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Terrarium für Minimalisten

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1 Terrarium für Minimalisten am 15.07.14 16:44

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

hier wie versprochen einige Bilder von meinem Simpel-Terrarium.







Dracula chestertonii und gorgona blühen ein wenig orientierungslos. Das letzte Bild habe ich im Terrarium herumkriechend aufgenommen. Leider ist etwas an der Kamera verstellt, ich finde die Bedienungsanleitung nicht. Deshalb keine Fotos vom Kleingemüse. Die Verglasung vorn habe ich für die Fotos rausgenommen.

Es ist eine Bauart, die im Handel für Amphibien und Reptilien angeboten wird. 80 cm breit, 80 cm hoch, 40 cm tief. Die Höhe ist günstig für die Luftzirkulation. Dieser Gedanke stammt nicht von mir; ich habe vor der Einrichtung das Terrarienbuch von Benjamin Schwarz gelesen. Es richtet sich zwar eher an Leute, die einen romantischen Dschungel mit bemoosten Ästen einrichten wollen und nicht an Orchideenpragmatiker, doch die technischen Hinweise sind gut.

Der Bereich unten kann mit Wasser gefüllt werden. Ich habe stattdessen Blähton eingefüllt. Hinten und an den Seiten gibt es Hühnerdraht aus dem Baumarkt, passend zugeschnitten und mit einfachen Saugern befestigt. Diese Lösung hat sich insgesamt bewährt. Vorsicht allerdings mit Bulbophyllum; sie schieben Neutriebe gern durch den Draht. Wer Hinweise zu Bezugsquellen für stabilere Lösungen hat, immer her damit.

Die Abdeckung kommt ebenfalls aus dem Terrarienhandel, Hersteller ist Exoterra. Zwei LED E 27 mit je 5 Watt, 4500K, 400 lm, zwölf Stunden im Betrieb, Steuerung per Zeitschaltuhr. Eine zweite Zeitschaltuhr steuert die beiden Ventilatoren, ebenfalls fertig im Handel gekauft. Gekostet hat das Terrarium mit allem Zubehör etwas mehr als 150 €. Heute müsste alles zusammen für knapp 200 € zu haben sein.

Dieses Terrarium habe ich vor etwa fünf Jahren gekauft und es zunächst temperiert bis warm betrieben. Nach einem Umzug steht es nun temperiert. Nachtabsenkung durch Lüften am Abend, im Sommer etwa 21/ 18°C, im Winter 18/ 13°C,  gemessene Maximal-/ Minimalwerte 27/ 11°C. Den Hauptvorteil gegenüber umgebauten Aquarien sehe ich im kontinuierlichen Luftaustausch. Durch den Spalt vorn unten zieht ständig Frischluft ein, während die Abwärme der über dem Terrarium montierten Beleuchtung in alle Richtungen abstrahlt und das Terrarium nicht nur nicht aufheizt, sondern auch die von unten kommende Luft hochzieht. Deshalb laufen die Ventilatoren nur alle paar Stunden, und ich komme ohne einen Nebler aus. Gesprüht wird von Hand. Ein Fungizid kam in fünf Jahren nie zum Einsatz, Blattflecken treten nicht auf. Gewässert wird mit einem Drucksprüher. Der Punkt ist wichtig, denn: Würde man die Töpfe am Boden mit der Kanne gießen, gäbe es schnell Staunässe, oder man müsste einen Ablauf vorsehen.

Fünf Tage Abwesenheit ohne Pflege sind problemlos machbar.

Heute wachsen darin Orchideen der Gattungen Aerangis, Bulbophyllum (nur je eine, Temperaturen zu niedrig), Diplocaulobium, Dracula, Maxillaria, Masdevallia, Mediocalcar, Pleurothallis, Porroglossum, Restrepia, Trisetella, Scaphosepalum und andere.

Beste Grüße,
Stefan

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
ja1 . Sieht doch gut aus, auch wenn Du meinst simpel, da wächst Einiges ganz gut!!


