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Experiment: Lechuza-Fensterbank-Eigenbau am Südfenster

4 verfasser

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Gast

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Gast

Hallo liebe Orchideenfreunde,

heute ist mein Fensterbank-Experiment mit Multihybrid-Nopsen gestartet.
Der Versuchsaufbau:
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Die Nopsen wurden ausgebuddelt, von Schadstellen an den Wurzeln (für Baumark-Nopsen sahen sie verdammt gut aus) und allem organischen Substrat befreit und mit frischen Lechuza-Pon wieder in ihre ausgewaschenen Töpfe verfrachtet.
Die Rechte braucht aber definitiv noch einen größeren Topf, der vorhandene 12er wird durch die Wurzeln fast gesprengt... Morgen nochmal losflitzen welche holen.

Die Nopsen stehen in Blumenkastenuntersetzern die mit Blumenkastenhaltern und doppelseitigem Klebeband an der Fensterbank befestigt wurden. Bohren geht da leider nicht....
Hintendran ist ein Marke-Eigenbau-Vorhang.... Die Nopsen sollen am Südfenster ja nicht verbrennen.
Für ganz heiße Tage ist auch noch der Rollo da, mit dem man dann die Hitze draußen hält.
Die Untersetzer werden mit Wasser gefüllt, hier bin ich aber noch am überlegen, wie ich das mache ohne den Nopsen dauerhaft nasse Füße zu verpassen.
Ich denke es wird darauf hinauslaufen, dass ich die Untersetzer noch mit Lechuza befülle sobald mein 25l Eimer endlich da ist.

Detailsfotos der Versuchskaninchen gibts morgen.

Hmm.... der Verschattungsvorhang ist gerade eben erst mal baden gegangen Very Happy
Klebehaken sollte man nicht versetzen wenn sie einmal geklebt haben Very Happy
Kann ich mir morgen auch gleich nochmal welche mitnehmen... Embarassed

Jour

Jour
Orchideenfreund

Was genau soll versucht oder verbessert werden?
Anstaubewässerung?


Jochen

Gast

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Gast

Zum einen ob es möglich ist die Blümchen alleine in anorganischem Substrat zu halten und falls ja wie das dann am Ende aussieht. Und zum anderen eben ob das auch im Selbstbau möglich ist.
Und es ist eine Bewässerung rein von unten her gedacht.
Und da ich gebeten wurde meine Erfahrungen hier einzustellen, habe ich gestern den Anfang gemacht.
Ich habe keine Ahnung was dabei heraus kommt, aber Versuch macht klug.
Zu dem Thema Phalaenopsen in dem Substrat gibt es allgemein sehr wenig Erfahrungsberichte aber die Vorhandenen teilen sich gefühlt 50/50 in positiv und negativ auf. Sind aber nicht wirklich ausführlich.
Ich hatte vorgehabt Alle ein bis zwei Wochen Updates zu machen wie es bisher aussieht.
Falls es stört, weil ich kein Profi bin oder das Thema niemanden interessiert, hab ich auch kein Problem es wieder raus zu nehmen.

Aber ich wollte ja noch die bisherigen Versuchskaninchen vorstellen:
Nummer1:
OBInopse Multiflora
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Nummer2:
OBInopse Taiwan (vermutlich Taiwan Butterfly Orchids)
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Gast

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Gast

Hallo Leena,

gefällt mir Deine Konstruktion. Ich muß mir auch immer irgendwie behelfen, wenn der Platz wieder mal zu eng wird.
Bin schon neugierig auf Deine Erfahrungen mit anorganischem Substrat, bei anderem Grünzeuch hab ich das dieses Jahr auch zum ersten Mal versucht, wobei ich mir dabei noch unschlüssig ob der richtigen Düngung dabei bin.
Könntest Du nochmal sagen was in Lechuza drin ist; ich glaube mich zu erinnern, daß das eine Mischung aus diversen Materialien ist?

Liebe Grüße

Michael

Gast

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Gast

Ja mit Platz habe ich so meine Probleme.... das ist leider das einzige mögliche Fenster. Bei den anderen Fenstern ist die Fensterbank noch schmaler und da ist auch kein Platz davor was hinzustellen.
Nächste Woche werden wohl noch ein paar mehr Blümchen auf die Fensterbank ziehen.
Aber von Naturformen werde ich mit meiner Experimental-Konstruktion vorerst großen Abstand nehmen. Die müsste man dann wahrscheinlich von Klein auf an das Substrat gewöhnen.

