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Welche Art welche Werte µS ?

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1 Welche Art welche Werte µS ? am 04.12.13 17:19

Uwe Beilmann

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Orchideenfreund
Hallo zusammen,
gibt es eine Pauschale Liste welche Art mit wieviel µS gedüngt werden soll (zb. Vandeen), wenn es solch eine Liste gibt ? wo finde ich diese! Laughing 


Gruss Uwe Beilmann

Eli1

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Admin
ein wenig stöbern .....

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vielleicht hilft die Liste !

http://www.orchideen-wien.at

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Solch eine Liste gibt es im Prinzip nach festgelegten Werten nicht und ich finde sie persönlich überflüssig. Wichtig ist es doch, das Wachstum und die Entwicklung zu beobachten und nicht nach Rezept zu verfahren. Ich lese dann und wann eine Tasse voll mit Wasser.

Welche Tasse? Mokkatasse, Kaffeetasse, Cheftasse,....

Orchideen nach Rezeptvorgabe zu pflegen geht in den meisten Fällen nicht. Da sind zu viele äußere Einflüsse die berücksichtigt werden müssen.


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

Uwe Beilmann

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Orchideenfreund
Auf diesem Thread war ich eben, und bin nun total verwirrt. Wie finde ich den Salzgehalt meines Ausgangswasser heraus ? und eine pauschaler Wert wäre ohne diesen Wert völlig Sinnlos !
an dieser Stelle möchte ich mal darauf hinweisen das ich keinesfalls vorhabe irgendwelche Orchideen zu züchten !
Möchte meinen Pflanzen durch Wässern und Düngen eine gute Grundlage zum Wachsen bieten!
Bin weder Chemiker oder Fachmann, möchte mich doch nur an den gesunden Pflanzen erfreuen !


Gruss Uwe Beilmann

Uwe Beilmann

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Orchideenfreund
Aber es muss doch sogenannte Faustregeln geben nach denen man sich richten kann, und diese je nach Umstand nach oben oder unten verändern kann ?

Gruss Uwe B.

Pooferatze

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Orchideenfreund
Hallo Uwe,

im Prinzip hat Franz recht Franz hat recht.
Alles, was man dir hier an Faustregeln schreibt, kann ad hoc mit diversen Ausnahmen widerlegt werden. Es gibt z.B. die Faustregel der Düngung nach Wurzelstärken. Allerdings wenn Du ein Aerangis oder Angraecum genauso üppig düngst, wie eine Vanda oder Phaleanopsishybride, wird sie es dir nicht unbedingt danken. Bulbophyllen mit ihren eher zarten Wurzeln wollen dann doch etwas mehr Dünger als eine Masdevallia und und und...

Wenn man dann auch noch anfängt mit den Unterschieden innerhalb einer Gattung, könnte man vielleicht eine Dissertationarbeit draus machen und mit einer handlichen Tabelle inden Orchideenolymp aufsteigen Cool
Also kann ich dir nur raten, les viel, mach dich schlau über die Orchideen, die du bereits hast und die du neu haben wirst und geh davon aus, dass beim Dünger weniger eher mehr ist und das Thema sowieso überbewertet. Zuallererst sollten Licht, Temperatur und Luftfeuchte stimmen.

Viele Grüße und weiter viel Erfolg beim schönsten Hobby der Welt
Eva

Daz

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Orchideenfreund
Hallo Uwe,

den Salzgehalt des Ausgangswassers kannst Du nur der Analyse Deines Wasserwerks entnehmen aber der ist ja vollkommen unwichtig, da Du nun eine Umkehrosmose-Anlage und ein Leitwertmessgerät besitzt. Es ist unwichtig, ob Dein Permeat nun mit 4 oder 40 µS/cm leitet, wichtig ist der Wert, auf den Du Dein Wasser nun aufdüngst und da gibt es wirklich kein Patentrezept, das funktioniert, weil die anderen Kulturbedingungen beeinflussen, wie viel Düngerkonzentration (=Salzkonzentration) eine Pflanze verträgt.

