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1 Bitte um Hilfe am 19.01.13 15:24

Gast


Gast
Meine cattleya ist glaube ich krank. Sie hat weiße Stellen. Zuerst dachte ich das es Wolläuse sind. Aber die Pflanze hat das jetzt schon über einen längeren Zeitpunkt. Was könnte das sein? Oder sind es vielleicht doch Wolläuse, kann aber keine Tierchen sehen.

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2 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 15:44

Eli1

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Admin
Hallo
Schau mal und vergleiche die Bilder bitte.
Ich sag mal Wollis. Und wenn sie die schon länger hat,dann hat sie die schon zu lange.
Als ich noch Cattsen hatte, habe ich manchmal als Kontrolle extra vorsichtig denn dünnen bastähnlichen Überzug an den Bulben abgeschält, drunter verstecken sich diese Biester gerne.

http://www.orchideen-wien.at

3 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 15:56

Gast


Gast
Oh je, na das wär ja nicht so schön wenn es doch Wolläuse wären. Dann werd ich sie mal behandeln.

4 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 16:38

Gast


Gast
Ich habe jetzt noch einmal geguckt. Also ich kann wirklich keine Tierchen feststellen. Außerdem läßt sich das Weiße ganz mühelos abwischen. Könnte es vielleicht ein Pilz sein? Es sieht so aus, als wenn Weiße Sporen dran wären. Die Pflanze ist auch nicht klebrig.

5 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 16:46

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Ines,

glaube es der Eli, es sind Läuse. Du kannst mit einer Seifenlösung-Spiritusmischung fürs erste die Ausbreitung stoppen, aber sicherer ist ein Spray.

Gruß Franz

http://www.bordercollie.ranch.de

6 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 16:48

Gast


Gast
Ja mach ich.

7 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 17:05

Daz

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Orchideenfreund
Na Leute, wo habt Ihr denn Eure Brillen gehabt?

Es sind Schildläuse. Bild 1: Nymphenstadium, Bild 2: Adulte Tiere. Zweimal Lizethan oder ein anderes systemisches Mittel und gut war's. Twisted Evil

8 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 17:12

Gast


Gast
So, hab jetzt mal behandelt. Hab sie eingepinselt mit dem Zeug was ich von Wichmann geschickt bekommen hab. Dann hab ich die Pflanze in einen großen Plastikbeutel gestellt und luftdicht verschlossen. Wie lange muß sie jetzt dort drin bleiben?
Ich denke auch das es vielleicht Schildläuse sind, denn Wollläuse kenne ich.

9 Re: Bitte um Hilfe am 19.01.13 19:14

Gast


Gast
Das sieht aus wie die, die ich im Sommer auf meiner C. gaskelliana hatte.
Diaspis boisduvalii heißen die Übeltäter, glaub ich ueberlegen - es schaut aus wie ein Mischbefall von Woll- und Schildläusen. Die weiblichen Tiere haben einen hellgelben Schild, die Männchen bilden wollige Nester. Habe das auch nur als Info von woanders her.
Ich habe bei meiner Pflanze auch die alten Hüllblätter abgezogen, weil sie sich dort anscheinend auch sehr wohl fühlen.

10 Schildläuse? am 20.01.13 8:06

Rudi

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Orchideenfreund
Hallo! Ich habe das gleiche Problem, aber bei mir ist es nicht so schlimm! Ich habe mir die Biester letztes Jahr durch eine neue Pflanze eingeschleppt, nun bekomme ich sie nur wieder schwer los. Klar die Hüllblätter kommen immer runter! Ich sprühe mit Provador 5WG, hat jemand Erfahrung mit dem Zeug?
Bis bald, Rudi!

11 Re: Bitte um Hilfe am 20.01.13 8:48

Franz

avatar
Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Rudi,

Mit Provador habe ich keine Erfahrung. Ich nehme bei Schädlingsbefall Axoris, ein Mittel, was mir mit 2 x iger Anwendung immer geholfen hat.

