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SemiHydrokultur bei Orchideen

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Angi
Robert
Leni
Franz
UweM.
9 verfasser

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UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Nach 5 1/2 Jahren will ich das Thema SH mal wieder aufgreifen...

Alle meine Orchideen aus dem Gewächshaus stehen nicht mehr in SH... - warum?

Die schon nach knapp einem Jahr leichte Veralgung hat sich in den nachfolgenden Jahren derart verstärkt, dass sich in einigen durchsichtigen Töpfen ein mehrere Millimeter dicker Algenschleim entwickelt hatte.

In diesen Töpfen sind keine Wurzeln mehr gewachsen. Dafür gibt es unterschiedliche Begründungen:

- der pH-Wert wird durch die Algen derart verändert, dass Orchideenwurzeln nicht mehr wachsen
- bestimmte Algen sondern Giftstoffe ab

Egal, welche Ursache bei meinen Pflanzen der Grund dafür war, es musste gehandelt werden...

Anfang 2014 topfte ich daher alle Orchideen aus den durchsichtigen Töpfen in Tontöpfe oder dunkle Plastiktöpfe und stellte diese Töpfe in möglichst kleine Untersetzer, die regelmäßig mit Wasser gefüllt wurden.
Im Laufe des Jahres 2014 musste ich feststellen, dass der größte Teil meiner Orchideen mit dieser Kulturmaßnahme in Blähton  zu trocken waren - größere Töpfe waren allerdings zu feucht.

Die Vorteile der SH funktinieren mit normalen Töpfen und Untersetzern bei mir nicht!!!

Da einige Orchideen zu diesem Zeitpunkt schon stark gelitten hatten, beschloss ich alle Orchideen wieder in ein Rindengemisch umzupflanzen - das Ende der SH bei mir...?

Auf der Fensterbank pflege ich allerdings auch heute noch einige Phalaenopsis, die seit über fünf Jahre in Blähton als SH gepflegt werden. Diese Pflanzen stehen aber alle in Übertöpfen, so dass kaum Algen entstehen können...

Ggfs. könnte sich auch in der SH die bei der SGK-Kultur verwendete Holzkohle positiv auf ein vermindertes Algenwachstum auswirken... ich werde es ausprobieren


Nachträglich geändert: 29.6.2016

Jetzt habe ich einen weiteren möglichen Grund dafür gefunden, dass die SH-Kultur bei mir nicht mehr funktionierte:

der Salzgehalt vom Blähton aus der SH-Zeit hatte ca. 2000 µS !!!



Zuletzt von UweM. am 29.06.16 12:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund

Hallo Uwe,
vielen Dank erstmal für Deinen Verlaufsbericht.

Auf der ersten Seite zeigst Du ja Bilder Deiner vorgehensweise. Nun, durch die Verwendung transparenter Gefäße ist die Algenwucherung ja schon vorprogrammiert, denke ich. Für mich eigentlich nicht verwunderlich.
Gruß Norbert

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

... hinterher ist man immer schlauer freuen

@Norbert: Aber wenn du dich mit diesem Thema auskennst: warum ist dieses Problem nicht im ersten Jahr aufgetreten?

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund

Phalaenopsen stehen ja für gewöhnlich auch in transparenten Töpfen. Bei der Massenaufzucht wird wohl nicht viel Licht an die Wurzeln kommen, da die Töpfe dicht an dicht stehen und die Blätter gut abschirmen. Sobald sie dann auf der heimischen Fensterbank stehen passiert genau das Gleiche, so zumindest meine Beobachtung. Zu Anfang wird es moderat verlaufen bis sich schon so viele Algen gebildet haben, dass es zu einer sprunghafteren Vermehrung kommt, sofern die Bedingungen (Wärme, Licht, Feuchtigkeit) günstig sind. So stelle ich mir das zumindest vor.

