenden Fugen) gedämmt werden.
Bringt man innen eine Wärmedämmung an, heizt sich im Sommer der Kulturraum tagsüber besonders schnell auf. Das Wärmebeharrungsvermögen des Betons kann dann nicht zur Vermeidung von Temperaturextremen genutzt werden.
In meinem GWH habe ich den Betonsockel innen mit 10 cm dicken Porenbetonplatten verkleidet.
Im Winter werden sie trocken gehalten und stellen eine hervorragende Wärmedämmung dar.
Im Sommer werden sich naß gesprüht, saugen das Wasser wie ein Schwamm auf und erhöhen die Luftfeuchte im GWH.

Für den Innenausbau bieten sich (Wodka hat schon darauf hingewiesen) besonders kostengünstig und leicht zu verarbeitende Baukastensysteme für Schwerlastregale vom Baumarkt an. Aus diesen Lochwinkeln in verschiedenen Längen mit Aussteifungsecken und passenden Schrauben lassen sich Trennwandkonstruktionen, Tische und Wandregale einfach herstellen.
Erwähnenswert sind noch die leichten U-Profile für den Trockenbau. Sie lassen sich mit der Blechschere zuschneiden, mit Trockenbauschrauben verbinden und mit dünnen, durchsichtigen Profiltafeln beplanken. Man kann auch Styroporplatten darin einschieben und befestigen sowie Kabelwannen daraus bauen.

Ich hoffe, daß ein paar Anregungen für Dich dabei sind.


Gruß
Christian

Leni

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Orchideenfreund
Hallo Rolf
Ich finde dein Projekt extrem ambitioniert, um das diplomatisch positiv auszudrücken.
Was den eigentlichen Innenausbau anbetrifft setze eher auf Stahlrahmen und Gitter. Hier ein Tipp, falls du keine hunderte von Euros ausgeben willst, sei ein regelmäßiger Besucher von Verschrottungsbetrieben, eine Fundgrube sage ich dir und für wenig Geld.
Wenn du schweißen kannst, kannst du echt alles machen.
Ich hatte damals einfaches 40 er 4 Kant Rohr verschweißt und oben drauf Stahlgitter wie bei Lichtschächten aufgelegt. Bomben Stabil und keine stehende Nässe und keine Angst vor Keimansiedlungen.
Zu der Heizthematik. Es ist die zentrale Thematik.
Oder anders, jede Art der Erhöhung des Dämmwertes spart dir sauviel Geld. Dein GWH aktuell selbst mit 50 er Styroporplatten an den Stellwänden saugt dir 1000 sende Euros aus der Tasche.
Und du hast noch nicht einmal geklärt, wie du heizen wirst. Strom scheidet auf Grund der Ineffizienz aus . Klar.
Aber, was bleibt dir denn? Ich hatte damals ewig lange gesucht nach Gas oder anderen Anlagen für den Hobbybereich.
Es gab nur offene Brenner, deren CO2 Emissionen bei Gas waren weit über dem förderlichen Teil, sodass gelüftet hätte werden müssen und damit das CO2 samt Wärme durchs offene Fenster wieder raus.
Systeme mit geschlossenen Abgasabführsystem sind Schonsteinfeger Abnahmepflichtig hier bei uns (= Pfalz) und hätte ich niemals genehmigt bekommen, weil die Auflagen einfach unerfüllbar waren.
Wenn du mit Gas Heizen willst, wirst du auf die üblichen Flaschenware 11 Kg oder eventuell 33 Kg gehen wollen ( wobei bei 33 Kg das Kg teuerer ist als bei 11 Kg). Weißt du wie lange so eine Gasflasche reicht, wenn du einen Tageswert von 15 Grad halten wolltest? ( bei Mir lag der Rechnung eine Standard 16 mm DSG Platte vor und eine Wintertemperatur von Nachts -5 Grad und Tags +2) Sie ( 11 Kg Flasche) hätte gerade mal 44 Stunden gehalten.
Mein Tipp: Überdenke das nochmals genau. Ich würrde heute im Hobbybereich inzwischen 24 mm 6 fach Stegplatten verwenden, die haben bessere Iso Werte als Häuser, kosten zwar um die 50 € der m², aber du holst das Geld binnen 1-2 Jahren über die Heizeinsparung rein. Da sie Acryl sind spielt der UV Wert keine Rolle mehr, da kommt genug durch Smile

LG

Leni

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Wodka, Hallo Christian, Hallo Leni!

Zunmächst mal herzlichen Dank für Eure wirklich konstruktiven Tipps und auch für Eure konstruktike Kritik, Leni und Christian, zum Innenausbau!

Natürlich sind eine geeignete wirtschaftliche Beheizung und Wärmedämmung zwei zentrale Voraussetzungen für den Betrieb des Gewächshauses! Aber es fiel/fällt soviel auf einmal an: Gedanken zum Ausbau und zur Schattierung, welche für mich erstmal vorrangig waren/sind und die auch erstmal finanziert werden mussten/müssen, damit ich meine rund 200 Pflanzen schnellstmöglich aus ihrem "Winterquartier" bei den Holms in das Gewächshaus überführen kann - schließlich möchte ich meine Pflanzen wieder täglich pflegen und wachsen sehen! Stellmöglichkeiten sind inzwischen geschaffen, die Schattierung werde ich voraussichtlich nächste Woche durchführen (das Gewächshaus ist Ost-/Westexponiert und die Sonne steht den ganzen Tag vor allem prall auf der Süd-Glasfront! Danach werden die Pflanzen einziehen.