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Franz,

die unterschiedliche Pflanzengröße kommt daher, dass ich in zwei Schüben von warm auf temperiert umgestellt habe und vieles erst seit diesem Jahr im Terrarium steht/ hängt. Ganz rechts oben zum Beispiel, Maxillaria uncata ist seit drei Jahren dabei und entsprechend groß.

Mit simpel meine ich den geringen technischen Aufwand. Man liest doch so viel von umgebauten Aquarien, die dann mit ganzen Batterien von Lüftern durchgepustet werden, die Luftfeuchtigkeit sinkt zu stark ab, ein Nebler muss her und wenn sie nicht gestorben sind... Ein hohes (!) Terrarium mit Frischluft oben und unten läuft viel einfacher.

Beste Grüße,
Stefan

KarMa

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Orchideenfreund
Das sieht sehr gut aus! Vor allem kannst Du dort Kleinodien kultivieren, die auf der Fensterbank
wohl verloren wären. Interessanter Einblick in Dein Terrarium.  ja1 

juba

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Orchideenfreund
Wo sind denn die Ventilatoren, ich kann sie gar nicht sehen?
Man kann erkennen, dass unten am Türbereich eine Lüftungsfläche ist, gibt es auch noch eine zweite irgendwo? Die müsste ja nach deiner Beschreibung oben sein, wo genau ist sie denn?


Peregrinus

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Globalmoderator
Das sieht wirklich sehr gut aus und es ist recht viel Platz vorhanden. Besonders gefällt mir der geringe technische Aufwand. Wie sehen denn die Blüherfolge aus?
Ein ganz ähnliches Terrarium steht bei mir auch noch ungenutzt in der Ecke (100x80x45). Darin hielt ich vor Jahren Äskulapnattern. Eigentlich wollte ich es verkaufen, aber die Nutzung als Orchideenvitrine spukt mir eh seit einiger Zeit durch den Kopf.


_________________
herzliche Grüße
Matthias

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

danke für die Resonanz.

@ KarMa: Diese schlichte Lösung eignet sich für die temperierte Kultur, wenn man im Altbau lebt und abends kräftig lüftet, und für die warme Kultur, wenn man im Neubau lebt. Kühl habe ich so noch nicht ausprobiert. Mit Tonziegeln und einer kleinen Aquarienpumpe möchte ich im Herbst experimentieren, dann in einem weiteren Terrarium. Ich glaube aber nicht, dass sich mehr als eine etwas kühlere temperierte Kultur allein mit Verdunstungskälte realisieren lässt.

@ juba: Die Ventilatoren sind oben auf der Abdeckung, links und rechts neben der Beleuchtung. Einer pustet rein, einer zieht raus.

@ Peregrinus: Unterschiedlich. Ich bin im Januar umgezogen und passe gerade nach und nach den Bestand an. Dottore Dressler schreibt, in der Natur seien 8% Blüten im Monat ein Richtwert. Im Terrarium habe ich diesen Wert vor dem Umzug ungefähr erreicht. Jetzt sind es ca. 13%, aber ein volles Jahr habe ich noch nicht rum. Eine Rolle spielt natürlich auch, ob die Pflanzen überhaupt ständig blühen können. Maxillaria uncata, Pleurothallis rubella oder Bulbophyllum elassoglossum können es. Wenn man so ein Terrarium entsprechend besetzt, kann man sicher weit über die 8% in der Natur kommen.

Beste Grüße,
Stefan

Luise

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Orchideenfreund
Wow, das ist echt beneidenswert!  staun   Ein sehr schönes Terrarium hast du da!


Gewässert wird mit einem Drucksprüher. Der Punkt ist wichtig, denn: Würde man die Töpfe am Boden mit der Kanne gießen, gäbe es schnell Staunässe, oder man müsste einen Ablauf vorsehen.

