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Asymbiotische Vermehrung von Phalaenopsis und anderen epiphytischen Orchideen. Erfahrungen und Erfolge.

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Befi

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Orchideenfreund
Hej Angela,

ich hab mal versucht Bilder von der aktuellen Aussaat zu machen.
Wenn die Saat von Phalaenopsis nach 2-3 Wochen so aussieht hast
du schon fast gewonnen.
Jetzt muss man natürlich genau hinsehen um die Art zu erkennen. What a Face
Phal. lobbii
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Phal. parishii
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Ulja

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Orchideenfreund
Danke Bernd für die hilfreichen Fotos. ja1

Ich habe mich heute mit meiner Lupe nochmal vor die Gläser gesetzt (welche nun noch etwas wärmer stehen) und bilde mir ein, neben den grünen Samenleisten bilden sich ähnlich winzige blass-gelbe Dinge wie auf deinen Fotos. Allerdings längst nicht so viele wie bei dir. Ich kann mir (mit viel Fantasie) einbilden, sie sind etwas dicker geworden.

Ich habe nochmal versucht Fotos zu machen. Ein Makro-Objektiv fehlt mir noch, dazu muss ich im Frühjahr erst wieder einige Pflanzen verkaufen...

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Das nächste Mal warte ich zum einen länger, damit die Kapseln noch etwas reifer sind und sich die Samen besser lösen. Und wenn sie doch noch an der Innenhaut hängen, versuche ich sie näher an / in den Nährboden zu bekommen.

Ich werde einfach weiter abwarten scratch

https://www.six-orchids.de

NorbertK

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Orchideenfreund
Hey Bernd
deine Aufnahmen sind doch super geworden. Man könnte fast meinen das sich Kallus gebildet hat. Von der Seite reinfotografiert ist schwierig, weil die Glaswand ungleichmäßig ist und dadurch Verzerrungen entstehen.

@Angela
mit der Tüte davor wirst wohl keine besseren Bilder hinbekommen. Ich drücke Dir die Daumen.

Um den Schutz vor Verkeimung zu erhöhen aber auch um den Gasaustausch etwas zu drosseln (weil dadurch auch der Wasserdunst entweicht und nicht mal so wenig) hab ich mir was einfallen lassen.
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Normalerweise benutzt man Parafilm aber ich habe es einfach mit ausgeschnittenen Streifen von 3L Gefriebeutel gemacht. Wenn man den mit etwas schmackes zieht dehnt er und passt sich der Kontur an. Am Ende mit einem genügend langen Tesastreifen fixieren.

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Angela und Bernd
hier mal ein Beispielfoto, wie ich das Glas ausleuchte. Oben im Bild sieht man die Taschenlampe und gegenüber halb um das Glas rum eine Spiegelfolie aus der Innenseite einer Kartoffel-Chips-Tüte.  
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Die Aussaat im Bild hat fast 1 Monat hinter sich.

Befi

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Orchideenfreund
Hej Angela,

erkennen kann ich auf jeden Fall was.
Aber ob da noch was keimt?????
Phal. pulchra x equestris habe ich aktuell das dritte Mal ausgesäht.
So wie es aussieht diesmal mit Erfolg, die Kapsel war 7 Monate alt.
Es ist eben das große Problem bei der grünen Aussaat den richtigen Zeitpunkt zu finden.

Wenn du für eine bestimmte Phal. Art eine Info brauchst wann der ungefähr
ist kann ich vielleicht helfen.

@ Norbert

Das ist mir auch aufgefallen.
Durch die Folie geht in einem Jahr viel Feuchtigkeit verloren.
Beim Ausflaschen ist das Medium fast trocken, aber die Pflänzchen
sind trotzdem super entwickelt.
Ich fülle jetzt einfach die doppelte Menge Medium in die Gläser die ich
mit Folie abdichten will.
Probleme mit Keimen hatte ich bei Folie bisher noch nicht.

