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Sammelthread Dracula

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1 Sammelthread Dracula am 24.11.14 21:31

Rolf

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Orchideenfreund
Dracula – die „kleinen Drachen“,
- Sammelthread –

Teil 1, Die Dracula Chimaera-Verwandtschaft


Hallo Orchideenfreunde.

C.A. LUER schuf 1978 die Gattung Dracula. Der Name bedeutet übersetzt „Kleiner Drachen“. Gelegentlich wird er auch mit „Sohn des Teufels“ interpretiert.

Im Rahmen seiner Revision der Gattung Masdevallia überführte C.A. Luer mit dem Typusexemplar D. chimaera (syn. Masdevallia chimaera Rchb.f.) rund 25 Arten in seine neu geschaffene Gattung Dracula. Er unterteilte die Gattung in einer späteren Überarbeitung (1993) in drei Untergattungen (Subgenera), fünf Sektionen und zwei Subsektionen. Es muss wohl der bei einigen Arten beinahe „furchterregende“ Blütenanblick einiger Arten gewesen sein, welcher ihn zu diesem Gattungsnamen inspirierte! Viele Arten tragen wegen ihrer bizarren Blüten den Namen von Fabelwesen vor allem aus der griechischen Mythologie.

Seit 1978 wurden viele neue Draculas entdeckt und beschrieben, so dass diese Gattung heute ca. 130 Arten umfasst, welche vom südlichen Mexiko bis Peru (mit der größten Artendichte in Kolumbien und Ecuador) verbreitet sind. Sie wachsen in Höhenlagen zwischen ca. 300 und ca. 2800 m, die meisten davon in kühlen Nebelwäldern zwischen etwa 1500 und 2500 m.

Draculas haben wie viele ihrer Verwandten aus der Subtribus Pleurothallidinae wie z.B. Masdevallia, Pleurothallis, Restrepia, Lepanthes u.v.a. keine Speicherorgane (weder Bulben noch sukkulente Blätter). Entsprechend der Höhenlage ihrer Standorte sind die meisten Draculas kühl und ganzjährig feucht zu kultivieren. Ausnahmen sind wenige Arten, die unterhalb 1000 m Höhe zu Hause sind und temperiert kultiviert werden können. Ruhezeiten gibt es bei den Draculas nicht. Da die langen Blütenstiele, an denen nacheinander mehrere Blüten entwickelt werden, in alle Richtungen (gern auch nach unten) wachsen, kultiviert man die Pflanzen am besten hängend in Gittertöpfen oder Holzkörbchen mit feuchtigkeitsspeicherndem Substrat (vorzugsweise reines Sphagnum). Sie benötigen viel Frischluft und ständige Luftventilation. Vor allem im Frühjahr und Sommer ist für ausreichend Schatten zu sorgen, damit die Blätter nicht verbrennen und das Substrat nicht austrocknet!

Ich bin ein großer Fan der Gattung Dracula und hatte in den 80er und 90er Jahren etliche Arten in Kultur. Leider kann ich ihre Arten mangels geeigneten Kulturraumes derzeit nicht kultivieren. Aber stellvertretend für die bizarren Blüten der „Kleinen Drachen“ bereitet es mir Freude, nachfolgend einige Arten in Wort und Bild vorzustellen:


1. Dracula chimaera und Verwandte

Dracula chimaera
ist das Typusexemplar der Gattung und wurde 1872 von H.G.Reichenbach nach dem Fabelwesen Chimaera der griechischen Mythologie als Masdevallia chimaera beschrieben. Dieses feuerspeiende Fabelwesen hatte der Sage nach den Körper einer Ziege, den Kopf eines Löwen und den Schwanz eines Drachen. C.A. LUER begründete 1978 mit dieser Art seine Gattung Dracula.

Heimatareal dieser Art ist die westliche Kordillere Kolumbiens. Ihre Blüten sind die größten der Gattung. Sie können einschließlich ihrer langgezogen Schwänze Blütendurchmesser von über 30 cm erreichen und sind von dichter und sehr derber Behaarung bedeckt. Ihre Grundfärbung ist außerordentlich variabel, sie variiert von weiß über gelb, grün und purpurn bis braun. Die Flecken auf den Sepalen können groß, klein, fließend oder zerstreut, braun oder dunkelviolett sein – sie können aber auch gänzlich fehlen. Auch einheitlich gelbe Farbformen sind bekannt. Diese enorme Variation verleitete Reichenbach, verschiedene Farbforen als eigenständige Arten zu beschreiben. Veitch reduzierte später diese Arten aus dem Farbenspiel von D. chimaera (damals noch Masdevallia) zu Varietäten von Masdevallia chimaera.

Die vielfältige Farb- und Formenvariation von D. chimaera zeigen die nachfolgenden Fotos:

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Dracula chimaera
Fotos vom Forumsmitglied Wodka bereitgestellt – herzlichen Dank dafür!

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Dracula chimaera
Foto vom Forumsmitglied Leni bereitgestellt – auch ihm ein herzliches Dankeschön!


Dracula wallisii
wurde 1875 ebenfalls von Rchb.f. als Masdevallia wallisii beschrieben und in der älteren Literatur vielfach als Varietät oder sogar nur als Synonym von D. chimaera eingestuft. In der Tat sind sie eng miteinander verwandt, und es ist schwierig, eine klare Abgrenzung zwischen beiden Arten zu finden. Zwar sind die Blüten von D. wallisii deutlich kleiner, ihre Behaarung sowie ihre Variation in Grundfarbe und Zeichnung entspricht jedoch der von D. chimaera. C.A. Luer gibt als Unterscheidungsmerkmal u.a. die Beweglichkeit der Lippe von D. wallisii und ihr im Gegensatz zu D. chimaera kreisrundes Epichil (der vordere Teil der Lippe) an.

D.wallisii ist ebenfalls in Kolumbien beheimatet, im Gegensatz zu D. chimaera aber nicht in der westlichen, sondern in der zentralen Kordillere. Zwei weitere Arten aus Equador, welche ebenfalls eng mit D. chimaera verwandt sind, wurden als D. woolwardiae und als D. chiroptera beschrieben.

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Dracula wallisii


Dracula hirtzii
ist eine weitere enge Verwandte von D. chimaera. Alexander Hirtz entdeckte sie Ende der siebziger Jahre in den ca. 2000 m hoch gelegenen Nebelwäldern am Westabhang des Mt. Piccinchain Nordwest-Ecuador. Luer beschrieb sie 1979 nach ihrem Entdecker. Inzwischen wurde diese Art auch im Dptm. Narino in der Westkordillere Kolumbiens gefunden.

