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raupen des eulenfalters

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1raupen des eulenfalters Empty raupen des eulenfalters am 19.12.19 23:09

jolly

jolly
Orchideenfreund
Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch von meinem tapferen (und verlustreichen) Kampf gegen die Raupen des Eulenfalters berichten.
Seit ich Angang November die Kübelpflanzen in den Wintergarten geräumt habe, stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass fast jede Nacht junge Wurzeln, Neutriebe und vor allem Blütentriebe von diversen Orchideen angefressen wurden und zwar oft so radikal, dass fast nichts mehr davon übrig blieb. So fielen diesem geheimnisvollen Monster die Blütentriebe von Laelia gouldiana, fast allen Laelia anceps und rubescens,  Oncidium sotoanum, Dendrobium amethystoglossum zum Opfer, die Blätter der Neutriebe von Epidendrum pseudoschumannianum und schweinfurthianum, Cattleya percivaliana, Dendrobium nobile und Hybriden, aber auch Farn, eine kleine Vriesea und anderes wurden nicht verschont.
Da es sich teilweise um hängende Ampelpflanzen handelte und keine Schleimspuren zu finden waren, konnte es keine Schnecke sein.
Ich stand mehrmals nachts auf, um mit der Taschenlampe den Übeltäter zu stellen.
Tatsächlich fand ich recht bald mehrere, anfangs noch recht kleine grüne, im älteren Stadium braune unbehaarte Raupen bis ca. 4 cm Länge, die sich bei der kleinsten Störung fallen ließen, sich zusammenrollten und dann im Pflanzstoff im Topf verschwanden.
Ich sammelte mehrere zwar ab, offenbar blieben aber immer noch ein paar übrig, wie ich an den morgendlichen neuen Fraßspuren erkennen konnte.
Gestern Nacht habe ich den - hoffentlich letzten - Übeltäter erwischt.
Falls jetzt der Spuk nicht vorbei ist, werde ich vermutlich einen Versuch mit Bazillus thuringensis machen, die offenbar nicht nur Apfelwickler und Buxbaumzünsler beseitigen, sondern auch bei Raupen des Eulenfalters helfen sollen (Raupenfrei Xentari von Neudorf).
Die nächtlichen Safaris im Wintergarten / Gewächshaus gehen auf Dauer an die Substanz, insbesondere wenn man morgens zur Arbeit muss  Rolling Eyes
Ich hoffe aber, dass sich das vermeiden lässt.
Seit über 20 Jahren Gewächshauserfahrung habe ich so einen gerissenen Schädling noch nicht erlebt.

Liebe Grüße, Achim

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2raupen des eulenfalters Empty Re: raupen des eulenfalters am 20.12.19 10:15

weeand

weeand
Admin
Ja, die Viechern können einem das Leben schwer machen. Ich hoffe mit dir das es jetzt vorbei ist und du beruhigt die Weinachten feiern kannst ja1


_________________
Wer das Kleine nicht ehrt, ist das Große nicht wert.

Schöne Grüße, André.

3raupen des eulenfalters Empty raupen des eulenfalters am 21.12.19 7:52

Biene

Biene
Orchideenfreund
Hallo Achim

das ist aber sehr ärgerlich!

Danke für deinen Bericht. Ich bin ja noch Gewächshausbeginner. Da helfen solche Erfahrungen immer bei der Problemsuche.

Ich drücke dir auch die Daumen, dass du alle erwischt hast. winken

4raupen des eulenfalters Empty Re: raupen des eulenfalters am 21.12.19 21:39

didldadl-orchids

didldadl-orchids
Orchideenfreund
Hallo Achim!

Im letzten Jahr hatten wir im BoGa auch einige Raupen, welche so bzw. ähnlich aussahen. An den Begonien waren sehr viele Raupen gefunden worden. Auch bei den Orchideen haben sie einigen Schaden angerichtet (Dendrobium nobile, Bulbophyllum sikkimense, careyanum und vor bei mehreren Teilstücken, welche gerade frisch getopft wurden. Bei den Disa uniflora waren Schäden zu sehen. Den größten Schaden jedoch hatten die Biester an der Schidkrötenpflanze, Dioscorea (Testudinaria) elephantipes, angerichtet. Diese Pflanze mochten diese Raupen wohl sehr gerne.
Da wir seit einigerZeit auf Nützlinge umgestiegen sind mußte ich mich auf die Suche nach den Schädlingen machten. Insgesamt waren es weit über 30 Raupen, welche gekillt wurden, denn ich hatte jeden Abend in den Gewächshäusern nachgeschaut. Die Gewächshäuser habe ich innerhlab von 30-40 Minuten immer nach Einbruch der Dunkelheit mit einer Taschenlampe bewaffnet durchforstet. Danach waren fast alle Raupen weg. In den folgenden zwei Wochen habe ich nur noch zwei Raupen gefunden. Dann war endgültig Schluss. Ich konnte wieder gut schlafen und bisher nie wieder Schäden durch Raupen gehabt. Der Vorteil bei den Raupen war, dass sie sehr Gebiets- bzw. Pflanzentreu sind. Schnecken hingegen sind am nächsten Tag evtl. schon über einen Meter weiter und richten dort weitere Schäden an, wenn man sie nicht zuvor erwischt. Dafür ist der Hunger bei den Raupen fast doppelt so groß.
In diesem Jahr gab es bisher keine Schäden durch Raupen.

Gruß Christoph

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