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An was liegt's?

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1An was liegt's? Empty An was liegt's? am 27.11.13 12:35

Evi

Evi
Orchideenfreund
Hallo zusammen,

ich hatte jetzt schon ein paar Mal Probleme mit meinen Naturformen Phaphiopedilum.
Speziell mit armeniacum (ist jetzt auch leider im Orchi-Himmel) und nun mit meinem
mictranthum. Irgendwie fang ich mir da einen Pilz ein. Mein Bellatulum habe ich dieses
Jahr   n  i  c  h  t   rausgestellt und ich glaube, das war sehr gut, schiebt grade eine
Knospe und die braunen Stellen haben sich verkapselt. Aber mein micranthum:
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So wie auf dem 2. Bild zu sehen ist, fängt es immer an. Die helleren Stellen auf dem 1. Bild
sind Zimt. Für Tipps für ein wirksames Fungizid wäre ich sehr dankbar.

Die Pflanze steht derzeit nicht so ganz kalt (ca. 18 °C) ich hab mich aber nicht getraut, sie
jetzt auch noch kalt zu stellen. Aber viell. ist das ja der Fehler. LF liegt bei ca. 50 %, mehr kann
ich ihr außerhalb des GW nicht bieten, aber da ist es bestimmt zu warm.

Viele Grüße

Evi

2An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 27.11.13 12:54

Eli1

Eli1
Admin
Hallo Evi
Auf den Bildern sehe ich Sprühtropfen an den Blättern.
Das würde ich nicht mehr machen, wenn die Orchidee schon geschädigt ist.!!!
Die braunen Stellen an den Blätter (1.Bild), hart mit desinf. Schere am Rand bis zur Grüngrenze wegschneiden, dann Zimt.

2.Bild: Schneidewerkzeug über Flamme abziehen, braune Teile wegschneiden.
Sonst kann ich leider nichts dazu beitragen,...so würd ich es erstmal machen.

http://www.orchideen-wien.at

3An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 27.11.13 14:10

Daz

Daz
Orchideenfreund
Hallo Evi,

Phaphiopedilum ist nicht gerade mein Gebiet aber das sieht für mich nicht nach einem Pilz aus. Wäre es eine Cattleya würde ich auf Überdüngung tippen. Aber ich finde, dass das auch ohne spezielle Kenntnisse über die Gattung mehr nach einer Unter- oder Fehlversorgung der Blattspitzen aussieht, weshalb die Spitzen absterben. Die Ursachen dafür können ungeeignetes Substrat oder ein Schaden an den Wurzeln sein.

Aber vielleicht meldet sich ja unser Fachmoderator für Phaphiopedilum noch dazu und hat eine zündende Idee. Rolling Eyes 

4An was liegt's? Empty An was liegt's am 27.11.13 15:17

Evi

Evi
Orchideenfreund
Danke für Eure Antworten.

@ Eli: die Flecken stammen von Careo, da es ihr nicht so gut geht, haben sich auch noch
ein paar Wollläuse angesiedelt, die ich damit bekämpft habe. Ansonsten sprühe ich meine
Paphis generell nicht und passe beim Gießen auch immer genau auf, dass nichts auf den
Blättern stehenbleibt.

@ Oliver: ich bin mir ziemlich sicher, dass es etwas "pilziges" ist. Gerade eines der Herz-
blätter fühlt sich auch so an. Unterversorgung kann ich mir auch schlecht vorstellen,
sie bekommen so regelmäßig Dünger wie die Anderen und natürlich auch ihre Kalkgaben.
Mit dem Abschneiden und einzimten ist es leider nicht getan, ich denke ich bräuchte
ein gut systemisch wirkendes Mittel.