Die Blüten von D. hirtzii können beinahe ebenso groß werden wie die von D. chimaera, von welcher sie sich jedoch vor allem durch den kahl erscheinenden Blütenaspekt unterscheidet. Erst bei näherem Hinsehen entdeckt man sehr kurze Härchen, welche die Sepalen bedecken. Die Sepalen sind auf elfenbeifarbenem Grundton dicht mit winzigen zusammenfließenden rotbraunen Punkten bedeckt. Das rundliche Epichil (Vorderteil der Lippe) der beweglichen Lippe ist am Rande gezähnt und von vielen Adern durchzogen.

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Dracula hirtzii


Dracula gorgona
ist ein bemerkenswert attraktives Mitglied der D. chimaera-Verwandtschaft! Über ihre Entdeckungsgeschichte ist nichts bekannt. Veitch beschrieb sie 1889 als Masdevallia chimaera var. gorgona. Luer & Escobar überführten sie 1978 als eigenständige Art D. gorgona in die Gattung Dracula. Ihren Namen gorgona erhielt sie nach den schrecklichen Gorgonen, drei Schwestern mit Schlangenhaaren, aus der griechischen Mythologie, bei deren Anblick Menschen zu Stein wurden.

Verbreitungsgebiet dieser Art sind die Dptms. Choco, Caldas und Riseralda in der Westkordillere Kolumbiens. Ihre Habitate liegen dort in Höhenlagen zwischen ca. 1800 und 2200 m.

Die Blüten erreichen einschl. ihrer Schwänze gut 20 cm im Durchmesser. Ihre Sepalen sind dicht mit langen Haaren bedeckt und auf gelblichweißer Grundfarbe großflächig purpurbraun gefleckt. Es sind auch weiße Formen mit gelblichen Flecken, sog. „xanthina“-Formen, bekannt. Auch D. gorgona besitzt die bewegliche Lippe vieler Verwandter von D. chimaera.

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Dracula gorgona


Dracula roezlii
gehört ebenfalls zur D. chimaera-Verwandtschaft und wurde von Rchb.f. 1874 als Masdevallia roezlii beschrieben. Sie ist sowohl in der West- als auch in der Zentralkordillere Kolumbiens in Höhenlagen zwischen ca. 1800 und 2300 m zu Hause.

Die Blüten erreichen incl. der schwanzartigen Fortsätze ca. bis 20 cm im Durchmesser. Ihre Sepalen sind nicht wie bei D. chimaera und D. wallisii lang und derb, sondern kurz und fein behaart. Sie sind intensiv dunkelpurpur bis dunkelbraun getupft und somit leicht von den ihren Verwandten zu unterscheiden. Im Gegensatz zu R. Jenny (Orchideenkartei der D.O.G. 3/1985) bezeichnet Luer die Lippe als beweglich.

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Dracula roezlii


Dracula severa
sieht auf den ersten Eindruck D. roezlli ähnlich. Die Blüten sind aber etwas kleiner und deutlich heller gezeichnet. Rchb.f. beschrieb sie 1875 als Masdevallia severa, und Luer überführte sie 1978 in seine Gattung Dracula.

Heimat von D. severa sind Höhenlagen zwischen ca. 1600 und 2000 m in der westlichen Kordillere Kolumbiens (Dptm. Antioquia).

Die Blüten von D. severa sind mit ca. 10 x 20 cm etwa doppelt so lang (in der Länge einschl. der Sepalenschwänze) wie breit. Sie sind auf weißlich bis gelblicher Grundfärbung dicht mit bräulichen bis dunkelvioletten feinen, ineinander zerfließenden Tupfen oder Streifen gezeichnet.

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Dracula severa


Dracula vampira
wurde bereits vor rund 120 Jahren vom deutschen Konsul und Mineningenieur F.C. Lehmann als „schwarze Masdevallia chimaera“ in Ecuador entdeckt. Sie geriet aber bald darauf in Vergessenheit. Erst 1963 wurden erneut in Ecuador Pflanzen der „schwarzen Masdevallia“ gefunden, und zwar exakt dort, wo sie Lehmann bereits viele Jahrzehnte zuvor fand. Dieser Fund galt als Wiederentdeckung der sagenhaften „schwarzen Masdevallia roezlii“! Ein Exemplar dieses Fundes erhielt mit diesem Namen 1973 eine Auszeichnung (C.B.M.) von der American Orchid Society (A.O.S.). Da diese Pflanzen in Farbzeichnung und Größe ihrer Blüten jedoch deutlich von Masdevallia roezlii abwichen, benannte Luer sie 1978 zunächst in Masdevallia vampira um und überführte sie noch im selben Jahr als D. vampira in seine neue Gattung Dracula.

Verbreitungsgebiet dieser ebenfalls zur D. chimaera-Verwandtschaft zählenden Art ist die Westkordillere Ecuadors im Dptm. Pichincha. Sie wächst dort in Höhenlagen um 2000 m überwiegend terrestrisch unter niedrigem Gebüsch. Seltener sind epiphytische Standorte in dünnem Moospolster auf niedrigen Bäumen.

Die Blüten gehören mit einem Durchmesser bis zu knapp 30 cm incl. Ihrer Sepalenschwänze neben D. chimaera zu den größten der Gattung. Das Blütenzentrum besteht aus einer strahlenförmigen Zeichnung, und die Sepalen sind nicht punktiert oder gefleckt, sondern tragen auf elfenbeifarbiger Graundfarbe ein dichtes und kräftiges Netz aus dunkelvioletten bis dunkelbraunen, fast schwarzen parallelen Linien. Blütengröße und Zeichnung machen D. vampira unverwechselbar!

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Dracula vampira


Dracula gigas
ist – wie der Name ausdrückt – eine große Pflanze. Zwar werden ihre Blüten einschl. ihrer Schwänze „nur“ ca. 20 cm im Durchmesser groß, ihre Blätter hingegen werden bis ca. 40 cm lang. Die Blüten erscheinen an stets aufrechten, noch längeren Infloreszenzen.

Diese Art wurde 1975 von Pater Andreetta und A. Hirtz in bis dahin unberührten, ca. 1800 – 2200 m hoch gelegenen Nebelwäldern im nordwestlichen equadorianischen Grenzgebiet zu Kolumbien (Dptm. Carchi) entdeckt und gesammelt und 1978 von Luer & Andreetta beschrieben. Sie wächst dort vergesellschaftet mit einigen anderen Arten (u.a. D. andreettae, D. levii), welche nur in diesem Gebiet beheimatet sind. 1987 wurde sie dann auch in der Westkordillere Kolumbiens (Dptm. Valle de Cauca) gefunden.