Danke für deinen Tipp fürs Glassfoto, das versuche ich auch mal.

Und hier mal ein Misserfolg.
Phal. zebrina x speciosa mochte ihr Umlegemedium nicht, also
mal auf die Schnelle auf ein anderes Medium gelegt.
Versuch 2 gibt es nicht, da nur sehr wenig gekeimt hat.
Das kommt dann dabei raus. Evil or Very Mad Aber so einen hübschen Pilz hatte ich noch nie. Laughing  
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Nach einem 20 Minuten Bad in 3 % Wasserstoffperoxid und erneutem Umlegen
sehen sie jetzt besser aus.
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Mal sehen ob der Rest durchkommt.

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Bernd
die verkeimten Sämlinge wirst wohl nicht durchbekommen. Sind die Sämlinge schon vom Pilz befallen hat man eigentlich schon verloren. In Deinem Fall sieht es nicht mal nach Schimmelpilz aus. Ich selber hatte mal 2 mal kurz nacheinander retten müssen und erst beim zweiten Anlauf klappte es. Die Sämlinge hatte ich dann allerdings fast einen ganzen Tag im Wasserstoffperoxid zu schwimmen und trotzdem hatten sie überlebt. Bis sie sich wieder erholten brauchten sie jedoch eine Weile.

Phips

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Orchideenfreund
Hallo ihr,

seid ihr euch denn sicher da einen Pilz zu haben? Für mich sieht es wie ein Bakterium aus.

Bernd, gab es beim Abheben evtl. so klebrigschleimige Fäden? Wie schnell ist das gewachsen, schnell? Ok es ist nur geraten. Sicherheit ob Pilze oder Bakterien hätte man nur unterm Mikroskop bekommen. Wie auch immer, viel Glück mit den Kleinen.

NorbertK

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Orchideenfreund
Meinst nicht, dass es auch schleimbildende Pilze gibt? Ich glaube das sich auf diese Art von Nährboden überwiegend nur Pilze wohlfühlen.

Befi

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Orchideenfreund
Hej Norbert,

ich glaube eigentlich auch nicht an einen Erfolg.
Aber noch ist das Glas nicht wieder befallen.

@Eva
Schleimige Fäden habe ich nicht gesehen.
Das Zeug sah aus wie eine Flechte, die Farbe passte auch. Cool
Es hat gerade mal eine Woche gedauert, bis das Glass so aussah.

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Bernd
ich drücke Dir die Daumen. Es ist ärgerlich wenn sowas ausgerechnet mit denen passiert wo nur wenige keimten. Ich hatte letztens den Fall das sich an einem Sämling weißer Schimmel bildete. Obwohl mir klar war was passiert hatte ich trotzdem versucht auch diesen zu "retten". Vor dem einlegen ins H2O2 hatte ich spezielle diesen einen Sämling noch mit der DanKlorix-Lösung ordentlich eingesprüht um die Würzelchen vom Nährboden zu befreien. Und was hat es gebracht? Wieder das Gleiche. Komisch nur das dabei die anderen Sämlinge nie betroffen sind.

Befi

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Orchideenfreund
Danke Norbert. Laughing

Meinst du nicht das Danklorix etwas zu aggressiv für die Sämlinge ist?

Bei dem weißen Schimmelpilz habe ich ein Glass folgendermaßen gerettet.
Die Sämlinge kamen in ein Küchensieb, wurden dann unter fließend Wasser abgespült,
und in eine dichte Frischhaltedose gefüllt mit H2O2 gelegt.
Einwirkzeit ca. 30 Minuten.
Dann habe ich sie direkt aus dem H2O2 Bad auf neues Medium gelegt.
Das habe ich natürlich dann in der Box gemacht. Cool
Die haben keinen neuen Befall gehabt.

