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Cattleya brevipedunculata, ex. Sophronitis brevipedunculata

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Daz

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Orchideenfreund
Gekauft 2006 und immer nur brav vor sich hin gewachsen (geschätzt mindestens 40 Pseudobulben), habe ich dieses Jahr schier einen Rückwärtssalto gemacht, als ich die Knospe entdeckte. Ich habe schon geglaubt, eine nicht blühende Pflanze erwischt zu haben. Umso größer war die Enttäuschung als sich das Ding da öffnete:

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Die selbst für eine Erstblüte so schlecht, dass ich deswegen keine Kamera auspacke. Also nur ein freigestellter Schnappschuss vom Handy. Im Durchmesser schafft es die Blüte auf schlappe 2,5 cm, über die Haltung, Form und Farbe bitte ich den Vorhang des Schweigens zu legen. Mad Noch nie zuvor war ich über eine Blüte so verärgert.

Ich habe sie überhaupt nur deshalb gezeigt, weil es dazu hier noch kein Thema gab. Blüht das Teil nächstes Jahr wieder nicht oder gar wieder so, kommt sie in die Tonne...

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Oliver,

Orchideenpfleger werden immer in einigen Fällen auf harte Proben gestellt. Aber ich habe schon bei einer C. picturata mehr als 15 Jahre auf eine Erstblüte gewartet. Nehm es wie ich damals, sie zeigte sehr guten Zuwachs und machte als Blattpflanze einen hervorragenden Eindruck. Auch jetzt blüht sie nicht jedes Jahr, aber ich werde mich nicht so ohne von ihr trennen.


_________________
Gruß Franz
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Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Stil ist nicht das Ende des Besens!
http://www.bordercollie.ranch.de

3 RE : Cattleya brevipedunculata am 24.11.14 21:45

tiger

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Orchideenfreund
Hallo Oliver

Sei doch nicht so Enttäuscht wegen der Blüte, sie ist auf ihre Art etwas besonderes.
Bei uns Menschen ist auch nicht immer alles Perfekt. Zeig der Pflanze, dass du dich freust, sie wird es mit weiteren Blüten im nächsten Jahr bedanken.

Gruss

Margrit

Daz

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Orchideenfreund
tiger schrieb:Sei doch nicht so Enttäuscht wegen der Blüte, sie ist auf ihre Art etwas besonderes.

Ja Margrit, besonders klein, besonders blass und besonders hässlich. Twisted Evil Die Art ist für mich an und für sich die prachtvollste und edelste Sophronitis. Davon hat meine leider nichts. Rolling Eyes

Nett von Dir und Franz, dass Ihr mich gewissermaßen trösten wollt aber ich gebe der Pflanze noch ein Jahr sich zu bessern, dann wird sie gehäckselt! Bis dahin wird sie schön gehegt und gepflegt und bekommt extra Futter und Zuwendung. Twisted Evil

walter b.

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Orchideenfreund
Hallo Oliver,

gerade bei den Cattleyen dieser Gruppe ist die Qualität der Blüten sehr von der Kultur abhängig. Auch zeigt eine Erstblüte oft nicht das Potenzial der Pflanze. Hast Du sie vielleicht zuletzt umgehängt oder sonst etwas gröber geändert?
Gib der Pflanze ein Jahr, dann ist vielleicht alles ganz anders.

Und bevor Du sie häckselst, melde Dich...

Viele Grüße
Walter

Pooferatze

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Moderator
Hey Oliver,

ein Glück, dass Du in deinem Rückwärtssalto nicht mitten in der Luft abgestürzt bist. Ich kann die Enttäuschung total verstehen. Auch wenn man sich mit den Jahren eine gewisse Gedult angeeignet hat, so ist es immer hart, wenn Erwartungen, die man sich dann doch gestattet, enttäuscht werden. Das ist fast noch schlimmer, als wenn die Knospen auf halben Weg eintrocknen.

