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Dendr. nobile Kindel und Wurzeln

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Alex

Alex
Orchideenfreund
Hallo an alle!
Ich hoffe mal, das ich mich als Debütant im richtigen Unterforum bewege. Falls nicht, bitte ich um Nachsicht und Verschiebung.
In meiner kurzen Vorstellungsrunde vergass ich, meine Dendrobium nobile zu erwähnen. Wahrscheinlich deshalb, weil sie auf dem Balkon wohnt. Solange es die Temperaturen zulassen. Eigentlich ein bissel Sorgenkind. Beim Kauf wuchs sie kerzengerade, war voller Blüten. Danach in alle Richtungen. Blüten gab es auch ab und zu. Mit dem krummen Wuchs habe ich mich angefreundet. Irgendwo sah ich ein Foto (kann sein, das es hier bei euch war) , auf dem eine solche Nobile recht buschig war. Gefiel mir.
Nun gut, nun zum eigentlichen "Problem" Seit Anfang des Jahres wachsen vermehrt Kindel statt Blüten. Ich vermute, ich hab zu zeitig zu viel gegossen. Ein paar Blüten hat sie und es kommen auch immer wieder neue. Aber eben auch Kindel mit etlichen Wurzeln. Ich habe jetzt bestimmt schon 12-15 Stück entfernt. Da sie aber von unten her nicht all zu viel nachschiebt, lasse ich jetzt die restlichen Kindel wachsen, auch die neuen und entferne nur deren Wurzeln. Ich hoffe mal, das das was wird, denn sie sind ja mit der Mutter verbunden. Und die Wurzeln sind ja teilweise durch die Blattachsen gewachsen, quasi am Stamm entlang. Wäre das also die richtige Lösung?

Gast

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Gast
Hallo Alex, Ich sag einfach mal das diese Nobile Hybriden schon stark gestresst bei uns ankommen, die werden gestresst um sie zum blühen zu kriegen und damit sie klein bleiben. Nobiles werden nicht in ihrer Vollgrösse verkauft - die können locker noch grösser werden als was man im Laden sieht.

Aber so ein Stress verursacht kindel. Sie kommen auch oft importiert also wollen sie einen Sommer erleben und stattdessen landen sie in Dautschland wo Winter auf sie wartet.

Kindel weiter unten am Stamm koennen Wurzeln in den Topf setzen und so kann die Pflanze weiterwachsen aber wenn die Pflanze zu viele Kindel produziert, nimmt das aus der Pflanze viel Energie und da ist es sinnvoll ein paar kindel komplett abschneiden und wegwerfen.

Sonst mit vielen Kindeln kann es zwei Jahre dauern bis die Pflanze sich erholt hat, die Kindel versorgt und siech in den richtigen Sommer rythmus eingestellt hat.

In der Zeit bist du dann von einem Monster von einer Orchidee umgeben. Eine Nobile Hybride wird recht gross im verglaich zu mini phals die man im Laden findet aber meine nicht das du viel mit dem Kindel machen zu tun hattest. Da sind die Züchter mehr für verantwortlich!

Wenn du eine gute ORchidee sucht kann ich die eine Oncidium Twinkle empfehlen wenn du eine finden kannst. Top Pflanze die nicht statt blühen Kindel machen will sondern blüht zuverlässig und riecht herrlich.

Alex

Alex
Orchideenfreund
Beste Dank.
Nun ja, Stress dürfte meine kaum haben. Hab sie ja nun bestimmt schon 3 Jahre. Freilich kümmerte sie die erste Zeit bissel vor sich hin. Nach dem Umtopfen und auch bei zuwenig Licht im Winter. Letztes Jahr stand sie unter einer Pflanzenlampe, ein RICHTIGE, kein asiatische Wunderlampe! Very Happy und das war dann schon ganz anderes überwintern. Wie gesagt, ich vermute zu zeitig und zu viel gegossen. Bis jetzt sieht sie ganz gut aus, d.h. keine Schäden zu erkennen durch das Entfernen der Kindelwurzeln. Mittlerweile zeigen sich auch schon wieder Blütenansätze. Vermutlich weil die Nächte relativ kühl sind, was sie zum blühen animiert. Scheinbar hält sie sich überhaupt nicht an irgendwelche Schemata von wegen Ruheperiode/Wachstumsperiode.