Laut Hersteller ist in dem Substrat: Bims, Zeolithe, Lava und NPK-Depotdünger (15-9-9+3; 3g/L)

Gießwasser muss ich mal noch genauer schauen, es ist relativ hart, da ich aber kein Auto habe wird das mit destilliertem Wasser etwas schwierig und Regenwasser scheidet mangels Möglichkeiten leider aus.

Als Düngung wollte ich unseren Büro-Standard-Dünger Algenwasser verwenden. Zumindest unseren Büropflanzen gefällt das Zeug, die wuchern wie blöde. Auch die Orchideen, wovon wir einige haben.

Gast

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Gast

Hallo Leena,

hm. Bims ist meist alkalkisch mit PH Wert von ca. 8, Lava manchmal über 8. Kalk ohne Ende, dann noch relativ hartes Leitungswasser, da müßten die Phalaenopsis schon recht hartgesotten sein, um auf Dauer zu überleben.
Multihybriden machen einiges mit, aber bei dieser Mischung hab ich vorsichtig angemeldete Bedenken.

Trotzdem viel Erfolg! Jill

Gast

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Gast

Ein guter Einwand mit dem alkalischen.
Die andere Wasservariante ist Trocknerwasser, aus Platzmangel fällt da ja einiges an. Weichspüler verwende ich keinen, Waschmittel sehr sparsam, und komisch riechen tut das Wasser nicht.

Was ich mir schon überlegt hatte war, das Trocknerwasser mit Algen zu versetzen, mit gesprudeltem Leitungswasser aufzufüllen und erst mal offen stehen zu lassen. Eventuell kann man auf 5l noch einen Teelöffel Zitronensäure zusetzen. Zumindest wird gerade im Aquarienbereich wohl auch mit Säuren gearbeitet.

Da ich zwei Untersetzer habe werde ich einen wohl mal mit dem gemischten Trocknerwasser versuchen. Bis auf Aromastoffe (die bei mir mangels Weichspüler eigentlich wegfallen) sollen da wohl keine Rückstände drin sein. Die Flusen kann man ja mit nem Kaffeefilter rausfischen.

Gast

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Gast

Du musst natürlich selber wissen, was Du tust. Andererseits kannst Du das ohne PH Streifen (f. Urin, nicht teuer) aus der Apotheke und nem Leitwertmeßgerät (auch nicht soo teuer, wurde mir empfohlen, ist mir seitdem unverzichtbar) ja gar nicht wissen. Von Trocknerwasser halte ich genauso viel wie von Algenwasser, nämlich nix.
Ich desinfiziere sogar mein Regenwasser. Nur meine persönliche Meinung, fühl Dich bitte nicht angegriffen.

Wenn Dein Leitungswasser zu hart ist, misch es doch mit destilliertem Wasser, das kostet auch nicht viel.
Ansonsten - wie willst Du später düngen, wenn er Leitwert schon substrat- und leitungswasserbedingt durch die Decke geht?

Leg evtl. davor mal etwas von dem vorgedüngten Substrat in Leitungswasser, dann PH und Leitwert messen.
Könnte hilfreich sein, bevor Du startest.

Gast

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Gast

Destilliertes Wasser würde ich gerne nehmen, die Beschaffung gestaltet sich allerdings ziemlich ungünstig, der Preis ist dabei nicht das Problem. Im Supermarkt um die Ecke haben sie sowas leider nicht, ich müsste mal schauen, ob ich einen Bekannten mit Auto bitten kann, mir mal ein paar Kanister zu besorgen. Aber der wird sich auch bedanken wenn er alle paar Wochen Nachschub holen soll... Very Happy
Wo bekommt man die Messgeräte eigentlich her? Baumarkt - Aquarienabteilung?