@Angela

So sieht die Aussaat von Phal. pulchra x equestris vom 30.01.18 aktuell aus.
Der dritte Versuch könnte funktionieren. Laughing Ruckzuck sind 3 Jahre weg. Mad
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NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Bernd
soviel ich weiß wird/wurde das Natriumhypochlorid auch zur Desinfizierung der Samen verwendet, bei entsprechender Verdünnung natürlich. Für eine Kurzzeitige Behandlung sehe ich deshalb kein Problem damit.
Zu Deiner Beschreibung, waren die Sämlinge schon vom Schimmelpilz befallen? Weil, wenn das passiert kann es doch auch sein das die Wurzeln, wenn schon vorhanden, den Pilz aufnehmen. Bilde ich mir zumindest ein.

Befi

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Orchideenfreund
Hej Norbert.

Der Versuch die Pflänzchen zu retten ist fehlgeschlagen.
Der gleiche grüne Belag kam nach 7 Tagen wieder. Embarassed
Ich habe die gesunden Kleinen aus dem Glass geholt, und auf Moos gelegt.
Mal sehen, manchmal funktioniert das.
Ob die Wurzeln den Pilz aufnehmen weiß ich nicht, aber
möglich ist das schon.

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Bernd
tut mir natürlich leid, aber war meine Prognose und die Nächste hast ja schon selbst erkannt.  Laughing

Die Methode mit dem Parafilmersatz scheint recht gut zu funktionieren. Für das erste Umlegen hatte ich nicht so viel Nährboden ins Glas gegeben, max. 30g bei gleichzeitig größeren Glasdurchmesser. Der Boden ist leicht nach innen gewölbt und nach einiger Zeit wurde es in zwei der Gläser mittig und kreisförmig etwas heller und ich dachte schon anfänglich an einer Kontamination. Seit ich den "Parafilm" drum habe, hat sich nichts weiter verändert. Lange sollten sie eh nicht in diesem Glas bleiben, nur bis die Sämlinge einige Wurzeln zugelegt haben. Ich verwende den Nährboden dann auch gleich wieder unter Zugabe von sterilem Wasser für weiteres Umlegen, ohne nochmalige Sterilisation im DK.

NorbertK

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Orchideenfreund
Hier mal eine Übersicht meiner Sammlung an "Flask"
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Und der Sämlinge vom letzten Jahr.
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Befi

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Orchideenfreund
Hej Norbert,

das sieht genial aus. ja1

Aktuell habe ich wohl eine ähnliche Anzahl an Gläsern in Kultur.
Aber das Üben ist nun vorbei, und ich bestäube nur noch nach Plan.
Außer mein Bauchgefühl sagt mir, das versuch ich mal.
Angedacht sind so um die 10 bis 20 Aussaaten pro Jahr.

Hier mal mein für mich schönster Erfolg.
Die erste erfolgreiche Phal. equestris Aussaat.
Leider ist das Glass nach dem Umlegen umgefallen, deshalb liegen die Kleinen durcheinander. Embarassed
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niemand

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Orchideenfreund
eine frage
ich wuerde gern die reifezeit fuer Cattleyenkapsel wissen
ich hab gerade ein paar kreuzungen zum spass gemacht
wann taugen die fruehstens wenn man sie unreif erntet
es sind alles hybriden ...ueblicherweise bis zu vollem oeffnen der kapseln um die 8-10 monate bei den naturarten
tolumnias will ich auch machen ,leider war die erste kapsel taub

zur frage wegen dem Hypochlorid ....ich habe nur dieses verwendet
0,5 - 1 % allerdings zersetzt sich die loesung nach ca 3 wochen

die verpilzten habe ich auch nie mehr sauber bekommen ,aber es soll auch dafuer methoden geben ..hat mir einer auf Facebook erklaert

