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Welche Holzarten sind zum aufbinden geeignet?

+3
Peregrinus
konrad
Pooferatze
7 verfasser

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Gast

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Gast

Hallo.
Bei Pflanzen - v.a. aus Fernost - erhält man häufig welche, die auf solchen Hartholzbrettchen aufgebunden sind. Dies finde ich sehr praktisch und auch dekorativ.
Dummerweise gibt es bei keime Anbieter hier solche Brettchen zu kaufen. Drum meine Frage, ob man so im Holzhandel welche kaufen, bohren und haken und dafür verwenden kann.
Welche Hölzer sind geeignet? Auf was muß man achten - kann man überhaupt diese Bretter aus hies. Produktion nehmen?
Beispiel:

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Viele Grüße
goddessprayer

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

Hallo,

diese glatten Brettchen sind nicht für jede Orchideenart geeignet, da sich viele gerne mit ihren Wurzeln an der rauhen Rinde festhalten. In der Natur finden die Orchideen auch eher selten aufgeschnittenes und abgehobeltes Holz. Very Happy 

Abgesehen davon solltest Du bei der Verwendung von solchen Brettern darauf achten, dass das Holz möglichst unbehandelt ist und frei von Insektiziden und Pestiziden. Die Stämme für diese Bretter kommen ja aus der Forstwirtschaft, die nicht immer auch unter ökologischen Gesichtspunkten betrieben wird.
Damit es nicht so schnell verrotet eigenen sich am ehsten Harthölzer wie Robinie, Ulme, Kastanie oder auch Eiche und Obsthölzer. Manche Hölzer, wie Eiche enthalten Gerbstoffe, aber mir ist bis jetzt nicht bekannt, dass sie den Orchideen schadet - zumindest nicht wenn man sie in Lattenkörbchen verbaut.

Viele Grüße

Eva

Gast

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Gast

Hey.
Das mit der Rinde stimmt natürlich. Aber grad bei kleinwüchsigen Phals. und bei Chiloschista scheinen diese Bretter sehr gut angenommen zu werden. Dieser Preßkork bröselt bei mir immer zu schnell und ist sehr fragil.
Die Frage ist, wie man rauskriegt, ob die Bretter geeignet sind - der VK kann ja 100x versichern, sie wären nicht behandelt...

Gast

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Gast

Rebholz klappt übrigens auch sehr gut - ich find nur keine Bezugsquellen für Rebholzstücke, die sich eignen.
Diese kleinen, gedrehten bringen nichts.

Gast

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Gast

In Zoohandlungen gibts Korkeichenrinde z.B. Donnerstag erst habe ich eine gekauft.

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Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

goddessprayer schrieb:Hey.
Das mit der Rinde stimmt natürlich. Aber grad bei kleinwüchsigen Phals. und bei Chiloschista scheinen diese Bretter sehr gut angenommen zu werden. Dieser Preßkork bröselt bei mir immer zu schnell und ist sehr fragil.
Die Frage ist, wie man rauskriegt, ob die Bretter geeignet sind - der VK kann ja 100x versichern, sie wären nicht behandelt...

Biobaustoffe, bzw. Biobaustoffhändler, da müsstest Du evtl. fündig werden.

Rebholz hätte ich auch mal gerne, aber hier oben im Norden ist das ziemlich selten  Laughing 

Gratis gibt es natürlich alles, was man so auf einem schönen Waldspaziergang findet. Grade nach den Herbststürmen liegt viel abgebrochenes rum, was noch nicht so stark verrottet ist. Oder bei einem Gang durch die Schrebergärten, Friedhöfe und Parkanlagen. Da liegt dann meistens im Herbst oder Winter Holzschnitt rum. Höflicherweise sollte man fragen, wenn jemand vor Ort ist.  Very Happy 
Aber die kleinen Stücke, die ich mitnehme, kann man sowieso nicht mehr weiter verarbeiten Die Holzstücken kommen zuhause dann entweder in den Ofen, Mikrowelle oder Kochtopf, damit ich mir nichts einschleppe. Für Orchis, die es lieber trockener mögen nehme ich Holz mit weniger rauher Rinde, wie z.B. Efeu ohne Haftwurzeln. Ansonsten nehme ich gerne Holunder (hat auch manchmal glatte Teile), Robinie oder auch schon mal ein Stück Pflaume oder Wurzelholz.

Viele Grüße

Eva

Gast

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Gast

Hey.
Korkrinde nehme ich auch gern - nur eben für Chilos hat sich die als ungeeignet erwiesen bei mir. Die mögen lieber glatte Rinde oder Bretter. Preßkork geht auch gut, aber wie gesagt, der ist auf Dauer einfach nix.