Die Sepalen von D. gigas sind unbehaart, einheitlich rosabräunlich und ohne jegliche Punkte, Flecken oder Streifen. Das Epichil der Lippe ist ebenfalls rosa und mit langen strahlenförmigen Lamellen überzogen.

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Dracula gigas


Dracula tubeana
wurde vom deutschen Konsul F.C. Lehmann, welcher auch die „schwarze Masdevallia“ (= D. vampira) fand,  in sehr kühlen, ca. 2000 - 2400 m hoch gelegenen Nebelwäldern im Dptm. Pichincha, Ecuador (wo sie endemisch beheimat ist) entdeckt und gesammelt. 1878 beschrieb Rchb.f. sie als Masdevallia tubeana. Luer benannte sie einhundert Jahre später zunächst als Masdevallia tarantula und überführte sie noch im selben Jahr (1978)  als D. tubeana in seine Gattung Dracula.

Die sehr attraktiven Blüten erscheinen an langen Inflorezenzen und sind ähnlich wie die von D. roezlii und D. severa schmal langestreckt - also viel länger als breit. Ihre Größe beträgt etwa 12 x 20 cm. Die Sepalen sind relativ spärlich kurz behaart und im zentralen Bereich weißlich bis gelb mit wenigen feinen rotbräunlichen Punkten gefärbt. Zu den Spitzen hin gehen die Punkte in ein dichtes, flächendeckendes Rotbraun über. Die Lippe ist weiß.  

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Dracula tubeana


Dracula pubescens
ist im nordwestlichen Ecuador in feuchten Bergwäldern in Höhenlagen um die 1700 m zu Hause und wurde 1994 von Luer & Dalström in „Thesaurus Dracularum“ Vol. 7 beschrieben.

Sie gehört zu den kleinblütigeren Vertrtetern der D. chimaera-Verwandtschaft. Ihre Blüten sind einschl. der Schwänze ca. 15 cm im Durchmesser groß. Ihre Sepalen sind auf gelblicher Grundfarbe mit rötlichbraunen ineinanderfließenden Flecken gezeichnet und dicht von kräftigen Haaren bedeckt. Das Epichil der weißen Lippe ist annähernd kreisrund und am Rande gezähnt.

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Dracula pubescens


Dracula dalstroemii
hat etwas Ähnlichkeit mit D. gigas. Sie ist wie diese eine recht großwüchsige Art - ihre Blätter werden mehr als 30 cm hoch. Die Infloreszenzen wachsen wie bei D. gigas auch stets aufrecht. Auch ihre Blüten erreichen mit mehr als 20 cm Durchmesser incl. ihrer Schwänze fast die Größe von D. gigas. Die Sepalen ihrer Blüten sind jedoch im Gegensatz zu D. gigas nicht kahl, sondern dicht mit sehr kurzen Härchen bedeckt. Sie sind auch in der Farbe viel blasser als die von D. gigas und auf gelblichweißem Grund mehr oder weniger fein rosabräunlch punktiert. Das dorsale (obere) Sepalum besitzt an der Basis seines Schwanzfortsatzes einen rundlichen Kallus, welcher auch bei der schneeweiß blühenden D. levii vorhanden ist.

D. dalstroemii wurde 1983 von Stig Dalström im Nebelwald eines ca. 2500 m hoch gelegenen, bis dahin unberührten Tales in Nordwest-Ecuador nahe der Grenze zu Kolumbien entdeckt. Zusammen mit vielen anderen Orchideen wird sie dort von D. gigas und D. levii begleitet. C.A. Luer, welcher C. dalstroemii 1984 beschrieb, vermutet deshalb, dass sie eine Naturhybride zwischen diesen beiden begleitenden Draculas sein könnte.

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Dracula dalstroemii


Mit
Dracula hawleyi
Möchte ich meine kleine Kollektion der umfangreichen D.chimaera-Verwandtschaft abschließen.

Diese Art ist D. dalstroemii recht ähnlich und kann leicht mit ihr verwechselt werden. Die Blüten, welche die gleiche Größe von D. dalstroemii erreichen, sind jedoch nicht punktiert, sondern mit großflächigen hellorangebrauner Zeichnung auf blasserer Grundfarbe gezeichnet.  Sie sind fast nackt, d.h. eine Behaarung fehlt fast gänzlich. Auch der bei D. dalstroemii vorhandene Kallus an der Basis des dorsalen Sepalums fehlt.

D. hawleyi ist in sehr kühlen Nebelwäldern des nördlichen Ecuadors in Höhenlagen zwischen ca. 2500 und 2800 m zu Hause und wurde 1976 dort von Ron Hawley entdeckt. Luer beschrieb sie 1978 ihm zu Ehren in „Selbyana“ 2.

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Dracula hawleyi


Fortsetzung, Teil 2, folgt

Freundliche Grüße
Rolf



Zuletzt von Rolf am 25.11.14 12:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

2 Re: Sammelthread Dracula am 24.11.14 21:47

Peregrinus

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Globalmoderator
Vielen Dank für die Vorstellung dieser sehr interessanten Gattung, Rolf.


_________________
herzliche Grüße
Matthias

3 Re: Sammelthread Dracula am 24.11.14 22:46

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

herzlichen Dank für Deine Initiative und Deine Mühe!

Beste Grüße,
Stefan

4 Re: Sammelthread Dracula am 25.11.14 12:33

Robert

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

Danke für die ausführliche Beschreibung dieser Herrlichen Gattung

http://spellmeier.no-ip.org

5 Re: Sammelthread Dracula am 25.11.14 12:59

LuteousForb

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Orchideenfreund
Super Eröffnungspost! ja1

6 Re: Sammelthread Dracula am 25.11.14 16:02

Klaus1

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

sehr interessant ! Danke ja1










Gruß Klaus

7 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 14:34

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

eine Anmerkung zur kühlen Kultur. Hatte ich vor Jahren und den damals wenigen Dracula ging es gut damit. Vor einem Jahr habe ich zu recherchieren angefangen. Es stellte sich heraus, dass nicht alle Erwerbsgärtner bei der kühlen (und dunklen) Kultur von Dracula geblieben sind. Im Sommer sind dann Dracula gorgona und chestertonii ins Terrarium gekommen. Beide haben sofort Wachstum gezeigt und seither mehrmals geblüht. Inzwischen stehen die Dracula in einem eigenen, etwas kühler laufenden Terrarium. 19/ 15°C etwa. Bis jetzt sind keine Probleme aufgetreten.

Ähnlich äußert sich übrigens Lutz Röllke auf der Homepage der Gärtnerei. Dort zu nachzulesen unter der Rubrik Masdevallia Naturformen.

