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Zusammenhang Neutrieb und Wurzelwachstum

+5
emmily
Biene
DieterH
Franz
Leo H.
9 verfasser

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emmily

emmily
Orchideenfreund
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Lese das durch und dann weißt du Bescheid!

Christian N

Christian N
Moderator
Franz wollte mit seinem Link offensichtlich verhindern, daß das Fahrrad neu erfunden wird.

Aber wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen!


Gruß
Christian


Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hier im Forum wird relativ viel unter den als wichtig gekennzeichneten Punkten an Grundwissen vermittelt. Aber es ist in der heutigen Zeit Personen wichtiger zu fragen als zu lesen.

Ich habe dazu schon an einigen Stellen gesagt, man hat es nicht mehr nötig was zu lesen denn Frage ergibt Antwort.

Nur wenn zum x.ten Mal die selbe Frage kommt, sorry, wie würdet ihr denken. Dann verzweifelt man fast und gibt es auf.

Klar werden in solchen angezogenen Berichten viele Aspekte von Naturformen dargestellt weil dort feste Tatsachen vorliegen. Wenn eine Kreuzung Wurzelwachstum vor Neutrieb mit einer anderen Art Wurzelwachstum nach Neutrieb gemacht wird ist das in dem Falle nicht so bestimmbar. Da setzt sich meist ein Kreuzungspartner durch (muss aber nicht sein). Aber das dürfte doch mit ein wenig Verständnis klar sein. Hybriden ticken eben anders.


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Menschen finden Ehrlichkeit so lange gut, bis Du etwas sagst was ihnen nicht passt.
http://www.bordercollie.ranch.de

Gast

avatar
Gast
Als primärer Fragesteller fasse ich mal zusammen, was ich aus dieser Diskussion gelernt habe:

Cattelya Naturformen sind bei Neutrieb und Wurzelbilung etwas eigen und bilden neue Wurzeln nur am Neutrieb. Das ist auch einleuchtend, denn unter den rauen Naturbedingungen wäre ein Weiterwachsen aus alten Pseudobulben nur bei sehr, sehr guten Bedingungen sinnvoll. Trotz der komfortablen Wachstumsbedingungen in der "Gefangenschaft" halten sie, genetisch bedingt, an dieser Tradition fest. Hybriden dagegen halten sich nicht an diese Regel und sind eher bereit, sich in alle Richtungen auszubreiten. Da meine Cattelya-Hybride eine sehr traurige Vorgeschichte hatte, schiebt sie aus Sparsamkeitsgründen neue Wurzeln (ich hoffe ich habe bei meiner nichts falsch beobachtet) auch nur aus dem neuen Trieb.

Sehe ich das so richtig?

Gruß
Uwe

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Franz schrieb:Nur wenn zum x.ten Mal die selbe Frage kommt, sorry, wie würdet ihr denken. Dann verzweifelt man fast und gibt es auf.

Also, ich habe in diesem (Fach)-Forum noch keine Diskussion darüber gefunden, ob es stimmt oder nicht, dass Cattleyen nur aus Neutrieben wurzeln. Und, wie der Verfasser des erwähnten Artikels schreibt, "wohlgemerkt nur einmal".

Jedenfalls habe ich hier ein Exemplar von jemandem übernommen, welches wie verrückt aus alten Trieben wurzelt und dies mindestens zum zweiten mal.

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Ergänzung zu meinem Beitrag unter #30

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NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
uweldwgw schrieb:Hallo Leo,

schau Dir mal den Patienten an. Den Artnamen wußte die Orchideengärtnerei, bei der ich die Pflanze (billig) erworben habe auch nicht.

Gruß
Uwe

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Hey Uwe,
das ist doch ein schönes Experiment. Daraus kann man nur lernen. Unter Extrembedingungen können sich auch botanische Arten anders verhalten als artspezifisch, negativ wie auch positive.
In Deinem Fall würde ich einfach mal abwarten was passiert. Das ein Neutrieb erscheint ist doch schon ein gutes Zeichen. Irgendwann wird er schon mit neuer Wurzelbildung beginnen.