Und angegriffen fühle ich mich nicht, keine Sorge. Ich bin mir nur nicht mehr wirklich sicher ob es eine gute Idee war den Post aufzumachen. Aber gut, so bekomme ich wenigstens ein paar gute Hinweise und falle mit meinem Vorhaben vielleicht nicht ganz auf die Nase Smile
Auch wenn ich grade ein wenig das Gefühl habe, dass sich bei einigen bei meinem Geschreibsel die Fußnägel aufrollen... Embarassed
Ich kenne es eben bisher nur von meinem Vater: Der bringt eigentlich alles zum Wachsen und Blühen und das über Jahre ohne irgendwelche Hilfsmittel und jeder Menge Kalk und Algenwasser. Der schafft es ja auch Zitronenbäumchen dazu zu bringen, riesige leckere Zitronen wachsen zu lassen.
Blume wird hingestellt und gegossen.... Ganz rabiat. Eingegangen ist ihm aber bis heute nichts... Im Gegenteil, er bekommt die abgewrackten Pflanzenreste und päppelt sie wieder hoch. Und da waren auch viele Sensibelchen bei.
In der Welt der kontrollierten Bedingungen muss ich mich erst noch zurechtfinden Embarassed

Gast

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Gast

Oooch, 2 Wasserparameterchen find ich nicht wirklich kontrollierte Bedingungen ;-)
Auch damit ist Kontrolle eine Illusion.
LW Gerät gibts beim Conrad oder Amazon oder oder oder...einfach mal suchmaschinen. Du kannst es natürlich auch ganz ohne versuchen, ich halt auch gern die Klappe, kein Problem Very Happy

Persönlich mag ich anorganisches Substrat und halte einige Orchideen in Semihydro. Den Thread von Uwe kann ich Dir ans Herz legen, er ist sehr lehrreich. Für Dein Substratgemisch und die Dochtmethode gelten natürlich etwas andere Bedingungen. Ich bin jemand, der immer gerne wenigstens in groben Zügen verstehen möchte, was, warum und wieso. Reine Neigungssache, kein "must have".

Also. Gutes Gelingen. Jill

Gast

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Gast

Im Gegensatz zum radikalen Wildwuchs bei meinem Vater, der wie auch immer einfach so wirklich alles zum wuchern bringt, sind zwei Wasserwerte schon ziiiiiemlich kontrollierte Bedingungen Very Happy

Den Beitrag von Uwe hatte ich schon gesehen, das wäre auch meine Alternative falls sich herausstellen sollte, dass die Blümchen das Substrat nicht vertragen.
Aber Offense88 meinte auch, dass er seine Orchideen damit erfolgreich kultiviert, mal sehen.

Ich werde das mit dem Substrat jetzt erst mal so testen wie es ist. Ich denke in einem halben Jahr oder Jahr werden wir schlauer sein.

Eventuell nehme ich später noch zwei Töpfe bei denen ich das Ton-Granulat von Seramis untermische, dessen PH-Wert ist ja doch deutlich niedriger.

So ein Gerätchen und Teststreifen werde ich mir die Tage mal anschaffen und mal alle vorhandenen Wasservarianten durchtesten.

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

Ich hätte da einen super kostengünstigen Vorschlag: schau doch einfach mal auf der Internetseite eures Wasserwerks nach, wie hoch der Leitwert (µS = Mikrosiemens) und der PH Wert eures Leitungswassers ist. Die listen das alles wunderschön auf und Du musst nicht messen. Dann hast Du den Maximumwert. Das Wasser aus dem Kondenstrockner hat dann normalerweise einen geringeren Salzgehalt.

Bei uns misst das ortsansässige Aquarienfachgeschäft den Leitwert kostenlos, wenn man ihnen ein sauberes Glas mit dem Waser der Wahl vorbeibringt. Die haben auch für ein paar Euronen Wasserteststreiffen für Aquarien. Im vergleich zu einem brauchbaren Leitwertmessgerät ist das super günstig.

Was mir allerdings absolut schleierhaft ist: was willst Du mit aufgesprudeltem Leitungswasser, was Du dann wieder stehen lässt? Kohlensäure?

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Gast

Huhu Laileena !

...Ich bin mir nur nicht mehr wirklich sicher ob es eine gute Idee war den Post auf zumachen.....

Kein Problem, mach nur ! Es ist interessant, was manche Orchideenfreunde testen.

Gast

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Gast

Danke Eli, dann bin ich beruhigt, ich will hier nur niemandem mit meiner Experimentierei Albträume verschaffen Embarassed

Der örtliche Wasserversorger gibt an:
el. Leitfähigkeit(25°C) in µS/cm: 630 - 930, Durchschnitt: 750
Gesamthärte in °dH: 14,7 - 19,1 (hart)
Karbonhärte in °dH: 9,4 - 11,8
PH-Wert: 7,40 - 7,70

Naja, vielleicht hilft das mit CO2 aufgeblubberte Wasser ja ein wenig das Wasser saurer zu machen und ggf. flüchtige Stoffe besser zu vertreiben. Embarassed

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

Hi Leena,

das Wasser ist ziemlich hart und hat einen hohen Leitwert, d.h. viele gelöste Salze. Eine Phalaenopsis Hybride könnte evtl. damit klar kommen aber wenn Du dann noch weiteren Dünger hinzugibst könnten auch sie das Handtuch schmeißen.