Usitana

Usitana
Orchideenfreund


Wenn bei mir zuviel Algen sind, setz ich halt in neuen Blähton um. Nach 2 Jahren oder so muss man ja sonst auch umsetzen. Der Vorteil ist bloß: ich koche die gebrauchten Tonkugeln aus, leg sie wieder für 2 mal 24 Std in Regenwasser und kann sie wieder verwenden. Ich hab damit kein Problem. ja1

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund

@Maria
Du hast sicher kein Problem damit aber vielleicht die Pflanze. Für das Wurzelwachstum ist es besser wenn die Pflanze etwas beständiger im Topf bleiben kann. Gruß Norbert

Usitana

Usitana
Orchideenfreund


Hi Norbert!
Wie oft setzt du zB Cattsen um? Nach 2 Jahren stehen sie eh am Rand an
Ich habe früher (in Vor-SH-zeiten) die Erfahrung gemacht, dass 2 oder höchstens 3 Jahre am günstigsten ist.
Ich hab im Herbst 2013 angefangen auf SH umzustellen. Bei Cattleyen hab ich nicht viel Algen drin. Schlimmer ists bei einer COEL. speciosa (seit März 14 in SH). die ist schon ziemlich grün. Die ist ein großer Topf voll und ist schon beim Heraussteigen. Weil sie aber grad Knospen bastelt, werd ich sie schön in Ruhe lassen.
Nach der Blüte gehört sie aber umgesetzt.
Und ich hab auch schon eiiiinige, die mit SH nicht glücklich waren, jetzt in SGK stehn.
(Vielleicht ist diese Methode auch in 3, 4 Jahren wieder passee?) verlegen Entschuldigt Hauzi und Will, aber das widerspricht eigentlich so ziemlich allem, was man so über Orchiwurzeln "gelernt" hat.
Aber es funktioniert! freuen und das gut! freuen (aber wie lange? verlegen )
Inzwischen versuch ich halt durch beobachten das Beste für die Schatzis zu tun

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund

Hi Maria,
ich kann Dir von normaler Kultivierung berichten, aber ein Experte bezüglich SGK oder dergleichen bin ich nicht. Meine Cattleyen habe ich überwiegend aus dem Baumarkt und bei vielen von denen hatte ich den Eindruck, dass sie schon deutlich länger als 2 Jahre in den Töpfen standen. Je nach Beschaffenheit des Substrates, bzw. welches man verwendet, kann man auch alle 2 Jahre umtopfen aber mußt halt wissen, wann am Neutrieb das Wurzelwachstum einsetzt. Jede Pflanze reagiert zudem unterschiedlich, braucht mitunter länger sich im neuen Topf wieder zu etablieren. Von daher vermeide ich häufiges Umsetzen meiner Cattleyen. Allerdings schlitze ich meine Töpfe noch zusätzlich auf um möglichst gute Belüftung von unten her in den Töpfen zu haben. Gruß aus Berlin Norbert

Usitana

Usitana
Orchideenfreund


Hallo Norbert!
Ich setze meine Pflanzen um, wenn der Neutrieb ca. 1-2cm groß ist. Dann geht das Wachstum zügig weiter -und auch das Wurzelwachstum. Ob die Cattleya vor oder nach der Blüte Neuwurzeln macht, ist bei Hybriden meiner Meinung nach nicht von Bedeutung
Und wenn die Cattsen mehr als 3 Jahre im selben Substrat stehn, sind die alten Wurzeln sowieso Matsch.(bei mir halt!) Das bezieht sich nicht auf SH oder SGK - die sind noch nicht sooo lange da drin gewesen!

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund

Hallo Maria,
es gibt auch die Möglichkeit das neue Wurzeln mit der Blütenentwicklung entstehen. Man sollte die Pflanze kennen und möglichst Zeitnahe zu neuem Wurzelwachtum umtopfen. Wurzeln der ältesten Triebe entferne ich auch meistens obwohl es nicht unbedingt heißen muß das sie schon tot sind.
Gruß Norbert

Usitana

Usitana
Orchideenfreund


Natürlich passe ich auf, ob sich gleichzeitig neues Wurzelwachstum ankündigt.
Und wenns nicht gleichzeitig mit dem Neutrieb sein sollte, können die Wurzeln dann ohne Störung im neuen Substrat (was immer dann auch ist) wachsen.

Gast

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Gast

Meinen Dendr. Ableger von 2015 denen gefällt es auch super darin...hätte ich nicht gedacht ja1

63SemiHydrokultur bei Orchideen - Seite 3 Empty Wann sollte man gießen? 10.09.16 6:46

Gast

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Gast

Guten Morgen,

ich finde das einen sehr interessanten Beitrag.

Ich möchte mal fragen, wann man bei der Hydrokultur die Pflanzen (besonders Phalaenopsen) gießen soll. Muß man warten, bis das Reservoir leer, oder eher trocken ist, oder?