Ich hatte dieses Jahr viele meiner 3jährigen Sämlinge neues Substrat verpassen müssen. Die Wurzeln sahen im Kokohusk gar nicht so gut aus, da musste ich reichlich ausdünnen, zum Teil blieb von ihnen nichts mehr übrig. Manche Fälle erschienen mir schon hoffnungslos, weil ich alle Wurzeln wegschneiden musste. Ein schöner Trieb hing an einer anderen nur ganz locker dran, den ich dann einfach abgetrennt habe. Zum wegschmeißen war mir das aber irgendwie zu schade. Was habe ich gemacht? Es geht darum sie zu stimulieren. Ich packe sie dazu in ein Glas mit Zuckerwasser, ca. 20g/L. Dieses muss natürlich regelmäßig gewechselt werden und das Rizom sollte sauber sein, eventuell leicht mit einer weichen Zahnbürste reinigen. Nach zwei Wochen zeigte sich eine deutliche Schwellung an einer Nodie und nach weiteren 2 Wochen war es schon so groß, dass es auch so weiterkommt, muss aber unter gespannter Luft gehalten werden. Jetzt nach 6 Wochen sieht es schon so aus:
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Es kann sein, wie in einem anderen Fall passiert, das dieser Neuaustriebe schon bald eine Wurzel ausbildet. In diesem Falle bekommt er dann seinen eigenen Topf verpasst, so wie hier zu sehen
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Bis dahin werden sie unter gespannter Luft gehalten.
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Unten eine Schicht feuchte Tonkugeln, darüber Holzkohle und darauf die Bulbe.
Aktuell ist die Jahreszeit günstig hierfür aber im Winter wird es wohl eher nicht gelingen. Zwischendurch erhalten Sie etwas Blattdüngung.

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum
DieterH schrieb:

Also, ich habe in diesem (Fach)-Forum noch keine Diskussion darüber gefunden, ob es stimmt oder nicht, dass Cattleyen nur aus Neutrieben wurzeln.

... und diese Aussage trifft nicht nur für Cattleyen zu.

Am neuen Trieb einer Cattleya wachsen je nach Art (und damit auch vererbt in Hybriden) gleich zu Triebbeginn Wurzeln oder zum Herbst, bevor die Bulben auswachsen.

An der Basis der alten Bulben werden niemals neue Wurzeln gebildet!

Das heißt jetzt aber nicht, dass die Wurzeln dieser alten Triebe (Bulben) nicht wieder neu austreiben können und frische Wurzelspitzen treiben. Sonst würden die Orchideen wohl kaum in der Natur überleben können.


Wenn Rückbulben austreiben, werden an den neuen Trieben auch neue Wurzeln wachsen - manchmal wachsen erst die Wurzeln und dann der Trieb.

Alles nur eine Sache der Definition. Embarassed


Abschließend nochmal zur Ausgangsfrage (Beitrag 1 + 4): mit was für Wasser wird die aufgebundene Cattleya denn gesprüht?

Regenwasser - Leitungswasser - mit oder ohne Dünger ( = Salzgehalt?)

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
uwe schrieb:An der Basis der alten Bulben werden niemals neue Wurzeln gebildet!

Hallo Uwe, aus einem anderen Thread bin ich (leider) etwas vorbelastet.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Das sind doch neue Wurzeln aus alten Trieben, oder verwechsle ich als blutiger Anfänger, Laie etwas?

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Da kommen die Wurzeln aus dem letzten Trieb heraus, nach Triebabschluss.

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum
... soweit man das auf dem Foto erkennen kann, sind das jeweils die aktuellen (neuen) Triebe des Jahres (hier gleich drei) - und die machen jetzt Wurzeln.

Auf deinem Bild (Beitrag 31) kann man jedenfalls keine Zuordnung der vielen Wurzeln zu den einzelnen Bulben der letzten Jahre treffen.
Wie schon erwähnt, wachsen auch alte Wurzeln der Vorjahresbulben immer mal wieder weiter indem sie neue Wurzelspitzen bilden...

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Vielleicht hilft es bei der Beurteilung, wenn ich ein Bild der Pflanze einstelle, wie sie aussah, als ich sie bekam. Ich habe das verdorbene Velamen so weit wie möglich abgemacht und dann die Pflanze nur mit den alten Wurzelfäden in Regenwasser gestellt.

Sämtliche ! Pflanzenteile haben an der Basis neu gewurzelt, ältere Bulben die bereits geblüht hatten, Rückbulben und auch abgeschnitten Triebreste. Seit Februar hat sich ein kräftiger Neutrieb entwickelt, dieser wurzelt besonders stark. Das Sphagnum ist etwa 3 Monate dabei wegen seiner postiven Wirkung auf das Wachstum.