Dazu habe ich eine Frage: Weshalb wachsen bei deinen Pflanzen im Topf keine Luftwurzeln kreuz und quer durch das Terrarium? In meiner Vitrine gieße ich die getopften noch mal extra, um ihnen zu demonstrieren, dass sie für Wasser nicht aus ihren Töpfen raus kriechen müssen. Aber irgendwie verstehen sie das nicht (oder ich spreche ihre Sprache nicht richtig) und wollen lieber das Wasser der Beregnungsanlage haben. Deshalb habe ich jetzt ein Gestrüpp aus Luftwurzeln...
Sprühst du direkt in die Töpfe rein? Oder verwendest einfach nur Spaghnummoos als Substrat? Und wenn ja, das ist alles?
Würde mich freuen, wenn jemand meine Fehler aufklären würde Very Happy

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Luise,

längst nicht alle Orchideen bekommen Luftwurzeln. Typisch ist das für Epiphyten an wechselfeuchten Standorten, deren Wurzeln auch relativ dick sind. Phalaenopsis, Cattleya, Oncidium etwa. Solche Orchideen haben auch recht derbe Blätter. Was bei mir im Terrarium steht oder hängt, stammt überwiegend aus Nebelwäldern und wächst dauerfeucht. Blatt und Wurzel sind an diese Bedingungen angepasst. Das Laub dünn und zart, die Wurzel ebenfalls. Luftwurzeln sagen eher etwas über den "Bauplan" der Pflanze als über die Kulturbedingeungen, und ihre Bildung lässt sich kaum steuern oder unterdrücken. Was für Orchideen hast Du im Terrarium? Wahrscheinlich sind Deine Beobachtungen kein Grund zur Besorgnis.

Für Nebelwaldorchideen ist lebendes Sphagnum ein sehr gutes Substrat. Alle paar Monate rausziehen, Wurzeln rauspulen, Sphagnum unten abschneiden, wieder eintopfen. Für Orchideen von wechselfeuchten Standorten eignet es sich nur als Notlösung zur Wurzelbildung.

Beste Grüße,
Stefan

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Nachtrag lebendes Sphagnum: Das funktioniert dauerhaft nur bei Verwendung eines Blattdüngers für die Orchideen. Sphagnum verträgt Dünger nur in sehr niedriger Dosierung.

Beste Grüße,
Stefan

11 Re: Terrarium für Minimalisten am 16.07.14 15:52

Luise

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Orchideenfreund
Hallo Steffan,

deine Erklärung leuchtet mir ein. Daran hatte ich gar nicht gedacht.
Es sind tatsächlich nur die Phalaenopsis, die aus ihren Töpfen raus krabbeln wollen. Ich hatte die meisten davon nur in die Vitrine gesetzt, weil ich bisher noch nicht so viele Pflanzen gefunden habe, die mit sehr warmen Bedingungen (25°C tags, 20°C nachts) klarkommen.
Wirklich stören tun die Wurzeln mich nicht, aber ich muss sie permanent daran hindern in das Wasser am Boden hineinzuwachsen (Dabei stehen die Töpfe stehen extra erhöht, um keinen nassen Füße zu bekommen).
Falls jemand eine klein bleibende Orchidee kennt, die solche Temperaturen mag und im Topf bleibt, bin ich also sehr dankbar Very Happy
An dich schon mal vielen Dank für die Aufklärung!

Liebe Grüße,
Luise

12 Re: Terrarium für Minimalisten am 17.07.14 21:59

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

bevor der Eindruck entsteht, ich sei unhöflich: Luise habe ich per PN geantwortet.

Noch eine Beobachtung. Das Terrarium heizt sich wenig auf. Wir hatten heute etwa 27°C, im Terrarium sind es derzeit 23°C.

Beste Grüße,
Stefan

maxima

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Orchideenfreund
Servus Stefan,

dein Vitrine ist ein richtiger Hingucker,  staun und so viel Platz!
Gratuliere dir, das hast du super gemacht  ja1 ja1

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

meine Preisangaben muss ich leider etwas nach oben korrigieren. Gestern habe ich mich erkundigt und nachgerechnet. Heute kostet das Terrarium mit Ausstattung doch schon etwas mehr als 200 €.

