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Phrag. richteri - wie viel Wasser?

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Gast


Gast
Gestern kam meine kleine Jungpflanze von Phrag. richteri an - es muss bis zur ersten Blüte noch einiges wachsen, aber das weiß man ja vorher, wenn man Jungpflanzen kauft. Hier mal ein Bild:



Unsicher bin ich mir noch etwas, wie die Wasserversorgung aussieht. Mein Phrag. longifolium gedeiht hervorragend, wenn ständig Regenwasser im Untersetzer steht. Mein lindleyanum habe ich noch nicht so lange, bei ihm bin ich mir aber recht sicher, dass auch hier die beste Variante das Wasser im Untersetzer ist.

Bei Phrag. richteri habe ich nach Durchforsten des Internets nur gefunden, dass es nicht austrocken soll - Meine Frage daher: Ist es besser, jeden Tag zu gießen oder sollte auch bei richteri immer Wasser im Untersetzer stehen? Hat jemand Erfahrung?

Simon

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Orchideenfreund
Phragmipedium richteri ist nicht ganz einfach in der Haltung.
Dafür wächst sie bei richtiger Kultur wie sonst was.
Sie braucht sehr viel Wasser, sollte aber meiner Meinung nach nicht im Wasser stehen.

Gast


Gast
Danke für die Antwort. Ich werde dann das häufige Gießen vorziehen.

Robert

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Orchideenfreund
Hallo Mo,

Die Phragmipedium richteri stammt ursprünglich aus Peru im Distrikt La Banda de Shilcayo.
Sie wächst in ca. 600 m Höhenlage in Bergregenwäldern auf nassen Felsen.

Das Klima ist dort recht konstant mit Maximum von 30°C und Minimum 17-19°C.
von Januar bis März sind die Niederschläge sehr gering. Von April bis Juni sehr hoch. Danach werden die Niederschläge wieder weniger.
Ab September steigen die Niederschläge wieder deutlich an und zum Jahresende werden sie wieder weniger.

Von der Kultur her soll sie genau wie die anderen Phragmipedium aus der Sektion Himantopetalum kultiviert werden.

Von der Blütenzeit her kann Sie das ganze Jahr über blühen, wobei die Einzelblüten ca. 4 Wochen blühen können.

Ich hoffe das ich dir mit dieser Information etwas helfen konnte.

http://spellmeier.no-ip.org

Rolf

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Orchideenfreund
Hallo Morten,

da es kaum möglich sein wird, die heimatlichen "Regengewohnheiten", welche Robert schilderte, in Kultur nachzuvollziehen, würde ich die Pflanze (ebenso wie auch andere Phragmipedien) in frisches, lebendes Sphagnum setzen (locker getopft, nicht zu fest!!!) und dieses stets leicht feucht halten! Ausschließlich Regen- oder destilliertes Wasser verwenden! Lebt das Sphagnum wird auch die Pflanze leben!

Freundliche Grüße
Rolf

*Felix*

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Orchideenfreund
Etwas gedüngt werden darf schon- reines destilliertes Wasser würde ich nicht unbedingt verwenden. Die Kultur in lebendem, frischem Sphagnum halte ich für sicher gut geeignet, aber schwierig für den Kultivator.

Meine Phragmipedien gedeihen und blühen in gut ausgewaschenem Kokosfaserchips, plus etwas Perlite oder ab und zu einen Löffel Dolomitkalk. Wasser lasse ich nicht stehen, ich gieße öfter mal durch.

Gast


Gast
Danke für die Tipps!