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum
Ich sehe nur alte Wurzeln ohne frische Wurzelspitzen...

Aber wenn du 100 jähriges Orchideenwissen umschreiben willst, nun denn.

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Nur kapieren, nichts umschreiben. Wenn links im Bild, wo die Wurzel rausspitzt, kein Alttrieb ist, sondern ein Neutrieb, oder der letzte Trieb wie Norbert sagt, dann habe ich es kapiert. Einen Neutrieb hatte ich mir anders vorgestellt:
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Gast

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Gast
also manche Antworten sind hier extrem unfreundlich finde ich - Dieter hat einfach eine Frage gestellt und emilly kriegt eine Herzattacke und beschuldigt Dieter dass man nichts in Frage stellen soll.

Ich finde je länger Leute wachsen desto weniger interssieren sie sich andren zu helfen und meinen ihre Hinweise wären Gold wert. Das hilft generell weniger finde ich.

Wenn ich ein neues Handy kaufen will dann frag ich nicht jemanden der letztens vor 30 Jarhen ein handy gekauft hat, da frag ich meinen Neffen der erst seit 2 Jahren handys benutzt - der hat da viel mehr Erfahrung.

Natürlich ist das kein Vergleich aber die meisten Substrate die ich benutze gab es vor 30 Jahren nicht mal!

Der Artikel ist auf Rinde konzentriert und wenn man mit Rinde wächst ist der Artikel 100% korrekt. Wurzeln binden sich regelrecht um Rinde rum und beim umtopfen ist es unmöglich die Wurzeln beim umtopfen nicht zu Schaden.

Da muss man aber nicht unbedingt mit Rinde wachsen und die alten Regeln können möglicherweise gebrochen werden.

Bei Dieters Pflanze waren die alten Wurzeln vergammelt, da musste sowieso umgetopft werden.

Deswegen weniger erfahrene Wächser zu beschimpfen ist doch wahnsinn.

Eine Sache ist mir klar an dem Tag wo ich meine dass ich nichts mehr zu lernen hab weiss ich dass ich zu alt geworden bin.

Leni

Leni
Orchideenfreund
Ich habe mitgelesen und antworte nicht. Ich habe viel Erfahrung und nein, ich mag da nicht antworten.
Ich mag mich weder angehen lassen, noch mich mit plumper Respektlosigkeit bewerfen lassen.
Wer wirklich will hört hin, ist dankbar für jeden Tipp.
So hab ich das von den alten Kultivateuren damals gelernt um selbst meine Kulturen zu starten, zu verbessern. Ich mache heute manches anders, an den grundlegenden Dingen kommt man nicht vorbei.
Unterschätzt mir die Rinde nicht, egal was für neue Substratbestandteile es geben mag.
Wie schrieb Christian, nicht jedes Rad muss neu erfunden werden.
Das stimmt, und gerade bei den Orchideen.
Am Ende des Tages bestimmt der Standort, die Wahl der Orchidee und mein Feingefühl über Misserfolg oder Erfolg.
Der Handyvergleich gefällt mir nicht, weil eine Cattleya gaskeliana schon vor 150 Jahren sehr erfolgreich kultiviert wurde, so wie heute.
Wurzeln schädigst du meistens beim Umtopfen, aber in der Regel ist das viel zu dramatisiert.
Es gibt Orchideen, die sind beleidgt nach dem Umtopfen, joa, kommen aber wieder. Andere sind erleichtert und powern durch.
Niemand beschimpft hier jemanden auf Grund seiner fehlendenden Erfahrung, sondern moniert eine arrogante und abgehobenene Grundhaltung gegenüber über Jahrzehnte erworbenen Wissens.
Ein Bsp: Ich, über 30 Jahre Kuzlturerfahrung, habe mir Pahpiopedilen bestimmter Sektionen zulegen wollen. Für mich absolutes Neuland. Also habe ich den erfahrendsten Kultivateur dieser Sektionen hier im Forum kontaktiert. Ich habe viele Fragen gestellt, tolle Antworten bekommen, ich bin dafür sowas von dankbar. Niemals wäre ich auf den Gedanken gekommen dieses Füllhorn an Wissen anzuzweifeln. Ich hatte Ideen, wir haben gefachsimpelt, er gab mir Ratschläge, die mehr als Gold wert sind.
Das ist es, was z.B. Emmi meint.
Schau Emmis Cattleyen an, was willst du mehr? Manchmal ist vieles so einfach.....