BrigitteB

BrigitteB
Orchideenfreund
Hallo Alex,

hast du das [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schon gelesen?

Kindel würde ich entweder an der Pflanze lassen oder komplett abtrennen. Wenn du nur die Wurzeln der Kindel entfernst ziehen sie die ganze Kraft aus der Mutterpflanze und schwächen diese.

Alex

Alex
Orchideenfreund
Ja, jetzt habe ich es gelesen.
Dann werde ich sie wohl komplett abtrennen. Mich stört das Aussehen, wenn an 10, 12 Kindel überall die Wurzeln spriessen. Allerdings blühen genau diese Kindel auch schon munter. und das wiederum fände ich schade, die abzutrennen.

Eli1

Eli1
Admin
die Erklärung finde ich auch gut !

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Wie ich gelesen habe führt ein frühzeitiges Gießen, wenn angebliche Knospen kommen, zur Kindelbildung.
Man sollte warten bis sich eindeutige Knospen zeigen und dann gießen und vielleicht etwas wärmer stellen.
Wenn man zu früh gießt, können sich aus den Knospen Kindel entwickeln.
Da ich selber kein Dendrobium nobile habe, kann ich nur zitieren.

Vielleicht spendierst du uns ein Bild der ganzen Pflanze? + Blüten ? (Anleitung gibt es in den Forenregeln).


_________________
Liebe Grüße
Eli
http://www.orchideenhobby.at

Alex

Alex
Orchideenfreund
Hab mir das nochmal durchgelesen. Stimmt in vielen Sachen überein. Wird wohl so sein. Und wenn ich das so lese..... ich glaube, da trenne ich mich von den vielen Kindeln.
Insgesamt sieht die Pflanze etwas mitgenommen aus. Im obersten Foto ist eine Blüte mit Wurzeln, im untersten wahrscheinlich einmal Blüte und einmal Kindel.


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BrigitteB

BrigitteB
Orchideenfreund
Du kannst höchstens warten bis die Wurzeln des Kindels ein paar Zentimeter lang sind und dann abmachen und getrennt eintopfen.

Alex

Alex
Orchideenfreund
Ich sehe gar keine Bilder. Dabei hatte ich die doch eingefügt...... Question
Wurzeln waren da ja schon dran, die habe ich entfernt. Und ein paar von den Dingern habe ich auch schon extra eingepflanzt. Soviel brauche ich dann doch nicht Smile
Und vorhin, nach der Lektüre der verlinkten Beiträge, habe ich dann rigoros alle Kindel, auch die mit den Blüten entfernt. Ich denke mittlerweile auch, das die Mutterpflanze geschwächt wird. Mir ist es lieber, wenn mehr von unten aus dem Topf wächst. Very Happy

weeand

weeand
Admin
Alex schrieb:Ich sehe gar keine Bilder. Dabei hatte ich die doch eingefügt...... Question
Deine Bilder sehe ich. Weiß nicht warum du deine Bilder nicht siehst.
Vielleicht die Seite mal erneuern auf dein Computer?


_________________
Wer das Kleine nicht ehrt, ist das Große nicht wert.
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Schöne Grüße, André.

Alex

Alex
Orchideenfreund
weeand schrieb:
Alex schrieb:Ich sehe gar keine Bilder. Dabei hatte ich die doch eingefügt...... Question
Deine Bilder sehe ich. Weiß nicht warum du deine Bilder nicht siehst.
Vielleicht die Seite mal erneuern auf dein Computer?
Irgendwie komisch. Wenn ich dem Link in der Benachrichtigungsmail folge, sehe ich keine Bilder. Erst, wenn ich die Seite neu lade.

