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Asymbiotische Vermehrung von Phalaenopsis und anderen epiphytischen Orchideen. Erfahrungen und Erfolge.

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DieterH

DieterH
Orchideenfreund
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Sterilwerkbank - Ebay - Abholung Heidelberg - 350€

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Dieter, die tät ich mir auch holen, aber wo aufstellen?
Dafür sieht es bei mir so aus:
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Ihr nochmal zum Vergleich die Gläser in Ihrer Größe. Ich benutze nur einheitliche Größen, lassen dann auch stapeln wenn sie am Fenster stehen.
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niemand

niemand
Orchideenfreund
das video enthält doch einige gute anregungen
das werde ich auch mal probieren

übrigens ich habe  samen von einer hybride die ich vor 27 jahren gemacht habe
versuchshalber ausgesät und dann doch gestaunt ,dass die problemlos gekeimt sind
die lagen die ganze zeit in der tiefkühltruhe in deutschland
leider sind sie nun kontaminiert ...naja transport im flugzeug und belüftung per wattestöpsel ist eben nicht ideal
es ist die hybride aus Lemboglossum madrense mit L.rossii majus
wobei diese hybride sehr blühwillig ist im gegensatz zum reinen L.madrense

ich habe über die Jahre nur ganz ausgefallene südamerikanische gemacht
z.b Coryanthes oder acacallis cyanea ....Odontoglossum Crispum Pacho

Hybriden zu machen hat ja schon so seinen Reiz ,aber wichtiger wäre es die Naturarten zu erhalten ,weil
viele extrem bedroht sind oder ausgestorben sind

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
@niemand
aber dann muss man erstmal im Besitz botanishe Arten sein, um sie vermehren zu können.

Das Orchideensamen noch nach 27 Jahren Tiefkühlung keimfähig/vital sind, ja, warum nicht? Allerdings hätte ich da auch meine Zweifel gehabt.

niemand

niemand
Orchideenfreund
klar an die samen zu kommen ist und wird immer schwieriger
oft weiss man ja auch kaum noch ob die arten noch rein sind
zudem ob der von dem man die samen bekommt ,diese auch sauber geerntet hat ....das ist und war immer das grösste problem ....
bei mir war es ja früher so ,dass ich eine kompletten botanischen garten zur verfügung hatte
..allerdings ich durfte auch nicht auf jede pflanze kapseln daraufhängen
allerdings :: kapseln kontrollieren musste ich meist selber ...zu dem zweck war ich oft zweimal die woche dort
bei vielem war dann auch nur eine pflanze vorhanden ,,,und selbstungen sind ja oftgenug unmöglich
ich denke da gerade an ein supertolles kleines dendrobium mit blauer blüte
aus Neukaledonien ...wo die selbstung nie ging

ich war zum schluss soweit ,dass ich das eigendlich zum beruf hätte machen müssen
kurze zeit später wurde die gesammte Sammlung mehr oder weniger vernichtet
anders kann man es nicht sagen ...ein trauriges kapitel
Leni kennt es auch zu gut

aber ansonsten lese ich hier immer gern mit ..toll eure idee

übrigens du hast nach meinem anruf deshalb nix mehr von mir gehört ,da da gerade meine Mutter verstorben ist und dadurch sozusagen das Chaos am laufen war ...Orchideen waren in dem moment mein geringstes Problem

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hallo Albi
das mit Deiner Mutter tut mir leid, sie wird aber sicher auch schon ein hohes Alter gehabt haben.