Die Kohlensäure kannst Du dir, glaube ich, sparen.  Very Happy Natürlich ist der PH Wert auch wichtig aber nicht so, wie der Wert der gelösten Salze und für eine Baumarkthybride ist er im grünen Bereich.

Ich glaube auch nicht, dass dieses Substrat den PH Wert so dramatisch erhöht, dass Du da Maßnahmen gegen ergreifen musst. Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung.

Es gibt vieles an Tipps, wie man zu hartes Leitungswasser "weicher" machen kann. Viele hast Du bestimmt schon gelesen. Am besten, wenn Du wirklich nur aus der Leitung zapfst, lässt Du das Wasser eine Weile abstehen.

Was gekauftes Wasser angeht, der Discounter Lidl bietet seine eigene Marke an stillem Wasser zu einem unschlagbar günstigen Preis an und der Leitwert ist fast so niedrig, wie bei destilliertem Wasser. Nur kommen dich im Discounter 5l Wasser günstiger, als wenn Du einen 5l Kanister destilliertes Wasser kaufst und man kann die 1,5 L Flaschen leichter transportieren. Du könntest es dann mit deinem Leitungswasser mischen, um den Leitwert zu senken.

Trocknerwasser ist aber auch nicht verkehrt. Du hast da ja keine empfindlichen Naturformen zu stehen.

Du solltest vielleicht dein Substrat ab und an kräftig durchspülen um die abgelagerten Salze zu lösen, genau so wie bei der Semihydromethode, die deinem Versuch ja nicht ganz unähnlich ist. Die abgelagerten Salze können die Leitwert mal ganz locker um ein Vielfaches erhöhen und damit die Wurzeln "verbrennen" und so eine ganze Pflanze vernichten.

Ich wünsch dir ganz viel Erfolg mit deinem Versuch und finde es super, dass Du dir die Mühe machst, hier zu berichten.  ja1

Gast

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Gast

Ich hoffe ja auf ein baldiges Auto... aber das könnte noch eine Weile gehen.
Flaschenwasser bekomme ja nicht mal ich, mein Träger weigert sich, ich muss aufgeblubbertes Leitungswasser trinken. Ich glaube nicht, dass ich da Flaschenwasser für meine Blümchen bekomme lol!
Aber ich denke für den Anfang versuche ich mich mit abgekochtem und abgestandenem Leitungswasser mit einem Schuss Trockner gemischt. Sobald ein Auto da ist werde ich dann aber definitiv Kanisterwasser holen.

Und berichten werde ich gerne, falls sich da wer für interessiert und niemand bei meinem Experimentiereifer wahnsinnig wird Very Happy

Peregrinus

Peregrinus
Globalmoderator

Hänge Dir doch 'ne (Umkehr) Osmoseanlage in Waschküche oder Bad. Damit sind alle Probleme gegessen. Wink


_________________
herzliche Grüße
Matthias

Christian N

Christian N
Moderator

Hallo Leena,

als ich den Vorschlag gemacht habe, über Deine Erfahrungen mit Lechuza zu schreiben, konnte ich nicht ahnen, daß Du dabei gleich nach allen Regeln der Kunst ausereinander genommen wirst.

Einfach nur machen und Erfahrungen sammeln.

Dabei würde ich nicht mehrere Experimente gleichzeitig machen.
Die Idee mit dem Trocknerwasser finde ich gut. Wenn Du es aber gleich mit anderen Substanzen mischt, kannst Du später aber nicht sage, ob der Erfolg/Mißerfolg am Trocknerwasser oder den Zusätzen liegt. Auch wäre ein Urteil über das Lechuza-Substrat nicht möglich.