Beste Grüße,
Stefan

8 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 14:53

Leni

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Orchideenfreund
Hallo Rolf
Dracula ist so eine Gattung, die trefflich zeigt, wie unhinterfragt gerne etwas weitergegeben wird, was so nicht stimmt.
Schon vor 5 Jahren habe ich in einem anderen Forum einen Beitrag verfasst, indem ich eine Erkenntnis, die nicht auf meinem Mist gewachsen ist, vertreten habe. Dies vor allem auch selbst in der Praxis gut testen konnte.
Draculas werden gerne als Kühl zu kultivierend mit niedriger Düngerdosierung im Vollschatten angesehen.
In der Praxis liegen die meisten Arten mit ihrem Wachstumsoptimum allerdings im temperierten Bereich. Auch Dünger haben sie sehr gut vertragen mit Cattleyenwerten, oder besser, das hat sie richtig gepuscht.
In den Spitzenzeiten hatte ich bis zu 60 verschieden Draculas, nur die allerwenigsten wuchsen unbefriedigend und das im heißen Rheingraben.
Man kann es auch daran erkennen, in Deutschland hast du, außer in den Bergen, eh nirgends rein kühle Bedingungen. 
Die Arten mit breiterem dünneren Blatt, das sind alle aus der Chimaera Sektion, sind empfindlicher; alles schmalblättrige kann im Wachstum richtig explodieren und dann auch in der Blüte. Beispielhaft möchte ich hier die Arten houtteana, citrina, benedictii nennen.
An das Substrat wird im Endeffekt keine all zu großen Ansprüche gestellt,. solange es Viel Feuchtigkeit, also Nässe hält.
Ich hatte sie ganz gerne in reinen Kokoschips oder Kokos/ Lava gehalten, bei Lava kann es passieren, dass der Blütentrieb im Substrat endet.

LG

Leni

9 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 15:06

Leni

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Orchideenfreund
Anbei noch ein paar Fotos anderer Arten.

Dracula circe
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Dracula amaliae
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Dracula  mantissa
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 Dracula posadorum
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Dracula vinacea
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Dracula xenos ( einer meiner Lieblinge )
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LG

Leni

10 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 15:11

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Leni,

im Vergleich zu den Niederlanden und Skandinavien wird die Kultur von Draculas hier bei uns in Deutschland relativ vernachlässigt!
Ich habe im Jahre 2000 Dracula-Sammlungen in Holland und in Panama gesehen, wo die Kultur der "Kleinen Drachen" speziell auf kühle Pleurothallidinae zugeschnitten ist - in absolut kühlen Gewächshäusern (Holland) bzw. schattiert im Freien in einer Höhenlage von rd. 1800 m (am Volcan Baru, Panama). Prächtigere Draculas habe ich vorher und hinterher nicht gesehen! Da die meisten Draculas in Höhenlagen von um die 1800 - 2200 m zu Hause sind, werden sie sicher eine kühle Kultur bevorzugen. Was nicht heißt, dass viele Arten - nach Eingewöhnung - auch ein wenig temperaturtolerant sind, wenn die anderen Faktoren (Frischluft, Luftventilation, Feuchtigkeit u.a.) stimmen.

Freundliche Grüße
Rolf

11 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 15:20

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

@ Leni, Deine Angaben zum Dünger kann ich bestätigen. Hier bekommt alles einheitlich Akernes Rain Mix in der von Akerne empfohlenen hohen Dosis. Das ist gut und gern dreimal so viel wie die Lehrmeinung sagt. Doch es treten keine Anzeichen von Überdüngung auf. Alle Dracula zeigen teils kräftiges Wachstum.

Mein Eindruck ist, da hat jahrelang der eine vom anderen abgeschrieben/ abgeguckt und niemand nachgedacht. Als ich vor Jahren Dracula kühl kultiviert habe, waren Blattflecken immer wieder ein Thema. Heute in der temperierten Kultur treten keine mehr auf.

@ Rolf, ich habe prächtige Dracula in kühler Kultur (Akerne) ebenso wie in temperierter Kultur (Lucke) gesehen.

Beste Grüße,
Stefan

12 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 15:22

Leni

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Orchideenfreund
Hallo Rolf
Ich kann dir nur sagen, wie sie bei mir waren und bei einem Verreinskollegen und den jährlichen Zuwachs.
Nochmals, Die Höhe ist nicht der allein bestimmende Faktor.
In Holland bekommst du sicher kühle Temperaturen ohne Technik garnicht hin.
Was ich sagen will, ist, das bei den Orchideenfans gerne etwas übernommen wird, ohne zu wissen, ob es überhaupt so denn ist.
Ein anderes Bsp. Lange sagte man, die Steinlaelien sollte am besten in der Sonne gegrillt werden, inzwischen weiß man, das man bessere Ergebnisse hat, wenn man sie der heißen Mittagssonne bei uns nicht mehr aussetzt. 
Irgendwie auch logisch, denn ab einer bestimmten Temperatur ( ich meine es waren 35 Grad ) stellt die Pflanze jegliches Wachstum ein und geht ins Notprogramm.
Das einzigeste in der Draculakultur, was hier bei uns zu einer temporären Wachtumsverzögerung führt, sind die Temperaturspitzen im Sommer, also jenseits der 30 Grad.
Schlieslich und letztendlich ist genau die vertreten Meinung, Dracula=Kühl der Grund, warum sie in Deutschland vernachlässigt werden, leider.
Gerade die Arten wie houtteana, anthracina, benedictii, posadorum, dalessandroi und einige mehr sehe ich hier bei uns als absolut problemlos an Smile

LG

Leni

13 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 18:34

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

@ Rolf, schau mal hier:

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Zweite Seite. Wäre es richtig, Pflanzen aus Höhenlagen zwischen 1500 und 2000 m kühl zu kultivieren, müsste an den Standorten von Masd. davisii Permafrost herrschen. Bevor ich mich entschlossen habe, es mit Dracula im Terrarium zu versuchen, habe ich stundenlang Klimatabellen kolumbianischer Städte gegoogelt und mich dann mit mehreren Erwerbsgärtnern beraten. Letzteres ist in diesem Forum nicht populär, was ich nicht nachvollziehen kann. Wer seine Kunden dauerhaft binden möchte, wird ihnen kaum mit übertrieben optimistischen Einschätzungen kommen, die sich dann nicht bewahrheiten und Misserfolge provozieren. An der Auslegung und Besetzung meines "Draculariums" sind drei Erwerbsgärtner und zwei botanische Gärten beteiligt. Nicht alle haben anfangs an die temperierte Kultur geglaubt. Mein Ziel war es nicht, breitwürfig Zustimmung zu ernten, sondern ein Für und Wider zu bekommen. Bislang läuft das "Dracularium" besser als erwartet. Dracula chimaera könnte kurz vor Weihnachten blühen.