Zurzeit steht die Pflanze noch in dem Substrat, in dem sie geliefert wurde. Es scheint sich aus einer Mischung aus Rinde, Seramis und etwas Sphagnum zu handeln. Ich habe die Pflanzen von H. Bauch aus Asendorf. Von dem habe ich schon einige Pflanzen und die Erfahrung gemacht, das sie immer in gutem Substrat geliefert werden, also nicht gleich umgetopft werden müssen. Ich denke, dass für die Pflanzen der Versand und die Umstellung auf den neuen Standort ziemlichen Stress bedeuten, deswengen scheue ich mich immer ein wenig davor, direkt umzutopfen, sofern das vorhandene Substrat dies nicht zwingend erforderlich macht.
Mit der Kultur in reinem Sphagnum habe ich so meine Schwierigkeiten, ich habe da noch nicht die Methode gefunden, den richtigen Zeitpunkt zum Wässern zu finden. Jedenfalls habe ich da das Gefühl, dass der Grat zwischen zu nass und zu trocken sehr schmal ist. Vielleicht fehlt mir aber auch nur die Erfahrung, gibt es da irgend einen Trick? Ich glaube nämlich gerne, dass gerade bei so feucht zu haltenden Pflanzen Sphagnum einige Vorteile bietet.

Was das Wässern angeht, fürchte ich auch, dass es schwierig werden wird, den Bedingungen am Naturstandort nahe zu kommen. Trotzdem ein wertvoller Hinweis, sollte die Pflanze Probleme bekommen, wäre es sicher einen Versuch wert, im Spätwinter eine leichte Trockenzeit auszuprobieren. Jedenfalls werde ich sie keinesfalls dauerhaft im Wasser stehen lassen.

Die meisten Orchideen dünge ich 14-tägig mit Orchideendünger in halber Konzentration - für Phrag. wahrscheinlich immer noch ein bisschen viel. Würdet Ihr eher die Konzentration reduzieren oder den Abstand oder beides?

Spannend finde ich ja, dass Phrag. richteri trotz der so unterschiedlichen Witterungsverhältnisse das ganze Jahr über blühen kann.

*Felix*

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Orchideenfreund
Mo schrieb:Die meisten Orchideen dünge ich 14-tägig mit Orchideendünger in halber Konzentration - für Phrag. wahrscheinlich immer noch ein bisschen viel. Würdet Ihr eher die Konzentration reduzieren oder den Abstand oder beides?

Es kommt natürlich ganz auf die eigentliche Konzentration des Düngers (wie viel Prozent NPK usw., Düngerform) an sowie die Art des Gießwassers, das aufgedüngt wird. Ich würde sagen, weniger ist mehr. Ruhig gleichmäßig düngen, vielleicht auch wöchentlich, aber dann mit äußert geringer Konzentration. Ab und zu auch mal nur Regenwasser nehmen.

Simon

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Orchideenfreund
Ich dachte mir schon, dass du die Pflanze von Hilmar hast Smile
Die Pflegetipps die ich geschildert habe, sind die die er selber verwendet. Düngen tut er dauerhaft mit jedem Gießen
auf niedrigster Konzentration. Bei Phrag. Naturformen halte ich es mit dem Düngen so, ihnen alle 4 Wochen was zu geben.
Damit bin ich immer gut gefahren. Umtopfen würde ich die Pflanze auf keinen Fall. Das ist bei seinen Pflanzen nur in seltensten
Fällen nötig.
Bei Phragmipedien verwendet er im Substrat hauptsächlich Steinwolle, wenn ich mich recht entsinne und das hat immer gut geklappt.
Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen. Auch wenn die richteri nicht ganz einfach ist, aber so schlimm ist sie auch nicht.
An deiner Stelle würde ich sie immer schön feucht halten, hell stellen und wie geschrieben düngen, dann sollte nichts schief gehen.
Ansonsten kannst du ihn auch mal anrufen oder anschreiben, er hilft einem immer sehr gerne weiter, besonders bei seinen eigenen
Pflanzen. Vor ein paar Tagen hatte ich ihn erst wieder am Telefon Wink

Gast


Gast
Ich bin echt begeistert über die schnellen und guten Antworten. Super!

Was das Substrat angeht, stimmt's: neben Rinde und Seramis ist auch noch Steinwolle dabei. Ich werde die Pflanze erst einmal im Substrat lassen und im Frühjahr mit Beginn der Wachstumsperiode neu topfen. Wenn sie sich bis dahin gut entwickelt, werde ich dafür eine ähnliche Substratmischung erstellen, andernfalls muss ich mir noch einmal Gedanken machen.