Gruß Franz

http://www.bordercollie.ranch.de

12 Krankheiten& Schädlinge am 20.01.13 10:37

diehey

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Orchideenfreund
Hallo zusammen,
ich habe auch eine Frage dazu,ich verwende Perfekthion aber so richtig hilft es nicht, oder die Biester sind sehr Hartnäckig.
Viele Grüße
Dieter

13 Re: Bitte um Hilfe am 20.01.13 10:55

Leni

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Orchideenfreund
diehey schrieb:Hallo zusammen,
ich habe auch eine Frage dazu,ich verwende Perfekthion aber so richtig hilft es nicht, oder die Biester sind sehr Hartnäckig.
Viele Grüße
Dieter

Hallo Dieter
Perfektion enthält den Wirkstoff Dimethoat und ist ein Dinosaurier unter den Wirkstoffen. Hier liegen in vielen Bereichen Resistenzen vor. Daher, wechsle immer mal wieder den Wirkstoff.
Das ist eine Grundregel, die man beherzigen sollte. Alternative Produkte, sind Lizetan, Unden, Provado, Axoris um nur einige zu nennen.
Bei jedem Befall mit Schild-Woll-Schmierläusen sollte eine 2 malige Wiederholung im Abstand von 7-10 Tagen getätigt werden.
Diese Konsequenz ist notwendig, da die Eierstadien vom Wirkstoff nicht erfasst werden.

LG

Leni

14 Re: Bitte um Hilfe am 20.01.13 11:23

Gast


Gast
Ich habe ja nun meine behandelten Pflanzen in Plastiktüten eingepackt. Wie lange sollten sie dort drin bleiben?

15 Krankheiten&Schädlinge am 20.01.13 13:44

diehey

avatar
Orchideenfreund
Hallo passon,
ich habe meine noch nie in Plastiktüten eingepackt, eingesprüht und fertig.
Viele Grüße
Dieter

16 Re: Bitte um Hilfe am 20.01.13 13:46

Gast


Gast
Hallo Dieter,
ich habe es hier im Forum gelesen das es dann wohl wirksamer ist. Also kann ich sie auch einfach nur so hinstellen.

17 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 6:58

Gast


Gast
Das sind eindeutig Schmier- bzw. Wolläuse. Nach dem Bild ein sehr starker Befall.

Hier hilft nur eins:

Austopfen, Pflanze reinigen von allen losen Substratteilen, Topf und Substrat in den Restmüll.

Pflanze für eine Stunde komplett baden bzw. satt überall einsprühen. Gute Mittel in Kombination sind in Kombination:

0,5 g/kg Methiocarb
0,25 g/kg Thiacloprid

gibt es z.B. von Bayer Lizetan plus bzw. Spinnmilbenspray plus.

Nach dem Abtrocknen komplett neu topfen und in 4-5 Tagen wieder gießen.

18 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 7:11

Gast


Gast
Danke Thomas für Deine Antwort! Kennen wir uns vielleicht? Very Happy

19 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 7:37

maxima

avatar
Orchideenfreund
Eli1 schrieb:Hallo
Schau mal und vergleiche die Bilder bitte.
Ich sag mal Wollis. Und wenn sie die schon länger hat,dann hat sie die schon zu lange.
Als ich noch Cattsen hatte, habe ich manchmal als Kontrolle extra vorsichtig denn dünnen bastähnlichen Überzug an den Bulben abgeschält, drunter verstecken sich diese Biester gerne.


...ich bin mir 100% sicher, scratch scratch dass das Schildläuse sind. Der Befall ist auch schon länger. ich ziehe bei meinen Cattleyen immer ganz vorsichtig den Bast von den Bulben ab, damit ich nicht das neue Trieb-Auge verletze und die Pflanzen besser unter Kontrolle habe. Aber diese Dinger sind so hartnäckig und kommen immer wieder ganz unten bei den Wurzeln an Stellen wo man sie lange nicht sieht und oben wo die Pflanze geblüht hat.Wie bei obigem Bild.
Bei zwei Cattleyen die ich habe, kann ich machen was ich will, da kommen sie immer wieder. Aber der neue Spray mit Lizetan von Bayer ist sehr gut.

Liebe Grüße

Edith



Zuletzt von maxima am 22.01.13 8:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Nachbearbeitung Text)

20 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 7:39

Gast


Gast
Thomas,

ich denke dass Milla Recht hat. Diese fiesen Biester hab ich auch (wieder) ... Diesmal nehm ich
auch Lizetan, Abwechslung muss sein.

Milla schrieb:Das sieht aus wie die, die ich im Sommer auf meiner C. gaskelliana hatte.
Diaspis boisduvalii heißen die Übeltäter, glaub ich ueberlegen - es schaut aus wie ein Mischbefall von Woll- und Schildläusen. Die weiblichen Tiere haben einen hellgelben Schild, die Männchen bilden wollige Nester. Habe das auch nur als Info von woanders her.
Ich habe bei meiner Pflanze auch die alten Hüllblätter abgezogen, weil sie sich dort anscheinend auch sehr wohl fühlen.

