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Asymbiotische Vermehrung von Phalaenopsis und anderen epiphytischen Orchideen. Erfahrungen und Erfolge.

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Befi

Befi
Orchideenfreund
Manchmal ist wirklich der Wurm drin, erst legt Phal. chibae eine Massenkeimung hin, dann
werden nach wenigen Wochen die Protokormen gelb.
Die Keimlinge haben wohl irgendetwas im Aussaatmedium nicht vertragen. Also
habe ich den Rest sofort auf verschiedene Umlegemedien  verteilt. Für solche Fälle habe
ich im Keller immer einen Vorrat an verschiedenen Medien.
Nur in einem von 4 Gläsern fingen die Keimlinge an zu wachsen. Im Glass war P-1056 von Sigma.
Mit dem Zusatz von 10g Honig/pro Liter und PPM, das ja eigentlich Kontaminierung verhindern soll.
So sah das Glass dann nach 4 Wochen aus. Die Keimlinge liegen schon in Wasserstoffperoxid zum Desinfizieren.
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Und das ist der klägliche Rest, diesmal auf einem Medium von einem Berliner Orchideenhändler, wieder mit PPM und Honigzusatz.
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Hat jemand eine Idee, wie ich die Kleinen bei erneuter Kontaminierung sauber kriege? Den Rest will ich unbedingt durchbringen.

In einigen Tagen öffnet die Mutterpflanze wieder die ersten Blüten, eine zweite Pflanze blüht bereits. Also zur Sicherheit:
Auf ein Neues. Cool

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hallo Bernd
mir ist letztens ein neues "[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]" untergekommen und dazu noch sehr Preisgünstig. Es gibt zwei Versionen, mit und ohne Parfum. Zu wählen ist natürlich das "mit" ohne Parfum.
Es ist vergleichbar mit DanKlorix nur das es nicht so aggressiv ist und auch keine bleichende Wirkung hat. Ich habe es letzten anstelle von DanKlorix zum aussprühen der Glove-Box benutzt. Eine halbe Kappe davon auf 0,5L Wasser reicht schon und ein Wirkzeit 20 Minuten. Es hat von sich aus schon eine gut benetzenden Wirkung aber ich gebe meist dann doch noch paar tropfen Spülmittel zu. Die Umlegearbeit hatte ich am 28.04. gemacht und bisher nichts dramatisches feststellen können.

Wenn Sämlinge schon mal mit der Kontamination in Berührung kamen ist es immer recht schwieirig, denn wie willst das aus den feinsten Ritzen der Sämlinge herausbekommen.
Ich hatte mal Sämlinge einen Tag lang in 3%igen H2O2 gelassen und nächsten Tag auf den Nährboden gebracht. Einige schaffen es andere nicht. Vielleicht ist es ja mit dem DDAC besser, weil nicht so aggressiv zur Pflanze.
Ich hoffe es Hilft Dir etwas weiter.  ja1  Question  Suspect
Freundliche Grüße
Norbert

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hej Norbert.

Danke für den Tip, da werde ich morgen gleich einkaufen gehen. Laughing
Das desinfizieren der kleinen hat leider nicht funktioniert, ich glaube ich gebe doch einfach auf. Mad
Nach nur 4 Tagen war schon wieder ein weißer Belag direkt an den Pflänzchen.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Befi schrieb:Hej Norbert.

Danke für den Tip, da werde ich morgen gleich einkaufen gehen. Laughing
Das desinfizieren der kleinen hat leider nicht funktioniert, ich glaube ich gebe doch einfach auf. Mad
Nach nur 4 Tagen war schon wieder ein weißer Belag direkt an den Pflänzchen.

Also wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt wird es hinterher immer schwieriger. Die Einwirkzeit lieber gleich beim ersten Mal möglichst lange wählen und zwischendurch gut durchschütteln.

