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Asymbiotische Vermehrung von Phalaenopsis und anderen epiphytischen Orchideen. Erfahrungen und Erfolge.

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DieterH

DieterH
Orchideenfreund
NorbertK schrieb:
Das sogar so ganz kleine durchkommen finde ich schon erstaunlich. Haben die auch alle schon Wurzel bzw. beginnen mit Wurzelaustrieb?

Finde ich auch sehr erstaunlich. Da wäre doch zu überlegen, ob man sich das Umlegen in ein Umlege-Gel sparen kann und stattdessen gleich auf Rinde oder vll auch auf Kokosfasern legt.

Ausschnitt eines Bildes von Befi:

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@Befi Kommen denn sogar die ganz kleinen Sämlinge durch?

Beste Grüße Dieter

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Dieter, zähle mal die Sämlinge jeweils durch. Da kommt sicher nicht alles durch aber der Prozentsatz liegt definitiv >50.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Danke Devin. Laughing

@Norbert

Ich habe lange rumprobiert, um eine Möglichkeit zu finden selbst kleinste Sämlinge zu retten.
Wichtig ist, das im Substrat (Rinde & Kokoschips + etwas Algenkalk) nichts Feines ist, Korngröße so um die 5mm.
An Rand der Töpfchen entwickeln sich selbst kleinste Sämlinge weiter, da ist Kondenswasser.
Die Winzlinge lege ich in die Lücken zwischen den Rindenstücken, die nie ganz trocken werden sollten.
Außerdem quäle ich die Kleinen nicht mit Pilzmitteln, wozu auch, da ist meist ja nur ein Pilz im Medium gewesen.
Also nur das Medium abwaschen, und gut ist.
Wenn alles fertig ist tauche ich den Topf in Regenwasser mit 2% Düngerzusatz.
Der Topf kommt dann in ein Zimmergewächshaus bei ca. 26°c und Wachstumsbeleuchtung (10 Std. / Tag)
Die Lüftungsklappen sollten offen bleiben.

Wenn das Substrat anfängt abzutrocknen vermeide ich die Sämlinge nass zu machen, nur die Rinde soll nass sein.
Ach hier setze ich dem Regenwasser immer 1 % Dünger zu.
Aktuell verwende ich OrchiVit von Hesi, das kennst du ja Norbert.
Neuerdings setze ich noch einige Tropfen / L Vitalkur für Rosen von Neudorf dem Wasser zu.

Das habe ich aber nur mit Nopsen ausprobiert, und da funktioniert es recht zuverlässig.

@Dieter
Das ist nur ein Notbehelf, um wenigstens einige Pflanzen durchzubringen. Im Glass wachsen sie mindestens vier mal schneller.
Was nützt es wenn du 1,00 € sparst, und 3-4 Jahre länger auf Blüten warten musst.
Und wenn alles optimal läuft, bekommst du nach einem Jahr im Glass affengeile Nopsen mit richtigen Wurzeln.
Schlimmstenfalls musst du zwischendurch ein Mal umlegen, da ist dann noch 1,00 € weg.
Der größte Vorteil ist auch nicht zu vernachlässigen, die Pflanzen im Glass brauchen nicht die geringste Pflege. Laughing

Hier habe ich noch einen gelungenen Versuch mit Phal. equestris. Ein Glass war nach dem Umlegen kontaminiert.
Das Ergebnis hat mich wirklich überrascht. Laughing
Das Weiße auf dem Substrat ist Meereskalk.
Notausgeflascht 19.12.2019
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Aktuell 12.01.2020
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DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Befi schrieb:Das ist nur ein Notbehelf, um wenigstens einige Pflanzen durchzubringen. Im Glass wachsen sie mindestens vier mal schneller.
Was nützt es wenn du 1,00 € sparst, und 3-4 Jahre länger auf Blüten warten musst.
Und wenn alles optimal läuft, bekommst du nach einem Jahr im Glass affengeile Nopsen mit richtigen Wurzeln.
Schlimmstenfalls musst du zwischendurch ein Mal umlegen, da ist dann noch 1,00 € weg.
Der größte Vorteil ist auch nicht zu vernachlässigen, die Pflanzen im Glass brauchen nicht die geringste Pflege.