uebrigens Ihr habt tolle ergebnisse
glueckwunsch

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Albi
dafür das wir blutjunge Anfänger sind können sich unsere Ergebnisse wahrlich sehen lassen.
Zu Deiner Frage der grünen Erntezeit von Cattleya Samenkapseln, da reichen 6 Monate. Allerdings ist das auch wieder davon Abhängig welche Art von Cattleya Du hast. Mir ist es schon passiert, dass eine Samenkapsel nach 4,5 Monaten überraschend anfing gelb zu werden und ich musste dann sogar relativ schnell handeln, was ich bei meinen anderen Samenkapseln bisher so noch nicht erlebt hatte. Ich warte immer bis sich was gelblich färbt, oft am Stil der Samenkapsel gut zu erkennen, nach ca. 7 bis 8 Monaten.  Ich hoffe das hilft Dir weiter. Vielen Erfolg bei Deiner Aussaat.
Zu der Frage des NaHypochlorids, den Rest aus der Sprühflasche hebe ich in einem dicht schließenden Feinkostbecher (Surimi) im Kühlschrank auf. Für die nächste Arbeit wird es noch ergänzt, da es sonst eh nicht reichen würde. Ob es sich bis dahin zersetzt hat, glaube ich kaum.

niemand

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Orchideenfreund
naja fuer "anfaenger " seid ihr beide aber schon verdammt gut und euere ideen sind noch besser  Very Happy ...da muss man viel eher von absoluten   experten ausgehen
soviele idee hatte ich nicht ,aber damals war man da sehr allein ,da es noch kein internet gab wo man nachfragen kann
naja die frage habe ich da ich einige kreuzungen von Minicattleyen gemacht habe
eine mit einer Cattleytonia  die nun schon nach 4 monaten reif war....allerdings habe ich hier kein microskop um zu gucken ob die samen in ordnung sind ...was ich ansonsten immer gemacht habe um mir unnoetige arbeit zu sparen
...damit sieht man mit etwas erfahrung sofort ob die samen gut sind oder fuer den muelleimer
ich hab z.b eine kreuzung von comparettia speciosa mit einer tolumnia gemacht die angegangen ist
zudem etliche kreuzungen von Brassavola mit cattleya
auch das hat seinen trick ...auf der brassavola gehen die nie an nur auf der cattleya ,das sind die kleinen ueblen tricks die man nur durch ausprobieren lernt
schade dass meine sterilbank in deutschland steht
liebe gruesse aus Kolumbien
aktuelle temperatur ca 30 grad am tag



Zuletzt von niemand am 20.03.18 5:31 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

niemand

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Orchideenfreund
vor jahren hatte ich eine unglaubliche kreuzung
comparettia speziosa mit lemboglossum bictoniense
die blueten total orange
kaum zu fassen dass sowas geht

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Albi
vielen Dank erstmal für die lobende Worte. Ich denke das es heute auch einfacher geworden ist, weil den Nährboden bekommt man recht günstig als Fertigmischung zu kaufen. es gibt hierzulande Labore die sich zu Hauf mit in Vitro Vermehrung beschäftigen und somit einen ganz anders organisierten Workflow haben. Das Arbeiten in einer Glove-Box ist schon sehr beengt vor allem wenn in Folge des Umlegens die Gläser größer werden. Das es mit einer Glove-Box so gut klappen könnte, da war ich zu Beginn noch skeptisch. Wenn ich den Platz hätte könnte ich mir auch gut vorstellen es in einem größeren Maßstab zu machen aber in einer Einzimmerwohnung unmöglich. Es beschränkt sich auf einige Cattleyen und noch weniger nobile Hybriden.
Es gibt einige Hardyanas die ein absoluter Traum für mich sind. Z. B.
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Ein Mikroskop habe ich auch nicht. Bei Grünaussaat kannst erst nach Aussaat gucken ob die Samen brauchbar waren. Mein Eindruck ist jedoch, dass selbst bei sonst nur tauben Samen doch immer einige ganz wenige doch noch keimfähige Samen bei sein können.
Gruß aus der Kälte, Norbert