Wenn man sich so intensiv mit Orchideen befasst wie Du es offensichtlich getan hast, kann ich es mir gut vorstellen das es zum Vollzeitjob wird, mit den Aussaaten inklusive. Wodurch wurde Deine Sammlung denn vernichtet? Das hört sich ja erschreckend an.  affraid

Aufgrund der Verhältnisse bei mir, ist meine Sammlung an Pflanzen nur sehr bescheiden und das es mit meinen Aussaaten so gut klappen würde, habe ich auch nie für möglich gehalten. Aber wirklich effizient ist meine Methode nicht, trotz der größeren Box. Diesen Sommer über haben ich 6 Aussaten gemacht (wobei ich auch noch Samenkapseln von Vereinsmitgliedern erhalten habe und Pollen von netten Forumsmitgliedern  I love you ) und zu meinem erstaunen hat es eigentlich überall gut und rasch geklappt mit dem Keimen. Das erste Umlegen hat letzlich auch nicht lange auf sich warten lassen, weil bei mir immer zu viele Samen ins Glas rieseln, nach dem Motto sicher ist sicher. Ich hatte ein paar Aussaten gemacht die ehe schon schwer keimten (Odontoglossum und Rhynchostele) und dann wurde es denen offensichtlich zu warm (über 30°C). Ein Verhindern war nicht möglich. Mit den Cattleyen kein Problem.
Ich habe mir Marei Karge-Liphard an Land gezogen um möglicht viele meiner Sämlinge heranziehen zu können. Selber habe ich nicht den Platz dazu. Aber es macht für Karge-Liphard nur in großen Mengen Sinn, pro Sorte mindesten 150 Sämlinge. Das ist ne ordentliche Hausnummer für mich und bedeutet auch Erweiterung in einer Einzimmerwohnung. Wahrscheinlich muss ich mir noch ein zweites Regal zulegen.
Freundliche Grüße
Norbert

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hallo Dieter,
für die Werkbank wäre ich auch nach Heidelberg gefahren. Ein toller Schnapper. ja1

@ Albi
Mein herzliches Beileid.

Das nach 27 Jahren in der Kühltruhe noch was keimt erstaunt mich zwar, aber in den Samenbanken wird ja auch alles was wächst eingefroren. Nur eben viel kälter, und da funktioniert das ja auch.

Dein Tipp fürs Einfrieren von Pollen hat super funktioniert, da habe ich einige Kreuzungen hinbekommen, die sonst wegen verschiedener Blütezeit nicht möglich gewesen wären.

Nochmal Danke dafür. Laughing

Bei mir sind auch einige Phal. equestris Aussaaten wegen der Wärme hops gegangen Norbert.
Die hohen Temperaturen im Sommer, und dazu die Beleuchtung waren zu viel. Blöderweise merkt man so
etwas oft zu spät. Embarassed

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hallo Bernd
für ein Forumsmitglied hatte ich eine Phalaenopsis ausgesät, der es auch so ergangen ist. Es waren nur paar ganz wenige Protokorme vorhanden. Hätte ich bei Phalaenopsis eher nicht gedacht.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hej Norbert,

die Keimungsrate bei Phalaenopsis ist für mich oft nicht nachvollziehbar.
Da ist es z. B. wichtig, das die Mutterpflanze gut etabliert ist. Ist sie nicht kräftig genug macht
sie zwar eine Kapsel, die ist dann aber sehr oft taub.
Auch "mögen" sich manche Pflanzen scheinbar überhaupt nicht, da gibt es auch beim x-ten Versuch
keine Kapsel. Und wenn doch fällt sie nach wenigen Wochen wieder ab.
Aber man kann sie überlisten, eingefrorenen Pollen nehmen sie manchmal an.

Ich pflege auch einige Chiloschista und habe zwei davon aus Neugier bestäubt.
Eine habe ich vor 6 Wochen grün ausgesät, die andere vor einer Woche. Die Kapseln waren
jeweils ein halbes Jahr alt.
Die keimen schon nach wenigen Tagen, das erste Glass kann ich jetzt anfangen umzulegen.
Da ist nichts taub, alle Samen keimen.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hey Bernd
ich meinte eher, das ich es mir bei Phalaenopsis nicht vorstellen konnte, dass sie als Protokorme in der Flasche hohe Temperatur nicht vertragen. 34°C kann schon mal passieren bei mir. Die Cattleya-Sämlinge scheint es zu gefallen.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Als es so richtig warm war habe ich hauptsächlich Phal. equestris ausgesät Norbert.
Die Gläser sahen erst sehr gut aus, und die Samen fingen schön an zu quellen.
Dann wurden sie nicht grün, sondern weißlich und entwickelten sich nicht weiter.