Aber gib ihr noch 'ne zweite Chance! Das ist wie mit den kleinen, blassen Hässlichen - manche haben einen tollen Charakter Cool


_________________
Viele Grüße

Eva

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin Oliver,

bei Cattleya und Co weiß ich´s nicht aus eigener Erfahrung, aber bei anderen Orchideen habe ich erlebt dass die Qualität der Blüten stark von der Kultur beeinflusst wird, und zwar in der frühen Phase der Blütenbildung (wenn wir noch gar nichts davon mitbekommen) und sich gerade in den ersten Jahren steigern kann.

Letztes Jahr hat hier ein Sämling von Paph. charlesworthii zum ersten Mal geblüht. Gezüchtet in einem Betrieb, der zu den besten Adressen zählt. Die Pflanze mit AOS-Gütesiegel und entsprechendem Preis. Die Blüte dann blass, unproportioniert, viel zu klein für die Art. Die Knospe, die sich gerade entwickelt, deutet auf eine bald doppelt so große Blüte hin. Dann kommt hier gerade eine Erstblüte bei Paph. spicerianum. Winzig. Jede Wette, ein Jahr weiter sieht das schon ganz anders aus. Ob sich das auf Sophronitis übertragen lässt weiß ich nicht. Aber vorstellen kann ich mir das.

Beste Grüße,
Stefan


Daz

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Orchideenfreund
walter b. schrieb:Hast Du sie vielleicht zuletzt umgehängt oder sonst etwas gröber geändert?
Gib der Pflanze ein Jahr, dann ist vielleicht alles ganz anders.

Und bevor Du sie häckselst, melde Dich...

Hallo Walter,

ich habe mit dieser Pflanze schon jedwedes vorstellbare Kulturszenario durchprobiert. Aber außer dem Umzug von der Sommerfrische draußen nach drinnen gab es keine Störung oder Änderung.

Ich habe mir aber vorgenommen, diese Pflanze nun in einem eigenen Gefäß mit aufgedüngtem Wasser täglich zu tauchen und zu schauen, ob das hilft. Eine spezielle Energie-Diät ist das einzige, was ich noch nicht probiert habe. Bisher musste sie das nehmen, was die anderen Pflanzen auch gerade bekamen. Man hat mir schon mal gesagt, dass sie wahrscheinlich ein höheres Maß an Dünger braucht und darum nicht blüht. Embarassed

Dass sie jetzt überhaupt mal blüht, lässt mich darauf schließen, dass die jetzigen Bedingungen ansonsten okay sind.

Christian N

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Orchideenfreund
Hallo Oliver,

dass es zu S. brevipedunculata noch kein Thema gibt, stimmt so nicht.
Bei den Laeliinae und dazu gehört brevipedunculata, egal ob man sie für eine Cattleya oder Sophronitis hält, hat Laetitia vor einem Jahr über einen schönen Blüherfolg berichtet.

Von der Erstblüte, dazu noch von einer einzigen Blüte, würde ich nicht ableiten, dass Du einen "schlechten" Klon erwischt hast. Wenn Deine Pflanze schon 40 Bulben hat und die halbwegs gut entwickelt sind, würde ich die Pflanze auf jeden Fall bald teilen, um sie zum Blühen zu "provozieren".

Von der breviculata habe ich z.Z. nur eine noch nicht blühfähige Pflanze aber S. pygmea und S. coccinea haben auch schon besser geblüht als in diesem Herbst. Und eine S. wittigiana (rosea) öffnet einen blühfähigen Neutrieb nach dem anderen, ohne dass eine Blüte drin steckt.
Für mich ist dieses  Jahr definitiv kein Sophronitis-Jahr.

Wenn man eine Pflanze so viele Jahre kultiviert und das nicht ganz erfolglos, kommt es auf ein Jahr auch nicht mehr darauf an.

Gruß
Christian

Pooferatze

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Moderator
Christian N schrieb:

Von der breviculata habe ich z.Z. nur eine noch nicht blühfähige Pflanze aber S. pygmea und S. coccinea haben auch schon besser geblüht als in diesem Herbst. Und eine S. wittigiana (rosea) öffnet einen blühfähigen Neutrieb nach dem anderen, ohne dass eine Blüte drin steckt.
Für mich ist dieses  Jahr definitiv kein Sophronitis-Jahr.