LG




Leni

Gast

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Gast
Diese Diskussion errinnert mich an einen Doktor den ich vor kurzem in einer Dokumentation gesehen hab, er hat als 60 Jähriger gemeint dass er das Gehimniss gefunden hatte bis 120 zu leben und mit 60 Jahren war er nur halb durch mit dem leben.
Er hat eine neue Diät benutzt, kann mich jetzt nicht mehr errinnern welche, da haben über die letzten Jahrzente mehrere Experten neue dieten erfunden - die Atkins diät ist die die ich am besten kenne.
Naja am ende des Tages finden die alle heraus dass keine deren Methoden langzeitig gut funktionieren, eine gute diät mit ein bisschen von allem meine ich immer.
Meine Mutter isst zum beispiel keine Kartoffeln mehr obwohl ich sehr viel Kartoffeln esse. Ich meine Kartoffeln sind die beste Basis einer diät - sie meint Kartoffeln machen fett (a la Atkins diet)
Naja, Punkt der Geschichte - der Doktor ist extrem untergewichtigt geworden, hat sehr viele Gesundheitsprobleme gekriegt aber da er von seiner Methode überzeugt war und der Welt was beweisen musste hat er weitergemacht und ist 20 Jahre später gestorben.
Trotzdem ein respektables Alter aber nichts überwältigendes - ich meine sogar hätte er meine diät verfolgt hätte er 20 Jahre mehr gelebt.
Hätte ich ihn je getroffen, hätte er bestimmt gemeint ich hätte eine arrogante und abgehobenene Grundhaltung gegenüber über Jahrzehnte erworbenen Wissens.

Die Leute die früher gemeint haben dass die Erde Rund sei, als man noch dachte die Erde sei flach wurden auch beschuldigt eine abgehobenene Grundhaltung gegenüber über Jahrzehnte erworbenen Wissens zu haben und wurden auf Lagerfeuern verbrannt.


Ich sehe hier weniger arrogantes Benehemen, nur dass es immer was neues zu finden gibt und alte Methoden immer verbessert werden. Ich bin Erfinder und alles was jemals erfunden worden ist finde ich klasse, Handys, Internet, computer. Flugzeuge, Autos etc. Wenn ein teleportationsgerät jemals erfunden wird werde ich nicht böse sein dass das Auto dann keine gute Reisemethode mehr wär... Soll ich also meinen das Auto wird für den rest meines Lebens die beste Reisemethode sein?  Oder soll ich einfach meinen bis jetzt ist es die beste Methode bis jemand vorbeikommt und eine bessere Methode erfindet. Wird diese Person beschuldigt das Auto nicht zu respektieren? Sehr Wahrscheinlich Wink

Erfahrung ist natürlich viel Wert und hilft sehr vielen Menschen aber wenn jeder immer alles kopiert dass bisher gemacht wird dann würden wir nie neues entdecken. Leute die Sachen befragen machen das nicht aus Respektlosigkeit sondern aus Neugier.

Ich finde es mehr Repektlos Neugier und Erfinderungslust als Respektlos zu bezeichnen nur weil die Person nicht eine Methode benutzen will die die andere Person seit Jahrzenten benutzt.

Jeder hat ein Recht seine eigene Meinung zu haben.

Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Tom,

ich finde es unsachlich wie Du hier argumentierst. Die Natur lebt gewisse Regeln und verhält sich ohne Einfluss des Menschen danach. Wir lesen in diesem Beitrag von seiten der Erfahrenen wie es in Natura abläuft.

Wenn dann Jemand meint aus älteren Bulben wachsen Wurzeln können das durch Not vor dem Tod von der Pflanze gebildete Wurzeln einer Hybride sein. Jedenfalls ist es nicht der Regelfall sondern wenn Ausnahme die keiner natürlichen Haltungsform entspricht. Wer stur an einer Behauptung klebt den wird man nicht belehren können. Daher sollten wir hier wieder das praktizieren was unseren Orchideen gut tut, gefällt und zum Zuwachs führt ohne wenn und aber.


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Gruß Franz
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http://www.bordercollie.ranch.de

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Franz schrieb:Wenn dann Jemand meint aus älteren Bulben wachsen Wurzeln können das durch Not vor dem Tod von der Pflanze gebildete Wurzeln einer Hybride sein.