LG

Evi

5An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 27.11.13 17:01

Rolf

Rolf
Orchideenfreund
Hallo Evi,

ich denke da an einen Schwarzfleckenpilz! Dein Bild 1 zeigt schon ein sehr weit fortgeschrittenes Stadium! Ich habe im Sommer, als alle meine Orchideen im Freien standen, auch Last damit gehabt (bei einigen Cattleyen und auch bei zwei Paphis) - habe aber keine Pflanze verloren, da rechteitiges Wegschneiden UND Desinfizieren mit Zimt geholfen haben. Ein wirklich wirksames Fungizid zu finden, ist sehr schwer, da verschiedene Erreger diese Blattfleckenkrankheit verursachen. Ich habe es - ohne Wirkung - mit Baycor und Polyram WG versucht. Für alle Fälle habe ich mir vor zwei oder drei Monaten ein altbekanntes Mittel gekauft, welches in meiner alten Sammlung in den achtiger und neunziger Jahren Wirkung gezeigt hatte: Dithane (damals noch Dithane Ultra von Spieß), heute wird es von Compo unter dem Namen Dithana Neotec hergestellt. Versuch es mal damit! Du bekommst es in kleineren Portionen bei Manfred Meyer, Bad Vilbel. Die Tel.Nr. schreibe ich Dir per PN.


Das habe ich über Schwarzflecken-Krankheit im Internet gefunden:

Pilzinfektion
Die Flecken sind braun oder schwarz, meist (aber nicht immer) eingesunken aber trocken und breiten sich aus:

Dabei handelt es sich wahrscheinlich um eine Pilzinfektion (Schwarzfleckenkrankheit) die durch Sprühen der Blätter oder zu hohe Wassergaben in der Ruhephase (meist verbunden mit Lichtmangel und Kälte) und zu hoher Luftfeuchte bei zu geringer Luftbewegung gefördert wird.

Behandlung: Die befallenen Blätter, soweit dies möglich ist, gründlich ab- oder ausschneiden, wobei die Schnittwerkzeuge vorher und nachher desinfizieren werden sollten. Befallene Pflanzen sollten isoliert gehalten werden, bis sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Danach müssen die Kulturbedingungen verbessert werden: Das Sprühen sollte zunächst ganz eingestellt werden, die Luftfeuchte gesenkt und für mehr Frischluft gesorgt werden.

Bei besonders starkem Befall kann ein im Fachhandel erhältliches Breitbandfungizid gesprüht werden. Es gibt mehrere Erregerpilze die Flecken verursachen, so dass nicht jedes Fungizid wirklich hilft.

Als Alternative zum chemischen Fungizid lässt sich in vielen Fällen Zimt gegen Pilze einsetzen: ein Teelöffel gemahlener Zimt wird dazu in einer kleinen Tasse mit Wasser vermischt. Durch intensives Rühren entsteht eine Suspension, die dann mit einem breiten Pinsel grosszügig auf die Blätter aufgebracht wird. Dabei sollten nicht nur die befallenen Blätter, sondern die ganze Pflanze behandelt werden. Ist der Pilzbefall geheilt, kann der Zimt mit Wasser abgespült werden.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz eines Knoblauchsuds gegen Pilze: Den Sud stellt man her, in dem man ca. 4-5 Zehen zerdrückt und dann mit 0,5 l Wasser aufbrüht. Das Wasser sollte zum Sieden erhitzt werden und dann über den Knoblauch gegossen werden, wenn es gerade nicht mehr kocht. Das ganze ca. 4 Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen, filtrieren (z.B. über einen Kaffeefilter) und dann unverdünnt sprühen oder mit einem Pinsel auf die Blätter aufgetragen. Einen Teil der Brühe sollte man dem Giesswasser zusetzen, um Pilze auch im Boden abzutöten. Die Geruchsbelästigung hält sich in Grenzen.

Eine weitere Behandlungsgmöglichkeit ist das Bestreuen der Flecken mit Holzkohlepulver.

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Freundliche Grüße und viel Erfolg bei der Bekämpfung Deiner Problemfälle!
Rolf

6An was liegt's? Empty An was liegt's am 27.11.13 17:52

Evi

Evi
Orchideenfreund
Hallo Rolf,

herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Ich tu was ich kann, um sie zu retten.
Wie gesagt, diese 3 Sorten haben sich bei mir in der Kultur am schwierigsten erwiesen.
Ich denke für bellatulum habe ich die Bedingungen jetzt optimiert und wenn die beiden
anderen sich halt gar nicht mit mir anfreunden können............Den restlichen ca. 250 Stück
(natürlich nicht alles Paphis) gefällt es ganz gut bei mir Wink .

