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Ophrys Pilze ???

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1 Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 16:21

Gast


Gast
Eigentlich sollen Orchideenpilze "Fungi imperfecti" sein, d.h. ohne Fruchtkörper.
Hier bei meinen Ophrys sphegodes sieht es etwas anders aus. Ob es der Richtige
ist kann ich nur vermuten. Theoretisch können ja mehrere drin sein.
In den Töpfen ists auch immer wieder zu Samenkeimung gekommen.
LG
Bernd



2 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 16:52

manne

avatar
Orchideenfreund
nach meinen erfahrungen wird um den pilz zu viel aufhebens gemacht.
an sich kommt in jedem boden mit den spezifischen nährstoffbedingungen
ein passender pilz vor.
ich nutze dies immer zur samenvermehrung.

3 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 16:59

Gast


Gast
Burgeff/Ziegenspeck hatt da damals (ca.1936) schon bis zu 10 an einer Orchis identifiziert.

Ich finds halt nur immer wieder nett, wenn was zu sehen ist :-)
Bei meinen tropischen gibts auch hin und wieder Hutpilze, die aber sicher
keine Symbionten sein dürften.

4 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 17:04

manne

avatar
Orchideenfreund
die frage war doch immer, welcher pilz.
die antwort ist; viele pilze.
und sie kommen in vielen böden und substraten vor.
für mich ist ganz praktisch z. b. einzig wichtig ob es keimt.

5 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 17:22

Gast


Gast
es keimt :-)

6 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 19:33

Gast


Gast
Hallo Bernd ,
Bitte 2 Fragen beantworten :

1/- Wenn es in vitro vermehren kann , wofür braucht man noch die Pilz ?
2/- Keimung mit Pilz bringt mehr als vitro Vermehrung ?

7 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 19:41

Gast


Gast
Hallo Hakone,

in vitro bringt viel mehr Pflanzen. ... so viele brauch ich nicht,
da ich kein Handel betreiben will.

Pilze im Topf ... und es macht sich von alleine...
Manche wie O. apifera und O. holosericea und
bestimmt noch einige andere scheinen Schutzpilze zu
brauchen.
"Schutzpilz" kann auch bedeuten, daß der Platz um die Pflanze
von einem harmlosen Pilz bereits besetzt ist, so daß ein
anderer, für die Pflanze gefährlicherer sich nicht so leicht dort
breitmachen kann. (Vergleichbat mit Deinem Bakterienmantel auf
Deiner Haut)
Das Problem mit denen ist nicht die in vitro zu vermehren,
sondern sie in vivo am Leben zu erhalten ;-)

Wenn ich solche dann mal raussetzen will, ists gut ein verpilztes
Subtrat zur Hand zu haben, daß man mit ins Pflanzloch geben kann.

LG
Bernd

8 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 20:12

Gast


Gast
Hallo Bernd ,

Wenn ich dich richtig verstehe , du meinst , dass die Pflanzen ein Schutzpilz braucht, damit sie überlebt bzw gedeihen kann .

Die Pflanzen , die aus zB. China kommen , werden hier schwer leben , weil sie ihre eigene Schutzpilz nicht haben . Sie werden nicht überleben , oder schwer breitmachen könnten .
Warum die Menschen aus China , die nach Europa kommen , ohne ihre Schutzpilz bzw. Bakterien leben trotzdem hier munter weiter . Hast du eine Erklärung ?

Vielen Dank

9 Re: Ophrys Pilze ??? am 09.02.13 20:32

Gast


Gast
Hallo Hakone,
nun, O. apifera und holosericea sind hier einheimisch :-)
Aber zum Glück sind nicht alle Orchidee so empfindlich.
Sicher gibt es überall welche, von sehr schwer bis überhaupt nicht
kultivierbar.
Paphiopedilum hat ja auch seine "Spezialisten". Ich denke an fairieanum
kovachii usw.
Viele Kulturorchideen sind auch schon im Lauf der Jahrzehnte auf Kulturbedingung
selektiert! (Bei calypso oder Cyp. passerinum hoffe ich noch !)
Bei den Menschen ists dank Medizin nicht so tragisch.
Aber nur ein Beispiel:
Ich war vor nicht allzu langer Zeit in Kisunagbanna im Süden Chinas.
Nicht unbedingt das, was man euröäischen Pauschaltouristen empfehlen würde.

Wir hatten da auch auf der Straße gerne und gut gegessen!!! :-)
(frag bitte nicht was)

Offensichtlich war mein Gedärme an die lokalen Bakterien schon angepasst.
Mir hats geschmeckt! Meine Reisebegleiter - 3 an der Zahl - waren mit Magen Darm
Infekt über mehr als 1 Woche fast krankenhausreif.
- trotz der drei "G" ;-)

LG
Bernd




10 Re: Ophrys Pilze ??? am 10.02.13 8:09

Gast


Gast
Siehst du , wenn man nach China reist , wird man dort krankenhausreif aber nicht tod , dank Antibiotika . Die Pflanzen aus China werden hier auch mit Antibiotika bzw. Antimykotika behandeln .
Die Theorie " jeder Orchideen braucht seine eigene Schutzpilze um zu überleben und zu vermehren " ist eine Theorie ohne Beweise . :n-ein:

Es ist wie bei Voodoo affraid

11 Re: Ophrys Pilze ??? am 10.02.13 9:35

Gast


Gast
Hier sind die Champignon in paphis Substrat ( Kanuma , Pinienrinde , Muschelschale)








12 Re: Ophrys Pilze ??? am 10.02.13 11:02

Gast


Gast
Hakone ich rede nicht von Pahiopedilum sondern von Ophrys....

13 Re: Ophrys Pilze ??? am 10.02.13 11:32

Gast


Gast
bernd schrieb:Hakone ich rede nicht von Pahiopedilum sondern von Ophrys....

Hallo Bernd,

du redest über Pilz , ob diese Champignon nur bei Ophrys vorkommt , kannst du beweisen . Gibt es für jede Orchideen seine eigene spezielle Champignon ?.
Wenn jede Orchideen seine eigene Champignon hat , dann wird bei Menschen das gleich sein, d.h. Weiß Man hat seine eigene weisser Champignon , Schwarzer seine eigene schwarz Champignon und Gelber seine eigene gelber Champignon. Very Happy

14 Re: Ophrys Pilze ??? am 10.02.13 12:54

Gast


Gast
Hallo Hakone,
da gibt es schon seit Burgeff 1936 umfangreiche wissenschaftliche
Literatur. Die entsprechenden Pilze haben zwar mit den Champignongs
aus Deiner Küche gemeinsam, daß sie Schnallenmyzele haben, aber ansonsten
gehören sie i.d.R zu den Fungi imperfecti.
Bestimmte Dactyloprhiza z.B. können mit bis zu 10 verschiedenender
Gattung Rhizoctonia...
Ach ja: ich hab hier noch die Dissertation von Dr. Beyerle.
Auch sehr interessant zu dem Thema.... falls es Dir nicht wissenschaftlich genug ist ;-)

Und bei meinen Paphiopedilen und co. mach ich mir keine Gedanken zu
Pilzen oder Schutzpilzen - auch wenn ich schon mal Spontankeimung
von hirsutissimum hatte.
Es geht ja um die Arten, die mit "normalen" Kulturmethoden sich auf
Dauer nicht befriedigend halten lassen.
Bernd

Falls Du magst: versuch mal mit australischen Erdorchideen ohne "Champignongs" klarzukommen :-)

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