Das DDAC ist auch nicht so belastend für die Handschuhe, wie das Natriumhypochlorid. Ich denke Du wirst schon einige Paar aufgebraucht haben. Bei meinen ist das Material noch etwas dicker und ein Paar ist nun schon in den Müll gelandet, weil es löchrig wurde.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hej Norbert.

Die Handschuhe halten eigentlich ziemlich lange. In der ersten Box verwende ich welche für Arbeiten mit Chemikalien, die macht so schnell nichts kaputt. Aber dafür kann ich damit auch keine feinen Arbeiten durchführen.

In einer zweiten neuen Box habe ich ganz normale extra lange Putzhandschuhe im Einsatz. Sobald ich mit den arbeiten fertig bin spritze ich die gesamte Box mit Wasser aus, die Handschuhe halten jetzt schon seit einem Jahr.

Auch wenn steriles Arbeiten in der Box nicht unbedingt optimal ist überwiegt doch die  Freude an den neuen Pflanzen. Laughing
Aktuell warte ich auf die Erstblüte von zwei verschiedenen Phal. sanderiana x equestris Aussaaten, ich bin wirklich ein klein wenig ungeduldig auf das Ergebnis. Embarassed

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Bei mir wachsen jetzt zwischen den Sämlingen Minipilze hervor.
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Orchilonii

Orchilonii
Orchideenfreund
Interessant !! staun


Und jetzt ?
Rauspulen ? Umsetzen oder drinnen lassen ??




Liebe Grüße !
Ilona

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Es könnte ein Symbios-Pilz sein. Wenn da eine Unverträglichkeit wäre, würden die Sämlinge anders aussehen. In einigen Fällen habe ich gemerkt, daß dann die Blattspitzen hellgelb werden. Es ist nicht jeder Pilz schlecht, einige verbessern sogar die Vitalität.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hallo Norbert.

Ich habe auch immer mal wieder verschiedene Pilze zwischen den kleinen Orchis.
Noch hat keiner davon die Pflanzen geschädigt.
Ich glaube die Pflanzen profitieren meistens eher davon.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Bernd, sofern es sich um Mykorrhiza-Pilze handelt, ja. Gibt auch Pilze die weniger verträglich sind.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Nachtrag zu den Pilzen im Substrat.
Es gibt spezielle [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] die Mykorrhizapilze und hilfreiche Bodenbakterien enthalten- genauer gesagt Endo- und Ektomykorrhizen sowie Trichoderma-Pilzspezies.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hej Norbert,
ich habe vor ca. 8 Monaten mal probeweise bei den JPs in Schalen Mykorrhizagranulat aufgestreut.
Danach fing das Rindensubstrat an zu "leben", und es roch auch noch nach Misthaufen.
Aber auch die kleinen Nopsen haben es gut vertragen, und sind ordentlich gewachsen.
In den kleinen Anzuchthäuschen mit hoher LF war das Ergebnis nicht schlecht.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Ich habe ganz vorne hier im Thread geschrieben, das es besonders kräftige Pflanzen
gibt, wenn nur wenige Pflänzchen in ein Glass umgelegt werden.
Es fällt mir immer noch sehr schwer nicht doch noch ein paar Winzlinge dazuzulegen.
Wenn ich merke, das ich doch wieder übertrieben habe verteile ich die Pflanzen nach einigen
Monaten auf mehrere Gläser.

Und so sieht dann das Ergebnis aus, die längsten Wurzeln sind ca. 10cm lang. Nach dem Ausflaschen kommen
die Jungpflanzen gleich in Töpfe, und wachsen meist ohne Probleme weiter.

Das ist die erste gut gelungene Phal. equestris Aussaat.
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Und das ist Phalaenopsis chibae x equestris
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NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Also in meinen Fällen passiert es, dass einige wenige nicht gleich gut weiterwachsen andere im gleichen Glas dagegen besonders gut, bei acht bis zehn Sämlingen pro Glas.
Die kleineren lege ich dann nochmal um und große werden ausgeplanzt oder verkauft. Nach 5-6 Monaten ist das Substrat eh verbraucht.