Danke, Gruß

silvius

Usitana

Usitana
Orchideenfreund


Hallo Silvius!

Die Phalaenopsiswurzeln sind im nassen Zustand grün (wenn sie gesund sind).
Wenn die Wurzeln silbrig sind, dann sind sie trocken, und dann soll wieder gegossen werden. Und nur ganz wenig Wasser im Untersetzer lassen!

ja1

Gast

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Gast

Hallo Usitana,

danke für Deine Antwort!
Ich hatte ja einmal woanders gelesen, daß bei echter Hydrokultur immer ein Bißchen Wasser im Untersetzer bleiben muß. Ist's bei den Phalaenopsis anders? Wenn so, warum?

Gruß

silvius

Usitana

Usitana
Orchideenfreund


Hallo Silvius!

Das Ganze heist ja auch SEMI-Hydro, weil nicht immer Wasser unten drinnen sichtbar ist, aber der Blähton gibt noch lange Feuchtigkeit ab.
Es ist wichtig , dass die Wurzeln zwischendurch trocken werden können. Andauernde Nässe schädigt die Wurzeln .Vielleicht besonders bei Phalis.

Bei Hydrokultur und auch bei SGK ist es wichtig, dass die Wurzeln erst selbst ins Wasser wachsen können, um sich darauf einstellen zu können. Sonst faulen sie.








Gast

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Gast

Hallo Usitana,

vielen Dank für Deine Erklärung!
Eines ist mir trotzdem nicht ganz klar: auch bei S/H wachsen die Wurzeln früher oder später ins Wasser, und zwar als sie den Boden des Reservoirs erreichen. Was macht dann den Unterschied mit voller Hydrokultur?

Silvio

Usitana schrieb:
Hallo Silvius!

Das Ganze heist ja auch SEMI-Hydro, weil nicht immer Wasser unten drinnen sichtbar ist, aber der Blähton gibt noch lange Feuchtigkeit ab.
Es ist wichtig , dass die Wurzeln zwischendurch trocken werden können. Andauernde Nässe schädigt die Wurzeln .Vielleicht besonders bei Phalis.

Bei Hydrokultur und auch bei SGK ist es wichtig, dass die Wurzeln erst selbst ins Wasser wachsen können, um sich darauf einstellen zu können. Sonst faulen sie.

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

silvius schrieb:
Eines ist mir trotzdem nicht ganz klar: auch bei S/H wachsen die Wurzeln früher oder später ins Wasser, und zwar als sie den Boden des Reservoirs erreichen. Was macht dann den Unterschied mit voller Hydrokultur?

... ich verstehe deine Frage nicht...oder: was möchtest du als Antwort hören?

Probiere doch einfach bei Varianten aus: die SH wie sie von mir beschrieben worden ist und eine "volle Hydrokultur"...

Usitana

Usitana
Orchideenfreund


Da bin ich mir auch nicht gabz sicher Embarassed , aber ich denke bei echter Hydro sollte immer Wasser drin sein.
Ich glaub das ist auch der Grund, warum das bei Orchis nicht funktioniert.

Bei SGK sind durch die Schichtung von ganz grob bis fein Lufträume im Substrat, sodass die Wurzeln auch Sauerstoff erhalten. Und zwischendurch soll ein paar Tage kein Wasser unten drin sein. Da genügt dann die Luftfeuchtigkeit, die durch die oberste dichtere Schichte im Glas gehalten wird.

Gast

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Gast

UweM. schrieb:
Probiere doch einfach bei Varianten aus: die SH wie sie von mir beschrieben worden ist und eine "volle Hydrokultur"...

Hallo Uwe,

ich möchte nur verstehen, da ich ein Bißchen verwirrte bin.

Ray Barkalow (First Ray Orchids) sagt, daß das Wasserniveau im Untersetzer immer dasselbe bleiben sollte, da die neuen Wurzeln daran gewöhnt sind; aber in meiner Erfahrung faulen sie in diesen Bedingungen, früher oder später. Ich dachte aber mir, daß sei zu niedrigen Temperaturen verbunden...

So wartest Du auch, bis der Reservoir trocken ist?

Schöne Grüße

Silvio

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Nach meinen Erfahrungen sollte eine Dauernässe vermieden werden... und das geht nur, wenn der Wasserspeicher für wenige Tage trocken steht. Durch die immer noch recht hohe Luftfeuchtigkeit im unteren Topfteil nehmen dann die Wurzeln keinen Schaden.