Mein Experiment mit Lechuza hat einen etwas anderen Ansatz.
Ich verwende Original Lechuza-Gefäße und das dazugehörige Substrat, das wohl mit Deinem übereinstimmt. Dieses System ist eine Kombination von Hydrokultur mit Glasfaserdocht.
Da der Hersteller dieses System auch für Phalaenopsis anbietet, habe ich zunächst kein Problem damit, es für Orchideen anzuwenden.
Der im Substrat enthaltene Deputatdünger reicht für mehrere Monate. Deshalb fülle ich zunächst nur mit Regenwasser auf.

Ich habe zunächst am 28.12.2014 3 Töpfe mit Orchideenhybriden bestückt, weil diese etwas robuster als Naturarten sind:
Eine orange blühende Masdevallia, Epiphronitis Veitchii und Epicyclia Mabel Kanda.

Der Wasserstand liegt lt. Anzeige dicht unter dem Einsatzboden, die Wasserzufuhr erfolgt über den Docht. Die Substratoberfläche wird täglich übersprüht.
Alle Töpfe stehen auf einer Bank über der Heizung im temperierten Wintergarten.

Auch wenn unsere Ergebnisse nur bedingt vergleichbar sind, verwenden wir doch das gleiche Substrat.

Ich wünsche viel Erfolg !

Gruß
Cristian

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Hallo Leena,

einen Leitwertmesser würde ich Dir auf alle Fälle empfehlen, da angegebene Werte sehr ungenau sind und viele Faktoren eine Rolle spielen, wie z. B. Deine Wasserleitungen und wie lange das Wasser darin gestanden ist, Tageszeit etc. Die gibt es ziemlich billig bei ebay. Hab meinen aus China bekommen für ca 7€; der Versand dauert halt ein bissl. Hab das Gerät kontrolliert, ist ziemlich genau, wichtig ist, daß es Temperaturunterschiede ausgleicht.
Man täuscht sich oft gewaltig, was die "gesunde" Menge an Dünger angeht, man bekommt auch einen Guten Einblick ins Substrat, wenn man den EC Wert von Gießwasser und dem Wasser, das aus dem Topf rinnt, vergleicht.
Mit Trocknerwasser hätte ich kein Problem (ohne mich da auszukennen), da es ja einfach destilliertes Wasser ist; der Leitwert ist wieder hilfreich, sollte fast "0" sein.
Algenwasser sagt mir nix, aber wenn Du anorganisch bleiben willst scheint es kontraproduktiv zu sein.
Bin neugierig wie es weitergeht und viel Erfolg

Michael

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Also Christian, "auseinandernehmen" ist was anderes, finde ich jedenfalls. Daß man Fragen stellt und versucht, mit Tips zu helfen, damit es auch gelingt, dafür ist ein Forum doch da.

Ich fand im Netz jetzt Angaben, Messungen des Regenwassers, nachdem es durch das vorgedüngte Pon gelaufen war. Ergebnis: 1000 µs. Plus der 750 - 900 µs des Leitungswassers ergibt knapp 2000 µs.

Vielleicht hilfts ja weiter.

Liebe Gruß! Jill

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Ich fand das jetzt auch nicht als angehen Smile

War ja sachlich und freundlich erklärt, dass ich da eben noch etwas beachten sollte Smile
Ich wollte nur nicht, dass hier jemand Alpträume bekommt Very Happy

Und ja Jill, das hilft auf jeden Fall weiter Smile

Die Original-Töpfe habe ich auch, aber für die komplette Fensterbank sind mir die ehrlich gesagt zu instabil (wegen runterfallen) und auch zu teuer.
Von daher ist das ein Nachbauversuch. Vom Prinzip her bleibt es ja gleich: Wasser unten rein, vom Substrat hochziehen lassen. Die Schalen werde ich sobald die neue Ladung da ist auch noch mit Substrat füllen.

Ich habe mich jetzt mal durchs Netz gewühlt. Osmose/Entsalzer gibts ja tonnenweise...
Wobei beides seine Vor und Nachteile hat...
Aber ich denke auf die Schnelle werd ich da nix bekommen. Da muss ich mir erst noch ein paar mehr gute Argumente abseits der Blümchen und Kaffee überlegen Very Happy
Günstiger als destilliertes Kanisterwasser dürfte es aber allemal sein.

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

Hallo Leena,

ich würde auch nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Schließlich beginnst Du deine Testreihe mit ein paar robusten Multihybriden. Eine Umkehrosmoseanlage und ein vernünftiges Leitwertmessgerät lassen dich schnell mal um die 150€ abdrücken, das würde ich als unverhältnismäßig empfinden und eher in anderes investieren.

