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Besuch bei den Holms in Bedburg-Hau

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Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Orchideenfreunde,

anlässlich der Selbstung meiner Cattleya eldorado "Splash" und C. gaskelliana var. coerulea "Clarisse" war ich gestern mal wieder in der Gärtnerei Holm zu Besuch. Natürlich habe ich wieder einige Fotos mitgebracht. Viel Freude beim Betrachten!


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Aerangis luteoalba var. rhodosticta

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Aganisia (Acacallis) cyanea

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Bulbophyllum guttulatum

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Bulbophyllum makoyanum

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Bulbophyllum tingabarinum

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Cattleya bicolor

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Cattleya forbesii

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Cattleya loddigesii

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Dendrobium devonianum

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Erycina pusilla (Psygmorchis pusilla)

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Lemboglossum bictoniense

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Lemboglossum madrense

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Miltonia candida

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Paphiopedilum spicerianum

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Plectrelminthus caudatus

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Pleurothallis lanceana

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Trichocentrum (Oncidium) jonesianum

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Zelenkia onusta (Oncidium onustum)


Freundliche Grüße
Rolf



Zuletzt von Rolf am 20.09.14 10:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Schreibfehler bei Zelenkia onusta)

Jutta

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

schön das du uns immer an deinen Besuchen teilhaben läßt ja1

werner b

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Orchideenfreund
Da sind ja Leckerbissen dabei

zwockel

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

toll,
da bekommt man wieder "Lust" auf einen Besuch bei einem Gärtner.



Liebe Grüße

Will

Eli1

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Admin
Danke für die tollen Eindrücke. ja1


_________________
Liebe Grüße Eli
Admin
http://www.orchideen-wien.at

Aheike

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Orchideenfreund
Und was war Dein Mitbringsel oder warst Du nur zum foto dort? Very Happy

Rolf

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Orchideenfreund
Aheike schrieb:Und was war Dein Mitbringsel oder warst Du nur zum foto  dort? Very Happy
Hallo Andrea,

mein Mitbringsel war diesmal "nur" eine Cattleya walkeriana var. alba. Zwei weitere Pflanzen (beide in diesem Thread gezeigt), welche ich gern gehabt hätte, waren leider nicht verkäuflich (C. bicolor - die ganz dunkle - und Lembeglossum madrense), sondern werden zur Zucht bzw. zur Vermehrung benötigt. Dafür wurden wichtige Absprachen (für mich und für die Holms) für den Winter und meine Pflanzen getroffen...

Freundliche Grüße
Rolf

maxima

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Orchideenfreund
Schöne Bilder Rolf ja1 ja1

niemand

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Orchideenfreund
hallo
das lemboglossum madrense duerfte noch aus meinem labor sein
oder ist es etwa die hybride ,die ich mal gemacht habe ,sieht sehr danach aus
es gibt da nur einen klitzekleinen unterschied Laughing

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Niemand,

soviel ich weiß, ist das Lemboglossum madrense ein Überbleibsel eigenen Aussaat von Burkhard Holm aus Zeiten, wo er noch selber ein Labor hatte. Und dass es eine Hybride sein soll ist sehr unwarscheinlich, denn B. Holm hat sich eine zweite rispige Pflanze geliehen, damit er nicht elbsten muss! Warum sollte er diesen Aufwand für eine Hybride betreiben??

Und es wäre nett, wenn Du uns mal Deinen Vornamen nennen würdest. Wer diskutiert schon gern mit Anonym?