niemand

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Orchideenfreund
hallo Norbert
ja das platzproblem ..ich habe mit flachgelegten infusionsflaschen aus glas gearbeitet ....die fensterbaenke voll damit und das in drei lagen uebereinander
und das zuhause und in meiner firma ,dazu noch ein plexigewaechshaus fuers zimmer mit heizung ..nicht optimal aber es ging
naja bei dir in einer 1 zimmerwohnung ist das schwierig ganz klar
naja wegen dem mikroskop .. ich habe meist auftraege fuer naturarten bekommen wobei es meist immer nur eine pflanze gab ,also waren es meist selbstungen aber bei naturarten sind die eben sehr oft taub ...dann macht man 5 glaeser und aergert sich gruen ,weil die saat taub war ...von daher kam ich auf die idee mit der kontrolle der saat
oder wenn die dann noch schlecht geerntet waren ,also verpilzt sind
einmal hatte ich auftraege von einem Profigaertner ...das seltenste zeug
aber alles schlecht geerntet ..also alle verpilzt ...etwa 30 glaeser
den rest den ich noch machen sollte den habe ich gleich gelassen
nur viel arbeit fuer nix ....zum schluss habe ich keine offene saat mehr angenommen ....
naja wenn die samen einer kapsel fast taub sind ,dann gehe ich davon aus ,dass der rest auch genetischer schrott ist ..hast du da andere erfahrungen ??
uebrigens ?? hast du ein GWH ??
viele gruesse
albi

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Albi
da könntest natürlich recht haben, dass bei überwiegend tauben Samen der Rest noch keimfähiger eventuell genetisch defekt ist. Aber woran stellst Du das fest? Bis bei mir in der Hinsicht etwas zur Blüte kommt dauert es noch und im Wuchs kann ich da eigentlich bisher nichts ungwöhnliches festellen. Auch bei Massenkeimungen gibt es genügend die später nach dem ausflaschen anfangen abnormalen Wuchs zu zeigen, was dann schon verdächtig ist.
Das einzigste was ich wie ein GW im Winter benutze ist mein Balkon. Da stehen dann aber noch zusätzlich Epiphyllum und Echinopsen.

Ich stelle mir das auch schwierig vor wenn man mit losen Samen von anderen Leuten anfängt, habe ich aber bisher noch nicht gehabt. Es gibt aber eine chemische Substanz mit der man vorab die Vitalität der Samen prüfen kann. Und wie die Samen letztlich aufbewahrt wurden ist zusätlich ein Kriterium, was die Sache nicht einfacher macht. Eigene Erfahrung habe ich damit aber noch keine.

Befi

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Orchideenfreund
Hej Albi.

Ich habe nun in den letzten Jahren weit über 100
verschiedene Phalaenopsis Hybr. und Arten grün ausgesäht.
Jetzt kann ich mit ziemlicher Sicherheit schon bei der
Aussaat erkennen ob die Saat OK ist.
Wenn ja kommt nur ein geringer Teil der Samen ins Glas.
Wenn in der Schote kein Samen zu erkennen ist, lege ich die gesamte
Samenleiste ins Glas.
Auch wenn dann nur sehr wenige Samen keimen, sind
die JPs trotzdem meist wüchsig und gesund.

Es ist unglaublich was heute alles geht.
In meinen ersten Büchern stand immer:
Aussaat von Orchideen ist für Liebhaber nicht möglich.

NorbertK

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Orchideenfreund
Hallo Bernd
in den 70er Jahren hatte ich mir das Buch von Walter Richter "... die schönsten aber sind Orchideen" gekauft. In seinem Buch  beschreibt er auch die Vorgehensweise und Historie der Orchideenvermehrung, nebst Rezeptur für den Knudson-C Nährboden. Das es aber für Laien unerreichbar wäre, schreibt er dort nicht, nur eben welche Schwierigkeiten es macht.

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