Beste Grüße,
Stefan

15 Re: Terrarium für Minimalisten am 16.10.14 19:40

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Moin,

beim Erkundigen ist es nicht geblieben. Gestern wurde Terrarium #2 eingerichtet. Provisorisch, ich hatte längst nicht alles da. Aber nachdem der Postbote mit einem Paket von einer belgischen Orchideengärtnerei vor der Tür stand und ich nach dem Auspacken feststellte, die Spüle war damit voll und kein Abwasch mehr möglich musste es schnell gehen.

Die Abholung per Taxi ziemlich slapstickverdächtig, der Transport die Stockwerke hinauf erst recht. Hohe Decken, oh wie schön, bedeuten auch viele Treppenstufen, oh wie keuch stolper gerade noch mal gutgegangen. Als Unterschrank habe ich ein Expedit-Regal von Ikea verwendet. Ich bin alles andere als ein Fan dieses Konzerns, aber ich sehe es auch nicht ein, dem Zoofachhandel Unsummen für Hässlichkeit in Schleiflack oder Billigstfurnier auf den Tisch zu legen. Außerdem kann man in Expedit-Regale passgenaue Körbchen stellen, die sich gut für die Aufbewahrung von Orchideenzubehör eignen. Dass die Oberfläche ungefähr so kratzfest ist wie ein überreifer Pfirsich kann man in diesem Fall verschmerzen. Ein Terrarium ist keine Bibliothek.  

Die Maße wie gehabt, die Ausführung im Detail etwas anders. Die Abdeckung schon hier, die beiden LED (5 Watt) bringt Schätzelein morgen mit. Die Ventilatoren habe ich heute bestellt und vorhin bei der Bank mäßig erfreut bemerkt dass ich den falschen Zettel eingesteckt hatte. Gestern ging es noch schnell in den Baumarkt, Zubehör besorgen. Was könnte wohl eine Alternative zu Hühnerdraht sein? Bei OBI - auch in diesem Fall kann von einer Liebesbeziehung keine Rede sein, der Fachhandel hat oft genug das bessere Angebot - haben sie ein Regalsystem, das es ähnlich früher bei Ikea gegeben hat. Peter hieß das dort. Die Jünger der Ikea-Sekte drücken dafür auf eBay Summen ab, da fragt man sich, ob man den Plunder aufkaufen und einen Fonds gründen sollte. Dieses Gebilde nun haben sie bei OBI auch, neu günstiger als gebraucht bei eBay. Der Vorteil gegenüber Hühnerdraht: Wenn eine Pflanze hinten durchwächst, muss man nicht entweder das Terrarium komplett ausräumen oder mit der Zange den Hühnerdraht zerschneiden, sondern kann das Einzelelement relativ bequem herausnehmen.

Eingezogen sind gestern einige Dracula aus belgischer Fertigung und eine Dracula deltoidea, die hier eingezogen ist, weil ich doch unbedingt meiner Lieblingsmoderatorin die Dracula-Gemächer des Herrn Frehsonke zeigen musste. Terrarium #2 steht im Esszimmer und soll schon deshalb hübscher aussehen als Terrarium 1. Also wenige große Pflanzen anstelle des Sammelsuriums in Terrarium #1. Die nach oben blühenden Dracula stehen auf umgedrehten Tontöpfen, aufgefüllt habe ich das Ensemble mit Blähton. Die zur Seite blühenden Dracula wie mopsus und deltoidea hängen in halber Höhe. Für die steil abwärts blühenden Arten wie gorgona und chimaera muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Auf der hellen Seite zum Fenster hin stehen nun zwei große Restrepia.

Fotos gibt es, sobald mir das Terrarium vollständig und ansehnlich genug erscheint. Bis dahin wird es noch einige Zeit dauern.

