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Vermiculite, Perlite

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Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1Vermiculite, Perlite Empty Vermiculite, Perlite 23.07.20 7:37

pit

pit
Orchideenfreund
hallo,

ich habe mir kürzlich ein paar Fleischfresser bestellt (Pinguiculas). Ich kultiviere sie nach Empfehlungen diverser Leute im Carnivoren-Forum in einer mineralischen Mischung von Perlite, Vermiculite mit sehr geringem Torfanteil (<5%).
das Substrat ist strukturstabil und hält lange die Feuchtigkeit. Ich könnte mir vorstellen, dass diese mineralischen Substrate als Zuschlagstoffe, beispielsweise in Pinienrinde, für viele Orchideenarten sehr gut geeignet sind. Habt ihr Erfahrung mit diesem Material bei der Kultur von Orchids oder auch Topfpflanzen (Rosen,...)?

Grüße,
Peter



Zuletzt von pit am 23.07.20 9:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

2Vermiculite, Perlite Empty Re: Vermiculite, Perlite 23.07.20 8:29

Eli1

Eli1
Admin
Ich gebe Perlite zum Orchideensubstrat, nach längerer Zeit wird es aber nach unten gespült. Das Substrat ist deshalb unten länger feucht.


_________________
Liebe Grüße
Eli
http://www.orchideenhobby.at

3Vermiculite, Perlite Empty Re: Vermiculite, Perlite 23.07.20 10:34

Christian N

Christian N
Moderator
Meine Beimischung von Perliten zum Auflockern von Orchideensubstraten habe ich mittlerweile eingestellt.

Orchideensubtrate mit Perliten sind nicht stabil, beim Wässern werden diese hochgeschwemmt.
Man sieht ab und zu Torf mit Perliten aufgelockert.
Diese Substrate sind stabiler, aber für Orchideen meist nicht geeignet.
Bei feinkörnigen Substraten für Orchideenjungpflanzen macht die Beimischung von Perliten eher Sinn.

Die Vermiculite aus dem Handel sind meiner Meinung nach zu feinkörnig, um für Orchideensubstrate in größerem Umfang zum Einsatz zu kommen.
Als Komponente zu Substraten für Orchideenjungpflanzen und Arten mit feinen Wurzeln machen sie jedoch Sinn.

Grundsätzlich habe ich folgende Erfahrungen gemacht:

Die Eigenschaften des Orchideensubstrates richtet sich in erster Linie nach der Art oder Hybride der Orchidee, die man darin pflegen will.
Daneben beeinflussen das verwendete Kulturgefäß und das Gießverhalten das Substrat hinsichtlich der Wasserhaltung.

Wenn man eine größere Anzahl von Orchideen mit gleichen Ansprüchen pflegt, empfiehlt es sich, eine Standardmischung, mit der man gute Erfahrungen gesammelt hat, beizubehalten.

Bei Einzelpflanzen mit besonderen Ansprüchen sollte man auf vorhandene Erfahrungen anderer zurückgreifen, das Substrat danach zusammen stellen und nicht herum experimentieren.

Die im Handel erhältlichen Substratbestandteile werden in kleinen Mengen in der Regel zu “Apothekerpreisen“ abgegeben.
Sparen kann man nur, wenn man Mengen von etlichen Kilo abnimmt.

Wenn man nach Jahren des Experiementierens mit Orchideensubstraten. Bilanz zieht, fragt man sich, ob sich der Aufwand gelohnt hat.

Wenn die Orchideen besser gewachsen sind, lag es nicht vielleicht am Licht, am Dünger oder daß man die Ruhezeiten beim Wässern beachtet hat?
Dagegen muß ein Kümmern der Pflanzen nicht am Substrat liegen.
Oft ist einfach das zu häufige Umpflanzen schuld.

Aber auf jedenfall haben sich Unmengen von Eimern, Säcken und Dosen mit “Geheimtipps“ für Orchideensubstrate im Laufe der Jahre angesammelt.
In meinem Fall habe ich kürzlich Inventur gemacht:

Lavagestein, Bims und Zeolith verschiedener Körnungen, Perlit, Vermiculit, Jenaer Kalkstein, Schiefersplitt, Kanuma, Acadama, Mineralwolle, Styroporkugeln und natürlich Blähton ind Seramis.

Weiterhin Farnwurzeln von Osmunda, Polypodium und anderen Farnen, getrocknetes Sphagnum, Buchenlaub und getrocknete Kiefernnadeln.

Dazu kommen noch Korkrinde,Kokosfasern und-schnipsel und Drahtstrauch Mühlenbeckia.

Und das sind nur Substratbestandteile.
Der “Rest“ Orchideenzubehör würde den Rahmen sprengen.

