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Sägemehl als Orchideensubstrat???

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

andiko

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Orchideenfreund
Hallo zusammen,

ich habe im Dezember drei Orchideen vom Züchter von Madeira mitgebracht, die alle drei in einem Sägemehl-Substrat stehen.
Ich vermute, das ist gut für die Anzucht, frage mich aber, ob und wann ich dieses gegen ein gröberes Substrat ersetzen sollte.

Es handelt sich bei den drei Orchideen um:
- Epicattleya Rene Marquess
- Maxillaria ochreoleuca
- Cattleya Guatemalensis

Hat jemand dazu Ratschläge?
Und wie sollte ich am besten vorgehen, das sehr feine Substrat/ Sägemehl loszuwerden? Im Wasserbad auswaschen?

Gruß Andi


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Leni

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Orchideenfreund
Hallo Andi
Ich denke, unter unseren Bedingungen tut das nicht lange gut. Es wird vermatschen und Pilze freuen sich diebisch.
Beste Zeit beginnt jetzt. Ich sehe an meinen Schätzchen, dass sich langsam was regt.
Die Epicattleya und die Cattleya in Standard-Rindensubstrat. Die Maxillaria hat feinere Wurzeln, da solltest du ein feineres Substrat nehmen.
Hole sie raus, klopfe sie ab und ziehe sie mit dem Wuzelstock duchs Wasser oder spüle sie aus. Wenn Reste hängen bleiben, ist das nicht so dramatisch.



LG


Leni

Eli1

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Admin
Echt Sägemehl?
Könnte auch gepresstes, getrocknetes Sphagnum sein. Wenn es dann feucht wird, schaut es auch so aus.

http://www.orchideen-wien.at

Hauzi

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Orchideenfreund
xD Hallo!

Ist das nur eine Deckschicht oder sieht das gesamte Substrat so aus?
Ich vermute du wirst nicht wissen ob es sich um Hartholz oder Weichholz bzw. Mischholz handelt?!
Wie hast du vor diese zu kultivieren?

https://sites.google.com/site/substratglaskultursgk/

NorbertK

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Orchideenfreund
Das sieht für mich nicht nach Sägemehl aus sondern eher nach Kokohum.
Ich hatte früher mal in Meranti-Späne ein Cattleya, die hatte sich darin sauwohl gefühlt.

Hauzi

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Orchideenfreund
Norbert, da könntest du recht haben.



Zuletzt von Hauzi am 21.02.18 22:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

https://sites.google.com/site/substratglaskultursgk/

andiko

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Orchideenfreund
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Vielen Dank schonmal für die super schnellen Antworten!
Ob es Sägemehl, oder womöglich Kokohum (ich interpretiere das mal als gemahlene Kokosnuss-Schalen) ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Ich habe nochmal zwei weitere Bilder gemacht. Es ist sehr, sehr fein. Trocken auch sehr hart, spricht eher für Hartholz oder Kokosnuss.
Auf dem Bild mit dem Topf sieht man aber auch links vorne schon einen Flecken Schimmel.

Dunkel meine ich mich zu erinneren, dass mir der Madeirenser gesagt hat, dass ich die Orchideen irgendwann umtopfen müsse. Aber das ist bei zwei nicht nativen Englisch-Sprechern eben so eine Sache.

Zur Kultur: Ich würde sie in Töpfen kultivieren wollen. Und so lange die Pflanzen genug Wurzeln haben, ist ein Umtopfen vermutlich weniger kritisch. Nur wenn sie ‚zu jung‘ sind, ist es vielleicht falsch, das Substrat auseinander zu nehmen?!

Aber ich hatte auch schon ein Jahr vorher eine Aerangis brachycarpa mitgenommen, diese nicht umgetopft und diese ist mir irgendwann eingegangen.
Diesen Fehler würde ich diesmal gern vermeiden.

Also fasse ich mal zusammen:
Jetzt im Frühjahr ist eine gute Zeit zum umtopfen. Die Cattleyas in Rindensubstrat (ich würde das von Seramis nehmen, da scheinen mir die Wasser-Speicher-Ton-Steinchen recht vorteilhaft) und die Maxillaria in feineres Substrat?!

Gruß Andi

NorbertK

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Orchideenfreund
Jetzt bei diesen Bildern lässt sich das schon eher erkennen um was es sich handelt. Jetzt sieht es wahrlich nach holzartiger Späne aus. Ich würde die da nicht drin lassen.
Wie vorzugehen ist hat Leni ja schon geschrieben.

andiko

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Orchideenfreund
@NorbertK: Ich nehm morgen mal eine auseinander und schau mir die Wurzeln an.
Vielen Dank für Eure Hilfe!!!

andiko

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Orchideenfreund
So, für alle, die es interessiert:
Ich habe zuerst die Epicattleya auseinander genommen. Meiner Meinung nach, sahen die Wurzeln ganz ordentlich aus, wenn auch noch recht wenig.
Die habe ich dann in ein Gemisch aus Rindensubstrat und Seramis gepackt:

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Auch die Maxillaria habe ich umgetopft und wie angekündigt hatte diese deutlich feinere Wurzeln.
Diese kam in ein Gemisch aus Kokosfasern, -stückchen und Rinden-Seramis-Gemisch:

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Nun hoffe ich, die werden diese Saison prächtig gedeihen.
Gruß Andi

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Die schwarze Bulbe hättest Du vor neu topfen besser entfernt und die saubere Schnittstelle mit Holzkohlepulver behandeln sollen. Sie ist der Anfang von demn. weiter fortschreitender Fäule wenn sie nicht entfernt wird.


_________________
Gruß Franz
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Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

andiko

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Orchideenfreund
@Franz: Danke für den Hinweis.
Ich hatte kurz überlegt, ob ich die abmachen soll, das dann aber doch gescheut.
Aber deswegen habe ich sie beim Foto nach vorne gepackt. Ich dachte mir schon, dass mir jemand einen Hinweis gibt, wenn ich die wegnehmen sollte.
Mal gucken, ob ich sie mit einem Cutter herausschneiden kann, ohne alles wieder aus dem Topf zu nehmen.

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