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Hallo und Frage zur Cymbidium

+4
Ahern65
Biene
Eli1
Peggyklaude
8 posters

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Peggyklaude

Peggyklaude
Orchideenfreund
Hallo, ich bin ein Neuzugang und heiße Peggy. Zu meinen Orchideen zählen Phalaenopsis und eine Cymbidium, die mein Lebenspartner schon etwa 10 Jahre besitzt. Leider hat sie nur einmal geblüht in der Zeit. Da ich mich bereits seit fünf Jahren ( so lang sind wir zusammen) an ihrer Blüte versuche bin ich auf das Forum gestoßen und hoffe, dass Ihr helfen könnt. Ein Buch über Orchideen und zig Internetseiten über Cymbidien haben bisher keinen Erfolg gebracht.
Nun zu meinen Fragen: woran erkenne ich die Wachstumsphase der Cymbidium? Unsere hat zwar etliche Bulben und noch viel mehr Blätter aber keinen einzigen Blütentrieb.
Wie oft genau soll die Cymbidium ganzjährig gegossen/getaucht und gedüngt werden?
Welches Fenster ( Nord Ost West Süd ) ist der ideale Standort?
Habt Ihr sonst noch Tipps wie wir sie zum blühen bekommen können und blüht sie überhaupt nochmal nachdem sie jetzt über fünf Jahre gar nicht geblüht hat?
Herzlichen Dank sagt Peggy

Eli1

Eli1
Admin
Kann dir nur eines schreiben:
Cymbidien kann man außen halten (halbschattig) bis es kalt wird, außerdem benötigen sie hohe Düngergaben!(zuerst wässern,dann düngen)
Wenn der Neutrieb ferig ist, Wassergaben und Düngen reduzieren. Warten.
Sollte sich ein kleiner Blütentrieb zeigen, kommt sie rein in einen ungeheizten ,hellen Bereich.
Das sind meine Erfahrungen zu den Cymbidien.


_________________
Liebe Grüße
Eli
http://www.orchideenhobby.at

Peggyklaude

Peggyklaude
Orchideenfreund
Hallo Eli. Ja, die Sachen stehen auch im Buch drin. Allerdings haben wir keine Neutriebe, nur Blätter. Die Triebe sind ja etwas dicker als die Blätter.

Eli1

Eli1
Admin
dann zuwenig Dünger.
Mehr fällt mir dazu nicht ein,ein Bild wäre vielleicht hilfreich.?


_________________
Liebe Grüße
Eli
http://www.orchideenhobby.at

Biene

Biene
Orchideenfreund
Hallo Peggyklaude

grundsätzlich sind Cymbidien recht einfach zu pflegen, wenn man die Temperaturabsenkung realisieren kann.
Die NT sind zu Beginn recht dünn und werden mit dem Auswachsen immer dicker.
Die Pflanzen brauchen deutlich mehr Dünger als andere Orchideen.

Zeig doch mal Bilder und schreib mal, wie genau du sie pflegst.
Es ist ja auch wichtig zu wissen, ob es eine Naturform oder eine Hybride ist.
Da kann es schon unterschiedliche Pflegebedürfnisse geben.

Ahern65

Ahern65
Orchideenfreund
Hallo Peggy,

Wie in den bisherigen Antworten schon geschrieben ist neben dem recht hohen Düngerbedarf das wichtigste zur Blütenbildung wohl die Nachtabsenkung. Am besten ab Mai raus ins Freie, halbschattig. Draußen lassen bis im Herbst die Temperaturen nachts tief einstellig werden. Dann drinnen kühl und hell.

zwockel

zwockel
Orchideenfreund
Hallo Peggy,
meine standen bis kurz vor Frost draußen und kommen bald wieder raus in den Halbschatten wenn die Nächte Frostfrei sind.
Ich dünge nur über das Blatt mit normalem Blumendünger.
Zuletzt hab ich hier ein Bild von der Ice Cascade gehabt.
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Bild von Deiner wäre hilfreich.