Man sollte nicht unbedingt immer auf das Maximum abzielen, den zu gut gedüngte Pflanzen mögen zwar gut wachsen und unter optimalen Bedingungen dann auch reicher blühen, aber gleichzeitig sind solche hochgedüngten Pflanzen paradoxerweise sehr viel anfälliger für Krankheiten. Als Kultivateur ist es Deine Aufgabe, den für Deine Pflanzen und Bedingungen besten Düngewert und -rhythmus herauszufinden. Das funktioniert nur über Beobachtung und Erfahrungswerte. Irgendwelche Listen anderer Kultivateure können höchstens einen ganz groben Anhaltswert geben oder schlimmstenfalls auch schädlich sein. Suspect 

Uwe Beilmann

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Orchideenfreund
Daz schrieb:Hallo Uwe,

den Salzgehalt des Ausgangswassers kannst Du nur der Analyse Deines Wasserwerks entnehmen aber der ist ja vollkommen unwichtig, da Du nun eine Umkehrosmose-Anlage und ein Leitwertmessgerät besitzt. Es ist unwichtig, ob Dein Permeat nun mit 4 oder 40 µS/cm leitet, wichtig ist der Wert, auf den Du Dein Wasser nun aufdüngst und da gibt es wirklich kein Patentrezept, das funktioniert, weil die anderen Kulturbedingungen beeinflussen, wie viel  Düngerkonzentration (=Salzkonzentration) eine Pflanze verträgt.

Man sollte nicht unbedingt immer auf das Maximum abzielen, den zu gut gedüngte Pflanzen mögen zwar gut wachsen und unter optimalen Bedingungen dann auch reicher blühen, aber gleichzeitig sind solche hochgedüngten Pflanzen paradoxerweise sehr viel anfälliger für Krankheiten. Als Kultivateur ist es Deine Aufgabe, den für Deine Pflanzen und Bedingungen besten Düngewert und -rhythmus herauszufinden. Das funktioniert nur über Beobachtung und Erfahrungswerte. Irgendwelche Listen anderer Kultivateure können höchstens einen ganz groben Anhaltswert geben oder schlimmstenfalls auch schädlich sein. Suspect 
Hallo,
na mit dieser Antwort kann ich doch mal was anfangen, endlich mal keine zurechtweisung oder allzu technische Antwort. Mehr wollte ich im Grunde garnicht wissen ein einfaches ja oder nein auf meine frage wegen einer Liste hätte es auch getan ja1 .
ABER trotzdem möchte ich ALLEN Danken für ihre Stellungnahmen What a Face .

Gruss Uwe Beilmann

Uwe Beilmann

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Orchideenfreund
Pooferatze schrieb:Hallo Uwe,

im Prinzip hat Franz recht Franz hat recht.
Alles, was man dir hier an Faustregeln schreibt, kann ad hoc mit diversen Ausnahmen widerlegt werden. Es gibt z.B. die Faustregel der Düngung nach Wurzelstärken. Allerdings wenn Du ein Aerangis oder Angraecum genauso üppig düngst, wie eine Vanda oder Phaleanopsishybride, wird sie es dir nicht unbedingt danken. Bulbophyllen mit ihren eher zarten Wurzeln wollen dann doch etwas mehr Dünger als eine Masdevallia und und und...

Wenn man dann auch noch anfängt mit den Unterschieden innerhalb einer Gattung, könnte man vielleicht eine Dissertationarbeit draus machen und mit einer handlichen Tabelle inden Orchideenolymp aufsteigen Cool
Also kann ich dir nur raten, les viel, mach dich schlau über die Orchideen, die du bereits hast und die du neu haben wirst und geh davon aus, dass beim Dünger weniger eher mehr ist und das Thema sowieso überbewertet. Zuallererst sollten Licht, Temperatur und Luftfeuchte stimmen.

Viele Grüße und weiter viel Erfolg beim schönsten Hobby der Welt
Eva
Hallo,
lese so ziemlich alles was mir zwischen die Augen kommt, aber gerade deswegen bin ich teils sehr verwundert über die ach soooo vielen verschiedenen Meinungen weshalb ich beschlossen habe mir meine eigene zu bilden cheers 
Allen ein I love you Dank und einen besonderen Dank an die die es einem Neuling in verständlicher Weise versucht haben zu erklären Exclamation
Gruss Uwe Beilmann

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