Alex

Alex
Orchideenfreund
Noch Mal ne kurze Meldung. Vom Gefühl her scheint die Pflanze irgendwie kräftiger. Die Blätter satt grün und glänzend. Gut möglich, das sie sich nach der Befreiung von den vielen Kindeln irgendwie erholt. Kann aber auch nur Einbildung sein. Wink

Christian N

Christian N
Moderator
Hier meine Erfahrungen mit Hybriden, die mehr oder weniger Anteil an Dendrobium nobile aufweisen:

Daß Triebe, die 1 Jahr und älter sind, an den Nodien Blütenknospen oder Kindel bilden und dann schrumpfen, ist normal.
Mit zunehmendem Alter werfen sie die Blätter ab, werden gelblich-bräunlich und sterben ab.
Ob dies erfolgt ist, kann man selbst mit geübtem Auge kaum erkennen. Oft genug bringen diese scheinbar toten Triebe noch vereinzelte Blüten hervor.

Entscheidend für eine kräftige Pflanze, die viele Blüten auf einmal hervor bringen kann, sind jedoch die Neutriebe!

Sobald sie erscheinen, muß das Interesse ausschließlich ihnen dienen. Sie wachsen schnell und benötigen viel Wasser, regelmäßige Düngung ist jetzt sehr wichtig.

Ich schneide spätestens jetzt alle verschrumpelten alten Triebe, egal ob sie noch ruhende Blütenknospen haben, radikal weg, um Platz für die Neutriebe zu schaffen.
Entstehen dabei leere Stellen im Inneren der Töpfe/Körbe und wachsen die Neutriebe eng am Rand, sollte umgepflanzt werden.
Aber rechtzeitig, die neuen Wurzelspitzen dürfen nur im Ansatz sichtbar sein, später brechen sie ab.
Im Idealfall befinden sich die älteren Triebe in Topfmitte, die Neutriebe erscheinen zum Rand hin, haben aber noch genügend Platz.

Das Dendrobien kleine Töpfe bevorzugen, ist ein wohlgemeinter Rat an Anfänger. Bei gut bewurzelten Exemplaren wird so dem Substrat schnell Feuchtigkeit entzogen und die Wurzeln können auch mal abtrocknen, was der Pflanze gut bekommt.
Ein Zuviel an Feuchtigkeit wird dadurch verhindert.

Will man starke Schaupflanzen heran ziehen, sind ausreichend große Töpfe erforderlich. Für den geübten Pfleger sollte es kein Problem sein, die Gießintervalle so zu wählen, daß ein kurzzeitiges Abtrocknen des Substrates gewährleistet ist.
Mittelgroße Pinienrinde pur ist völlig ausreichend, wenn ein guter Orchideendünger verwendet wird.
Wenn im Herbst an der Spitze der Neutriebe nur noch ein einzelnes Blatt erscheint, signalisiert die Orchidee, daß die Vegetationszeit zu Ende geht.
Nun wird sie trockener gehalten, die Nachttemperaturen müssen gesenkt werden und ein heller Platz läßt die Triebe gut ausreifen.

Damit sollten eigentlich alle Vorraussetzungen geschaffen sein, um bis zum Frühjahr eine blühende Prachtpflanze, die denen aus dem Handel in keiner Weise nachsteht, zu erhalten.

Ich wünsche Dir ein glückliches Händchen mit Deiner Orchidee.