Liebe Grüße

Will

Peggyklaude

Peggyklaude
Orchideenfreund
Huhu. Danke schonmal für die zahlreichen Antworten. Zum düngen: das könnte zu wenig sein, da ich mich bisher ans Buch gehalten habe und da steht drin nur von Mai bis November alle zwei Wochen.
Wie oft düngt Ihr und düngt Ihr auch in den anderen Monaten? Beim gießen geh ich davon aus, dass auch tauchen die bessere Option ist.
Ob es Hybride ist oder Original weiß ich nicht.
Von Temperatur dürfte es passen. Jetzt sind im Raum 15 °C. Verändert sich auch nicht großartig zwischen Tag und Nacht. Letztes Jahr hatte ich sie auf der Terrasse draußen stehen von Sommer bis Herbst. Im Garten is ziemlich sonnig, ich könnte sie höchstens unter die Tanne stellen. Aber die Cymbidium soll ja recht Schneckenanfällig sein. Sowas würde ich gern vermeiden.
@Will was heißt über das Blatt düngen?
Ich dünge mit dem Tauchwasser aber eben bisher nur von Mai bis November.
Drei Bilder sind mal dabei.
Liebe Grüße, Peggy
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Eli1

Eli1
Admin
Alle 2 Wochen könnte passen,aber die Höhe der Düngekonzenration ist entscheidend.
Cymbidien vertragen höhere Düngekonzentration ,d.h., du müsstest es eigentlich messen.

Du kannst aber auch mit normalem Wasser angießen und dann ein paar Körner Blaudünger auf's Substrat und wieder eingießen.

Nach ein paar Tagen wieder spülen, sollte helfen.


_________________
Liebe Grüße
Eli
http://www.orchideenhobby.at

Biene

Biene
Orchideenfreund
Hallo Peggy

Ich denke etwas zusätzlicher Dünger und die Nachtabsenkung sollten hilfreich sein.
Gib ihr mal einen Tl Blaukorn jetzt im Frühjahr. Dann erstmal ca. 1 Monat nur mit Regenwasser gießen oder tauchen. Dannach kannst du mit Orchideendünger wöchentlich düngen.
Der Topf ist ja nicht so groß. Wenn er aufgehangen wird, kommen die Schnecken auch nicht ran. Also nach den Nachtfrösten hinaus und erst kurz vor den Herbstfrösten wieder rein. Vielleicht siehst du dann auch schon BT.

eleinen

eleinen
Orchideenfreund
Auf dem 3. Foto, ganz unten rechts, ist das nicht ein NT?

Blaukorn ist sicher nicht verkehrt und in den frostfreien Monaten ins Freie. Ich drücke die Daumen.

Peggyklaude

Peggyklaude
Orchideenfreund
Lieben Dank für die vielen Antworten. Dann probiere ich Eure Tipps aus und halt Euch auf dem Laufenden.
Was ich aber immer noch nicht genau weiß, ob ich jetzt ganzjährig düngen soll oder nur von Mai bis November?

LG Peggy

Biene

Biene
Orchideenfreund
Hallo Peggy,

Cymbidien wachsen auch im Winter weiter. Deshalb kann auch im Winter gedüngt werden.
Ich gebe im Winter bei jedem 2. bis 3. Gießen Dünger. Wenn NT sichtbar sind und sich entwickeln, steigere ich die Düngung.

plantsman

plantsman
Orchideenfreund
Moin,

so wie es aussieht, steht die Pflanze offensichtlich auch ihre ganzes Leben schon in ein und dem selben Topf. Da wird es Zeit, sie mal umzutopfen. Das Wurzelwerk von Cymbidien kann sehr massiv sein und eine einzelne erreicht in der Natur schon mal an die fünf Meter Länge. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt zum Umtopfen und als Substrat kann man sehr gut handelsübliche Orchideenerden nutzen. Der neue Topf darf gerne etwas breiter sein, vielleicht 5 cm, als die Basis der Pflanze, dort wo die Blätter anfangen. Wichtig ist, den wahrscheinlich extrem verdichteten Wurzelballen vorsichtig aufzulockern, damit man auch Substrat zwischen die Wurzeln stopfen kann. Das ist zwar mühsam, aber zum Anwachsen unerlässlich.

Um mal einen Zeitrahmen für die Pflege zu geben hier mal "mein" Pflegeregime:
- von Mai bis Oktober ordentlich! giessen, sie braucht dann recht viel Wasser (in der Heimat ist dann Monsun), natürlich ohne Staunässe
- von Dezember bis März relativ trocken halten, im Zimmer darf sie aber nie durchtrocknen, sie sollte aber abtrocknen (hoffentlich ist das verständlich erklärt)
- gedüngt wird bei mir von Mai bis September mit einem normalen Blühpflanzendünger (2 ml auf 1 Liter Wasser), handelsübliche Orchideendünger sind meist ungeeignet weil zu schwach und im Verhältnis zu teuer.
- Temperatur im Winter zwischen 6 und 16° C, im Sommer zwischen 14 und 24° C, es darf tagsüber aber auch wärmer sein, wenn die Wasserversorgung stimmt. Eine Aufstellung im Freien im Halbschatten von Mitte Mai bis ungefähr Anfang Oktober mögen sie sehr. Wie schon geschrieben wurde, darf man sie dann aber nicht gleich ins Warme einräumen, weil sonst die eventuell vorhandenen Blütenansätze vertrocknen, kühl anfangen ist das Gebot und erst wenn die Blütenstände wirklich sichtbar bzw. größer sind, kann man daran denken sie in die gute Stube zu hohlen.

