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Gießtöpfe

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1 Gießtöpfe am 23.12.14 8:28

eleinen

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Orchideenfreund
Guten Morgen,

bei mir spukt die Idee des Aufbindes von Restrepien auf einen Gießtopf im Kopf herum....

hat da jemand Erfahrung mit???

Rolling Eyes

2 Re: Gießtöpfe am 23.12.14 13:35

Pooferatze

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Orchideenfreund
Hi Ellen,

ja Very Happy

Grundsätzlich eigenet sich Restrepia für einen Gießtopf prima. Dazu kommen natürlich noch weitere Faktoren, wie z.B. wie hoch der Topf gebrannt gebrannt ist (das hat was damit zu tun, wie Wasser durchlässig er ist) und natürlich die üblichen Standortfaktoren.

Hast Du denn schon Erfahrung mit Gießtöpfen oder wäre das dein erster Versuch? Und wo soll der Topf denn hängen? Fenster, WG, GWH oder Vitrine?


_________________
Viele Grüße

Eva

3 Re: Gießtöpfe am 23.12.14 14:59

eleinen

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Orchideenfreund
Hallo Eva,
nein, ich habe keine Erfahrung mit Gießtöpfen. Habe aber einen quasi Unbenutzten hier liegen, beim Orchideenzüchter gekauft. Der liegt seit gestern mal in Regenwasser.

Habe auch die unterschiedlichen Methoden gelesen, mit Sphagnum aufbinden oder eben mit angesiedeltem Polstermoos....aber wie das da drauf geimpft wird???? Question

Wenn alles fertig ist, soll es kühl im Flur im Erker bei den Masdevallien hängen.

4 Re: Gießtöpfe am 29.12.14 11:15

Pooferatze

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Orchideenfreund
Hallo Ellen,

es kommt drauf an, wie durchlässig dein Gießtopf ist. Wenn er niedrig gebrannt ist (die Oberfläche ist dann eher etwas rauh) und damit stark Wasserdurchlässig, dann brauchst du kein Spaghnum. Das könnte dann sogar zu feucht werden. Wenn er hoch gebrannt ist, also die Oberfläche eher glatt und nicht so feucht sondern nur kühl, kannst du evtl. etwas Spaghnum mit aufbinden bis sich die Restrepia etabliert hat.

Was das Impfen mit Moos betrifft, hast Du Moos da oder musst Du dir erst welches aus dem Garten/ Wald holen?


_________________
Viele Grüße

Eva

5 Re: Gießtöpfe am 18.01.15 16:08

eleinen

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Orchideenfreund
Hallo Eva,
ich wollte mir Moos im Wald besorgen. Nehme ich da welches mir gut gefällt oder nach welchen Kriterien wird entschieden?

Die Restrepia hab ich mit ein wenig Sphagnum aufgebunden, der Gießtopf ist glatt, feucht (mittlerweile außen glitschig) und kühl. Wasser muss erst nach ca. 8 Tagen aufgefüllt werden.

6 Re: Gießtöpfe am 19.01.15 13:36

Pooferatze

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Orchideenfreund
Hallo Ellen,

natürlich kannst Du es mit Moos aus dem Wald versuchen. Ich tue solches Moss immer drei Tage in den Eisschrank, weil ich Schiss habe, mir irgendwelches Viehzeugs einzuschleppen. (Leider schon mal geschehen.) Ich würde außerdem immer kurzes Moos bevorzugen.

Ich habe für meine Gießöpfe Moos genommen, welches bei anderen Orchideen auf der Unterlage gewachsen war. Ich habe es mit Wasser zusammen pürriert und dann diese Masse mit dem Pinsel auf die Gießtöpfe gestricken. Das sieht dann z.B. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] aus. (Du musst ein bisschen runterscrollen um mehr vom Gießtopf zu sehen.)


_________________
Viele Grüße

Eva

7 Re: Gießtöpfe am 19.01.15 13:57

eleinen

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Orchideenfreund
Hallo Eva,
danke für die Anleitung.
Sollte man denn nicht bis Frühjahr warten, bis die Moose Sporenstände haben? Kann man einfach jetzt losziehen?

Gibt es deinen Erfahrungsbericht für Gießtöpfe? Hab nichts mehr dazu gefunden.

8 Re: Gießtöpfe am 19.01.15 14:47

Pooferatze

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Orchideenfreund
eleinen schrieb:Hallo Eva,
danke für die Anleitung.
Sollte man denn nicht bis Frühjahr warten, bis die Moose Sporenstände haben? Kann man einfach jetzt losziehen?