Das werde ich mir merken, meine Frage hat also was gebracht. Und, ich merke mir außerdem, dass man Cattleyen, zumindest Hybriden, sehr schön neu bewurzeln kann substratlos in Regenwasser, ohne den sicheren Tod der Pflanze befürchten zu müssen. Vorteil: Die Neubewurzelung kann gut beobachtet werden.

Danke für die zahlreichen Antworten.

Ich werde im Cattleya-Fach-Forum keine Fragen mehr stellen, bin zu stur und nicht ehrfürchtig genug.

Christian N

Christian N
Moderator
Hallo Orchideenfreunde,


Was erwartet Ihr von diesem Forum und was bringt es Euch ?

Ein Forum ist auch immer ein Marktplatz der Eitelkeiten.

Es kommunizieren darin Menschengruppen mit einander, die sich sonst in der Öffentlichkeit kaum beachten, das Einzige, was sie verbindet, ist ihr Hobby.
Da treffen im Extremfall ganz junge Enthusiasten, die noch nicht richtig schreiben gelernt haben, auf ganz alte, die schon überlegen müssen, wem sie ihre Orchideensammlung vermachen.
Die Einen wollen stolz von ihren ersten Erfolgen berichten oder stellen Fragen, die sie sich mit ein bischen mehr Recherche selbst beantworten könnten.
Die Anderen zeigen ihre Schätze und geben ihre Erfahrungen preis, deren Wert man aber eigentlich nur erkennen kann, wenn man selbst schon lange genug "im Geschäft" ist.
Sie reagieren manchmal beleidigt, wenn das nicht richtig gewürdigt wird.

Und dann der Gegenstand der Begierde:  
Mehrere Zehntausend Orchideenarten und eine Zahl an Hybriden, die vor Jahrzehnten schon die Hunderttausend überschritten hatte.
Von den ersteren sind oft nicht einmal die Heimatstandorte bekannt oder sie sind schon vernichtet und die letzteren wurden seit vielen Generationen überwiegend wahllos miteinander gekreuzt.
Da wird es schwierig, Rezepte für eine erfolgreiche  Kultur aufzustellen, wie wir sie doch alle gern hätten, von  Verallgemeinerungen ganz zu schweigen, und selbst die Identifikation der Einzelpflanze ist oft unmöglich.

Wenn man das alles berücksichtigt, wird man feststellen, daß persönliche Eitelkeiten hier völlig fehl am Platz sind, die Orchideen selbst sind schon kompliziert genug.

Im Gegenteil, wir sollten froh darüber sein, daß sich uns mit dem Forum so eine großartige Gelegenheit bietet, über alle Gegensätze hinweg ein gemeinsames Miteinander zu finden, das allen nicht nur Freude und Entspannung, sondern auch viel Wissen und Verbundenheit mit der Natur bringt.


Gruß
Christian

Gast

avatar
Gast
Ich hatte ja mit der Ausgangsfrage angefangen. Für mich ist ein Forum (und ich bin seit 20 Jahren in einem Forum eines ganz anderem Sachgebietes aktiv) eine Diskussionsrunde bzw. ein Mittel zum Erfahrungsaustausch. Das scheint hier etwas anders zu sein.Wenn ich Grundlagen lesen will kauf ich ein Fachbuch oder besuche Wikipedia. Dazu brauche ich kein Forum. Also Hinweise: "Les' dieses oder jenes." sind nicht willkommen.

Den etwas langatmigen Artikel von William P. Rogrson habe ich gelesen. Als Quintessenz aus diesem Artikel hätte man mir, wie ich nun selbst herausgefunden habe, auch antworten können: "Es gibt bei Cattelyas keine festen Regeln. Schon bei Naturformen gibt es viele Unterschiede in den Wachstumsperioden. Also beobachte Deine Pflanze und verzweifle nicht, wenn sie das zeitliche segnet."

Das wäre eine korrekte Antwort gewesen und hätte nicht zu Anfeindungen geführt.

Gruß
Uwe

Christian N

Christian N
Moderator
Ganz so einfach ist das nicht.

Zuerst möchte ich anmerken, daß es schon ein Orchideenforum gibt, das keine neuen Mitglieder mehr aufnimmt, weil “....
Fragen, die Anfänger beschäftigen, wurden alle schon x-mal kompetent und mit großer Geduld beantwortet ...“, und den Neulingen die bereits vorhandenen Erfahrungsberichte anbietet.

Ich glaube nicht, daß dies für unser Forum eine Option wäre.