Übrigens mal was neues. Blaues Licht soll ja gegen Schimmel wirken. Ich habe mal mit einem blauen Laser probiert und es scheint tatsächlich so zu sein. Aber man muss es schon sehr frühzeitig erkennen und sollte auch gut erreichbar sein mit dem Strahl. Einige Protokorme werden in Mitleidenschaft gezogen aber besser als alles zu verlieren.
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Befi

Befi
Orchideenfreund
Das mit dem blauen Licht ist interessant Norbert.ja1
Ich hatte gerade wieder ein Glass mit einer kleinen Kontamination.
Die  keimende Aussaat habe ich auf 5 neue Gläser verteilt.
Eines davon habe ich heute entsorgt.
Da hätte der Laser vielleicht helfen können.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hey Bernd
wenn es hefeartige Verkeimungen sind wird der Laser auch nichts bringen, weil die sich großflächig ausbreitet.

Mein Problem ist, das ich immer viel zu viel Samen in die Gläser gebe. Nach 1,5-2 Monaten muss ich auch weitere Gläser verteilen. Und selbst diese Umverteilung kann nach kurzer Zeit wieder schnell dicht sein.
vor 2,5-3 Monaten habe mit Aussaat begonnen und es kamen binnen kurzer Zeit noch 5 weitere dazu und eine letzte hängt noch, wird aber auch nicht mehr lange dauern. Anfang des Jahres hatte ich eine Odontoglossum ausgesät und keimte sogar überaschender Weise. Im Juni wurde es aber schon so warm, das haben die nicht durchgehalten und das obwohl sie schon anfingen Keimblätter zu bilden.

Als Interessentin habe ich Marei Karge gewinnen können, mit minimum 150 Sämlingen pro Sorte, ansonsten geht es bei ihr unter, bei der großen Fläche. Das wird für mich dann auch bedeuten, dass ich mir ein Regal bauen muss in dem ich die Gläser im Winter unterbringe. Zudem bedeutet es auch viel Arbeit für mich. Jede Sorte mindestens 20 Gläser.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Ich glaube hefeartig war das nicht Norbert, das war nur ein kleiner Fleck am Rand.
Noch habe ich nach 8 Tagen 4 gesunde Gläser, wenn ich einige Pflanzen groß kriege bin ich schon zufrieden.
Immer passiert so etwas bei Aussaaten, die mir besonders am Herzen liegen. Evil or Very Mad

Das mit dem Odontoglossum ist aber ärgerlich, bei mir hat keine einzige Aussaat gekeimt als es so warm war.
Ich wüsste nicht was sonst der Grund gewesen sein könnte.
Hast du rausbekommen wieviel Licht die Samen zur Keimung haben wollen, ich finde keine Infos.
Viel kann es eigentlich nicht sein.

Da artet dein/unser Hobby ja in Arbeit aus Norbert, 150 Pflanzen heranzuziehen macht man nicht mal nebenbei.
Aber bei mir sind ja auch die Gläser und hunderte Jungpflanzen im ganzen Haus verteilt.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hallo Bernd
mit den Hefen wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass hier der Laser nutzlos wird.

Bernd, welche Aussaat liegt einem nicht am Herzen? Bei Grünaussaaten sollte es aber keine Probleme geben. Mit nur den Samen, die vorher desinfiziert werden müssen, habe ich aber auch mein Sorgen. In einer Facebook-Gruppe habe ich hierzu wieder mal einen heißen Tip gelesen. Man bedient sich hierzu einer Spritze, 5ml sollten reichen. Wenn alles in der Spritze ist, also Samen H2O2 und minimalste Menge an Spülmittel, wird ein Unterdruck erzeugt und damit ordentlich geschüttelt, enthaltene Luft vorher natürlich rausrücken. Die expandiert Luft drückt man wieder raus und wiederholt den Vorgang mehrmals. Besonders bei ganz trockenen Samen ist es immer ein Problem sie richtig benetzt zu bekommen, weil Luft in den kleinsten Falten dies verhindert. Die so präparierte Spritze wandert in die Glove-Box, und sollte von außen dann genauso eingesprüht werden wie alle anderen Utensilien. 2-3 Tropfen aus der Spritze auf das Substrat sollte reichen. Die Gläser danach hell stellen damit das H2O2 sich möglichst schnell zersetzt.