Noch eine Beobachtung. Einige Dracula habe ich von Akerne in Belgien. Sie stehen dort kühl. Ich habe mir das vor Jahren ansehen können und war damals von der Qualität der Pflanzen beeindruckt. Die Pflanzen haben sich keineswegs langsamer als die eingewöhnt, die aus temperierten Kulturen gekommen sind.

Einig sind wir uns doch in der Auffassung, dass die Gattung mehr Beachtung verdient hat. Und ich sehe eben nicht, wie sich das von der Eignung für die temperierte Kultur trennen lassen sollte.

Beste Grüße,
Stefan

14 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 20:06

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Leni, Hallo Stefan,

ich habe in Holland gewaltige Technik gesehen, um die Luft auf kühle Temperaturen abzusenken! Ein gewaltiger Aufwand!! Und ich bin der Meinung, dass Pflanzen (egal, ob sie Dracula heißen oder anders), die am Standort um/über 2000 m wachsen, in den kühlen Bereich gehören. Mit viel Fingerspitzengefühl mag es auch temperiert gehen, vorausgesetzt, dass die anderen - schon benannten - Kulturfaktoren passen!

@ Stefan: ich kenne die Dracula-Sammlung vom Jörg Frehsonke (Lucke) gut! Viele meiner Fotos habe ich dort gemacht! Sie steht - im gegensatz zu den anderen Häusern - in einem KÜHLEN Haus!

In Panama, am Volcan Baru, bei meinem leider verstorbenen Freund Andrés Maduro, in 1800 m Höhe, welcher dort eine gewaltige Sammlung von Draculas und anderen Pleurothallidinae kultivierte, war es im August/September auch tagsüber ohne Pullover kaum auszuhalten!

Freundliche Grüße
Rolf

15 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 20:21

Leni

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Orchideenfreund
Hallo Rolf
Beschäftige dich mit der Toleranzamplitude! Dann wirst du nachvollziehen können, warum viele Dracs aus 2200 Meter Höhe bei uns auch in temperiert gut gehen können.
Deine Meinung in Ehren Rolf, aber ich habs mit eigenen Augen selbst kultiviert und ich kann Stefans Hinweis, dass sie bei temperiert wesentlich unanfälliger für Pilzerkrankungen sind, nur unterschreiben.
Aber, jeder darf kultivieren wie er will, du in kühl ich in temperiert Smile

LG

Leni

16 Re: Sammelthread Dracula am 30.11.14 21:15

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

die Dracula/ Masdevallia bei "Frehlucke" stehen eher temperiert als kühl. Es ist ein Erdhaus, aber auch dort werden 30°C überschritten. Bei mir nicht.

Und das Argument, dass Masd. davisii im Permafrost wachsen müsste, wäre eine kühle Kultur für Dracula denn angebracht, hast Du nicht nur nicht widerlegt. Es lässt sich nicht widerlegen. Wir sprechen von 3500+ m. Orchideen sind nicht frosthart.

Schau Dir meinen Terrarien-Thread an. Es geht.

Beste Grüße,
Stefan

17 Re: Sammelthread Dracula am 01.12.14 2:20

niemand

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Orchideenfreund
hallo
die meisten stammen aus höhen zwischen 1800 und 2400m
einige wenige gehen noch höher ,wobei die kultur wie auch bei einigen odontoglossen
und telipogons kaum noch möglich ist,nichtmal mit in holland ohne extrem klimaanlagen
ob die orchideen frost aushalten ist noch eine ganz andere frage ,bestimmt hat es noch keiner probiert ,der frost tritt in den höhen von 3500 nur kurz gegen morgen auf
selbst bei bogota auf ca 2500 gibt es ab und an mal frost
zu deutschland
problem sind die oft wochenlangen extrem warmen nächte und tage mit bis zu 39 grad ,zb bei uns
sprich oberrheintal wo ich früher gewohnt habe
und das über monate wie zb 2003

die meisten kolumbianischen gärtnereien kultivieren die kühlen in Rio Negro
dort ist der internationale flugplatz von medellin ,nur zum temperatur nachgucken
also auf 2200-2400 meter .dort geht es tags nie über 23 grad und die nächte sind kalt

um eine vorstellung zu haben ::: man nehme einen sonnigen spätsommer oder frühherbsttag in den alpen ::am tag ist es noch angenehm warm ,aber in der nacht und am frühen morgen ,ist es schon empfindlich kalt...... so ist in etwa das klima

mal ganz davon abgesehen gibt es auch einige Draculas wie auch Masdevallien
die aus dem warmen kommen
ich mach mal fotos ,eine warme habe ich aber ich weiss nicht den namen

so die nächsten tage kann ich nicht antworten ,weil ich eine augenoperation habe

18 Re: Sammelthread Dracula am 01.12.14 6:26

Leni

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Orchideenfreund
niemand schrieb:hallo
die meisten stammen aus höhen zwischen 1800 und 2400m
einige wenige gehen noch höher ,wobei die kultur wie auch bei einigen odontoglossen
und telipogons kaum noch möglich ist,nichtmal mit in holland ohne extrem klimaanlagen
ob die orchideen frost aushalten ist noch eine ganz andere frage ,bestimmt hat es noch keiner probiert ,der frost tritt in den höhen von 3500 nur kurz gegen morgen auf
selbst bei bogota auf ca 2500 gibt es ab und an mal frost
zu deutschland
problem sind die oft wochenlangen extrem warmen nächte und tage mit bis zu 39 grad ,zb bei uns
sprich oberrheintal wo ich früher gewohnt habe
und das über monate wie zb 2003

die meisten kolumbianischen gärtnereien kultivieren die kühlen in Rio Negro
dort ist der internationale flugplatz von medellin ,nur zum temperatur nachgucken
also auf 2200-2400 meter .dort geht es tags nie über 23 grad und die nächte sind kalt

um eine vorstellung zu haben ::: man nehme einen sonnigen spätsommer oder frühherbsttag in den alpen ::am tag ist es noch angenehm warm ,aber in der nacht und am frühen morgen ,ist es schon empfindlich kalt...... so ist in etwa das klima

mal ganz davon abgesehen gibt es auch einige Draculas wie auch Masdevallien
die aus dem warmen kommen
ich mach mal fotos ,eine warme habe ich aber ich weiss nicht den namen