Aber mittlerweile gehen auch bei uns eine Menge Informationen in der Vielzahl der Beiträge unter.
Deine Fragen sind ganz sicher schon mal behandelt worden, aber allein unter Kulturforme & -Methoden finden sich schon 17 Temen als wichtig gekennzeichnet und die restlichen Themen füllen schon 8 weitere Seiten.
Wer klickt sich schon durch hunderte von Beiträgen, wenn ihn ein Problem beschäftigt ?
Da ist es einfacher, ein neues Thema auf zu machen.

Das Problem dabei ist, daß Antworten, die wertvolle Informationen bieten, in der Flut der Beiträge untergehen und auch mit der Suchfunktion nicht wieder zu finden sind.

Die mittlerweile achtlos behandelten Bücher haben nicht nur ein Inhaltsverzeichnis, sondern oft auch ein Stichwortverzeichnis.

Das haben wir nicht, aber wir haben ein Informationsproblem, das die Suchfunktion nur teilweise oder gar nicht beheben kann.

Jeder Forumsteilnehmer kann sich aber gut überlegen, ob er das Forum durchstöbert, bevor er ein neues Thema anfängt, um eine Frage zu stellen. Dieses Thema sollte dann aber ein spezielles Wort enthalten, das eine Suchanfrage ermöglicht.
“Wurzelwachstum“ und “Austrieb“ werden uns allerdings wieder die Grenzen der Suchfunktion aufzeigen.


Gruß
Christian

Gast

avatar
Gast
Ja Christian, eine zielführende Suchfunktion zu organisieren ist wirklich nicht so einfach. Natürlich habe ich, wenn ich Infos zur Kultur meiner Arten suche, ins Suchfeld den Artnahme eingegeben. Da kommt aber auch wirklich alles unsortiert, was irgendwann mal jemand zu dieser Art gesagt oder die betreffende Art fotografiert hat. Da geht dann das Suchen weiter. Angenehm überrascht war ich u.a., daß bei Euchile citrina gleich am Anfang der Beitrag von Franz erschien, welcher alle wichtigen Fragen zur Kultur kurz und verständlich enthält. Mehr Suchen braucht es da nicht.

Die meisten Fragen betreffen ja ohnehin die Kultur. Währe 'ne Wahnsinnsarbeit, aber eventuell kann man die Suchfunktion so organisieren, daß nur die zielführenden Beiträge (welche das sind darf natürlich nur der Fachmoderator oder der Admin festlegen) auf die Suchfrage hin erscheinen. Bilder und Glückwünsche zu Kulturerfolgen sind zwar reizvoll, machen aber die Suche kompliziert und müssen auf eine Suchanfrage hin nicht erscheinen.

Ansonsten enthalten die einzelnen threads natürlich viel Interessantes. Ich will da absolut nichts kritisieren. Ich werde aber bei eventuell künftigen Fragen vorsichtiger vorgehen.

Gruß
Uwe

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum
DieterH schrieb:
uwe schrieb:An der Basis der alten Bulben werden niemals neue Wurzeln gebildet!


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Das sind doch neue Wurzeln aus alten Trieben, oder verwechsle ich als blutiger Anfänger, Laie etwas?

Vielleicht kommt mein Beitrag etwa spät, aber ggfs. kann man hiermit Irrtümer aus dem Wege räumen:

Die dicken Wurzeln mit der grünen Wurzelspitze sind frische Cattleyawurzeln.

Die dünnen Wurzel sind keine frischen Wurzeln von Cattleyen - was auch immer das sind. --> Hinweis auf Beitrag 50

Eine Pflanze macht nicht dicke und dünne Wurzeln.



Zuletzt von UweM. am 11.07.20 17:59 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum
DieterH schrieb:[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Jetzt habe auch ich es begriffen:

die "dünnen Wurzeln" sind offensichtlich die Leiterbahnen der alten Wurzeln, nachdem das alte Velamen abgezogen worden ist (vgl. unter echts auf dem Bild - dort kann man noch Fragmente vom Velamen erkennen).

Solche Wurzelfragmente dürften nicht mehr überlebenfähig sein. Darüber habe ich aber auch noch nicht gelesen oder gehört.

Bekannt ist nur, dass sich das Velamen zurückbilden kann, wenn die Orchidee in das Substrat wächst.

Insoweit sind dier hier gemachten Aussagen richtig, dass sich an alten Bulben keine neuen Wurzeln bilden.

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