Die Aussaat der Odontoglossum habe ich nicht anders gemacht als bei den Cattleyen, mit relativ viel Licht also. Im allgemeinen soll aber nicht viel Licht nötig sein damit sie keimen aber grün werden die Protokorme nur unter Lichteinwirkung. Ich hoffe das hilft Dir weiter.
Freundliche Grüße, Norbert

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hallo Norbert,

Spritzen habe ich immer vorrätig und fast frischer Samen ist auch noch im Kühlschrank.
Da werde ich bald einen Versuch starten. In diese Richtung hatte ich auch schon Überlegungen
angestellt, wusste aber nicht so richtig wie ich vorgehen sollte.
Danke für den hilfreichen Tip.
Der Rettungsversuch hat funktioniert, ich habe noch 4 gesunde Gläser von der Aussaat.
Wenn die Kontamination gerade beginnt ist das Medium wohl noch nicht komplett verpilzt.
Was dabei interessant ist, die Protokorme habe ich jeweils mit etwas Medium in ein neues Glas
und gleich auf Umlegemedium umgesiedelt. Ich habe sie einfach oben aufs neue Medium gelegt,
zum vereinzeln waren die noch viel zu klein. Jedenfalls wachsen sie weiter als wenn nichts passiert ist. Laughing

Mit der Grünaussaat war es durch die hohen Temperaturen ziemlich stressig, eine
Phal. doweryensis Kapsel ist von heute auf morgen gelb geworden, nach nur 3,5 Monaten.
Also alles andere liegengelassen und ausgesät, das war vor 6 Wochen. Taub war sie auch nicht,
die ersten Protokorme sind zu erkennen. Laughing
Fast alle anderen Nopsen halten sich auch nicht an die üblichen Reifezeiten, also muss ich
jeden Tag mindestens 20 Kapseln kontrollieren.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hey Bernd
das Du so erstaunt bist das das Umlegen von Protokormen so gut klappt finde ich erstaunlich. Früher wurde in Reagenzröhren ausgesät und beim ersten Umlegen waren die sicher auch noch recht kleine Protokorme. Mir geht es sogar mit meinen großen Gläsern so, schau hier:
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Die ersten beiden Fotos vor dem Umlegen und danach.
Man verteilt die Protokorme so gut es geht und drückt sie leicht ins Medium. Nach weiteren 1,5 Monaten ist es wieder dicht. Mein Problem ist, dass ich immer zuviele Samen ins Glas gebe. Wenn man zur besseren Verteilung die Gläser schwenkt, bleiben auch viele an der Glasinnenwand haften.
Aus diesem einen Glas kann ich locker 10 weitere Gläser machen, wobei es sich bei dieser Kreuzung auch lohnt.

20 Aussaaten? Holla die Höh, hast Dir ja was vorgenommen.
Seit Juni habe ich auch schon 6 Aussaaten gemacht und eine kommt noch dazu.
Solange eine Kontamination nicht aussport hat man noch eine relative Chance, das zu retten, was nicht allzu dicht an der befallenen Stelle liegt. In letzter Zeit hatte ich es mir angewöhnt, kleinere Sämlinge aus Ausflaschungen wieder Umzulegen. Dabei hohle ich sie unter normaler Umgebung aus den Gläsern und verfrachtet sie nach einer kurzen Vorbehandung in ein Glas mit H2O2, das dann mit in die Glove-Box kommt. Nun, auch hier gibt das eine oder andere Glas wo es dann nicht klappt. Eine andere Erscheinung ist, das einige Wurzel es nicht überleben, die dann vor sich hin modern und Phenole abgeben, was wiederum das Wachstum der Sämlinge ausbremst. Also alles nicht so einfach.