Freundliche Grüße
Rolf

niemand

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Orchideenfreund
hallo rolf
naja wir haben doch schon mal ueber C.chocoensis per PM  lang und breit diskutiert ,ist eber schon ein bischen her ,da hast du meinen vornamen wieder vergessen
naja ich vermute eben dass da viele von meiner hybride unterwegs sind ,von der reinen art
gab es vorher  eigendlich nur 2 pflanzen in D ,soweit uns damals bekannt war ,eine besitzt die familie Potent in hamburg,wir haben jahrelang rumgefragt bis wir darauf kamen dass sie eine haben

das war damals ein riesen problem ,vor allem weil die pflanzen zu voellig unterschiedlichen  
jahreszeiten geblueht haben ,allein die kapsel hat 1.5 jahre bis zur reife gebraucht
nun gut die hybride habe ich aus O.rossii majus und madrense gemacht ,sie ist fast voellig gleicht mit der naturart ,nur wesentlich bluehwilliger ,teilweise 2 mal im jahr
von der bluete her sind beide nicht zu unterscheiden
gut nun der unterschied : madrense hat lange bulben ca 5-8 zm lang
die hybride hat rundliche bulben wie beim rossii
vermutlich haben folgende gaerten vom madrense pflanzen bekomme
hannover herrenhausen ,muenchen und moeglicherweise die Wilhelma
einige habe ich an Wubben verkauft ,aber auch die hybride
ich selber hatte bis vor einem jahr noch 3 madrense ,warum ich heute keine mehr habe
waere ein anderes sehr trauriges thema ,ich hab heute nur noch sehr wenige orchideen
ich vermute eben ,dass da noch jede menge von meiner hybride unter dem volk sind und vermutlich auch schon wieder weitergezuechten wurden.....den rest muesste ich dir per PM schreiben sonst muesste ich namen nennen

ich bin dabei ganz boese hintergangen worden was mir dann auch den spass an den aussaaten
verdorben hat,zudem gab es aus dummheit einen totalen preisverfall bei flaschenpflanzen  
auf grund dessen haben dann mehrere leute aufgehoert aussaaten zu machen,nachdem dann jede menge flaschen mit den seltensten pflanzen in den muell gewandert sind  
ich hatte damals die idee ein kartell zu bilden mit preis und produktionsabsprachen ,aber auf mich hat niemand gehoert
worauf dann 3 jahre spaeter das gejammere der orchideenfirmen losging ,weil nichts mehr seltenes
von uns mehr angeboten wurde
acacallis cyanea hab ich auch als erster gemacht ,mutterpflanzen  hatte ja so gut wie keiner ,
oder wer weiss schon wo die an welchem nebenfluss vom amazonas wachsen  Cool da du kannst aber lang suchen

so im moment hab ich mal wieder etwas lust zu schrieben ,kann aber sein ,dass ich dann wieder ein halbes jahr nichts schreibe

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Niemand,

ja - über C. quadricolor (syn. C. chocoensis), welche ich immer noch als C. trianaei var quadricolor interpretiere, haben wir länger geschrieben - ich erinnere mich! Aber die PNs sind gelöscht, und Dein Name fällt mir nicht mehr ein.

Die beiden Lemboglosssum, welche bei Holm stehen, haben ca. 6 cm lange Bulben und sind dann wohl echte madrense und KEINE Hybriden. Ausserdem hat der Burkhard Holm die Aussaat, deren letzte Pflanze nun bei ihm blüht, selber gemacht - vor vielen Jahren (die zweite ist ja - wie schon geschrieben - eine Leihpflanze)! Auch Aganisia (Acacallis) cyanea hat er selber vermehrt. Aus dieser Aussaat stehen derzeit einige Pflanzen blühend in seiner Gärtnerei (die mittlerweile seinem Sohn Marco überschrieben wurde).

Ich habe mir nochmal Deine Beiträge zu C. warszewiczii und dem Angebot Pollen bzw. Samen abzugeben. Bei den Holms wäre sicher großes Interesse an Samen (Pollen bringt nichts, weil keine blühende Pflanze vorhanden ist) oder einer Samenkapsel (welche fast reif ist). Falls da bei Dir was machbar ist, würden sich sicher alle Cattleya-Liebhaber in Deutschland freuen! Dasselbe gilt auch für C. trianaei quadricolor.