Zu niedrige Temperaturen sollten im Wurzelbereich generell vermieden werden...

Viel wichtiger ist, dass regelmäßig mit Regenwasser gespült wird, um Salzablagerungen am Blähton zu verhindern

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Usitana, Uwe,

Erfahrung ist der beste Beweis... übrigens, ich hatte vor einigen Jahren meine Orchideen in einem ebb'n'flow System für zwei Jahre gehabt: deren Schale wurde zweimal pro Tag für 10 Minuten geflutet, dann kam das Wasser raus. Sie hatten perfekte Wurzeln.

Vielen Dank für Eure Zeit und Auskunft. Ihr habt mich überzeugt: ich werde Euren Rat bei SH befolgen.

silvius

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Gast

Ich beschaeftige mich mit Schmetterlings-Orchideen erst seit 4 Monaten systematisch; allerdings nur mit 6 Stueck auf meinen Fensterbrett.
Die von dir und den anderen beschriebenen Erfahrungen mit der Semi-Hydrokultur stellen nun zwei Grundsatze der Orchideen-Pflege in Frage:
1. Im Topf einer Orchidee darf sich am Boden kein Wasser oder Naehrloesung befinden.
2. Die Wurzen von Epiphyten muessen belichtet werden.

Ich hatte schon auf Grund der Annahme, dass die Photosynthese in den Wurzeln im Vergleich zur Photosynthese in den Blaettern gering ist, zwei Orchideen in undurchsichtige Toepfe gepflanzt, die beiden Orchideen wachsen weiter.

Schon vor 50 Jahren habe ich Pflanzen in Voll-Hydrokultur gehalten, mit Erfolg, wenn man permanent Luft in die Naehrloeung blaest.
Die Semi-Hydrokultur hatte vor 40 - bis 15 Jahren grosse Verbreitung fuer alle moeglichen Planzen. Ich habe das natuerlich mit gemacht.
Wenn auf die Belichtung der Wurzeln auch bei juengeren Orchideen verzichtet werden kann, sollte man die z.B. von Leni angebotenen Hydrokulturtoepfe mit Wassenstandsanzeiger verwenden. Hier ist der Boden als Ring gestaltet, so dass der Wasser-Vorrat groesser ist.
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|_|     |_|     Quer-Schnitt durch einen "Leni"-Hydrokultur- Einsatzt.

In den Uebertopf wird immer nur soviel Wasser gefuellt, dass nur der Bodenring im Wasser steht. Wird durch den Wasserstands-Anzeiger angezeigt. Allgemein wird empfohlen, Wasser erst dann nachyufuellen, wenn sich im Uebertopf kein Wasser mehr befindet.
Eine Orchidee steht seit 4 Wochen in einem solchen "Leni"-Hydrokultur- Einsatzt und passenden Uebertopf.

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Hallo Georg,

ich verstehe weder deine Thesen zur Kultur von Orchideen in Hydro noch deine Schlussfolgerungen. nachdenken

Es sind schon Orchideen in Wasser ohne jegliches Substrat kultiviert worden - die Wurzeln müssen dann aber selbständig in das Wasser hinein wachsen!
Vorhandene Wurzeln, die man in Wasser stellt werden kurzfristig faulen und verpesten das Wasser - die Pflanzen gehen kaputt.

Wurzeln von Epiphyten müssen nicht zwangsläufig belichtet werden - 90 % aller produzierter Orchideen wachsen in undurchsichtigen Töpfen!

Vorübergehend wachsen Orchideen in nahezu allen Substraten - auch in Hydro!


PS: was sind bitte Schmetterlingsorchideen? Phalaenopsis oder Oncidium papilio und deren Hybriden?

Gast

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Gast

Hallo Uwe,
ich wollte vor allem auf die kaeuflichen Toepfe fuer Semi-Hydrokultur hinweisen. Im Handel werden diese Toepfe als Hydrokultur-Toepfe bezeichnet.
Den Hinweis, dass die Wurzeln in das Wasser hinein wachsen muessen, werde ich beruecksichtigen.
Ich hielt Schmetterlings-Orchidee fuer das deutsche Synonym von Phalaenopsis. Danke fuer die Korrektion.
Viele Gruesse Georg

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