LG

Evi

7An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 28.11.13 1:18

Daz

Daz
Orchideenfreund
Evi schrieb:@ Oliver: ich bin mir ziemlich sicher, dass es etwas "pilziges" ist. Gerade eines der Herzblätter fühlt sich auch so an. Unterversorgung kann ich mir auch schlecht vorstellen,
sie bekommen so regelmäßig Dünger wie die Anderen und natürlich auch ihre Kalkgaben.
Mit dem Abschneiden und einzimten ist es leider nicht getan, ich denke ich bräuchte
ein gut systemisch wirkendes Mittel.
Hallo Evi,

das war schlecht ausgedrückt. Gemeint hatte ich eine Unterversorgung wegen reduzierter Wurzeln, nicht Unterdüngung. Meine (Fehl-?) Einschätzung bezüglich des Pilzes kommt daher, dass ich so einen flächig von der Spitze her denaturierenden Pilz bei meinen Pflanzen noch nie erlebt habe. Aber ich habe kein Paphiopedilum und hatte überhaupt nur einmal eines. Bei meinen Phragmipedien habe ich so eine Erkrankung auch noch nicht gesehen, da habe ich zwar eintrocknende Blattspitzen aber die kommen durch Heizungsluft.

Ich hoffe sehr, dass Du diese edle Pflanze wieder gesund bekommst! nachdenken 

8An was liegt's? Empty An was liegt's am 28.11.13 9:45

Evi

Evi
Orchideenfreund
Hallo Oliver,

danke für deine guten Wünsche. Du hast schon recht, irgendwas fehlt ihr definitiv, ich weiß
halt nicht was. Gut, micrantum als auch armeniacum gelten schon als etwas zickig. Ein gutes
"Pflegerezept" hab ich auch noch nicht gefunden. Ich denke, bestimmte Paphis neigen schon
zu diesen Pilzgeschichten, ich hab ja auch etliche Cattleyen, Vandas, Phalaenopsen sowohl
Naturformen als auch Hybriden, die machen sowas einfach nicht. Ich bin stolze Besitzerin
eines Phragmipediums, da sollen die braunen Spitzen ja an zuviel Dünger liegen. (Hat sicher
noch andere Gründe). Aber wenn man so eine Spitze einfach wegschneidet, ist dann auch
wieder gut.


LG

Evi

9An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 28.11.13 10:32

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum
Ein Experte vom Pflanzenschutzamt hatte bei uns in der Orchideengruppe zu diesem Thema folgenden Hinweis parat: Hygiene, Hygiene und nochmals Hygiene..

In der anschließenden Diskussion zeigte er sich sehr erschrocken, wie sorglos die Orchideenliebhaber mit Fungiziden umgehen....


Sein Tip: nach dem gießen der Orchideen ist für starke Luftbewegung (Umwälzung) zu sorgen.
Bei Paphios u.ä. Pflanzen ist mit einem Küchentuch/Tempo das Wasser aus den Blattachseln zu entfernen.

Hält man sich nicht daran und die Pflanzen werden kühleren Temperaturen ausgesetzt, kann es zu Fäulnis kommen.

Oftmals sind solche Schäden auch als Folgeschäden von Schadinsekten festzustellen.

Warum stellt man Paphiopedilen in den Garten? Paph. armeniacum und micranthum sind zwar niedrige Temperaturgrade gewöhnt - allerdings nur im Winter in deren Ruhezeit. Im Sommer sollten die Nachttemperaturen 17 °C nicht unterschreiten, anderenfalls muss man mit Wuchsstörungen rechnen, die oftmals Schädlingen anziehen.
Vom Standort der beiden genannten Arten ist bekannt, dass ständig starke Luftbewegung die Pflanzen bewegt und schnell abtrocknen läßt.

Braune Blattspitzen an Paphs./Phrags. sind oftmals Anzeichen für eine Überdüngung - zu deinen Kulturmaßnahmen (Wasser und Dünger) hast du uns auch noch nichts verraten.

Wie sieht die Bewurzelung des P. bellatulum aus - wann wurde das letzte mal umgetopft?