Freundliche Grüße
Rolf

Wodka

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Orchideenfreund
niemand schrieb:von der reinen art
gab es vorher  eigendlich nur 2 pflanzen in D ,soweit uns damals bekannt war ,eine besitzt die familie Potent in hamburg,wir haben jahrelang rumgefragt bis wir darauf kamen dass sie eine haben

ich denke, daß es mehr (echte) L. madrense gibt, das Problem ist nur die Besitzer zu motivieren, daß sie Pollen tauschen

Leni

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Orchideenfreund
Wodka schrieb:
niemand schrieb:von der reinen art
gab es vorher  eigendlich nur 2 pflanzen in D ,soweit uns damals bekannt war ,eine besitzt die familie Potent in hamburg,wir haben jahrelang rumgefragt bis wir darauf kamen dass sie eine haben

ich denke, daß es mehr (echte) L. madrense gibt, das Problem ist nur die Besitzer zu motivieren, daß sie Pollen tauschen

Solange die Orchideen dem eitlen Gockel Mensch dienen, sich mit Federn zu schmücken, solange wird das auch so bleiben.Ebenso wie diese Gockelhorde tunlichst versucht nur etwas Genaues über die erfolgreiche Kultur nicht weiterzugeben.
Gott sei Dank haben sich da die jüngeren Generationen gewandelt.

Lg

Leni

LuteousForb

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Orchideenfreund
Eine solche Einstellung finde ich aber schon aus Artenschutzgründen ziemlich bescheiden, sowas von 1880.

Wodka

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Orchideenfreund
LuteousForb schrieb:Eine solche Einstellung finde ich aber schon aus Artenschutzgründen ziemlich bescheiden, sowas von 1880.

Das Problem ist aber nicht schwarz-weiß. Daß jemand eine seltene Pflanze besitzt und will sie nicht vermehren, weil sie dann nicht mehr selten ist, bzw. subjektiv weniger wert ist, ist nur ein kleiner Nebenaspekt.

Leni

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Orchideenfreund
Wodka schrieb:

Das Problem ist aber nicht schwarz-weiß. Daß jemand eine seltene Pflanze besitzt und will sie nicht vermehren, weil sie dann nicht mehr selten ist, bzw. subjektiv weniger wert ist, ist nur ein kleiner Nebenaspekt.

Hallo Wodka
Was ist denn aus deiner Sicht der Hauptaspekt?

LG

Leni

Wodka

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Orchideenfreund
Sicher ist der Verlust der ursprünglichen Biotope durch Abholzen und Umwandlung in Kulturfläche die Hauptursache für den Orchideenschwund. Das Sammeln, bzw. den Handel für Liebhaberzwecke sehe ich dazu im Verhältnis für vernachlässigbar, außer im asiatischen Raum, wo die traditionelle chinesische Medizin die Orchideen tonnenweise verkonsumiert und einen Kahlschlag hinterlässt. Aber da ist ein Ansatz schwierig, bzw. kaum erfolgsversprechend, solange es eine große Nachfrage und Millionen zahlende Kunden gibt.
Die offizielle staatliche Reaktion (CITES etc,) ist in meinen Augen ein Witz, völlig wirkungslos und teuer. Die Maßnahmen sind ausschließlich restriktiv, d.h. beruhen ausnahmslos auf Verboten für Einfuhr und Handel. Nur sind die Verbote leicht zu umgehen und selbst wenn dem nicht so wäre, ist im besten Fall eine minimale Verlangsamung der Problematik zu erwarten, keinenfalls ein Stillstand oder Umkehr.  Man muß sich vorstellen, für wenige tausend importierte Orchideen, gibt es einen Behördenapparat (z.B. BfN), der an Hand eingereichter Papiere, wiederum (gegen Gebühr) Papiere ausstellt und damit ist im Wesentlichen der ganze Artenschutz getan. Was wird passieren? Ganz einfach ein darwinistischer Ablauf, d.h.  solange die Nachfrage in irgendeiner Weise gedeckt werden kann, geht es weiter, aber zunehmend teurer. Irgendwann, wenn Wälder verschwunden sind, oder die Orchideen auf die eine oder andere Weise verkonsumiert sind, wird der Punkt erreicht sein, daß das Angebot die Nachfrage weit übersteigt. Dann muß man darauf setzen, daß die Marktwirtschaft greift und Wege findet die Nachfrage doch noch zu befriedigen. In Einzelfällen passiert das schon, nehmen wir die dekorativen Orchideenarten, z.B. Vanda coerulea, Cattleya schilleriana, die findet man in der Natur kaum noch, trotzdem bleiben sie erhalten, weil sie aus kommerziellen Gründen nachgezüchtet werden. Das trifft zunehmend für sehr viele (dekorative!) Arten zu, da muß man eigentlich keine Angst haben, höchstens daß der Genpool  zu wenig erneuert wird. Aussichtslos sieht es für nicht dekorative Arten aus, die vielleicht auch noch selten sind, oder schwierig in der Kultur sind, diese Arten wird zumindest die Marktwirtschaft nicht retten.