Gruß
Christian

Coldcase und WASAUTT Gefällt dieser Beitrag

Alex

Alex
Orchideenfreund
Vielen Dank für deine Ausführungen!
Hab wieder einiges dazu gelernt. Im Winter wenig giessen und kühl halten wußte ich schon und habe mich dran gehalten. Zwar hatte ich keine reiche Blüte, aber zumindest ein paar davon. Letzten Winter gab es auch erstmalig Pflanzenlicht. Und Dünger...... da begeistere ich mich seit Anfang des Jahres für die Hesi Kollektion Smile Und seit dem ich beides (Licht und Dünger) nutze, tut sich auch was in meinen Töpfen. Auch bei den Phal. Das man alte verschrumpelte Triebe abschneiden soll ist mir neu. Im ersten Jahr habe ich das gemacht, bis ich irgendwo las, man solle sie lassen. Als Wasserspeicher. Und das da auch noch was dran wächst, habe ich erlebt. Topfgröße...... Für mein Exemplar habe ich ein Orchitop mit grober Rinde. Ist zwar relativ groß, aber ich glaube, da kommt genug Luft ran. Sie steht ja auch im Sommer die ganze Zeit auf dem Balkon. Zwar etwas geschützt, aber Regen bekommt sie trotzdem ab.
Gut. Dann mache ich mich also dran und entferne mal noch die alten Triebe.
Danke nochmals!

Christian N

Christian N
Moderator
So ist das mit den Ratschlägen, sie müssen immer dem gesunden Menschenverstand standhalten.
Wo soll sich in geschrumpften Bulben ein Wasservorrat befinden?

Und zu den schlafenden Blütenknospen habe ich meine eigene Meinung, besonders bei Dendrobium und Phalaenopsis.

Kräftige gesunde Orchideenpflanzen erhalte ich nur, wenn ich dafür sorge, daß nicht nur Blütezeiten ( Zeiten des Verbrauchs von Substanz), sondern auch Ruhezeiten (Zeiten der Reifung) und besonders Wachstumszeiten (Zeiten des Aufbaus von Substanz) eingehalten werden.
Daran ändert auch nichts, daß Dendrobien oft blühen und gleichzeitig Neutriebe haben, oder Phalaenopsen das ganz Jahr wachsen und blühen.

Man muß nicht nur Orchideen von alten Trieben befreien damit die Pflanze kräftiger austreibt. Alte Triebe beherbergen oft noch Schädlinge und haben kranke Stellen.

Was bringt es mir da, letzte vereinzelte Blüten hervor zu locken.
Die sind eigentlich ein Indiz dafür, daß sich die Orchidee im Ruhezustand wähnt, während eigentlich Vegetationszeit ist.
Der nächste Winter mit seinen dunklen kurzen Tagen kommt bestimmt und damit sowieso eine Zwangsruhe.
Abgesehen davon, daß die abgeschnittenen Blütenstielenden mit den Blüten an neu ausgetriebenen Seitenzweigen eine grobe Mißachtung der natürlichen Schönheit der Blütenrispen von Phalaenopsis darstellt.
Die elegante Haltung des gebogenen Blütenstandes der Gattung hat mit zum Siegeszug dieser Orchideen beigetragen.

Orchitop als Kulturgefäße scheinen mir für Anfänger besonders gut geeignet, sie sind auch optisch ansprechend.
Ich hätte sich auch in Gebrauch, aber die Preise sind mir viel zu hoch.



Gruß
Christian

Alex

Alex
Orchideenfreund
Klingt alles schlüssig. Nun.... oftmals kommt man bei der Suche nach Informationen auch auf recht "allgemeine" Seiten mit Orchideenwissen. Oder auf private, die ihre Erfahrungen mitteilen. Die müssen nicht zwangsläufig richtig sein. So entstehen eben viele Mythen. Das war auch ein Grund, warum ich mich hier angemeldet habe. Da sind zumindest ein paar Leute, die man getrost als Fachpersonal bezeichnen kann. Sei es, weil sie nicht viel anders zu tun haben, bzw. mit nicht viel anderen beschäftigen wollen oder weil sie beruflich damit zu tun haben. Fachwissen eben. ja1

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