Alles an Phal. was nach der Aussaat über 30°C hatte ist nichts geworden.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Heimat der Phalaenopsen ist doch Südost-Asien, also eher warm zu kultivieren. Das gleiche mit Dendrobium, nur sind die wieder robuster. Das soll mal einer verstehen. nachdenken

Befi

Befi
Orchideenfreund
Vielleicht keimen die Samen am Standort ja wenn es feuchter und kühler ist Norbert  Question  Question  Question

Seit Jahren versuche ich die Kreuzung Phalaenopsis (lobbii x tetraspis) Yaphon Lobspis Circle x Phal. equestris
zu machen.
Im September 2016 ist dann ein einzelnes Protokorm entstanden, auch weitere Versuche brachten keinen Erfolg.
Wirklich gewachsen ist der Winzling im Lauf der Zeit nicht wirklich. Zwischenzeitlich habe ich ihn 5 Mal
auf neues Medium gelegt.
Nach dem Umlegen im August 2019 auf P 1056 + 10g Honig + 50ml Kokoswasser / l  konnte ich dann beim Wachsen
fast zusehen. Aber ob das an den Zusätzen lag kann ich nicht wirklich glauben.

So sah er vor 2 Jahren aus,
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und so heute. Nach dem letzten Umlegen kamen 2 Stammkindel dazu.
Solche Pflanzen stellen sogar meine Geduld auf eine sehr harte Probe. Laughing
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Auch Phalaenopsis schilleriana bringt bei mir selten keimfähiges Saatgut, außerdem platzen die Kapseln sehr überraschend.
Diese habe ich nach 100 Tagen grün ausgesät, weil sie die Farbe geändert hat.
Da kamen nur 2 Protokormen, das ist jedenfalls besser als nichts. Und das Beste an den Kleinen ist, sie wachsen
richtig schnell. Im Umlegemedium ist übrigens auch Honig und Kokoswasser. Exclamation  Exclamation
Jetzt sind sie 4 Monate alt.
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NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hallo Bernd

Befi schrieb:Vielleicht keimen die Samen am Standort ja wenn es feuchter und kühler ist Norbert  

Aber dann müsste sich die Temperatur auch so halten, denn die Protokorme reagiern doch auch. Exclamation  Question  Exclamation

Befi
Befi schrieb:Auch Phalaenopsis schilleriana bringt bei mir selten keimfähiges Saatgut,

Von meiner C. Purple Queen gab es bisher auch immer nur sehr wenige Samen die keimten. Diesmal ist aber alles anders gelaufen. Mir war bei einer anderen Kapsel von einem Vereinsmitglied aufgefallen, das die Samen weiter oben zum Stiel vollkommen weiß waren. Also dachte ich mir, dass am anderen Ende, von wo der Pollen kommt und möglichst nahe an der Samenleiste, doch die beste Chance sein müsste vitale Samen zu ergattern. Es waren zwei Kapseln mit unterschiedlichen Pollengebern. Eine davon mit ordentlicher Massenkeimung und die andere weniger aber immer noch gut im Wuchs. Auf der anderen Seite haue ich eh immer massig an Samen in Glas, nur um sicher zu gehen das ja auch was keimt. Kommt es dann zur Massenkeimung ist zeitiges umlegen angesagt. Und selbst nach dem ersten Umlegen wuchert es erst richtig los. Oft ist es schon richtig gespenstig zu sehen.