Leni

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Orchideenfreund
Wodka schrieb:Sicher ist der Verlust der ursprünglichen Biotope durch Abholzen und Umwandlung in Kulturfläche die Hauptursache für den Orchideenschwund. Das Sammeln, bzw. den Handel für Liebhaberzwecke sehe ich dazu im Verhältnis für vernachlässigbar, außer im asiatischen Raum, wo die traditionelle chinesische Medizin die Orchideen tonnenweise verkonsumiert und einen Kahlschlag hinterlässt. Aber da ist ein Ansatz schwierig, bzw. kaum erfolgsversprechend, solange es eine große Nachfrage und Millionen zahlende Kunden gibt.
Die offizielle staatliche Reaktion (CITES etc,) ist in meinen Augen ein Witz, völlig wirkungslos und teuer. Die Maßnahmen sind ausschließlich restriktiv, d.h. beruhen ausnahmslos auf Verboten für Einfuhr und Handel. Nur sind die Verbote leicht zu umgehen und selbst wenn dem nicht so wäre, ist im besten Fall eine minimale Verlangsamung der Problematik zu erwarten, keinenfalls ein Stillstand oder Umkehr.  Man muß sich vorstellen, für wenige tausend importierte Orchideen, gibt es einen Behördenapparat (z.B. BfN), der an Hand eingereichter Papiere, wiederum (gegen Gebühr) Papiere ausstellt und damit ist im Wesentlichen der ganze Artenschutz getan. Was wird passieren? Ganz einfach ein darwinistischer Ablauf, d.h.  solange die Nachfrage in irgendeiner Weise gedeckt werden kann, geht es weiter, aber zunehmend teurer. Irgendwann, wenn Wälder verschwunden sind, oder die Orchideen auf die eine oder andere Weise verkonsumiert sind, wird der Punkt erreicht sein, daß das Angebot die Nachfrage weit übersteigt. Dann muß man darauf setzen, daß die Marktwirtschaft greift und Wege findet die Nachfrage doch noch zu befriedigen. In Einzelfällen passiert das schon, nehmen wir die dekorativen Orchideenarten, z.B. Vanda coerulea, Cattleya schilleriana, die findet man in der Natur kaum noch, trotzdem bleiben sie erhalten, weil sie aus kommerziellen Gründen nachgezüchtet werden. Das trifft zunehmend für sehr viele (dekorative!) Arten zu, da muß man eigentlich keine Angst haben, höchstens daß der Genpool  zu wenig erneuert wird. Aussichtslos sieht es für nicht dekorative Arten aus, die vielleicht auch noch selten sind, oder schwierig in der Kultur sind, diese Arten wird zumindest die Marktwirtschaft nicht retten.

Hallo Wodka
Ich hatte die Frage gestellt, weil ich irritiert war. Denn der Kontext war eigentlich, was die Gründe sind, warum bestimmte Liebhaber ihre seltene Arten nicht vermehrt haben wollen. Aus diesem Kontext heraus war der "Nebenaspekt" nicht für mich nachvollziehbar.
Deine jetzige Erklärung unterschreibe ich dir sofort, was soll ich dazu sagen, außer, das die Welt an sich in einem sich immer instabiler werdenden Gefüge befindet. Der Motor der Instabilität ist im Endeffekt das System, das sich stark auf eine Supernova bewegt. Was du beschreibst sind die Auswirkungen in unserem (Orchideenbereich). Wir können das nicht aufhalten, also nicht die Zerstörung, das Habitatsterben für profane Gewinne ( damit wir 10 % Bio im Sprit haben, sterben Orchideen unwiederbringlich). Das Kern des Übels ist allerdings wesentlich größer.
Hier ein Link, der es perfekt auf den Punkt bringt.
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WIR können im Endeffekt nur Insellösungen bieten für Orchideen Wink Das sollte jeder für sich auch in bester Art und Weise tun Wink