Gast

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Gast

Bei mir hat sich Holz von Wacholder aus dem eigenen Garten bestens zum Aufbinden bewährt.Es hält viele Jahre. Der Wacholderbaum mußte weg, weil er Birnengitterrost hatte. Robinienäste sind auch gut.

Gast

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Gast

Guter Tip.
Allerdings hab ich mich schon totgegoogled und find nirgends Bezugsquellen. Das ist mein Hauptproblem...

10Welche Holzarten sind zum aufbinden geeignet? Empty Holz zum Aufbinden 27.01.14 16:44

Gast

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Gast

Also Obstholz, speziell Pflaume wird sehr gerne angenommen, wenn die Rinde stört dann halt entfernen. Bei Ausflügen in die Berge sollte man nach Schwemmholz in Bächen Ausschau halten, meistens Fichte oder Lärche. Die sind glattpoliert vom Wasser und halten viele Jahre.
Wenn's aber was Weicheres sein soll dann Presskork in 2 cm dicken Brettern (die halten ganz gut) oder aber Xaxim-Bretter aus Neuseeland (gibt's in weich und hart), manche Orchis lieben dieses Material und "fressen" sich förmlich mit ihren Wurzeln rein. Leider gibt es im Moment kaum Xaxim, kommt aber bestimmt wieder.

Viel Erfolg,
Gruß Helmut

konrad

konrad
Orchideenfreund

Hallo,
ich benutze fast nur Robinie,habe drei bepflanzte Äste und in der Vitrine nehme ich Robinienrinde.
Die Rinde ist wie ein Schwamm,sie nimmt gut Wasser auf. Aus VA Draht biege ich mir Krampen,die kann ich mit einer Spitzzange
in die Rinde drücken,um die Pflanzen zu befestigen.
Ich kann Dir die Rinde nur empfehlen,aber das nutzt Dir nicht viel,denn ich kenne keine Bezugsquellen.Habe meine durch Zufall
bekommen.

Gast

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Gast

@konrad
Das mit den Krampen mache ich auch so. Allerdings nehme ich fertige Efeuhaken (U-Haken).
Bislang aber haupts. mit Preßkork. Nur ist der eben für mich zu fragil. Speziell, wenn die Pfl. Wurzeln reinbohrt (Aerangis, Angraecum), dann brechen die schnell auseinander und werden total porös. Schon nach rel. kurzer Zeit (<= 1 Jahr).
Auch hier meine ich die 2 und sogar 3cm dicken.

Rebholz klappt gut und sieht klasse aus - kriegt man nur kaum. Ein paar Stücke hab ich bei ebay ergattert, aber geeignete gibt es so selten.

Robinie... haben mir mehrere empfohlen - aber ich kriege es nirgends.

Die Bretter, nach denen ich anfangs fragte, gibt es nicht im Handel (für Normalverbraucher) und ich traue mich nicht so recht, welche aus dem Holzhandel zu kaufen. Und als Normalverbraucher gibt es keine Großhandels - Bezugsquellen, davon abgesegen, daß ich für 10-20 Brettchen keine Palette kaufen kann...

Xaxim... hält die Feuchtigkeit sehr lang und schimmelt schnell in der Vitrine. Eignet sich gut für Nopsen und alles, was nicht austrocknen darf - wie auch Epiweb (letzteres ist aber soo häßlich).

Kork (Naturkork) ist mein Favorit. Hält praktisch für immer und sieht klasse aus.

Die Chilos, Taeniophyllum etc. mögen glatte Rinde, weswegen ich für die, welche von meinem Preßkork runterwachsen, dringend Alternativen suche... sie nehmen aber Kork leider nicht an und halten sich nicht fest (nicht glatt genug).

LG
goddessprayer


PS:
Wäre solch Schwemmholz auch geeignet Eurer Meinung nach:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Gast

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Gast

Wenn man Robinienrinde hat, kann man die gut schneiden, so dass eine glatt Fläche entsteht.

Wir haben die Robinienrinde nicht im Shop, aber kistenweise vorrätig. ;-)

viele Grüße
Gitti

Gast

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Gast

Danke.

Aber ich glaube, das ist mir ein wenig zu aktik. Robinienrinde ist längst nicht so dick, wie Korkrinde. Ich suche eher die Brettchen oder Aststücke oder dergleichen.

Peregrinus

Peregrinus
Globalmoderator

Wenn Du unbedingt glatte Brettchen aus unbehandeltem Hartholz möchtest, suche Dir eine Schreinerei und lasse Dich beraten. Es gibt sicher mehrere Arten heimischer Laubhölzer, die in Frage kommen.


_________________
herzliche Grüße
Matthias

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

Peregrinus schrieb:Wenn Du unbedingt glatte Brettchen aus unbehandeltem Hartholz möchtest, suche Dir eine Schreinerei und lasse Dich beraten. Es gibt sicher mehrere Arten heimischer Laubhölzer, die in Frage kommen.

 ja1 

Bester Tipp!