Ich habe also genug Material angehäuft, um für Jahrzehnte Experimente mit Orchideensubstraten zu machen.

Wahrscheinlicher ist es jedoch, daß ich es bei einem Substrat belasse, das noch nicht einmal erwähnt wurde:
Pinienrinde, in der passenden Körnung.

Gruß
Christian

4Vermiculite, Perlite Empty Re: Vermiculite, Perlite 24.07.20 8:38

pit

pit
Orchideenfreund
danke euch, danke Christian für deine ausführliche Antwort. Ich denke auch, dass um Substrate, ähnlich wie beim Dünger einen zu großen Hype gemacht wird. Vermiculite und Perlite könnte ich mir gut als Substrat für Masdevallien vorstellen.

Was mich an deiner Antwort am meisten zum Nachdenken gebracht hat, war folgende Aussage:

Dagegen muß ein Kümmern der Pflanzen nicht am Substrat liegen.
Oft ist einfach das zu häufige Umpflanzen schuld.


Ich topfe allen meine Orchideen jedes Jahr um. Vielleicht haben deshalb manche Encyclias und Cattleyen im Frühjahr Startschwierigkeiten und kommen mit den Neutrieben spät?
Da hab ich mir noch keine großen Gedanken gemacht.

5Vermiculite, Perlite Empty Re: Vermiculite, Perlite 24.07.20 9:24

Eli1

Eli1
Admin
pit schrieb:danke euch, danke Christian für deine ausführliche Antwort. Ich denke auch, dass um Substrate, ähnlich wie beim Dünger einen zu großen Hype gemacht wird. Vermiculite und Perlite könnte ich mir gut als Substrat für Masdevallien vorstellen.

Was mich an deiner Antwort am meisten zum Nachdenken gebracht hat, war folgende Aussage:

Dagegen muß ein Kümmern der Pflanzen nicht am Substrat liegen.
Oft ist einfach das zu häufige Umpflanzen schuld.


Ich topfe allen meine Orchideen jedes Jahr um. Vielleicht haben deshalb manche Encyclias und Cattleyen im Frühjahr Startschwierigkeiten und kommen mit den Neutrieben spät?
Da hab ich mir noch keine großen Gedanken gemacht.

Wann genau topfst du denn die Cattleyen z.B. um ????


_________________
Liebe Grüße
Eli
http://www.orchideenhobby.at

6Vermiculite, Perlite Empty Re: Vermiculite, Perlite 24.07.20 9:57

Christian N

Christian N
Moderator
Hallo Pit,

selbst wenn man beim Umpflanzen den richtigen Zeitpunkt erwischt, nach meinen Erfahrungen mag die Mehrzahl der Orchideen Eingriffe wie Umpflanzen überhaupt nicht und braucht Zeit, um sich davon zu erholen.

Oft findet man diesen Hinweis auch in den Kultureinweisungen.

Bei Arten mit kriechendem Rhizom muß man einen Kompromiß finden.


Gruß
Christian

7Vermiculite, Perlite Empty Re: Vermiculite, Perlite 24.07.20 12:07

Regenbogen

Regenbogen
Orchideenfreund
vermiculite würde ich nicht benutzen ,das wird schnell kompakt und bleibt zu feucht.

Die Nachteile von Perlite wurden schon erwähnt, kann im Topf entweder nach oben oder nach unten geschwemmt werden.

Ich finde es funktioniert recht gut um mehr Wasser im Topf zu speichern aber trocknet auch schnell aus - was man ja haben will.

Der grösste Vorteil für mich ist dass Perlite das umtopfen erleichtert und den Umtopfstress extrem erniedrigt.

Mit manchen Substraten, vor allem mit Rinde alleine finde ich dass Wurzeln sich zu sehr mit der Rinde verbinden, wenn man dann umtopft ist als ob die Rinde an den Wurzeln festgeklebt ist und beim umtopfen der einzige Weg die alte Rinde zu entfernen zu Schaden führt. Wurzeln binden sich nicht um Perlite, das kann man nach Jahren in Perlite wachsen immer noch leicht ohne Schaden abspühlen also hilft das für mich weniger beim wachsen aber ich weiss dass wenn etwas Perlite im Topf ist, dass die Wurzeln weniger geschadet werden wenn ich umtopfe (weil nicht alles ein verklebter Wurzelball ist)

8Vermiculite, Perlite Empty Re: Vermiculite, Perlite 24.07.20 13:01

pit

pit
Orchideenfreund
ich topfe Cattleyen zwangsläufig um wenn das Rhizom den Topfrand erreicht und die neuen Bulben keinen Platz mehr haben. Ich versuche dann umzutopfen wenn ich sehe dass neue Wurzeln gebildet werden. Bei bestimmten Arten ist das im Sommer, zB. bei Cattleya porhyroglossa.

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