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Schädlinge an Orchideen, aber welche?

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Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Hallo zusammen, Very Happy

ich habe lange versucht mein Problem mit meinen Orchideen selber zu lösen aber nun brauche ich dringend Hilfe von Euch.

Vor ca. 6 Monaten bemerkte ich Veränderungen an den Herzblättern von sechs Phalaenopsen. Die Veränderungen traten nur an den Herzblättern auf die im Wachstum waren, alle anderen Blätter waren ohne Schäden. Das Schadbild konnte ich nirgends im Internet finden, erschwerend kam hinzu das ich an keinem Blatt irgend ein Krabbeltier finden konnte.
Als aber eine meiner Lieblingsorchideen ihr Herzblatt aufgrund der Schädigung verlor entschloss ich mich, die betroffenen Orchideen mit einem systemisches Insektizid (Careo) zu behandeln. Außerdem mit Alitis Pilzfrei, ich wusste ja nicht worum es sich handelt.

Danach war etwas Ruhe, die beschädigten Herzblätter wuchsen weiter. Hier Bilder wie sie heute aussehen:

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Die Rückseite:

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Diese hatte es besonders schlimm erwischt:

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Die Rückseite des Blattes ist viel weniger beschädigt als bei der ersten:

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Alle haben überlebt und von den sechs betroffenen Orchideen, haben vier nun Blütentriebe gebildet. Die beiden auf den Bilder auch.
Sorgen habe ich mir lange um die Orchidee gemacht, die das Herzblatt verloren hat. Aber sie bildet zu meiner Überraschung, gerade ein neues.

Seit einiger Zeit habe ich nun Probleme mit kleinen schwarzen, schnell fliegenden Insekten und an einigen neuen Phaleonopsen sind die Wurzeln wie weg gefressen. Ich dachte an Trauermücken und deren Larven im Substrat. Also habe ich mir Gelbtafeln bestellt und außerdem Nematoden. Das sind kleine Würmer die auf biologischer Basis die Larven der Trauermücken im Substrat vernichten.

Jetzt kommt das große ABER, als ich die Bilder gemacht habe entdeckte ich auf einem Foto dieses Insekt, das verdächtig nach Thripse aussieht.

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Und dieses kleine schwarze Ding habe ich in dem neuen Herzblatt der Orchidee gefunden, die ihr Herzblatt verloren hatte:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Hat jemand von Euch eine Ahnung womit ich es zu tun habe? ueberlegen
Soll ich jetzt die Nematoden zur Bekämpfung von Trauermücken Larven einsetzen? Oder doch lieber noch mal ein systemisches Insektizid? Dann müsste ich diesmal alle meine Orchideen behandeln, auch meine Vandas, vertragen die das überhaupt?
Und was ist mit den Orchideen die gerade blühen? Das ist zur Zeit eine Vanda Ascocenda Orange Mandarin, eine Dendrobium Phaleonopsis, eine Laelia rubescens var. alba, und natürlich die Nopsen die gerade Blütentriebe bilden.
Mal ganz davon abgesehen das es unglaublich aufwändig wäre meinen ganzen Bestand zu behandeln, ich besitze insgesamt 30 Orchideen.

Bevor ich also zur chemischen Keule greife möchte ich Euch gerne fragen. Vielleicht wisst Ihr welcher Schädling mir das Leben so schwer macht? Es würde mir sehr helfen gezielt zu behandeln.

Eli1

Eli1
Admin
Hallo
Ich vermute! bei den 1.2Bildern könnte es sich um mechanische Schäden handeln.
(Manchmal sieht man mech. Schäden nicht so genau, wenn das Bild zu stark gezoomt wurde, bei tierischen Schädlingen ist das allerdings nützlich)
Bei den Insekten dürfte es sich um Thripse handeln.

http://www.orchideenhobby.at

Angi

Angi
Globalmoderator
Hallo,

bei dem vorletzten Bild vermute ich, dass die Pflanze auch an Wollläuse litt oder auch noch leidet. Dieses wollartige Gespinst kommt mir bekannt vor.


