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Hüttenkalk für Paphiopedilum?

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1 Hüttenkalk für Paphiopedilum? am So 1 Feb 2015 - 12:15

musa

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Orchideenfreund
Hallo,

hat jemand schon Erfahrungen gesammelt zur Verwendung von Hüttenkalk anstelle von Dolomit bei Paphs.?
Es gibt ja die Theorie, daß Dolomitsand Calcium und Magnesium erst nach einsetzender Verwitterung des Materials freisetzt, was gerade bei Paphs., die ja häufiger Umgetopft werden sollten, zu spät ist.
Hüttenkalk soll angeblich die Stoffe schneller für die Pflanze verwertbar zur Verfügung stellen....
In der Theorie klingt das ja gut, aber wie ist's denn wirklich?

Liebe Grüße

Michael

2 Re: Hüttenkalk für Paphiopedilum? am So 1 Feb 2015 - 12:40

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Michael,

die richtige Art und Dosierung der Düngung hängt in erster Linie vom Gießwasser ab. Bei mir ist es sehr weich, < 3°dGH. Damit das Substrat nicht sauer wird, gebe ich dem Substrat etwas Bimskies zu. Individuell pro Pflanze gemischt, denn es gibt auch epiphytisch wachsende Paphiopedilum. Gedüngt wird mit Akernes Rain Mix. Der Dünger enthält viel Calcium und Magnesium. Und ich brauche nicht mehr mit einzelnen Düngerarten für dies, das und jenes herumzuspielen, was immer auch ein Fehlerrisiko enthält. Rain Mix hat sich als sehr gut verträglich gezeigt; ich dünge auch winzige Pleurothallis damit.

Hüttenkalk habe ich früher eingesetzt. Ging auch, war aber umständlicher als die Lösung, die ich heute verwende.

Beste Grüße,
Stefan

3 Re: Hüttenkalk für Paphiopedilum? am So 1 Feb 2015 - 15:18

musa

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Orchideenfreund
Hallo Stefan,

das klingt sehr überzeugend, ich denke, ich werde Deinem Rat folgen.
Herzlichen Dank für die schnelle Antwort.

Liebe Grüße

Michael

4 Re: Hüttenkalk für Paphiopedilum? am So 1 Feb 2015 - 15:20

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Michael,

bitte zuerst ermitteln, was Dein Gießwasser für Eckdaten hat. Das funktioniert wie beschrieben nur bei sehr weichem Wasser.

Beste Grüße,
Stefan

5 Re: Hüttenkalk für Paphiopedilum? am Mo 2 Feb 2015 - 17:18

musa

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Orchideenfreund
Hallo Stefan,

was die Wasserhärte angeht kann ich sie leider nicht messen. Die Wiener Wasserwerke geben den Wert von 6-11 dH an.
Ich kann nur den Leitwert genau angeben, der liegt bei 0,23 ms.
Ich hab im Netz eine wohl eher wackelige Behauptung gefunden, daß man die Härte aus dem Leitwert errechnen könnte in dem man durch 33 teilt; das wären dann ca. 7°dH...?

Wäre das Wasser noch weich genug, oder macht Akernes Rain Mix keinen Sinn mehr?

Liebe Grüße

Michael

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