so die nächsten tage kann ich nicht antworten ,weil ich eine augenoperation habe

Hall Niemand
Ich gebs auf!!Schon in einem anderen Thread konntest oder wolltest nicht nachvolllziehen köbnnen, dass die Vorgaben der Mutter Natur nicht 1:1 in Kultur umgesetzt werden müssen, um sehr gute Erfolge zu haben.
Oder anders, es gibt auch Faktoren in der Natur, die einem noch besserem Wachstum im Wege stehen und die kann man in der Kultur abstellen.
Hinterfrag doch mal, warum Gattungen wie Coryanthes vor 30 Jahren als unkultivierbar galten un nur Gerd aus HD es mit seiner Sandwichmethode es schaffte.
Warum wirbelt keiner mit Ameisensäure rum, wo sie in Natur doch mittendrin hocken?????
Ein faktor, den man in Kultur einfach abschalten kann, weil er nicht benötigt wird.
Egal, es gibt Leute, die gerne an alten überholten Aussagen kleben bleiben.
Dann kultiviert ihr schön brav in Kalt. Wenn dann Kulturen der Dracula in temperiert euch begegnen mit tollsten Erfolgen, dann schließt die Augen, ihr werdet es nicht verstehen.
Mir wird das jetzt langsam zu dämlich, wie konsequent hier bestimmte Tatsachen ignoriert werden.

LG

Leni

19 Re: Sammelthread Dracula am 01.12.14 19:12

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Leni,

erstmal vielen Dank für die Dracula-Bilder, die Du hier gepostet hast!
Bitte sei nicht böse, aber ich finde deinen "Ausraster" gegenüber Niemand nicht gut! Man sollte immer die Meinungen Anderer respektieren und tolerieren - auch wenn sie der eigenen Meinung zuwider laufen !

Ich will das Thema "Kultur" der "Kleinen Drachen" nicht eskalieren lassen! Ich sehe auch ein, dass die Kultur der meisten Arten auch im temperierten Bereich möglich ist, wenn die anderen Faktoren stimmen. Das habe ich aber gestern auch genauso gepostet!

Kennst Du Ton Sijm in Almere am Isselmeer, NL? Wenn nicht, sollten wir da vielleicht mal zusammen hinfahren (und Stefan mitnehmen ?). Er besitzt die wohl größte Privatsammlung von Pleurothallidinen und Telipogons (die zu den Oncidiinen gehören - warum auch immer!) in Europa. Carl August Luer geht (oder ging) dort "ein und aus". Mit Ton zusammen beschrieb Luer Dracula terborchii (ich glaube 2001) und seiner Frau zu Ehren Masdevallia adrianae. All seine Pleurothallidinen und Telipogons werden in einem riesigen Gewächshaus unter kühlen Bedingungen kultiviert. Hierfür hat er eine gigantische Kühltechnik installiert!

Liebe Grüße
Rolf

20 Re: Sammelthread Dracula am 02.12.14 21:13

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

bei Ton war ich noch nicht. Können wir gern ins Auge fassen. Und wer sich meinen Kleinkram hier ansehen möchte, viel weniger als bei den big boys, aber wenigstens meiner unmaßgeblichen Meinung nach in guter Verfassung, kann mich gern anschreiben. Mutti ohne verschärftes Orchideeninteresse wird sich hier auch nicht langweilen und für Kinder gibt es ebenfalls Unterhaltung.

Beste Grüße,
Stefan

Rolf

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Orchideenfreund
Dracula – die „kleinen Drachen“
- Sammelthread –

Teil 2


Hallo Orchideenfreunde,

mit einiger Verzögerung (weil das Digitalisieren meiner Dias viel länger dauerte, als ich dachte) nun der angekündigte Teil 2 des Dracula-Sammelthreads:

Die Systematik der Gattung Dracula ist außerordentlich kompliziert und für Nichtbotaniker kaum verständlich! C.A. Luer hat seine Gattung mehrfach überarbeitet und die „kleinen Drachen“ in fünf Sektionen mit zwei Subsektionen und drei Series innerhalb von drei Subgenera (Untergattungen) „untergebracht“.  Drei davon beinhalten die D.chimaera-Allianz (siehe Teil 1), zu welcher mehr als Dreiviertel der Gesamtgattung gehören.

Ich erspare mir eine Darstellung der Systematik – auch weil ich sie selber kaum verstehe. Sie ist so kompliziert und unverständlich, dass sie den Rahmes dieses Forums sprengen würde. Falls gewünscht, kann ich sie nachreichen. Nachstehend jedoch ein paar Arten, welche auf andere Subgenera, Sektionen und Series außerhalb der D.chimara-Allianz verteilt sind:


Dracula andreettae

Die Sektion Andreettaea besteht bisher nur aus dieser einen Art. Charakterisch sind die relativ langen leicht keulenförmigen Sepalen und die „querliegende“, stark nach außen gewölbte rauhe Lippe, welche etwa doppelt so breit wie lang ist. Die Blütengröße beträgt einschl. ihrer „Schwänze“ knapp 20 cm. Doch die Sepalen sind sehr stark nach vorn geneigt und an den Rändern zurückgeschlagen. Hierdurch wirkt die Blüte deutlich kleiner und sehr grotesk. Die Sepalen sind grünlichgelb und mit winzigen Warzen sowie großen purpurbräunlichen Flecken bedeckt. Aufgrund dieser grotesk erscheinenden Blüte ist diese Art unverwechselbar.
In ihrer Heimat Kolumbien befand sich D. andreettae bereits mehr als zehn Jahre vor ihrer Beschreibung durch C.A. Luer in Kultur. Etwa drei Jahre vor ihrer Beschreibung wurde sie auch in einem bis dahin unberühretn Nebelwald in Nordwest-Ecuador, nahe der kolumbianischen Grenze entdeckt.

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Dracula andreettae
Foto mit freundlicher Genehmigung unseres Forum-Mitgliedes Wodka

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Dracula andreettae


Dracula chestertonii

Zusammen mit D. cutis-bufonis gehöer dieses Art zur Sektion Chestertonia. Beide Arten sind durch kleine Blüten mit einer extrem breiten muschelförmigen Lippe ohne jegliche Randeinfassung gekennzeichnet und können deshalb nur miteinander, aber nicht mit Arten anderer Sektionen verwechselt werden! Die Infloreszenzen von D. chestertonii wachsen mehr oder weniger senkrecht nach unten. Ihre Blüten sind deutlich länger als breit. Die Blütenlänge beträgt etwa 7-8 cm. Die rosafarbene querliegende Lippe ist mit kräftigen roten Adern durchzogen und beinahe oder genauso breit wie die gesamte Blüte. Die Sepalen sind auf weißlichem Grund mit purpurbräunlichen Flecken bedeckt.
Heimat von D. chestertonii sind Nebelwälder in Höhenlagen von etwa 1500 – 2200 m in den kolumbianischen Dptms. Antioquia, Choco und Valle de Cauca.