_________________
LG

Angi

Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi Kees Snyder
https://bordercollie-niko.jimdo.com/

Ed

Ed
Orchideenfreund
Angi schrieb:Hallo,

bei dem vorletzten Bild vermute ich, dass die Pflanze auch an  Wollläuse litt oder auch noch leidet. Dieses wollartige Gespinst kommt mir bekannt vor.

Zustimmung, Angie, die Pflanze leidet akut noch an den Läusen.
Die kleinen,hellen runden Punkte gehören auch dazu, vielleicht Jungtiere, jedenfalls kann man sie feucht wegwischen zurück bleiben dann die Vertiefungen im Blatt.
Die Schädlinge sind nicht einfach wegzubekommen, denn sie halten sich auch im Wurzelbereich auf.

Angi

Angi
Globalmoderator
Ed schrieb:
Angi schrieb:Hallo,

bei dem vorletzten Bild vermute ich, dass die Pflanze auch an  Wollläuse litt oder auch noch leidet. Dieses wollartige Gespinst kommt mir bekannt vor.

Zustimmung, Angie, die Pflanze leidet akut noch an den Läusen.
Die kleinen,hellen runden Punkte gehören auch dazu, vielleicht Jungtiere, jedenfalls kann man sie feucht wegwischen zurück bleiben dann die Vertiefungen im Blatt.
Die Schädlinge sind nicht einfach wegzubekommen, denn sie halten sich auch im Wurzelbereich auf.

Danke Ed, meine Erfahrungen sind, dass ohne Austopfen, säubern der Wurzeln vom alten Substrat und neuem Eintopfen, die Wollläuse immer wieder auftreten werden. Da kann man die Pflanze behandeln wie man will, die Viecher kommen immer wieder.
Ich hatte meine Pflanzen während der Behandlung nie im Substrat.


_________________
LG

Angi

Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi Kees Snyder
https://bordercollie-niko.jimdo.com/

Ed

Ed
Orchideenfreund
Genau, Angie.
Nachdem ich vor einem halben Jahr meine allerwelts Catt-Hybride geteilt und neu eingetopft hatte habe ich jetzt in drei Töpfen diese Schädlinge. Eingesprüht hatte ich die Wurzel aber das hat nicht gereicht, ein Bad über längere Zeit wäre sinnvoller und besser gewesen.
Jetzt säubere ich fast täglich mit einem Pinsel aber ich muß da wohl noch mal ran.

Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Hallo zusammen,

Vielen Dank für Eure Antworten.
mechanische Schäden sind es nicht da sie an mehreren Orchideen gleichzeitig auftauchten.
Und auch wenn man es auf den Bildern nicht genau sieht, es sind keine Gespinste sondern das Gewebe ist wie sklerotisiert. Wollläuse kann ich keine entdecken und die verschwinden doch auch nicht so einfach. Die Orchideen wachsen inzwischen ohne weitere Schäden, weiter.  
Außerdem, Wollläuse müsste man doch sehen, oder? Und glaubt mir, ich habe meine Orchideen genaustes untersucht, nicht nur einmal.

Falls es doch Wollläuse sind, was tun? Chemische Keule mit Celaflor Careo?

Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia
Kaylani schrieb: Chemische Keule mit Celaflor Careo?

Ja!!!


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Menschen finden Ehrlichkeit so lange gut, bis Du etwas sagst was ihnen nicht passt.
http://www.bordercollie.ranch.de

Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Franz schrieb:
Kaylani schrieb: Chemische Keule mit Celaflor Careo?

Ja!!!

Auch die Orchideen an denen nichts ist? Shocked  Es sind nur Nopsen betroffen, an keiner anderen Orchidee konnte ich bisher etwas feststellen und sie hängen dicht an dicht. Ist das nicht auch untypisch für Wollläuse?

Im Schlafzimmer:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Küche:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Leni

Leni
Orchideenfreund
Kaylani schrieb:
Franz schrieb:
Kaylani schrieb: Chemische Keule mit Celaflor Careo?

Ja!!!

Auch die Orchideen an denen nichts ist? Shocked  Es sind nur Nopsen betroffen, an keiner anderen Orchidee konnte ich bisher etwas feststellen und sie hängen dicht an dicht. Ist das nicht auch untypisch für Wollläuse?
Auch an denen, denn, bis du sie siehst, sind sie schon ordentlich dran. Es ist eine prophylaktische Maßnahme.