LG

Leni

niemand

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Orchideenfreund
hallo
ich moechte jetzt nur kurz auf den ersten teil eingehen
der zweite mit dem abholzen und CITES hat noch ganz andere fatale aspekte
ich werde darauf noch antworten ,im grossen ganzen ist CITES der groesste schwachsinn ueberhaupt
allerdings weiss ich nicht ob es so gut ist ,das hier oeffentlich zu schreiben
ich will nur kurz den endeffekt schreiben ::: in ganze kurzer zeit wird kein mensch mehr wissen
wo selbst sehr bekannte arten wachsen .
die standortbeschreibungen der meisten botaniker
taugen sowieso nichts ,die sind meist erfunden  


oft ist das ja garkeine boeswilligkeit ,meist kauft man sich ja nur eine pflanze
oder man kauft von einem haendler zwei ,wobei der die oft geteilt hat wenn es was seltenes ist
auch dann geht eben oft nix .zb beim madrense geht die selbstung eben nicht ,wie bei vielem aus der gruppe
es fehlt da an der kommunikation ,wer weiss schon was selbst gut bekannte alles im GWH haben ??
wie finde ich jemand ,der die passende zweite pflanze hat ???
das problem ist auch die kapsel tag fuer tag zu ueberwachen ,da man bei seltenen arten keinen anhalt
hat wie lang sie zum ausreifen braucht oder z.b bei restrepien explodiert die kapsel wenn sie reif ist
ist die kapsel einen tag im GWH offen kann man sie wegschmeissen ,da sie zu stark infiziert ist
man kann auch von keinem erwarten dass er die kapsel ueber monate ueberwacht ,was aber noetig ist
zudem erzehlt keine aussaatspezialist seine rezepte auch wenn sie mit aussaaten aufhoeren ,die nehmen ihre rezepte lieber immer mit ins grab
zudem haben viele naturarten in der aussaat probleme ,ich nehme mal nur ein beispiel :
ancistrochilus rothschildianus die saemlinge vergiften extrem schnell den den naehrboden
das heisst : alle 3 wochen umlegen (aktivkohle hat auch nix genuetzt )
bei einer anderen gattungen sind die samen nicht mal eine woche fertil
die meisten naturarten wachsen auf naehrboeden nicht besonders gut oder schnell, je mehr es in die hybriden geht
um so weniger probleme hat man  und um so schneller wachsen die saemlinge
die Koenigsklasse in der orchideenvermehrung sind die naturarten

achja Rolf frag doch mal Herren Holm woher er die saat hatte
und ansonsten kapseln sind kein problem ,allerdings weiss ich ja nie wielang sie dranhaengen ,ich hab gerade gestern jede menge abgeschnitten ,frisch ist eben schwierig ,da muss es von der zeit her passen C.gigas blueht eben immer nur ende maerz ,bis auf ganze wenige die dann nochmal um die zeit bluehen,wenn ich mich recht erinnere brauchen bei cattleyen die kapseln um die 10-12 monate??