Ansonsten werde ich Eure Tipps beherzigen und beobachten, wie sich die Pflanze entwickelt. Wenn sich was Nennenswertes tut, gibt's Bericht.

Waldi

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Orchideenfreund
Eine schöne Pflanze hast Du Dir zugelegt.  ja1 

Ich selbst hab bisher nur ein Phragmipedium (caudatum x longifolium),  das aber schon mehrere Jahre. In den letzten Jahren hatte ich es in Seramis Orchideensubstrat, seit diesem Jahr in reinem Seramis. Beides funktioniert gut, wobei ich es für ratsam halte, bei Seramis Orchideensubstrat jedes Jahr umzutopfen. Die Kultur in den Jahren davor war durch verschiedene Faktoren nicht so erfolgreich, u. A. durch das Austrocknen lassen der Pflanze.

Die Pflanze sitzt in einem durchsichtigen Topf mit Untersetzer. Wenn ich gieße, gieße ich so viel, dass der Untersetzer sich kpl. mit Wasser füllt. Gegossen wird dann erst wieder, wenn das Wasser kpl. aufgebraucht und das Seramis bereits am abtrocknen, aber nicht kpl. trocken ist. So steht die Pflanze nicht dauerhaft nass, trocknet aber auch nicht aus.

Gedüngt wird i. d. R. bei jedem Gießen in niedriger Konzentration, wobei das Regenwasser mit Leitungswasser gemischt ist. Ab und an gibt's auch mal reines Regenwasser.

Was die Kultur in Sphagnum betrifft, hab ich Schuhtechnisch keine Erfahrungen. Stanhopea, Dendrochilum und Coryanthes sitzen bei mir in Sphagnum. Bei allen bin ich bisher begeistert von dieser Variante. Meiner Erfahrung nach ist der beste Zeitpunkt zum Gießen oder Tauchen dann, wenn das Moos noch weich ist, sich aber nicht mehr nass anfühlt.

Einen Schuh in Sphagnum zu halten, darauf bin ich noch nicht gekommen - könnte es mir aber durchaus vorstellen.

Vielleicht hilft Dir das ein bisschen weiter. Viel Erfolg!

Gast


Gast
Kultur im durchsichtigen Topf überrascht mich etwas, wobei ich das zur Feuchtigkeitskontrolle sehr praktisch fände.
Ich hätte aber gedacht, dass Phrag.s es eher dunkel um die Wurzeln haben möchten. Veralgen die Töpfe außerdem nicht schnell bei feuchter Kultur?

Simon

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Orchideenfreund
Das mit der Veralgung ist so ne Sache... das kommt auf die Lichtverhältnisse an.
Die Semihydroleute unter uns haben sehr mit Algen zu kämpfen. Manche stellen die durchsichtigen Töpfe in undurchsichtige,
Andere so wie ich umwickeln die Töpfe mit Alufolie. In jedem Fall stellen die Algen kein wirkliches Problem dar.
Bei Uwe z.b. hat es 6 Monate gedauert, bis sich Algen gebildet haben.

Waldi

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Orchideenfreund
Mo schrieb: ... wobei ich das zur Feuchtigkeitskontrolle sehr praktisch fände.
Das war u. A. der Grund für den durchsichtigen Topf. Außerdem war ich mir nicht sicher, ob das mit dem reinen Seramis wirklich so eine gute Idee ist, aber wenn ich einen Weg finde, möchte ich nicht mehr jedes Jahr umtopfen.
Im Partnerforum hatte ich davon gelesen, wie jemand seine Kultur in Seramis beschrieb - mit beachtlichem Erfolg.
Natürlich war ich trotzdem misstrauisch und wollte unbedingt rechtzeitig sehen, wenn's "in die Hosen geht".

Ja, der Topf veralgt. Das ist nicht der erste Orchi-Topf der Algen beinhaltet. Bisher konnte ich aber noch nie ein Problem, das Orchideen mit Algen haben, feststellen.
Aber auch hier ist für den Notfall gesorgt. Es steht ein passender dunkler Übertopf bereit, in dem sie ohne Licht an den Wurzeln weiterkultiviert werden könnte.