Wenn sich dann irgendwann dein Orchideenvirus auf Naturformen ausweitet, dann machen diese Anschaffungen bestimmt Sinn. Bis dahin kannst Du bestimmt prima mit dem arbeiten, was Du hast.

Ich finde auch Christians Einwand sinnvoll, erstmal mit einer Sorte Waser zu beginnen, damit Du bei Problemen wie auch Erfolgen besser einschätzen kannst, woran es liegt.

Und erschreck dich nicht über soviel Feedack. Ich empfinde das als sehr positiv, dass dein Thema soviele zu interessieren scheint. Very Happy

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Gast

Oh ich finde die vielen Rückmeldungen auch super Smile
Ich war zwar erst mal ein wenig verschreckt, aber jetzt passt das schon so Very Happy

Aber: Es wurde gerade beschlossen erst mal einen Tischwasserfilter zu kaufen nachdem ich gemeckert habe, dass der Wasserkocher schon wieder kalkig ist. Very Happy Der und die Kaffeemaschine werden sicher auch dankbar sein, wir trinken ja relativ viel Kaffee und Tee. Damit wäre zumindest der Kalk raus und der Leitwert soll wohl auch stark sinken, besser als das Leitungswasser ist es allemal. Und die Anschaffungskosten sind auch nicht wirklich hoch.

Von Naturformen werde ich denke ich noch sehr sehr lange Abstand nehmen, ich versuche jetzt erst mal meine Multihybriden nicht umzubringen.... Very Happy

Jour

Jour
Orchideenfreund

Zum einen ob es möglich ist die Blümchen alleine in anorganischem Substrat zu halten und falls ja wie das dann am Ende aussieht. Und zum anderen eben ob das auch im Selbstbau möglich ist.
Ein Wachstum in anorganischem Material wird mit Sicherheit funktionieren -- Pflanzen wachsen in fast jedem Substrat, wenn Feuchtigkeit, pH-Wert und Düngung stimmen. Du kannst auch Glaskrümel als Substrat nutzen, wenn du nur oft genug gießt und düngst; ich habe auch schon Katzenstreu und Bautrockenschüttung bei Nicht-Orchideen erfolgreich im Einsatz gehabt.

Nur: vorgedüngtes Substrat würde ich für keine Orchidee verwenden.
Wenn du das Experiment durchziehen möchtest: Man bekommt Bims, Lava und Zeolit (oder Perlite) auch einzeln zu kaufen, nach dem mischen ist das dann also 'Lechuza ohne Dünger'.

Und es ist eine Bewässerung rein von unten her gedacht.
Dann bitte aber kein Substrat in die Untersetzer rein, das bleibt dir sonst ewig nass.
Denk dran, du musst das Wasser nach der Anstauung und dem vollsaugen der Töpfe da auch wieder rausbekommen -- wenn du nicht jedesmal alle Orchideen ausräumen und die Untersetzer abgießen willst, überlege dir einen Ablauf (Loch+Schlauch+Ventil oder auch nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße).

[Tischwasserfilter] Damit wäre zumindest der Kalk raus und der Leitwert soll wohl auch stark sinken, [...]
Naja, 'stark sinken' ist übertrieben. Bei meinem Leitungswasser und einem Britta Wasserfilter von 525 auf 360 µS/cm, das ist etwa ein Drittel.
Wie Jill schon sagte, mit der Kombination Leitungswasser + Wasserfilter + vorgedüngtes Substrat hast du auch bei den robusten Phalaenopsen über kurz oder lang Schwierigkeiten.
Versuche die Vordüngung zu beseitigen, dann wird einiges einfacher.


Jochen

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Jochen, Du bist ja schlimmer als ich Very Happy Habs letztes Jahr mal mit Styropor, gemischt mit Perlit probiert, das ging aber schief. Also Phals wieder raus und neu bewurzelt.

Wie ich dem Eingangspost entnehme, sitzen die Phals schon in dem vorgedüngten Pon, oder, Leena? Und mehr hast Du bestellt? Ansonsten wäre Jochens Vorschlag prima, weil 1000µs weniger ist schon ein Wort. Auf Dauer würde ich die 1000 µs nicht überschreiten, ich dünge meine Phal. Multihybriden mit maximal 800 µs (Wasser + Dünger).

Liebe Grüße! Jill

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