In meiner Kultur habe ich die Fäulnis (nahezu) erst unter Kontrolle bekommen, als ich nach jedem gießen zwei zusätzliche rotierende Ventilatoren für 10 Stunden ins Gewächshaus gestellt habe - danach sind alle Orchideen abgetrocknet.

Gruß
Uwe



Zuletzt von UweM. am 28.11.13 13:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

10An was liegt's? Empty An was liegt's am 28.11.13 13:24

Evi

Evi
Orchideenfreund
Hallo Uwe,

das ist ja recht interessant, was du da schreibst. Ich denke Wollläuse spielen
eigentlich immer eine Rolle, wenn etwas nicht mit meinen Paphis gestimmt hat
(jetzt da du es erwähnst). Ich habe noch einige andere z. B. Depperle oder
Ma belle, und einige sehr schöne Hybriden, von denen ich die genauen Namen
nicht weiß, natürlich sind Hybriden nicht so anspruchsvoll. Wie gesagt, Wasser
bleibt grundsätzlich nie irgendwo stehen, schon gar nicht in den Blattachseln,
da pass ich extrem auf und wische, wenn ich was verdattert habe, auch mal
nach. Die Luftbewegung könnte evtl. nicht so optimal sein, da werde ich dran
arbeiten. Nach den Wurzeln mag ich jetzt nicht schauen, die eine hat schon
recht gelitten und das bellatulum ist momentan recht zufrieden und knöspelt,
da will ich nicht stören. Gegossen wird bei mir mit "dem Finger", ich prüfe grade
bei den Sorgenkindern immer sehr genau, ob ich gießen soll oder nicht. Ausschließ-
lich Regenwasser, das habe ich, zugegeben, noch nicht genau analysiert.
Ansonsten halte ich mich sehr streng an die Herstellerangaben vom Dünger, ich
arbeite mit Pipette aber ohne Messgerät, leg ich mir evtl. doch noch zu. Wie gesagt,
den anderen gefällt es soweit recht gut. Ohne angeben zu wollen: es stehen derzeit
etliche Cattleyen, Vandas und 2 Paph.-Hybriden mit Knospen da, einige blühen bereits.

LG

Evi

11An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 28.11.13 13:45

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum
Hallo Evi,

Regenwasser hat einen recht niedrigen pH-Wert, der durch einige Dünger noch weiter abgesenkt wird.

Paph. bellatulum, armeniacum und micranthum wachsen auf Kalkgestein, d.h. der pH-Wert sollte um 6 liegen.

Das einfachste ist, dem Regenwasser 10 % Leitungswasser zuzusetzen. Damit müsste der pH-Wert in einen brauchbaren Bereich kommen. Gleichzeit werden Spuren von Calcium dem Wasser zugesetzt.

Das Thema Kalk bei Paphiopedilum wird im allgemeinen vernachlässigt. Vgl. hier:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Gruß
Uwe

12An was liegt's? Empty An was liegt's am 28.11.13 14:49

Evi

Evi
Orchideenfreund
Hallo Uwe,

das probier ich gerne aus. Ansonsten versuche ich schon auf den Bedarf an Kalk
zu achten, indem ich 2 Mal im Jahr mit Dolomiten-Kalk aufkalke. Sie stehen auch
in speziellem Substrat für Paphiopedilum, dem Muschelkalk und verschieden anor-
ganisches Material beigemischt ist. Gut, PH-Wert kann man ja recht einfach prüfen,
werd ich mich mal dranmachen.

LG
Evi

13An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 28.11.13 17:24

Daz

Daz
Orchideenfreund
UweM. schrieb:In meiner Kultur habe ich die Fäulnis (nahezu) erst unter Kontrolle bekommen, als ich nach jedem gießen zwei zusätzliche rotierende Ventilatoren für 10 Stunden ins Gewächshaus gestellt habe - danach sind alle Orchideen abgetrocknet.
Leider unumgänglich. Wenn ich nicht gerade lüfte, läuft der Ventilator bei mir sogar ständig. Ohne sind viele weich- oder dünnlaubige Arten nicht kultivierbar.