Dass Frauenschuhe keine durchsichtigen Töpfe - also Licht an den Wurzeln - mögen, kann ich so nicht bestätigen. Das erste Mal hab ich ein Paphiopedilum Pinoccio darin kultiviert, auch um das Wurzelwachstun verfolgen zu können. Hat auch funktioniert.
Hab's halt einfach ausprobiert. Embarassed

Gast


Gast
Kling gut.
Man liest nur immer wieder, dass ein Indikator dafür sei, dass Orchideen umgetopft werden müssten, wenn das Substrat veralgt sei. Deshalb die Nachfrage. Bei meinen Pflanzen im Garten ging das mit der Algenbildung verdammt schnell, die hab ich natürlich auch nicht sofort aus dem Substrat gerissen. Grundsätzlich haben mich die durchsichtigen Töpfe jedenfalls überzeugt, weil es doch erstaunlich ist, wie trocken die Töpfe oft von oben wirken und wie viel Feuchtigkeit unten noch drin ist, gerade bei größeren Töpfen. Ich denke, ich werde es mal ausprobieren (vielleicht sicherheitshalber erst mal mit einer NoName-Paphio-Hybride, da hab ich eh noch eine, die jetzt umgetopft werden muss).

Waldi

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Orchideenfreund
Mo schrieb:Man liest nur immer wieder, dass ein Indikator dafür sei, dass Orchideen umgetopft werden müssten, wenn das Substrat veralgt sei.
Ja, ich weiß, man liest viel. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Vielleicht ist ja auch was d'ran und es gibt Orchideen, die damit Probleme haben, oder es wird davon ausgegangen, dass wenn sich Algen bilden, sich auch das Substrat zersetzt/zersetzt hat. Ich weiß es nicht. ueberlegen 

Die meisten meiner Orchideen übersommern ebenfalls draußen auf der Terrasse, daher ist mir das mit der Algenbildung nicht fremd. Wenn ich sie im Sept./Okt. wieder hereinhole, topfe ich sowieso nicht mehr um. Dafür müsste ich schon der Meinung sein, dass es bis zum Frühjahr auf keinen Fall mehr warten kann.

Durchsichtige Töpfe bevorzuge ich nach wie vor. Man kann einfach das Wurzelwachstum gut beobachten - gerade bei neuen Arten und/oder wenn man sich unsicher ist.

Leicht wieder zu beschaffende Orchideen, Teilstücke oder Kindel eignen sich hervorragend zu Testzwecken.  ja1 

Viel Erfolg!

Simon

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Orchideenfreund
Generell freuen sich die meisten Orchideen über durchsichtige Töpfe. Es gibt nur wenige Arten die kein Lìcht an den
Wurzeln mögen. Aber das sind dann entweder eh Erdorchideen oder sehr empfindliche Pflanzen. Bei mir kommen alle
Orchideen in durchsichtige Töpfe. Ausnahmen sind/waren da nur Paphiopedilum tigrinum (sehr empfindlich) und die Nelly Isler.
Meine Phragmipedien haben sich genauso über durchsichtige Töpfe gefreut, wie die anderen Gattungen auch.
Außerdem kann man so Pilzen und Fäulnis bis zu einem gewissem Maße vorbeugen und man sieht Schädlinge schneller.

Veralgung kann ein sehr ernstes Problem für Orchideen werden. Uwe hat ja z.b. Semihydrokultur und nach 6 Monaten war bei ihm alles veralgt. Dann sind bei seinen Orchideen fast alle Wurzeln abgestorben.
Ich kann sowas von meinen beiden Orchideen, die in Wasser sitzen auch leider nur bestätigen. Deshalb werden die Wurzeln von den
Orchideen in Hydrokultur alle 2 Wochen abgewaschen. Bei Orchideen mit festem Substrat geht das natürlich nicht, weshalb ich da
wie gesagt auf Alufolie zurück greife.

Waldi

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Orchideenfreund
Heißt das, Du rupfst die Pflanzen alle 2 Wochen aus dem Topf und spülst die Wurzeln ab? So etwas würde ich jetzt auch für kontraproduktiv halten.