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Dracula chestertonii
Foto mit freundlicher genehmigung unseres Foru-Mitgliedes Wodka

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Dracula chestertonii


Dracula cutis-bufonis

Die Blüten von D. cutis-bufonis sind noch kleiner als die von D. chestertonii. Sie erreichen incl. der sehr kurzen „Schwänze“ lediglich etwa 4 – 5 cm im Durchmesser. Der Blütenaspekt ist kompakter (also nicht so länglich) als der von D. chestertonii. Die Blütenfarbe entspricht in etwa ihrer engen Verwandten (D. chestertonii).
Heimat von D. cutis-bufonis sind kühle Nebelwälder in der Zentralkordillere des kolumbianischen Dptms. Antioquia. Ihre Standorte liegen dort um noch fast bis 500 m höher als die von D. chestertonii.

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Dracula cutis-bufonis
Foto mit freundlicher Genehmigung unseres Forum-Mitgliedes Wodka


Dracula bella

Die lebhaft gefärbten Blüten dieser Art gehören - zusammen mit denen von D. chimaera und einiger ihrer Verwandten - zu den größten der Gattung. Sie werden einschl. ihrer „Schwänze“ bis fast 30 cm groß! Größe, Form und Haltung der Blüten sind so charakteristisch, dass sie mit keiner anderen Art verwechselbar ist. Und auch die Gestalt ihrer schneeweißen muschelförmigen Lippe ist unverwechselbar. Sie ist ca. 3 cm breit und bildet keine geschlossene ovale oder runde Mulde (wie die Arten der D.chimaera-Verwandtschaft), sondern sie sieht aus, als wäre sie Querrichtung halbiert worden. Der Blütenaspekt ist ausgeprägt dreiecksförmig und das dorsale (obere) Sepalum ist einschl. ihres Schwanzes oft bogenförmig zurückgeschlagen. Weiterhin typisch für diese Art ist die Haltung der Schwänze ihrer seitlichen (lateralen) Sepalen, welche sich häufig etwa auf der Hälfte ihrer Länge überkreuzen. Die Sepalen sind auf gelblicher Grundfarbe intensiv rötlichbraun gefleckt und fein behaart.
D. bella ist in Höhenlagen um 2000 m im Dptm. Antioquia (Frontino, Canangordas) in der Westkordillere Kolumbiens beheimatet und wurde dort erstmals 1872 gefunden und gesammelt.
Wie auch die nachfolgenden drei Arten (und andere) gehört sie zur Subsektion Costatae innerhalb der Sektion Dracula.

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Dracula bella


Dracula vespertilio

Auch diese Art ist durch ihre dreieckig wirkende Blütenform und die schneeweiße, vorne nicht geschlossene Lippe unverwechselbar. Allerdings sind ihre Blüten deutlich kleiner als die von D. bella. Sie „nur“ etwa 10 – 12 cm groß, hiervon entfällt mehr als die Hälfte auf die langgezogenen Sepalenschwänze. Wie auch bei D. bella sind die Sepalen auf weißlichgelber Grundfarbe lebhaft rötlichbraun gefleckt. Die kurzen Haare auf den Sepalen sind borstenartiger und etwas länger als die von D. Bella.
D. vespertilio ist in Zentralamerika (Nicaragua, Costa Rica) sowie in Kolumbien und Ecuador in Nebelwäldern zwischen etwa 1400 und 2000 m weit verbreitet.

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Dracula vespertilio


Dracula felix

Diese Art ist eine sehr kleinblütige Art. Die Blüten erreichen einschl. der ca. 2 cm langen „Schwänze“ nur wenig mehr als 3 cm im Durchmesser. Die Triebe, denen sie entspringen, hingegen sind mit etwa 25 cm Länge im Verhältnis zur Blüte unproportional lang. Die Sepalen sind weißlich, zum Zentrum hin zart rötlich punktiert. Ihre „Schwänze“ sind dunkelrot.
D. felix ist in Höhenlagen zwischen ca. 1500 und 2200 m in Nordwest-Ecuador weit verbreitet und wurde dort 1975 in der Provinz Pinchincha entdeckt und gesammelt. Etwa 15 Jahre später wurde sie auch im kolumbianischen Dptm. Narino nahe der Grenze zu Ecuador in rd. 1500 m Höhe entdeckt.  

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Dracula felix


Dracula inaequalis, syn. Dracula carderi

Nachdem Rchb.f. diese Art 1874 zunächst als Masdevallia inaequalis beschrieb und 1883 ein weiteres Exemplar derselben Art als Mas. carderi benannte, überführte C.A.Luer sie 1978 zunächst als Dracula carderi in seine neue Gattung. Ein paar Jahre später (1982) kombinierte er sie zusammen mit R. Escobar korrekterweise in D. inaequalis (weil dies die ältere Spezies-Bezeichnung ist) um.
Auch D. inaequalis gehört zu den kleinblütigen Draculas. Ihre glockenförmigen Blüten werden nicht größer als etwa 6-7 cm im Durchmesser. Die Sepalen sind innen weißlich mit zarter rötlichbrauner Punktierung, welche zum Zentrum hin dichter wird. Auf der Außenseite tragen sie an ihrer Basis ein breites rötlichbraunes Band. Die Sepalenschwänze sind ebenfalls rötlichbraun und häufig zurückgeschlagen. Auch bei dieser Art wirkt die querliegende Lippe halbiert und besitzt keine Randeinfassung. Die kleine glockenförmige Blüte mit dem breiten rotbraunen Band auf ihrer Rückseite macht sie unverwechselbar.
Heimat von D. inaequalis sind die Kordilleren von Kolumbien und Ecuador, wo sie in Höhenlagen von etwa 400 bis ca. 1500 m weit verbreitet ist.