LG




Leni

Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Ich Danke euch vielmals Smile .
Wie wende ich es am besten an? Die Orchideen einsprühen oder besser komplett eintauchen?
Einige haben Blüten oder Blütentriebe. Kann das Mittel schaden?

Und noch eine Frage. Vor einigen Monaten habe ich die betroffenen Orchideen schon mal mit Celaflor Careo behandelt. Kann es zu Resistenzen kommen?

Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia
Careo kann bis 2 x im Jahr angewendet werden, bei darüber mehrfacherer Anwendung kommt Resistenz auf. Beim Sprühen eben nicht in die Blüten sprühen, da das Mittel systemisch wirkt wird es auch so in der Pflanze verteilt. Tauchen? Ich kenne die Substratzusammensetzung nicht, evtl. aufschwimmen und das sollte vermieden werden. Weiterhin zieh Einmalhandschuhe zu deinem Schutz an.


_________________
Gruß Franz
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Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Ich werde sprühen, ich hoffe das ich dann auch alle erwische, die im Substrat sitzen. Aber wie du schon gesagt hast, es wirkt systemisch.
Ich habe das Careo Spray für Orchideen und das Careo Konzentrat.

Bei den Nopsen die im Glas sind ist es einfach auch das Substrat zu wechseln. Bei einigen anderen Orchideen ist das schwieriger. Ich hoffe das ich die Viecher wirklich los werde.
Zuallererst muss ich mir eine Lupe kaufen, damit ich auch erkennen kann ob sie wirklich weg sind Wink .

Leni

Leni
Orchideenfreund
Kaylani schrieb:Ich werde sprühen, ich hoffe das ich dann auch alle erwische, die im Substrat sitzen. Aber wie du schon gesagt hast, es wirkt systemisch.
Ich habe das Careo Spray für Orchideen und das Careo Konzentrat.

Bei den Nopsen die im Glas sind ist es einfach auch das Substrat zu wechseln. Bei einigen anderen Orchideen ist das schwieriger. Ich hoffe das ich die Viecher wirklich los werde.
Zuallererst muss ich mir eine Lupe kaufen, damit ich auch erkennen kann ob sie wirklich weg sind Wink .
Eine der goldenen Regeln bei Pflanzenschutz ist: alle 7-10 Tage die Anwendung wiederholen und das mindestens 2 mal. Das bedeutet, ich hab 3 Anwendungen.
Warum? Alle Schädlinge, die noch aus Eiern schlüpfen werden erst nach dem Schlupf erfasst.
1 Anwendung ist wie keine Wink
Resistenzen können, müssen aber nicht entstehen.
Tauchen ist schon in Ordnung, man muss halt schauen, dass der Topf gerade bis zur Wasserlinie eingetaucht wird. Es ist definitiv efektiver als Sprühen alleine.



LG



Leni

Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Eigentlich müsste man tauchen und Sprühen. Taucht man nur, werden die Blätter nicht benetzt, sprüht man nur, wird das Substrat nicht vollständig erfasst.
Und Danke für den Tipp das man es wiederholen muss, dann werde ich wohl noch mal Careo bestellen müssen.

Sieht man Wollläuse eigentlich mit bloßem Auge, oder sind die Viecher so klein, dass man sie nur mit einer Lupe erkennt?