Das A und O für die Pflege von Cymbidien ist, die Temperaturen und die Wachstums- und Ruhezeiten einigermassen einzuhalten. Man muss für sich nur den eigenen Weg finden, diese umzusetzen und deshalb schwanken die Kulturangaben der einzelnen Pfleger oft aber keiner macht es falsch. Wichtig ist, daß das Ergebnis stimmt.

https://www.plantsmans-pflanzenseite.de/

Peggyklaude

Peggyklaude
Orchideenfreund
@plantsman, die Orchidee wurde schon umgetopft. Vor zwei oder drei Jahren. Da es heißt sie brauchen erst umgetopft zu werden wenn der Untertopf aufplatzt, bin ich vom nächsten umtopfen noch einiges entfernt. Orchideenerde bzw das Granulat hat sie. Das sollte soweit dann eigentlich passen. 😊
Danke für die ausführliche Pflegeanleitung. Da kann ich mich dran orientieren wobei sich das auch mit den Angaben im Buch deckt. Abgesehen vom Dünger. 😉
Es ist ja ein neuer Trieb vorhanden. Ich warte jetzt mal ab was aus dem wird.

Ed

Ed
Orchideenfreund
plantsman schrieb:

- Temperatur im Winter zwischen 6 und 16° C, im Sommer zwischen 14 und 24° C, es darf tagsüber aber auch wärmer sein, wenn die Wasserversorgung stimmt. Eine Aufstellung im Freien im Halbschatten von Mitte Mai bis ungefähr Anfang Oktober mögen sie sehr. Wie schon geschrieben wurde, darf man sie dann aber nicht gleich ins Warme einräumen, weil sonst die eventuell vorhandenen Blütenansätze vertrocknen, kühl anfangen ist das Gebot und erst wenn die Blütenstände wirklich sichtbar bzw. größer sind, kann man daran denken sie in die gute Stube zu hohlen.

Hallo plantsman,
mit den Temp-Angaben komme ich noch nicht klar. Im Sommer habe ich ich doch auch Temperaturen die höher sind wie 24°C, was passiert mit dem Cymbidium wenn das Thermometer bei 30°C steht.
Brauche ich im Winter einen Raum der in der Nacht eine Tiefsttemp. von 6°C hat und am Tag Höchstwerte 16°C., wie ist das zu verstehen?
Hast du diese Temperaturen selber ausprobiert oder sind es Werte aus sogenannten Fachbüchern. Ich meine so etwas auch schon öfter gelesen zu haben.

plantsman

plantsman
Orchideenfreund
Moin,

@Ed, das ist die Kultur, wie wir sie im Botanischen Garten Magdeburg fahren. So ist jedenfalls die Temperatursteuerung der Gewächshäuser eingestellt. Das sich das in der Praxis nie so bewerkstelligen lässt, wie man es sich wünscht, auch wir haben natürlich, vor allem hier in der "Magdeburger Steppe", im Sommer öfter deutlich über 30° C, ist natürlich richtig.
Die starken Temperaturschwankungen im Winter wären zwar super, man bekommt die Cymbidien aber auch bei Temperaturen zwischen 8 und 12° C zur Blüte. In der Pflanzenphysiologie, so hat es uns unser Prof and der Meisterschule erklärt, ist der Tages-Mittelwert ausschlaggebend. Der liegt bei den handelsüblichen Cymbidien bei ungefähr 10° C.
In der Kultur muss man sich dann darauf verlassen, das die Pflanzen 1.) anpassungsfähiger sind und eine größere Toleranz zeigen und/oder 2.) muss man sich bei Extremen Dinge einfallen lassen, um die Temperatur runterzubringen. Cymbidien gehören dabei zu Kategorie 1, vor allem die Hybriden.
Meine Tipps/Anregungen und nur das sind sie, Tipps/Anregungen, basieren auf den klimatischen Daten aus den Heimatgebieten. Die Angaben in Büchern sind mir zu oft ungeprüft von irgendwoher abgeschrieben. Da mach ich mir lieber aus verlässlichen Quellen (Internet machts möglich) selber ein Bild von den Wachstums- und Temperaturzyklen vor Ort, an die sich die Pflanzen im Laufe der Evolution angepasst haben.
Ohne die Augen und Maßnahmen des Pflegers, der die Pflanzen gut beobachtet, ist aber alles umsonst.

https://www.plantsmans-pflanzenseite.de/

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