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Was die sonstigen Zutaten für den Nährboden angeht, da verwende ich für den Aussaatnährboden ebenso Kokoswasser aus Trinkkokosnüssen, die es hier bei Lidl und Kaufland gibt, immerhin sind es ca. 300 ml pro Nuss. Wobei ich diesen Nährboden auch fürs erste Umlegen verwende. Für das abschließende Umlegen mache ich nur normale Banane mit ran und wenn ich es nicht vergesse gibt es in beide auch noch etwas Honig mit rein. Ob es dadurch besser wird, ist schwer zu beurteilen.

Bei so Einzelexemplaren an den man schon lange rummacht, wird es hinterher, wenn sie denn nun endlich ausgeflascht werden, erst recht kritisch. Aus zwei Samen waren bei mir mal zum Schluss an die 20 Sämlinge entstanden und nun existieren gerade mal noch die Hälfte und davon sind auch wieder nur die Hälfte wirklich gut im Wuchs. Manche Kreuzungen gehen einfach nicht. Manchmal zeigen sie aber auch schon im Glas einen sehr auffälligen Wuchs.






Zuletzt von NorbertK am 09.12.19 18:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrekturen nund Ergänzungen)

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Befi schrieb:Als es so richtig warm war habe ich hauptsächlich Phal. equestris ausgesät Norbert.
Die Gläser sahen erst sehr gut aus, und die Samen fingen schön an zu quellen.
Dann wurden sie nicht grün, sondern weißlich und entwickelten sich nicht weiter.

Alles an Phal. was nach der Aussaat über 30°C hatte ist nichts geworden.

Momentan lese ich eifrig im Web und in diesem Thread, um möglichst viel über die Orchideen-Aussaat zu erfahren. Bei dieser Gelegenheit danke ich allen, die hier wirklich sehr aufschlussreiche Details beschreiben und preisgeben.

Zu dem oben zitierten Temperaturproblem habe ich jetzt eine englische Veröffentlichung gelesen, in der ein Zusammenhang mit Zucker beschrieben wird. Vielleicht der Grund für den Misserfolg?

Der Text ist online übersetzt und nicht weiter bearbeitet:

Flasking Medium für Phalaenopsis-Saatgut & Setzlinge

Dies sind ein paar Formeln, die einige von uns für Phalaenopsis verwendet haben.  Das Muttermedium wurde für die Aussaat von Saatgut mit der grünen Hülsenmethode entwickelt, funktioniert aber auch mit trocken geerntetem Saatgut.  Phals bevorzugen im Allgemeinen ein Medium mit schwächeren Nährstoffen als die empfohlene Menge der meisten handelsüblichen Fläschchenmedien.   Die unten aufgeführten Mengen sind daher speziell auf die Phalaenopsis zugeschnitten.  Phals sind auch empfindlich gegenüber Zucker, wenn die Temperaturen höher sind, wenn Sie feststellen, dass Ihre Temps in Ihrem Labor höher sind und Sie sterben, versuchen Sie, die Zuckermenge zu reduzieren.

Mutter-Media-Formel

13,5g/L P668 (Phytotech mit Holzkohle)
5g/L Zucker
3-5g/L Geliermittel
1L Destilliertes Wasser

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hallo Dieter
Interessanter Hinweis. Dann wäre ja die Zugabe von Honig unter Umständen eher kontraproduktiv.
Hast Du denn auch mal einen Link zu der Seite wo Du es gelesen hast? Wäre nämlich auch gut zu erfahren warum das so ist und ob es auch für andere Spezies gilt.

DieterH

DieterH
Orchideenfreund
Hallo Norbert,

leider hat man nicht gesagt, warum die Samen von Phalaenopsen auf Wärme und Zucker negativ reagieren. ueberlegen

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NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Also aus den Fingern gesaugt haben kann die Seite es nicht. Ich habe mal etwa weiter gesucht und habe auch was gefunden aber mit Bezahlschranke.

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Oder das hier wäre auch noch interessant:

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Joseph Arditti ist in dieser Hinsicht eh eine Ikone. Sehr empfehlenswert zu studieren.

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