Ed

Ed
Orchideenfreund
Hallo Birgit,
also die Größe liegt, bei den meisten, grob zwischen 1mm bis 6mm, es gibt aber vereinzelt auch welche die um 1cm groß sind und in MittelEuro sind über 60 verschiedene Arten anzutreffen. Man müßte sie ohne Lupe erkennen können.
Außer den Schildläusen ( die sitzen fest auf den Blättern) habe ich bisher nur ganz wenige dieser Schädlinge zu sehen bekommen. Vermutlich liegt es daran das sich einige Arten im oberen Substratbereich und an den Wurzeln aufhalten und so konnte ich bei einer Quelle lesen, meiden sie auch das helle Tageslicht.
Erkennen kann man aber einen Befall an Hinterlassenschaften, Eiern und Einstichstellen an den Blättern. Und auf den Bildern sehe ich viele dieser Einstiche, sieht man genau hin kann man bei einigen dieser Punkte auch eine ringförmige Vertiefung sehen. Im vorhergehenden Beitrag habe ich spontan, in diesem Zusammenhang, von Jungtieren geschrieben ich denke aber das diese Punkte Einstiche sind und der helle Punkt könnte trockener Zellsaft oder etwas ähnliches sein, ich beseitige diese Punkte und habe so die Möglichkeit neue Einstiche zu erkennen.
Auf den letzten beiden Bildern sieht man an den Blatträndern, einmal auch in der Mitte, auch weiße Flecken die eindeutig von den Läusen stammen. Ob es nun Eier oder etwas anderes ist ist im Grund egal, entfernen würde ich es auf alle Fälle.
Viel Erfolg bei der Beseitigung der Plagegeister.

Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Hallo Ed,

danke für deine Erklärung und wenn Ihr so sicher seid zweifle ich auch nicht mehr. Ich hätte mir aber sehr gewünscht, es sind weniger komplizierte Schädlinge Rolling Eyes .
Ich warte gerade noch auf das Careo Spray das ich bestellt habe und dann werde ich in den Kampf ziehen. Drückt mir die Daumen Wink .

Eine Frage habe ich dann aber doch noch. Ist die erneute Behandlung nach 7-10 Tagen bei der Verwendung von Careo wirklich nötig? In der Beschreibung steht:

"Das Mittel zeigt eine gute Wirkung gegen die Zielorganismen über die verschiedenen Entwicklungsstadien hinweg".

Ich frage besonders weil ich danach all meine Orchideen in SGK pflanzen möchte. Ich weiß nicht wie ich das zwischen den beiden Anwendungen machen soll, denn das Substrat werde ich entsorgen. Wurzelnackt mit den Wurzelspitzen in ein wenig Wasser? Da habe ich Bedenken bei den Nopsen die Blütentriebe haben nachdenken .



Zuletzt von Kaylani am 31.12.18 12:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Zusätzliche Frage)

Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Hallo zusammen,

ich stelle die Frage noch mal extra, das mit dem Anhängen an meinen letzten Beitrag war ein doofe Idee Rolling Eyes .

Ist die erneute Behandlung nach 7-10 Tagen bei der Verwendung von Careo nötig? In der Beschreibung steht:

"Das Mittel zeigt eine gute Wirkung gegen die Zielorganismen über die verschiedenen Entwicklungsstadien hinweg".

Ich frage besonders weil ich danach all meine Orchideen in SGK pflanzen möchte. Ich weiß nicht was ich zwischen den beiden Anwendungen machen soll, denn das Substrat werde ich entsorgen. Wurzelnackt mit den Wurzelspitzen in ein wenig Wasser? Da habe ich Bedenken bei den Nopsen die Blütentriebe haben.

Ich denke ich muss all meine Pflanzen behandeln, nicht nur die Orchideen.
Ich habe eine große Kiste frisches Sphagnum Moos, auch entsorgen? Oder halten die sich nur in Substrat auf?

Ich danke vielmals für Eure Hilfe und wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr.Very Happy

pit

pit
Orchideenfreund
mach's wie Leni empfohlen! Die Phals raus aus dem Substrat. Nach der Behandlung kannst du sie ohne Substrat in neue oder richtig gut gereinigte Kunststoff-Töpfe stellen. Ich würde dir empfehlen, mindestens 3 x zu behandeln!

Zwischen den einzelnen Behandlungen würde ich jeden zweiten Tag die Luftwurzeln mit Wasser besprühen.

Ich würde diese Phals von anderen Pflanzen fernhalten und die anderen Pflanzen sehr genau beobachten oder gleich mit behandeln!