Gast

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Gast

Hey.
Danke. Muß mal gucken, ob ich hier eine finde, aber das werd ich machen.
Robinienbretter hab ich bei ebay schon gefunden und angeblich sind sie unbehandelt. Und würden für mich nach Wunsch geschnitten. Nur weiß ich nicht, ob ich der Geschichte trauen kann - das ist eigentlich alles.

18Welche Holzarten sind zum aufbinden geeignet? Empty Robinienbretter 29.01.14 15:55

Gast

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Gast

Warum schaust Du nicht einfach ins Internet? Dort findest Du einige Anbieter dir Dir vielleicht weiterhelfen können (z.B. auf massiv-holz.de, oder andere)

Gruß,
Helmut

Leni

Leni
Orchideenfreund

Hey Goddesprayer
Deine Frage ist nicht ganz klar, denn die richtige Antwort lautet: Es sind alle Holzarten samt Rinde geeignet.
Denn, je trockner die Orchidee es mag, die darauf gebunden ist, desto langsamer verrottet selbst Weichholz wie die Pappel.
Im Klartext, Laelien, Cattleyen Encyclien kannst fast alles nehmen, dort wo ich es dauerfeucht bis Nass habe z.B. Lepanthes oder Dracula, läuft es auf Robinie und Kork hinaus.
In deinem Fall kannst du schon gut Buche oder Eiche nehmen.

LG

Leni

Gast

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Gast

Hey.
Ich danke Euch für Eure zahlreichen Beiträge und Tips.
Ich habe mir gestern im OBI einen Korkast gekauft, den ich zusägen werde. Für die anderen sind Robinienbretter bestellt, die entspr. zugeschnitten werden. Ich hoffe, das der VK die Wahrheit sagt und es unbehandeltes Holz ist...
Viele Grüße
goddessprayer

Peregrinus

Peregrinus
Globalmoderator

goddessprayer schrieb:
Viele Grüße
goddessprayer

btw
Was fürn ungewöhnlicher Nick, aber anreden möchte ich Dich so eher nicht.  Suspect 
Verrätst Du uns, welchen Namen Dir Deine geschätzten Eltern in die Geburtsurkunde haben eintragen lassen?


_________________
herzliche Grüße
Matthias

Wurzel

Wurzel
Orchideenfreund

[quote="Pooferatze"]
goddessprayer schrieb:Hey.

Für Orchis, die es lieber trockener mögen nehme ich Holz mit weniger rauher Rinde, wie z.B. Efeu ohne Haftwurzeln. Ansonsten nehme ich gerne Holunder (hat auch manchmal glatte Teile), Robinie oder auch schon mal ein Stück Pflaume oder Wurzelholz.

Viele Grüße

Eva

Hallo Eva, verwendest du den Efeu auch frisch oder lässt du ihn erst eine Weile trocknen. Ich habe nämlich so ein paar richtig coole Stücken erbeutet - von einem älteren Baum der gefällt wurde und von Efeu umschlungen war. Diese Stücken sind wundervoll miteinander verwachsen ... sieht absolut super aus. Und in Gedanken hatte sich auf solch einem Teilstück schon eine Barbosella breitgemacht Wink

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

Hallo Sabine,

da ich die Holzsstücken erst wässere und dann nochmal auskoche oder in den Backofen stecke, verwende ich sie meistens ziemlich bald nach dem Schneiden. Allerdings hole ich Holz nur im Winter. Wenn das Holz noch zuviel Saft hat löst sich die Rinde schell oder es setzt Schimmel an. Das ist zwar für die Orchi selbst anfangs nicht gefährlich, zersetzt aber das Holz schnell und die dadurch freigesetzten Stoffe könnten der ein oder anderen Pflanze dann doch nicht mehr gefallen.

Wurzel

Wurzel
Orchideenfreund

Danke dir für die schnelle Antwort !!!

Mal gucken, was die Rinde so sagt ... immerhin haben wir Ende November und somit fast Winter Wink .

Aber diese Stücken konnte ich einfach nicht liegenlassen Laughing Sie sind ein unglaublicher Blickfang!

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund

Wurzel schrieb:Danke dir für die schnelle Antwort !!!

Mal gucken, was die Rinde so sagt ... immerhin haben wir Ende November und somit fast Winter Wink .

Aber diese Stücken konnte ich einfach nicht liegenlassen Laughing Sie sind ein unglaublicher Blickfang!

Versuch macht kluch, Very Happy anders mache ich das auch nicht.

Ich habe z.B. festgestellt, dass die Orchis mit der Zeit doch nicht so gerne in die Hafwurzeln des Efeus rein wachsen. Das glatte Holz ist okay, aber das "strubbelige" ist doch nicht so gut, wie ich anfangs dachte.

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