Ich habe mich nun für eine erste grundsätzliche Maßnahme zur halbwegs wirtschaftlichen Beheizung entschlossen: Zur Halbierung der Gewächshausfläche auf knapp 12 qm (4,00 x 2,90) durch Einbau einer Stegdoppelplatten-Wand (mit Tür natürlich). Darüber hinaus denke ich darüber nach, den Betonsockel (ca. 65 cm hoch) mit Styropor- oder Styrodurplatten wärmezudämmen.

Zum zentralen Thema Beheizung favorisiere ich nach Internet-Recherche nunmehr eine Elektro-Umluftheizung. Ist diese zu kostenintensiv muss ich über eine Gasheizung (mit Sauerstoff-Zufuhr) nachdenken. Ich werde mich zu beiden Varianten bei Krieger oder/und Hunecke fachkompetent beraten lassen!

Was Eure Kritik zum Innenausbau betrifft, ist der Zug für Stahl-/Gitterkonstruktionen und Lochwinkel/U-Profile "abgefahren", weil ich (vielleicht zu vorschnel?) bereits einen Status Quo aus Holz geschaffen habe! 10 - 15 Jahre sollten die Holzkonstruktionen ja wohl halten - wer weiß schon, wie ich dann mit 75 oder 80 Jahren (falls es mich dann noch gibt) körperlich und geistig "drauf" bin!

Freundliche Grüße
Rolf

23 Ausbau meines Gewächshauses am 30.05.15 20:06

Evi

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Orchideenfreund
Hallo Rolf.

ich will dir ja keinen Stress machen, aber denk mal über folgendes nach:

im Winter kann es schon mal - 10 ° C werden, wenn deine Orchis 15 °C brauchen (meine brauchen z. B. 18 - 20 °)
muss die Heizung 25 ° ausgleichen! Und ich denke, dein Glas hält nicht allzuviel ab.
Gas: bei der Größe, auch "nur" 12 m² braucht man, wie Leni schon sagte, einiges. Du würdest also mind. mit einem 2-Flaschen System oder soger mehr, arbeiten müssen. Dass sollte aus Sicherheitsgründen nicht ins GW, heißt, Mauerdurchbruch. Du willst ein Abgasrohr legen, ok. das Abgas geht raus, aber auf selbem Weg kann auch Kälte rein.
Denk auch mal an die Flaschenschlepperei. Gut, ich bin ein Sicherheitsfreak, ich habe zu meiner E-Heizung noch eine Gasheizung mit Kat. Sollte nachts der Strom ausfallen, dann übernimmt die Gasheizung, sie steht während der Frostperiode im Standby Modus, der kostet mich pro Saison auch ca. 10 kg Gas. Das weiß ich jetzt, aber im ersten Jahr hab ich dauernd geguckt, ob noch genug Gas in der Flasche ist. Mich macht sowas immer sehr nervös.

Schattierung gibt es z. B. 3 oder 4 m breit als Rollenware bei Gehako. Preislich recht überschaubar. Etwas zum Rauf- und Runterrollen wäre natürlich schicker, hab ich aber noch nicht gefunden, wenn jemand da was weiß, wäre super.

Und, um noch einen draufzusetzen, Glas ist halt nicht mal ansatzweise bruchfest, was machst du, wenn just bei minus 10 Grad eine Scheibe kaputt geht? Ich weiß, ich bin gemein, aber all diese Überlegungen haben mir einige schlaflose Nächte bereitet.

@ Christian: hmmmmmmmmmmm, Urheberrechte, bring mich nicht in Versuchung Very Happy


LG
Evi

Leni

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Orchideenfreund
Hallo Rolf
Die anberaumte Abtrennung auf deinen realistischen Bedarf ist für mih der erste Schritt in die richtige Richtung.
Die Seitenwände würde ich ab Oktober komoplett mit Styropor 5 cm einkleiden. Styropor zieht Wasser und verliert damit einiges an Dämmwert, Styrodur ist dann besser.
Du könntest dir mal ausrechnen, ob es günstiger ist, Styropor 5 cm zu verwenden und diese mit einer Teich oder GWH Folie gegen Feuchtigkeit zu schützen.
Was Evi schrieb stimmt. In Deutschland ist ein 2 Wegeventil einfach nicht erlaubt aus Sicherheitsgründen. Ich habe mir damals überlegt, die Füllmengen täglich über eine Waage mir zu bestimmen, aber das war mir alles viel zu viel Arbeit.
Zudem fand ich  keine Gasheizung mit Abluftanlage und externer Luftansaugung. Man hätte die Abluftrohre so ziehen können, dass die Rohre noch viel Wärme ans Haus abgeben und durch Ventilation die Wärme gleichmäßig im GWH verteilt wird. Eventuell sind jetzzt 15 Jahre später solche Heizungen erhältlich.
Das schöne ist, Rolf, du kannst heute dir fast bis auf den Cent vorab ausrechnen, wieviel KW Heizleistung du brauchst. Ich an deiner Stelle würde das machen und dann nochmals überdenken, ob das so Finanzierbar ist oder ob du nicht doch gleich in eine extrem gute Verglasung aus den aktuell besten schlagfesten Mehrfachstegplatten gehst.
Wenn du Bezugsquellen brauchst, schicke mir gerade ne PM.

LG

Leni

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Bei GWH aus Glas gibt es eine einfache Formel für die Bestimmung der erforderlichen Wattzahl:

Außenglasfläche in m² x angenommene Temperaturdifferenz x Faktor k

Faktor k bei Einfachglas ca. 5 da GWH-Glas was dicker

z.B. 30m² Glas x 25°C Differenz Innen/Außen x 5 =3750Watt= fast 4 KW Heizleistung


_________________
Gruß Franz
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