Hallo Ellen.

probier es einfach aus. Ich bin leider nur ein Orchidiot, kein Moosidiot.  Very Happy  Bei mir muss es halt so wachsen, wie es kommt. Aber vielleicht kann dir jemand anderes noch Genaueres dazu schreiben, wann die beste Zeit für die Moosernte ist. Generell ist das Frühjahr in unseren Breitengraden die beste Zeit für die meisten Pflanzen, grade wenn Du einheimisches Moos nimmst.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einheimisches Moos schlechter im temperierten/ warmen Bereich zu kultivieren ist. Aber der kommt für deine Restrepia sowieso nicht in Frage. Im temperiert/ kühlen Bereich ist es eigentlich völlig unkompliziert und wächst auch jetzt noch fröhlich an.


_________________
Viele Grüße

Eva

9 Re: Gießtöpfe am 19.01.15 16:12

eleinen

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Orchideenfreund
Danke und ich mach mal Meldung, wie es geklappt hat Wink

Wurzel

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Orchideenfreund
Die Luftfeuchtigkeit ist in den Räumen, in denen ich meine Orchi's kultivieren kann nicht übermäßig hoch (habe nicht gemessen, kann euch also leider auch keine Werte geben).
Gewisse Arten, die ich sehr schätze, lassen sich bei mir nicht kultivieren (z.B. Masdevallia), auch aufgebundene Pflanzen haben trotz besprühens über kurz oder lang den Dienst quittiert.

Nun habe ich beim herumstöbern bei verschiedenen Orchideenhändlern diese Giess-Tonröhren entdeckt. Gefällt mir erstmal recht gut.
Welche Erfahrungen habt ihr mit diesen Röhren gemacht? Halten sie das, was versprochen wird (Haltung von Nebelwaldorchideen in der Stube)?

11 Re: Gießtöpfe am 23.03.15 10:49

Pooferatze

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Orchideenfreund
Schau mal dich mal in diesem Thread um.

Ich habe die beiden Themen zusammen geführt, weil sie sehr ähnlich sind.

Wo hast Du das denn gelesen, dass sich auf Tonröhren empfindliche Nebelwaldorchideen auch im Zimmer kultivieren lassen? scratch

Selbst auf der perfekten bemoosten Röhre würde ich persönlich Masdevallien, die sich nicht für die Zimmerkultur eigenen, ins Zimmer hängen, da noch viel mehr Fakten eine Rolle spielen.

Wie ich schon hier geschrieben hatte, sind auch nicht alle Gießtöpfe gleich. Es hängt immer auch davon ab, wie dicht der Scherben gebrannt wurde und wie wasserdurchlässig die Röhre dadurch ist.

Ich habe inzwischen nur noch vier Gießtöpfe, drei mit Pleuros und Masdevallien und eine mit einer Bulbophyllum Hybride. Das ist auch die einzige, die nicht in der Vitrine hängt. Das größte Problem waren die Algen und der Schimmel. Trotz auskochen und Essigwasser bin ich sie bei einigen Röhren nicht losgeworden. Egal ob in der Vitrine oder außerhalb.


_________________
Viele Grüße

Eva

12 Re: Gießtöpfe am 23.03.15 11:15

Wurzel

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Orchideenfreund
Hallo Eva!

Hier wurden die Giesstöpfe entsprechend angepriesen:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Und da ich von dieser Gärtnerei nicht wenige sehr schöne Pflanzen bezogen habe, hatte ich nun die Hoffnung mir dadurch doch die Freude spriessender Masdevallien antun zu können.

Deshalb ja auch meine Frage, welche Erfahrungen mit diesen Töpfen so gemacht wurden.

13 Re: Gießtöpfe am 23.03.15 12:58

Pooferatze

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Orchideenfreund
Ah, daher also. Very Happy

Ich wäre da immer etwas vorsichtig, weil ich mal davon ausgehe, dass die Orchideenhändler die Gießtöpfe mit den aufgebundenen Pflanzen in ihren Gewächshäusern haben und nicht in ihren Wohnungen. Laughing Ich wage zu bezweifeln, dass das Mikroklima einer Gießröhre den Bedingungen eines Nebelwaldes entspricht, wenn du sie in einer normalen deutschen Wohnung aufhängst. Robustere Arten, die auch getopft auf der Fensterbank gehen, die müssten damit gut zurecht kommen. Du musst es einfach ausprobieren. Ich habe schon offenen Konstruktionen gesehen, wo sensible Lepanthes, Platystele und Pleurothallis aufgebunden in der Wohnung kultiviert wurden ohne Vitrine und Gießröhre. Gehen tut vieles.

Die Gießtöpfe aus Großräschen sind halbgebrannt, dass heißt der Scherben ist sehr grob und damit gut Wasserdurchlässig. Der Nachteil bei diesen Gefäßen ist, dass sie tropfen können, wenn man sie voll gießt und es erst nachläst, wenn sie einen Teil des Wassers verloren haben. Durch die rauhe Oberfläche nach dem Schrühbrand, der eigentlich dafür gedacht ist, dass die Glasur haften bleibt, ist es aber auch einfacher Moos anzusiedeln.