Grüße

Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Dankeschön, ich werde alle Pflanzen behandeln müssen da ich in meiner kleinen Wohnung mit nur zwei Fenstern keine Möglichkeit habe, Orchideen separat zu stellen.
Ich habe ein wenig die Befürchtung das dieser Kampf kaum zu gewinnen ist, aber schauen wir mal  nachdenken.
Ich habe viele Gläser in die ich sie vorübergehend wurzelnackt stellen kann. Gläser lassen sich gut reinigen und desinfizieren.
Ein bisschen Bedenken habe ich wegen meinen Makramee Hängern, könnten die Läuse sich auch dort verstecken? Ich sehe die Viecher schon überall..... Rolling Eyes .
Ich werde auf jeden Fall berichten ob ich den Kampf gewonnen habe.

pit

pit
Orchideenfreund
hallo Birgit,

der Kampf ist zu gewinnen! Du musst nur konsequent behandeln und den Pflanzen ausreichend Licht geben.

Angi

Angi
Globalmoderator
Kaylani schrieb:Dankeschön, ich werde alle Pflanzen behandeln müssen da ich in meiner kleinen Wohnung mit nur zwei Fenstern keine Möglichkeit habe, Orchideen separat zu stellen.
Ich habe ein wenig die Befürchtung das dieser Kampf kaum zu gewinnen ist, aber schauen wir mal  nachdenken.
Ich habe viele Gläser in die ich sie vorübergehend wurzelnackt stellen kann. Gläser lassen sich gut reinigen und desinfizieren.
Ein bisschen Bedenken habe ich wegen meinen Makramee Hängern, könnten die Läuse sich auch dort verstecken? Ich sehe die Viecher schon überall..... Rolling Eyes .
Ich werde auf jeden Fall berichten ob ich den Kampf gewonnen habe.

Bitte laß den Kopf nicht hängen. Wenn du - wie meine Vorschreiber es bereits beschrieben haben - mehrfach in Intervallen sprühst solltest du diese Viecher in den Griff bekommen.
Bezüglich deiner Makramee-Aufhänger, die sind aus Sisalgarn (soweit ich weiß) geflochten, solltest du auch diese mit dem Fungizid einsprühen. Das schadet den Aufhängern/dem Material nicht und du bist auf der sicheren Seite.
Wolllauseier können nämlich auch ohne Wirt (Pflanze) eine zeitlang überleben.


_________________
LG

Angi

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mom01

mom01
Orchideenfreund
Angi schrieb:
Bezüglich deiner Makramee-Aufhänger, die sind aus Sisalgarn (soweit ich weiß) geflochten, solltest du auch diese mit dem Fungizid einsprühen. Das schadet den Aufhängern/dem Material nicht und du bist auf der sicheren Seite.
Wolllauseier können nämlich auch ohne Wirt (Pflanze) eine zeitlang überleben.

Oh Himmel, ich habe ja auch solche Aufhänger aus Sisal gebastelt. Die muss ich bei Schädlingsbefall auch einsprühen!!! Danke für den Hinweis, Angi, daaaaaa habe ich noch nie dran gedacht koopf

Angi

Angi
Globalmoderator
Gerne Bärbel, man lernt ja aus seinen eigenen Erfahrungen.


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Kaylani

Kaylani
Orchideenfreund
Hallo zusammen,

nach fast vier Monaten wollte ich mich noch mal melden und berichten, wie es mir mit den Nopsen nach der Schädlingsbehandlung ergangen ist.
Es hat wunderbar geklappt, alle Orchideen sind nun schädlingsfrei und erholen sich zusehend. Die bei denen es besonders schlimm war sind natürlich noch gezeichnet aber ich denke, dass ich keine verlieren werde. Zumal sie alle kräftige Wurzeln haben.
Ich danke euch vielmals für die Hilfe  ja1 .
Hier ein paar Bilder:

Die erste hat bereits ein einwandfreies, riesiges neues Blatt gebildet:
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Diese hier hat mich besonders überrascht denn sie hatte ihr Herzblatt verloren. Nach zwei Monaten hat sie gleich drei neue Blätter gebildet, aber erst das letzte neue Blatt ist ohne Makel:
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Auch hier ein neues Blatt und sie sieht kräftig aus:
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Diese hier hat noch ein wenig zu kämpfen aber ich bin zuversichtlich. Sie hat ein wenig Moos an den Luftwurzeln, weil ich sie erst vor wenigen Tagen in ein neues Glas setzen musste, das alte wurde zu eng:
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