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Cymbidium faberi

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1 Cymbidium faberi am 25.01.13 17:40

nikko

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Orchideenfreund
Hallo,
heute erhielt ich 2 Cymbidien: ein faberi und ein Cymbidium goeryngii. Beides asiatische Pflanzen (China, Indien, Japan) mit einem angeblich tollen Duft. Bei der Pflege bin ich nicht fündig geworden. Ich gehe erstmal davon aus, das sie kühl-temperiert gehalten werden sollen.
Meine Frage: Kennt Jemand diese Pflanzen, wer kann Pflegetips geben?


2 Re: Cymbidium faberi am 26.01.13 11:02

Karola

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Orchideenfreund
Hallo Nils,

da hast Du Dir zwei relativ schwierige Cymbidien ausgesucht. Ich habe mich zumindest an der goeringii mal versucht und bin nichts geworden. Insofern trifft zumindest auf mich das "schwierig" voll zu.

Für das Cymbidium faberi gibt es was bei Joe:
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Außerdem habe ich einen alten Artikel (von 2002) aus der Orchideenzeitschrift vom DOG. Da steht zwar nichts zur Pflege drin, aber gesagt wird, daß die Art sehr variabel ist.

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Das Cymbidium goeringii hatte ich mal, bin aber damit - wie gesagt - nichts geworden. Ich vermute, daß es daran lag, daß ich die kalten Temperaturen im Winter nicht bieten konnte.
Auch dazu gibt es was bei Joe:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Im Sommer will es das goeringii tatsächlich temperiert (steht bei Joe nicht drin und ich weiß leider nicht mehr, wo ich das her habe), im Winter aber wirklich kühl: 10° - 13° C, gleichzeitig soll es sonnig sein. Und es will nicht extra viel Dünger wie die Cymbidium-Hybriden, ist eben eine Naturform. Das Substrat sollte wasserdurchlässig sein.

Mehr kann ich dazu nicht beitragen und das wenige ist auch nur mit Vorsicht zu genießen, da ich mit dem goeringii nichts geworden bin.

Gruß,
Karola.

3 Re: Cymbidium faberi am 26.01.13 11:26

Waldi

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Orchideenfreund
Hallo Nils,

viel konnte ich jetzt auch nicht finden... Die Pflege entspricht wohl der gewöhnlichen Cymbidien-Kultur, nur sind sie scheinbar nicht ganz so tolerant wie Hybriden.

Ab Frühling raus in den Garten, habschattig, während des Wachstums viel gießen und Düngen.
Ab Herbst trockener, draußen lassen bis zum Frost, zur Blüteninduktion hohe Temperaturunterschiede Tag/Nacht.

Cymbidium goeringii wird als etwas zickig beschrieben, die in den Wintermonaten sehr kühl gehalten werden soll.
Hier wird empfohlen, die Pflanze mögl. bei 5º C zu halten. Bei zu warmer Überwinterung werden angeblich gern die Knospen abgeworfen.

Kuckst Du auch mal hier: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Zu faberi konnte ich noch weniger finden. In einem Artikel im Orchideenzauber werden beide in einer Beschreibung erwähnt, daher würd' ich beide Pflanzen gleich pflegen.

Viel Erfolg!

4 Re: Cymbidium faberi am 26.01.13 12:06

Waldi

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Orchideenfreund
Bzgl. der Düngergaben würd ich mich natürlich an Karolas Hinweis orientieren und mit wenig beginnen. Immerhin hat sie zumindest ein bischen Erfahrung damit.
Steigern kannst Du ja immer noch.

Du hast PN.

5 Re: Cymbidium faberi am 26.01.13 13:57

nikko

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Orchideenfreund
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Das gibt zumindest schon mal einen Anhaltspunkt. Ich werde die Pflanzen erst mal eintopfen und dann bei meinen Kakteen kalt und hell überwintern. Viel tiefer als 10°C wird es da allerdings auch nicht. Ich werde berichten wie sich die Pflanzen machen.