21 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 7:52

Gast


Gast
Hallo Thomas,
ich glaube auch nicht das es Wolläuse sind. Die Pflanze stand inmitten der anderen Orchis. die anderen sind nicht befallen. Auch müßte doch dann alles klebrig sein. Das ist es nicht.

22 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 8:27

pit

avatar
Orchideenfreund
ich habe schon seit Jahren das gleiche Problem. Die Cattleyen sind da besonders anfällig. Zwischen den Cattleyen stehen Prosthecheas und Oncidien, Maxillarias und Cycnoches. Bei alle diesen Pflanzen hatte ich bisher noch nie einen Befall - aber die hartlaubigen Cattleyen sind anscheinend besonders beliebt.

Ich hab die letzten 2 Jahre im Frühjahr, und im Herbst vor dem einräumen je 2 Mal im Abstand von 2 Wochen mit Litzetanspray behandelt. Gerade wenn man die Pflanzen im Herbst vom Garten zurück auf die Fensterbank stellt, kommt es nach meiner Erfahrung spätestens nach 2-3 Wochen zu einer Vermehrung der Läuse. Über den Winter kontrolliere ich jede Cattleya im Abstand von 2 Wochen intensiv nach Befall und pinsle, wenn ich was sehe, Spiritus oder sprühe mit Promanal (Paraffinöl in Waser-Emulsion von Neudorff).

Ich war das letzte Jahr sehr frustriert über diese Problematik und war der Meinung, dass ich offenbar Cattleyen auf der Fensterbank bezüglich der Luftfeuchte keine optimalen Bedingungen bieten kann, obwohl ich im Hausflur nicht heize und relativ feuchte Luft habe. Ich habe aber auch festgestellt, dass selbst große Orchideengärtnereien in ihren Gewächshäusern die gleiche Probleme mit diesen Schädlingen haben.

Ich möchte nun im Frühjahr eine neue Behandlung mit einem anderen wirkstoff durchführen. Könnt ihr mir da was empfehlen.

Gruß Pit

23 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 9:18

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Pit,

ich verwende das ebenso systemisch wirkende Mittel Axoris und habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Gruß Franz

http://www.bordercollie.ranch.de

24 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 9:38

pit

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Orchideenfreund
hallo Franz,
weißt du ob Axoris die gleichen Wirkstoffe wie Litzetan hat - dann würde es ja keinen sinn ergeben?

Pit

25 Re: Bitte um Hilfe am 22.01.13 10:05

Leni

avatar
Orchideenfreund
@Pit
Nein ist ein anderer aus der Wirkstoffgruppe der Neonikotinoide.
Axoris ist ein Produkt von Compo, Lizetan von Bayer.

@All
Ich habe auf der Seite vorher insgesamt die Problematik kurz angerissen und etliche Produkte auch genannt.
Für mich ist es ein Phänomen, wie ein paar Posts später Fragen gestellt werden, die eigentlich schon längst beantwortet wurden. Wink
Ich beantworte inzwischen Fragen nach Mitteln nicht mehr mit Wirkstoffen, sondern exakt mit Produkten, da dies hilfreicher ist.
Nochmals zur Behandlung von Läusen aller Art aus dem Bereich Woll/Schild und Schmierlaus. Es ist eine hartnäckige Pestilenz die aus der Kombination Konsequenz und richtiges Mittel sicher bekämpft werden können. Jede zu behandelnde Pflanze ist vor irgendwelchen anderen Maßnahmen zu verschonen!
Umtopfen bedeutet immer Stress für eine Pflanze, die Behandlung mit Spritzmitteln ebenfalls, daher ist jedes Umtopfen vor und während der Behandlung absolut tabu. Einpacken in Plastiktüten soll welchen Sinn denn haben?
Ist diese Pestilenz im Wurzelbereich anzutreffen ist ein halbstündiges Bad in der Giftlösung vollkommen ausreichend.
Ist nach insgesamt 3 maliger Behandlung mit Abständen von 7-10 Tagen immer noch aufflammender Befall da, so ist das Mittel zu wechseln.
Zusammenfassung:Der meiste Befall mit dieser Pestilenz wird durch fehlende Konsequenz einfach nicht wirklich bis auf Null gefahren, eventuelle Resistenzen sind die Folge. In den wenigsten Fällen liegen schon bei Bekämpfungsbeginn echte Resistenzen vor. Der Markt hält genug unterschiedliche Wirkstoffe bereit, um dem Herr zu werden. Smile

LG

Leni

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