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Dracula inaequalis
Foto mit freundlicher Genehmigung unseres Forum-Mitgliedes Wodka


Dracula dodsonii

Diese Art ist Typus der Dracula-Sektion Dodsonia, zu welcher insgesamt vier Arten gehören. Ihre Infloreszenzen entwickeln sich stets aufrecht. Typisch für diese Sektion ist die ungeteilte länglich eiförmige Lippe ohne Einbuchtung zwischen Hypochil (basaler bzw. zentraler Teil der Lippe) und Epichil (vorderer Teil der Lippe), welche von keinerlei Adern durchzogen ist. Das Hypochil ist auf ein paar Millimeter Länge gespalten, und die Spitze des Epichils ist abgerundet und ohne jegliche Randeinfassung. Die mittelgroße Blüte ist schmal langgestreckt mit weißlicher Lippe und auf gelblicher Grundfarbe kräftig braun längs gestreift.
D. dodsonii ist zumindest in Europa selten in Kultur. Grund hierfür ist ihre „Resistenz“ gegenüber generativer (Samen-) Vermehrung. Mein Foto entstand 2000 in der ehemaligen Sammlung A. Maduro, Panama, und stellt vermutlich eine Pflanze dar, die am Standort in Ecuador gesammelt wurde.
D. dodsonii ist seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt. Das von C.A. Luer 1978 zu Ehren seines Freundes und Kollegen C.H. Dodson beschriebene Belegexemplar stammt aus einer Aufsammlung (1961) von einem ca. 1600 bis 2000 m hoch gelegenen terrestrischen Standort am Straßenrand eines westlichen Abhanges des Mt. Pinchincha im nördlichen Ecuador.

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Dracula dodsonii


Dracula sodiroi

ist die einzige Art des Subgenus Sodiroa. An ihren überwiegend aufrechten (bis horizontalen), ca. 20 cm langen Infloreszenzen erscheinen im Gegensatz zu allen anderen Dracula-Arten mehre Blüten (meist drei) gleichzeitig. Sie sind klein, nur etwa 4 cm groß, glockenförmig und öffnen sich nicht ganz. Die Farbe ihrer Sepalen ist außen orangerötlich und ungefleckt. Innen sind sie weißlichorange. Die kleine länglich gestreckte Lippe ist ebenfalls weißlichorange. Blütezeit ist Sommer/Herbst.

Heimat von D. sodiroi sind ca. 1500 bis 2500 m hoch gelegene Nebelwälder in Ecuador. Sie wächst dort an ihren Standorten terrestrisch!

Fotos wurden beim Digitalisieren meiner Dias vergessen und werden nachgereicht!


Dracula xenos

Der Artname xenos kommt aus dem Griechischen und bedeutet „fremd“. Und genauso sieht D. xenos auch aus – sie hat nur wenig Ähnlichkeit mit einer Dracula-Art. Luer & Escobar beschrieben sie 1989 als D. xenos. Es wird aber vermutet, dass sie eine Naturhybride zwischen Masdevallia picturata und Dracula chimaera sein könnte.

Verbreitungsgebiet dieser Art sind ca. 2000 m hoch gelegene Nebelwälder im Dptm. Valle de Cauca in der Westkordillere Kolumbiens.

D. xenosa ist die einzige Art des Subgenus Xenosia. Sie ist sehr kleinwüchsig, und ihre Blüten entspringen im Winter bis Frühjahr nacheinander einer aufrecht wachsenden Infloreszenz. Die Blüten werden einschl. ihrer Sepalenschwänze etwa bis 15 cm groß und sind auf gelblichweißem Grund dicht rötlichbraun gefleckt. Die Lippe ist deutlich zweigeteilt in Hypochil (Lippenbasis) und Epichil. Das breite, länglich gestreckte Epichil (Lippenvorderteil) der Lippe ist flach ausgebreitet, dunkelgelb und teilweise fein rötlich gepunktet.

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Dracula xenos
Foto mit freundlicher Genehmigung unseres Forum-Mitgliedes Wodka


Freundliche Grüße
Rolf

22 Re: Sammelthread Dracula am 18.12.14 14:18

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Rolf,

das ist wieder ganz große Klasse, herzlichen Dank dafür!

Ein Kuriosum zum Schmunzeln: Meine Dracula chestertonii hat im Sommer und Herbst einige Male geblüht. Ein Blütenstiel ist noch da und es wird wohl noch die eine oder andere Blüte nachkommen. Nun sind vor einiger Zeit in genau diesem Gittertopf weitere Blütenstiele erschienen. Viel zarter, das wird eine kleinblütige Art sein. Orchideenkauf wie in der Boutique - nimm zwei, zahl eine.

Beste Grüße,
Stefan

23 Re: Sammelthread Dracula am 23.12.14 15:46

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Orchideenfreunde,

nachstehend reiche ich das versprochene Foto von Dracula sodiroi, Sektion Sodiroa, nach!

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Freundliche Grüße
und ein Frohes Weihnachtsfest!

Rolf

24 Re: Sammelthread Dracula am 08.01.15 15:58

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Orchideenfreunde,

nachstehend noch einige Fotos von Draculas aus der unmittelbaren (Subgenus Dracula, Subsection Dracula, Series Dracula sowie Series Grandiflorae-Parvilabiate) und entfernteren (Series Parviflorae) D. chimaera-Verwandtschaft:

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Dracula spectrum, syn. D. platycrater

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Dracula chiroptera

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Dracula cordobae

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Dracula vlad-tepes
Benannt nach dem rümänischen Fürsten Vlad III (15. Jahrhundert), welcher seine Gegner und Kriegsgefangenen durch pfählung hinrichten ließ und deshalb den beinamen Tepes  (der Pfähler) erhielt.

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Dracula terborchii

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Dracula simia
Das "Affengesicht"

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Dracula robledorum

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Dracula sibundoyensis

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Dracula velutina

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Dracula venefica

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Dracula verticulosa

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Dracula woolwardiae

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Dracula polyphemus
Benannt nach Polyphem, dem einäugigen Riesen aus der griechischen Mythologie

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Dracula radiosa

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Dracula rezekiana

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Dracula lafleurii

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Dracula levii

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Dracula lotax


P.S. Wen die Systematik im Dracula-Thread langweilt oder "ankotzt", der mag sich wenigstens an den bizarren Blüten erfreuen...  Laughing  Laughing  Laughing  

Freundliche Grüße
Rolf

25 Re: Sammelthread Dracula am 08.01.15 16:33

Pooferatze

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Moderator
Rolf schrieb:,
P.S. Wen die Systematik im Dracula-Thread langweilt oder "ankotzt", der mag sich wenigstens an den bizarren Blüten erfreuen...  Laughing  Laughing  Laughing
Freundliche Grüße
Rolf

Hallo Rolf,

Vielen herzlichen Dank für einen weiteren gut bebilderten und ausführlichen Beitrag. Auch wenn Dracula nicht ganz meine Baustelle sind, so weckt die ein oder andere Blüte doch gefährliche Begehrlicheiten. sabber 2

Und sollte die Systematik wirklich jemanden "ankotzen", der hätte wohl hier in unserem Forum auch sonst wenig Freude. Laughing


_________________
Viele Grüße

Eva

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