Befi

Befi
Orchideenfreund
Hallo Norbert.
Ich habe das sehr frühe Umlegen einfach noch nie ausprobiert, aber bei der nächsten
Massenkeimung versuche ich es mal.
Umlegen tue ich normalerweise erst wenn die Protokorme schön kräftig sind und gut vereinzelt werden können.

Ja, die Phenole können einem das Leben schon schwer machen. Besonders Phal. bellina, violacea, fuscata, kunstleri  und
gigantea machen mir da Ärger. Bei der Phal. doweryensis soll es damit aber keine Schwierigkeiten geben.
Und immer wenn ich mir so denke, das ich jetzt die meisten Ärgernisse im Griff habe gibt es neue. confused

Ich habe mal ins Zuchtbuch geschaut, aktuell habe ich seit 2014 knapp 100 verschiedene erfolgreiche Aussaaten gemacht.
Aber ich ziehe ja fast immer nur wenige Pflanzen heran, da ist der Aufwand nicht besonders groß.
Insgesamt sind jetzt gut 30 Kapseln an den Pflanzen, jedoch ist bei vielen davon das Zeitfenster für grüne Aussaat recht
groß. Aber gerade bei Phal. equestris liegt die Zeit bis zum Platzen der Kapsel zwischen 3,5 und 7-8 Monaten.
Und das sind ja meine Lieblinge, da musst du ab 3 Mon. Reifezeit bald täglich kontrollieren.

Heute habe ich ca. 10 Bestäubungen mit Pollen aus der Kühlung gemacht, so kann ich dann Frühlingsblüher mit
Herbstblühern kreuzen.
Und Pollen von aktuell blühenden Pflanzen friere ich natürlich auch regelmäßig ein.
Erste Bestäubungen von vor 2 Wochen haben jedenfalls wieder funktioniert. Laughing
Wenn alles gut läuft gibt es z. B. bald Phal. Micro Nova als frische Nachzucht.

Und das Beste: Erste Pflanzen blühen, das ist fast wie Weihnachten. Laughing

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Hi Bernd
bei der Menge die Du zu bewältigen hast wäre eine größere Glove-Box sicher auch nicht schlecht, wie das hier z.B.
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Laughing Laughing Cool
Die zwar noch nicht ganz fertig aber das dauert nicht mehr lange. Bei der kleinen Box hatte ich keine andere Wahl als die Gläser übereinander zu stellen und dann noch die Enge dazu.

Bei mir sind es zwar nicht die Vielzahl an Kreuzungen, dafür aber die Stückzahl an Sämlingen die ich in nächster Zeit umzulegen habe. Cattleyen sind nämlich stets ebenso beliebt wie Nopsen. Zudem hast Du ein viel umfangreiches Zucht Material zur Verfügung.

Das die Diskrepanz der Reifezeit bei Nopsen so groß ist muss wohl mit der Jahreszeit und den Lichtverhältnissen einhergehen, anders kann ich mir das nicht erklären.

Eine meiner eigenen Züchtungen hat dieses Jahr auch Blüte scheiden produziert, die aber verwelkt sind. Ab nächstes Jahr wird es erst spannend.

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Meine neue Glove-Box ist einsatzbereit für die ersten Arbeiten.
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musa

musa
Orchideenfreund
Norbert, das sieht ziemlich genial aus! Das Gitter am Boden, ist das für den Fall, dass was umkippt, oder gibts nen anderen Grund?
Michael

NorbertK

NorbertK
Orchideenfreund
Michael, der Deckel hat eine ziemlich grobe wellige Struktur, gut zu sehen im Foto des vorherigen Beitrags. Die Gläser würden darauf nich besonders gut stehen. Unter das Lochblech lege ich noch saugfähige Tücher. Es ist 1mm stark und aus Edelstahl.

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