Da machen natürlich die ersparten Umlegegläser keinen Sinn, wenn anschließend Nachteile in Wachstum und Betreung entstehen. Danke für diese Infos!

Befi

Befi
Orchideenfreund
DieterH schrieb:
Da machen natürlich die ersparten Umlegegläser keinen Sinn, wenn anschließend Nachteile in Wachstum und Betreung entstehen. Danke für diese Infos!

Gerne Dieter. Laughing
Dafür ist dieses Forum ja da.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Bernd, das überrascht mich auch. ja1 ja1

Phips

Phips
Orchideenfreund
Bernd das ist toll innerhalb dieser kurzen Zeit. Die wollen aber leben. ja1

Devin98

Devin98
Orchideenfreund
Moin zusammen,

anbei ein Foto aus dem Labor.

300 Pflanzen werden es werden, von einer neuen Phalaenopsis-Primärhybride.

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DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Devin98 schrieb:
300 Pflanzen werden es werden, von einer neuen Phalaenopsis-Primärhybride.

Ich drücke dir alle Daumen für die weitere Aufzucht!

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Devin, baust Du Dein Gewächshaus aus oder gibst Du auch Sämlinge ab Question  300 Sämlinge ist ja nun keine so kleine Menge. Laughing

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
L. tenebrosa x C. labiata var. semialba
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Mir scheint als wenn die tenebrosa hier eher rezessiv ist, da viele Sämlinge recht breite Blätter bilden.

C. maxima
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Devin98

Devin98
Orchideenfreund
Huhu ihr zwei,

vielen lieben Dank für die lieben Worte.

Sie müssen demnächst noch umgelegt werden.

Ich werde definitiv welche abgeben.

Norbert,
die entwickeln sich ja grandios!

Befi

Befi
Orchideenfreund
DieterH schrieb:
Devin98 schrieb:
300 Pflanzen werden es werden, von einer neuen Phalaenopsis-Primärhybride.
Ich drücke dir alle Daumen für die weitere Aufzucht!
Ich drücke auch mit.   ja1


@Norbert
Deine Sämlinge sehen echt klasse aus. ja1

Devin98

Devin98
Orchideenfreund
Moin zusammen,

Ich fiebere gerade auf diese Erstblüte hin.
Vor zwei Jahren ausgeflascht.
Phalaenopsis javanica x violacea.

Sie wird von Tag zu Tag dunkler.

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Eli1

Eli1
Admin
Spannend !!!


_________________
Liebe Grüße
Eli
http://www.orchideenhobby.at

Befi

Befi
Orchideenfreund
Das wird bestimmt eine interessante Blüte. ja1

niemand

niemand
Orchideenfreund
hallo
wieviel prozentiges wasserstoffperoxid benutzt ihr üblicherweise zur samendesinfektion ??
ich will mal peroxid probieren vorher habe ich meist Hypochlorid benutzt

ich kann vielleicht auch eine idee dazu liefern ,wie man pflanzen auf infizierten nährböden sauber bekommt
ich habe zum erstenmal sämlinge sauber bekommen ..allerdings auch einige gekillt
gruss
albi

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Frei käuflich in Apotheken gibt es hier in D nur noch 3%iges Wasserstoffperoxid. Das ist exakt das was man zur Samen Desinfektion benötigt.

Kommt wohl darauf an mit was der Nährboden infiziert ist und wieviel, also ob nur eine kleine Stelle oder bereits großflächig. Bei Sämlingen mit Wurzeln die es erwischt hat ist es besser die Wurzeln zu entfernt, wie auch die ersten äußeren Keimblätter und dann mit üblicher Desinfektionsmethode behandeln. Allerdings sind sie dann so geschwächt, dass es nur einige schaffen werden, sofern nicht doch wieder was unerwünschtes aufkeimt. Das Problem aus meiner Sicht sind Spalten und Ritze in die man nur schwer reinkommt.

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