Danke Christian, und ich dachte schon es liegt daran, dass ich ein Laeliinae-Legastheniker bin. Deswegen habe ich das Beispiel meiner Sophronitis wittigiana gar nicht erst angeführt. Es besteht also noch Hoffnung.

@ Oliver

Was meinst Du mit einem "höheren Maß an Dünger"? Ich hätte immer Angst, die Wurzeln zu verbrennen. Ich hatte dieses Jahr eher Erfolg mit einem höheren Maß an Wasser. Wobei Erfolg relativ ist, aber immerhin haben meine wenigen Sophronitis jetzt schöne dicke pralle Bulben.


_________________
Viele Grüße

Eva

Daz

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Orchideenfreund
@Christian
Mir war auch so, dass es dazu ein Thema gab, doch da ich ja zumindest früber in mehreren Foren aktiv war, war ich nicht sicher. Wenn man die Suchfunktion nutzt, kommt jedenfalls (leider) kein Ergebnis. Aber das Thema der miesen Suchfunktion haben wir auch schon lang und breit durchgehechelt. Es bleibt alleine bei der Hoffnung, dass sich das mal ändern wird.

@Eva
Während der Vegetationsperiode dünge ich π×Auge zwischen 400 und 600 µS/cm und beim nächsten Guss gibt es pures Wasser bei 25 – 30 µS/cm. Ich werde nun eine Düngerlösung mit etwa 400 µS/cm herstellen, die Pflanze vorher befeuchten und dann täglich kurz darin tauchen.

Rudi

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Orchideenfreund
Hallo Oliver!
Von der Farbe her gefällt sie mir. ja1  Geduld braucht man bei unserem Hobby manchmal schon. Aber ob ich 15 Jahre auf eine Erstblüte warten würde wie Franz, da bin ich mir nicht sicher!
Bis bald, Rudi!

Leni

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Orchideenfreund
Hallo Oli
Ich verstehe sehr gut deinen Frust und ebenso kann ich deine Gelüste verstehen, sie nächstes Jahr auszumustern, falls sich nix ändert.
Im Gegensatz zu vielen hier sehe ich es so wie du, nur würde ich sie nicht kompostieren sondern weg geben.


LG

Leni

Daz

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Orchideenfreund
Hallo Oli,

was auch immer, sie kommt dann halt sonst wo hin. saubermachen

Ich wüsste da schon Abnehmer, das ist nicht das Problem. Aber ich fürchte, ich würde da nur Frust weitergeben.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Klingelt da was? zunge

Leni

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Orchideenfreund
Hi Oli
Ich habs fast befürchtet, du darfst sie aber gerne zurück schicken, wenn du möchtest Razz Razz 


LG

Leni

Daz

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Orchideenfreund
Hihi, ich weiß auch immer noch, wie viel sie gekostet hat. Plus Wasser und Dünger, zuzüglich Wertsteigerung. Da käme was zusammen. affraid

Leni

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Orchideenfreund
Hi Oli
Ich glaube, bei dem was droht, wäre die Verkompostierung doch die günstigere Alternative lachen lachen 

LG

Leni

Daz

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Orchideenfreund
Ich habe da so eine dankbare Abnehmerin in Berlin, die greift alles ab, womit ich nicht gut klar komme. Aber zuerst wird die Düngekur durchgezogen!

Sie will auch unbedingt eine Barkeria skinneri '4n' haben, die ich bereits ab Händler mit Gendefekt (oder Virus...) erworben habe. Ich würde sie dem Verkäufer zwar am liebsten um die Ohren schlagen aber ich weiß nicht, wie der überhaupt heißt, weil ich den nur von Ausstellungen her kenne und sein Stand nie beschildert ist.

Das Teil blüht unschön panaschiert und hat unregelmäßig geformte Blüten und es kommt nicht von der Kultur. Neutral Da ist die Entsorgung bereits beschlossene Sache. Im Moment blüht sie und ich werde sie wahrscheinlich auch noch zeigen aber die geht am 3. Januar per Handgepäck zusammen mit einigen Teilstücken Richtung Hauptstadt.

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