Wenn dem so ist, dass die Wurzeln ein Problem mit den Algen bekommen, wird meine Lösung ein Übertopf sein. Sie ist dann schnell herausgeholt, beäugt und wieder reingestellt.

Gast


Gast
Genau die Frage habe ich mir auch gestellt! Oder meinst Du mit "abwaschen" das im SH-Thread beschriebene kräftige Durchspülen mit Regenwasser?

Simon

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Orchideenfreund
Man beachte bitte was ich schreibe^^...
Ich habe geschrieben die Orchideen in Hydrokultur, also die die permanent in Wasser ohne Substrat stehen.
Wie gesagt, bei den anderen, also denen in SEMI-Hydro wickel ich Alufolie um die Töpfe.

*Felix*

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Orchideenfreund
Simon schrieb:Man beachte bitte was ich schreibe^^...
Ich habe geschrieben die Orchideen in Hydrokultur, also die die permanent in Wasser ohne Substrat stehen.
Wie gesagt, bei den anderen, also denen in SEMI-Hydro wickel ich Alufolie um die Töpfe.

Welche Orchideen hast Du denn in Wasser ohne Substrat, auch Phragmipedien?

Simon

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Orchideenfreund
Bei mir sind zwei Draculas im Wasser. (Dracula vampira und Dracula radiella)
Meine restlichen Orchideen sind alle in SemiHydro.

Waldi

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Orchideenfreund
@Simon
Habe schon gelesen, was Du geschrieben hast.  Wink 

Zitat Wikipedia: "Hydrokultur (altgr. ὕδωρ hydōr ‚Wasser‘ und lat. cultura ‚Anbau‘) oder Hydroponic (altgr. πόνος ‚Arbeit‘) ist eine Form der Pflanzenhaltung, bei der die Pflanzen in einem anorganischen Substrat statt in einem organische Bestandteile enthaltenden Boden wurzeln."
Wenn Du von Hydrokultur schreibst, heißt das für mich - Deine Orchideen in Hydrokultur sind in einem Gefäß mit Blähton.

Somit bleibt für mich die Frage: Heißt das, Du rupfst die Pflanzen alle 2 Wochen aus dem Topf und spülst die Wurzeln ab?

Oder soll Deine Aussage bedeuten, dass die Pflanzen wurzelnackt, also ganz ohne Substrat (auch nicht Blähton o. Ä.) in einem Gefäß hängen/stehen/liegen?
Dann ist es aber doch keine Hydrokultur, oder?  Question

Simon

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Orchideenfreund
Ja, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt...
Ich war nach der eigentlichen semantischen Bedeutung gegangen. Mitlerweile habe ich aber gesehen, dass man
unter Hydrokultur etwas anderes versteht.
Meine "normalen" Orchideen sind alle in Semi-Hydro und bleiben darin auch unberührt. Bei denen löse ich die Sache
mit den Algen dadurch, dass ich sie mit Alufolie umwickel. Aus dem Substrat nehme ich sie nur wenn sie umgetopft werden,
oder wenn irgendwas mit der Pflanze nicht stimmt und wohl etwas mit den Wurzeln ist.
Nun zu den beiden Dracula Orchideen.
Waldi schrieb:Oder soll Deine Aussage bedeuten, dass die Pflanzen wurzelnackt, also ganz ohne Substrat (auch nicht Blähton o. Ä.) in einem Gefäß hängen/stehen/liegen?
Dann ist es aber doch keine Hydrokultur, oder?   Question 
Genau das heißt es. Sie stehen ohne Substrat o.ä. in bloßem Wasser in ihren Töpfen, wurzelnackt.
Das wäre für mich von der Logik her eigentlich Hydrokultur, aber unter dem Begriff versteht man wohl was Anderes.

Ich habe mal fix ein paar Bilder gemacht:

Dracula vampira
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Dracula radiella
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Waldi

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Orchideenfreund
Jepp, war ein Missverständnis - jetzt ist's klar.  ja1 

Gehört zwar nicht hier her, die Kultur Deiner Masdevallien find' ich aber trotzdem interessant. Danke für die Bilder!
Wie lange kultivierst Du sie schon so?

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