Zuletzt von niemand am 28.09.14 9:11 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

niemand

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Orchideenfreund
hallo LuteousForb
dann erklaere dich doch mal der eine satz war zu wenig um zu verstehen was du meinst

niemand

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Orchideenfreund
hier ist es so,man erzaehlt niemand wo man welche art gefunden hat
das ist hier so wie in deutschland mit den pilzen
ich hab hier eine recht attraktive orchidee gefunden ,ich habe das dann einer person erzaehlt
die ein grosses buch ueber die orchideenflora der region geschrieben hat
sie erklaerte mir in ihrer arroganz ,dass das voellig unmoeglich waere,dass die art hier vorkommt  ,aber ich kenne den standort ,die pflanzen wachsen auf jedem baum,Rodriguezia granadense
ich suche noch die naturhybride mit einer comparettia ,die es auch geben soll

sage ich den ort einem haendler aus der gegend ,dann raeumt der alles ab
so geht das  
also sage ich denen dass es die art hier gibt ....und dann sucht mal schoen
hier wurde auch ein neues super tolles telipogon mit riesen blueten gefunden
aber eben nur eine einzige pflanze auf 3000 meter hoehe also absolut nicht kultivierbar

hallo Eli ich weiss eben nicht ob ich hier in der richtigen rubrik schreibe ,aber wir kamen hier eben auf das thema

niemand

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Orchideenfreund
ich habe eine sterilbank in deutschland ,schade dass ich die nicht mitnehmen kann
aber damit kann man noch erheblich unterhaltsamere dinge erzeugen
als nur orchideen

im uebrigen werden sich jetzt wieder die rechschreibungsdamen aufregen
pero eso no me importa ni culo  ,que me respetan aun con mis errores Laughing


ich fahre nach medellin auf die blumenausstellung,das gibt mein naechste thema



bei dem lied wuerden bestimmt vielen leuten die traenen runterlaufen wenn sie den text verstehen wuerden


ein typischer vallenato aus  kolumbien da werden alle akordenspieler nur noch blass
und da gibt es noch bessere

Rolf

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Orchideenfreund
achja Rolf frag doch mal Herren Holm woher er die saat hatte
und ansonsten kapseln sind kein problem ,allerdings weiss ich ja nie wielang sie dranhaengen ,ich hab gerade gestern jede menge abgeschnitten ,frisch ist eben schwierig ,da muss es von der zeit her passen C.gigas blueht eben immer nur ende maerz ,bis auf ganze wenige die dann nochmal um die zeit bluehen,wenn ich mich recht erinnere brauchen bei cattleyen die kapseln um die 10-12 monate??[/quote]

Hallo Niemand,

ich bleibe bei diesem Namen, denn ich weiß ja nicht, ob alle hier Deinen Namen wissen sollen.

Cattleya-Kapseln brauchen bis zur Reife etwa 8-10 monate. Wenn Du also jetzt Kapseln von C. warszewiczii aus der Märzblüte abgeschnitten hast, wäre es einen Versuch wert, sie auszusäen! Wenn Du derselben Meinung bist und mir ein oder zwei oder mehr Kapseln senden kannst/möchtest, würde ich sie zur Aussaat an Holm und eine weitere Gärtnerei meines Vertrauens weitergeben. ich schreibe Dir dann per PN meine Adresse.

Natürlich frage ich Herrn Holm beim nächsten Besuch nach der damaligen L. madrense-Aussaat!

Freundliche Grüße
Rolf

Wodka

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Orchideenfreund
.........es fehlt da an der kommunikation ,wer weiss schon was selbst gut bekannte alles im GWH haben ??
wie finde ich jemand ,der die passende zweite pflanze hat ???


Ich sehe zwar das prinzipielle Problem der Orchideenvermehrung weitgehend gelöst und unkritisch, die einen könnens besser, die anderen schlechter, aber irgendwie kommen alle ans Ziel. Aber zwei Hürden gibt es sicher, viele Arten sind sehr selten in der Kultur, wie die genannte L. madrense oder die früher erwähnte Trevoria, da wäre eine Vernetzung sicher sinnvoll und der Wille zur Kooperation, da können wir alle etwas beitragen.
Das größere Problem ist, wenn eine Privatperson oder ein Händler eine seltene Art nachzieht, dann macht er ein paar hundert davon. Ich schätze mal 20-30 gehen dann in den Handel oder in den Freundeskreis, der Rest bleibt. Dummerweise gibt es viele interessante Arten, die sich lohnen würden sie nachzuziehen, aber ohne Absatz kommt das nicht in Gang, da verpufft das Potential.

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