6 Re: Cymbidium faberi am 26.01.13 14:24

nikko

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Orchideenfreund
Also, jetzt habe ich sie getopft und ans Fenster gestellt:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Beim Substrat habe ich mich für Rinde mit ca. 30% Sphagnum entschieden. Nun, wir werden sehen.

7 Cymbidium goeringii und faberi am 16.02.13 20:51

Gast


Gast
Hallo Nikko,

ich würde das spaghnum aus dem substraat nehmen-auf dauer wird dies nach meinen erfahrung nichts werden.Ich selbst pflege fünf goeringiis seit mehr als 28 Jahren.Wenn du möchtest nimmst du auf die oberfläche etwas Waldmoos ist aber nicht erforderlich sondern nur etwas für Optisch.
Hier ein Bild von heute mittag eines meiner welches in den nächsten 7 Tagen blühen wird.


Wenn du möchtest helfe ich dir gerne bei die Kultur weiter.
Oft wird gesagt das goeringii tiefe töpfe braucht-nach meine erfahrungen mit diese Pflanze ist dies falsch!Sie brauchen kleine und enge Töpfe erst wenn die Töpfe fast zu platzen scheinen nimmt eine neue Topf der 3-bis max5 cm breiter und tiefer ist.Die Pflanzen blühen viel leichter wenn die wurzeln an Topfrand und boden gelangen.Es giebst aber noch sehr viel andere faktors die zu beachten sind um zum Blühen zu bringen.aber werden diese beachtet ist ein Blühende erfolg um einiges leichter egal was für klonen

8 Re: Cymbidium faberi am 18.02.13 9:03

nikko

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Orchideenfreund
Vielen Dank leverage für die Antwort!
Eine der beiden Pflanzen blüht jetzt, die störe ich besser nicht schon wieder, da warte ich noch.
Was für ein Substrat empfiehlst Du mir denn? Nur die Rinde, ohne Sphagnum?

Zur Kultur: Im Winter hell und kalt, im Sommer im Garten, dabei vorsichtig düngen. Ist das OK?

Und noch eine Frage zum Duft: meine goeringii duftet so gut wie gar nicht... Ich kenne es von den großen Cymbidien-Hybriden, dass die nur in voller Sonne, Mittags duften. Ist das hier ähnlich oder gibt es keinen Duft?




9 Re: Cymbidium faberi am 19.02.13 1:01

Gast


Gast
Nikko ich glaube nicht das es noch duften wird.Ist es die Erstblüte???Deine Kultur ist so ok.Aber nur Rinde???Hast du nur Rinde und Spaghnum im Topf?Falls ja nach der Blüte sofort Raus da.Warum ???
Rinde geht circa ein Jahr eventuell auch zwei und dann stirbt die Pflanze zu 100%!

Nehme 20%Kanuma 20Akadama 10 -20 Kalksplit 40-50Rinde etwas Buchenlaub jährlich Frisch auf die Oberfläche hilft auch zum etablieren.

Wichtig ist das bei den beimischungen alle Körnungen in etwa gleich groß sind.Du bekommst alles in gut sortierten Bonsai Shops-in manchen sogar die Rinde.

July bis Anfang August trocken und Schattig halten hilft auch bei der Blüteninduktion dies würde ich jedoch nur bei etablierten Pflanzen tun!

Grüße vom Mihael

10 Re: Cymbidium faberi am 19.02.13 7:54

nikko

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Orchideenfreund
Hallo Mihael,
vielen Dank für die Info!

Wenn ich das richtig verstehe besteht die Erde zu gut 50% aus mineralischen Bestandteilen. Ich finde das macht Sinn, so bleibst sie länger stabil und durchlässig. Gleich nach der Blüte werde ich meine Cymbidien mal umtopfen.

Drück mir mal die Daumen, dass es klappt und sie sich richtig eingewöhnen!

11 Re: Cymbidium faberi am 19.02.13 23:58

Gast


Gast
Mache ich, ja ich meine es ist das minimum an mineralischen Bestandteilen-giebt Japaner die nur in minerlischen Bestandteilen pflegen.

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