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Algenproblem bei SH - meine Lösung

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Doris

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Orchideenfreund
... wird zwar keinen Schönheitspreis erhalten, aber zur Not tut's auf alle Fälle. Speziell die voll in der Sonne hängen, "bealgen" sich ja ziemlich gerne und vor allem rasch.
Ich finde es insoferne praktisch, als ich den Wurzelzustand jederzeit überprüfen kann und nach der "Visite" die Becher wieder einwickle. Gepriesen sei der Erfinder der Alu-Folie  Laughing 

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Robert

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Orchideenfreund
Hallo Doris,

ich habe das gleiche Problem bei einigen Töpfen, das sich auch Grün Belag gebildet hat.
Die Idee über eine Alufolie um den Topf hatte ich auch schon gehabt, aber noch nicht gemacht.
Denn nach meiner Kenntnis sind die Löcher bei der SH Kultur nicht nur dazu da, um beim gießen einen maximalen Wasserstand zu gewährleisten.
Sondern auch um eine Luftzirkulation innerhalb des Topfes zu gewährleisten. Aber mit der Umwicklung mit Alufolie wird diese Zirkulation abgeschnitten.
Aber vielleicht kann unser Uwe dazu mehr sagen, denn er wendet diese Kultur schon sehr lange an.

http://spellmeier.no-ip.org

Jill

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Orchideenfreund
Doris, die Löcher für die Belüftung könntest Du doch einfach freilassen oder freilegen? Schnipp schnapp.
Viel Erfolg bei der Algenbekämpfung!

Doris

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Orchideenfreund
Die Löcher SIND freigelassen  Laughing !

UweM.

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Fachmoderator Paphiopedilum
Eine gute Idee mit der Alufolie...

Egal wie, es sollten sich kein Algenfilm in den Töpfen entwickeln.

Gruß
Uwe

Jill

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Orchideenfreund
Das sieht man auf den Fotos nicht, liebe Doris! Entschuldigung  Very Happy 
Falls die Algen jetzt absterben, evtl. ein paar Mal gut durchspülen, sonst haste organischen sich zersetzenden Schmodder in denne Dippsche (Töpfen).

Eli1

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Admin
nachdenken 
Kann es sein,dass sich auf den Kugerln besonders gerne was ablagert, da deren Oberfläche nicht ganz glatt - ist egal ob von zuviel Licht oder von Wasserinhaltsstoffen?


_________________
Liebe Grüße Eli
Admin
http://www.orchideen-wien.at

Jill

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Orchideenfreund
Hallo Eli,

genau diese Gedanken/Erfahrungen? habe ich vor einiger Zeit bei Gockel Books/einem Textauszug von Herrn Bomba gefunden. Sinngemäß schreibt er, aufgrund der porösen Oberfläche des Blähtons würde sich dieser im Laufe der Zeit, bedingt durch Mikroorganismen usw. mehr und mehr in quasi organisches Substrat verwandeln. Die Gesellschaft für Hydrokultur empfiehlt, einmal im Jahr den Blähton zu reinigen/zu desinfizieren, ebenfalls die Töpfe.

Damit hat man immer noch weniger Arbeit und Kosten als mit organischem Substrat. Abgesehen von der besseren Kontrolle über die Feuchtigkeit mit Semihydro.
Blähton reinigen, in die Mikrowelle werfen, Topf säubern, Orchidee wieder eintopfen, das geht mit Blähton wirklich schnell. Ray von Firstrays löst es anders, er setzt auf Prophylaxe ca. alle 4-6 Wochen mit Hilfe von Physan.

Das perfekt Substrat, das ewig hält und keine Arbeit macht, sowas gibts wohl eher nicht.

Ray nutzt den Vorteil eines anorganischen Substrates und der damit verbundenen "relativen Keimarmut" = weniger krankheitsanfällig usw. voll aus. Natürlich kann das jeder halten, wie er/sie möchte. Ich persönlich finde es eine gute Idee.



Zuletzt von Jill am 30.06.14 10:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : was vergessen)

Eli1

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Admin
Hallo
Physan habe ich noch immer in spärlicher aber doch effizienter Verwendung in den Wassertanks im GWH.(Gießwasser)
Warum spärlich? Weil Physan das Wachstum hemmen kann, wenn man es übertreibt.
Ohne Sorge kann ich mehr Physan verwenden in der großen Wasserschale, wo die Orchideen auf Untersetzer stehen,denn dieses Wasser ist nicht in Bewegung und dient nur zur LF Erhöhung.

Eine einzige Pflanze ist in Hydro, die große Wachsblume. Dort habe ich allerdings längere Zeit nichts gesäubert, die Oberfläche ist daher optisch..... na ja. Laughing 
Deshalb überlege ich dzt. noch immer eine Umstellung auf SH, die REinigung stelle ich mir etwas schwierig vor, wenn Wurzeln an den Blähton kleben.
Vorerst bleibe ich beim herkömmlichen Substrat. Ist für meinen Geschmack auch mehr naturbezogen.


_________________
Liebe Grüße Eli
Admin
http://www.orchideen-wien.at

werner b

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Orchideenfreund
UweM. schrieb:Eine gute Idee mit der Alufolie...

Egal wie, es sollten sich kein Algenfilm in den Töpfen entwickeln.

Gruß
Uwe

was ist denn eigentlich so böse an Algen ?
kippt dann der pH Wert ins basische?

Jill

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Orchideenfreund
Hallo Eli,

schöne Diskussion, interessantes Thema, wie ich finde. Physan benutze ich bisher nicht, ich desinfiziere lediglich das Regenwasser mit H2O2. Zusätzlich nutze ich hier und da halbtransparente Übertöpfe (die Dinger von Elho). Bisher klappt das gut. Seit 5 Wochen habe ich ein Experiment am Laufen, Semihydro. Substrat besteht aus Styropor und Perlite. Oha, diese Mischung veralgt viel schneller trotz desinfiziertem Regenwasser. Ansonsten gehts der Orchidee darin bisher gut.

Ich denke, das persönlich richtige Substrat hängt auch immer davon ab, was man selber mag und womit man am besten zurechtkommt. Für Rinde hab ich einfach kein besonders gutes Händchen, grad bei größeren Töpfen find ich Rinde schwierig, außen und oben knalltrocken, innen noch patschnass. Als besonders natürlich empfinde ich Orchideen in einem Topf mit Rinde nun auch nicht. Das Substrat ist halt organisch, aber Steine und Ton sind doch auch Teil der Natur.

Blähton:
Poren-Volumen % 71-89,
Wasserspeichervermögen % 8-14
Luftspeichervermögen % 57-76
Salzgehalt 0,4-2,0  
(Quelle: irgendwo aus dem Netz gefischt)

Nasser als 14% geht also nicht, was ich für mich als Vorteil empfinde. Meine Hoya sitzt auch in Blähton, schon lange, andere Pflanzen in Seramis. Organisches Substrat samt den manchmal darin hausenden Krabblern gerne im Garten, drinnen mochte ich es noch nie sehr gerne.

Doris

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Orchideenfreund
werner b schrieb:
UweM. schrieb:Eine gute Idee mit der Alufolie...

Egal wie, es sollten sich kein Algenfilm in den Töpfen entwickeln.

Gruß
Uwe

was ist denn eigentlich so böse an Algen ?
kippt dann der pH Wert ins basische?

Hi Werner,
da gabs hier im Forum schon einen Beitrag drüber, nämlich dass bei Veralgung nach gewisser Zeit die Wurzeln absterben ... Sonst wär's mir eh Wurscht.

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