Meine große Röhre, die Du nach dem Anklicken des Links weiter oben sehen kannst, tropft enorm. Der untere Teil ist dadurch ständig nass und nicht feucht. Das mag auch nicht jede Nebelwaldorchidee und daher kann ich den unteren Teil immer nur mit Wasserratten bepflanzen. Das Moos wächst allerdings prima. Und sie hängt auch in der Vitrine. Da kann sie nacht Herzenlust tropfen.

Manchmal bekommt man auch die glatten, meist roten Röhren. Da ist der Scherben schon etwas dichter und es kommt nicht so viel Wasser durch. Allerdings kühlen die auch ihre direkte Umgebung um ein paar Grad nach unten.

Man kann sich auch Gießtöpfe selbst machen, indem man bei einem großgebrannten normalen Tonblumentopf das Wasserloch mit Wachs oder ähnlichem verstopft. Aber da muss man drauf auchten, dass sie nicht zu glatt und hochgebrannt sind, wie die meisten Standartblumentöpfe aus dem Baumarkt. Die lassen nämlich kaum Wasser durch.


_________________
Viele Grüße

Eva

14 Re: Gießtöpfe am 23.03.15 18:44

Wurzel

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Orchideenfreund
Pooferatze schrieb:Ah, daher also. Very Happy

Ich wäre da immer etwas vorsichtig, weil ich mal davon ausgehe, dass die Orchideenhändler die Gießtöpfe mit den aufgebundenen Pflanzen in ihren Gewächshäusern haben und nicht in ihren Wohnungen. Laughing Ich wage zu bezweifeln, dass das Mikroklima einer Gießröhre den Bedingungen eines Nebelwaldes entspricht, wenn du sie in einer normalen deutschen Wohnung aufhängst. Robustere Arten, die auch getopft auf der Fensterbank gehen, die müssten damit gut zurecht kommen. Du musst es einfach ausprobieren. Ich habe schon offenen Konstruktionen gesehen, wo sensible Lepanthes, Platystele und Pleurothallis aufgebunden in der Wohnung kultiviert wurden ohne Vitrine und Gießröhre. Gehen tut vieles.

Die Gießtöpfe aus Großräschen sind halbgebrannt, dass heißt der Scherben ist sehr grob und damit gut Wasserdurchlässig. Der Nachteil bei diesen Gefäßen ist, dass sie tropfen können, wenn man sie voll gießt und es erst nachläst, wenn sie einen Teil des Wassers verloren haben. Durch die rauhe Oberfläche nach dem Schrühbrand, der eigentlich dafür gedacht ist, dass die Glasur haften bleibt, ist es aber auch einfacher Moos anzusiedeln.

Meine große Röhre, die Du nach dem Anklicken des Links weiter oben sehen kannst, tropft enorm. Der untere Teil ist dadurch ständig nass und nicht feucht. Das mag auch nicht jede Nebelwaldorchidee und daher kann ich den unteren Teil immer nur mit Wasserratten bepflanzen. Das Moos wächst allerdings prima. Und sie hängt auch in der Vitrine. Da kann sie nacht Herzenlust tropfen.

Manchmal bekommt man auch die glatten, meist roten Röhren. Da ist der Scherben schon etwas dichter und es kommt nicht so viel Wasser durch. Allerdings kühlen die auch ihre direkte Umgebung um ein paar Grad nach unten.

Man kann sich auch Gießtöpfe selbst machen, indem man bei einem großgebrannten normalen Tonblumentopf das Wasserloch mit Wachs oder ähnlichem verstopft. Aber da muss man drauf auchten, dass sie nicht zu glatt und hochgebrannt sind, wie die meisten Standartblumentöpfe aus dem Baumarkt. Die lassen nämlich kaum Wasser durch.

Hallo Eva,
ich glaube ich probiere es trotzdem mal aus. Irgendwie ist das Virus (nicht die Grippe) wieder voll durchgekommen ... auch dank der guten Ideen die man hier findet ... und der schönen Pflanzen die von den Fori's hier vorgestellt werden.
Blumentöpfe habe ich aus DDR-Zeiten noch kistenweise im Stall zu stehen. Zum wegwerfen zu schade, aber genutzt hat man sie trotzdem nicht mehr.
Danke dir jedenfalls

15 Re: Gießtöpfe am 23.03.15 19:49

Pooferatze

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Orchideenfreund
Hallo Sabine,

die DDR Töpfe sind super. Sind das die hellen? Die sind nicht so hoch gebrannt.

Viel Erfolg!


_________________
Viele Grüße

Eva

16 Re: Gießtöpfe am 15.09.15 8:21

eleinen

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Orchideenfreund
Hier mal ein Update zum Moos:

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Es zeigt sich viel junges Grün und, wie man sieht, wächst auch die Restrepia sehr schön.

Am WE habe ich noch einen Gießtopf besorgt, Moos aufgeimpft und auch eine Restrepia auf getrocknetem Sphagnum aufgebunden. Hoffe, dass das Moos sich etabliert (und letztendlich über das Spagnum wächst)

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