14An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 28.11.13 17:56

Pooferatze

Pooferatze
Orchideenfreund
Daz schrieb:
UweM. schrieb:In meiner Kultur habe ich die Fäulnis (nahezu) erst unter Kontrolle bekommen, als ich nach jedem gießen zwei zusätzliche rotierende Ventilatoren für 10 Stunden ins Gewächshaus gestellt habe - danach sind alle Orchideen abgetrocknet.
Leider unumgänglich. Wenn ich nicht gerade lüfte, läuft der Ventilator bei mir sogar ständig. Ohne sind viele weich- oder dünnlaubige Arten nicht kultivierbar.
Hallo,
dem kann ich auch nur beipflichten!
Für mich hat gute Luftumwälzung den gleichen Stellenwert wie Licht, Temperatur und Luftfeuchte. In der Vitrine, dem Nanovivarium und dem Terrarium laufen 24h die Lüfter, in der Vitrine sind es vier, im Terra zwei und im Nano reicht einer. Ich variiere die Voltzahl und damit die Stärke des Luftstroms. Nach dem Sprühen/ Gießen laufen die Lüfter für einige Zeit auf Hochtouren, bis die Pflanzen abgetrockent sind und danach auf der niedrigsten Voltzahl. Aber es herscht immer Luftbewegung.
Alles, was so in der Wohnung steht muss mit täglichem regelmäßigem Lüften vorlieb nehmen (aber auf gar keinen Fall Dauerzugluft am offenen Fenster).

Ich nehme auch nach jedem Sprühen/ Gießen das überschüssige Wasser aus den Blattachseln, bei jeder Orchidee. Ich bin vielleicht ein bißchen hyper, aber dafür habe ich seit dem wenig mit Pilz zu kämpfen. Einmal ist es mir noch passiert auf einem Neutrieb meines Paph. helenae, der so versteckt war, dass ich nicht gesehen habe, dass da noch Wasser drinstand. Ein Glück ging es nicht bis ins Herz des Triebes.

Viele Grüße
Eva

15An was liegt's? Empty An was liegt's am 28.11.13 18:28

Evi

Evi
Orchideenfreund
Hmmmmmmmmmm, das könnte in der Tat der Knackpunkt sein.
Danke nochmal für die Tipps.

LG

Evi

16An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 28.11.13 21:18

Hermann

Hermann
Orchideenfreund

Paph. armeniacum und micranthum haben jetzt Ruhezeit, sie stehen bei mir kühl (bis 8°C) und trocken bei ca. 55-60% rLf, da gibt es auch keine Pilze. Solche Flecken und dunkle Blätter hatten meine auch, als ich sie mit den Cattleyen im temperierten GWH bei 80-90% rLf überwintert habe. Die Pilze habe ich mit einem systemisch wirkenden Breitbandfungizid gestoppt und seit ich die Beiden wie oben beschrieben halte, sind sie gesund.
siehe
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17An was liegt's? Empty An was liegt's am 29.11.13 14:21

Evi

Evi
Orchideenfreund
Hallo Hermann,

also meinst du, trotz Pilzbefall in die Winterruhe? Das war ja auch eine
meiner Fragen, ob das zum jetzigen Zeitpunkt/Zustand der Pflanze richtig
ist. Ich habe auf einer Orchideenausstellung als Fungizid "Duaxo Universal
Pilz-frei" empfohlen bekommen. Es soll Breitband-Wirkung haben und systemisch
wirken. Wirkstoff: Difenoconazol. Aber ich habe sie jetzt erstmal eingezimtet.

LG

Evi

18An was liegt's? Empty Re: An was liegt's? am 29.11.13 14:42

Hermann

Hermann
Orchideenfreund
Hallo Evi,
ja, nach der Behandlung kannst du sie in die Winterruhe schicken.
Habe übrigens auch Difenoconazol. Hier in Österreich heißt das Mittel "Duaxo Rosen Pilz-frei" und ist für alle Zierpflanzen und Kräuter geeignet.(laut Gebrauchsanleitung)
Die Flecken verschwinden natürlich nicht, aber die Ausbreitung wird gestoppt.
Zimt wirkt aber nur lokal und nicht systemisch. Ob eine Weiterverbreitung der Flecken an Stellen, die nicht mit dem Zimt bedeckt sind erfolgt, kann ich, mangels diesbezüglicher Erfahrung nicht sagen.
Viel Erfolg noch.

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