Beste Grüße,
Stefan

16 Re: Terrarium für Minimalisten am 16.10.14 19:54

Peregrinus

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Globalmoderator
Hört sich gut an, Stefan. ja1 Mal abwarten, was die Bilder zeigen.
So etwas ähnliches könnte ich mir hier auch vorstellen. Ist aber wieder mit Arbeit und zusätzlicher Technik verbunden. Aber das hatten wir ja schon mal.  What a Face


_________________
herzliche Grüße
Matthias

17 Re: Terrarium für Minimalisten am 17.10.14 15:51

Pooferatze

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Orchideenfreund
Hallo Stefan,

die Idee mit den Gittern des Peter-Surrogats finde ich genial.
Mich würde ja noch interessieren, wie Du die Gitter festmachst. Ich habe mit Saugnäpfen eher durchwachsene Erfahrung. Von jeder Packung kann ich die Hälfte aussortieren, weil sie sich erst gar nicht richtig festsaugen und nach kürzester Zeit abfallen. Meine Vitrine hat 1m Höhe, das könnte zu schwerwiegenden Verlusten führen, wenn das Gitter samt Behang den Abflug macht. Shocked


_________________
Viele Grüße

Eva

18 Re: Terrarium für Minimalisten am 19.10.14 15:14

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Eva,

ich hab´s erst einmal mit Saugnäpfen probiert, traue dem Frieden aber auch noch nicht ganz. In Terrarium #1 haben sich Saugnäpfe nicht durchweg bewährt. Es scheint Unterschiede in der Qualität zu geben. Es dürfte aber der richtige Weg sein, kleinere Kletterhilfen mit verhältnismäßig vielen Saugnäpfen zu befestigen als eine komplette Lage Hühnerdraht mit wenigen. Ganz oben ins Terrarium kommen später ohnehin nur kleine aufgebundene Pflanzen.

Freitag habe ich die Beleuchtung in Betrieb genommen. Die Ventilatoren folgen nächste Woche. Weitere Pflanzen mitsamt Befestigung erst später. Zu meiner Überraschung habe ich heute mehrere Knospen an den beiden Restrepia entdeckt, die am hellsten Punkt stehen. Außerdem ist Plth. pubescens aufgeblüht.

Beste Grüße,
Stefan

19 Re: Terrarium für Minimalisten am 19.10.14 17:36

Eli1

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Admin
Vielleicht eine halbwegs brauchbare Idee für "gleitende Saugnäpfe" in der Vitrine ,die ich auch hatte.
Es gibt einen Außenkleber für GWHs, der sicher witterungsbeständig ist.

http://www.orchideen-wien.at

20 Re: Terrarium für Minimalisten am 19.10.14 17:57

Pooferatze

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Orchideenfreund
Guter Tipp, Eli. Ich hatte schon an Silikon gedacht. Bis jetzt habe ich mir immer mit Patafix beholfen, sieht aber nicht grade elegant aus.


@ Stefan

Die Restrepiaknospen wundern mich nicht wirklich. Ich habe festgestellt, dass sie eine Menge mehr Licht vertragen können und vielleicht sogar brauchen, als der meiste Rest der Pleurothallis Familie. Einige von meinen hängen ganz entspannt neben ein paar Denrobien ab wie Den. wanglianli oder jenkinsii.


_________________
Viele Grüße

Eva

Robert

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Orchideenfreund
Hallo Stefan,

ich habe das Problem mit den Saugnäpfen mit Haarspray gelöst.
Scheibe sauber machen, auf den Saugnapf etwas Haarspray sprühen und auf die Scheibe setzen.
Bei mir funktioniert es sehr gut.

http://spellmeier.no-ip.org

22 Re: Terrarium für Minimalisten am 20.10.14 17:56

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Hinweise! Den Trick mit dem Haarspray probiere ich demnächst aus. Das leuchtet ein.

Etwas anderes leuchtet nicht ein. Noch läuft das Terrarium ohne Ventilatoren. Die bekomme ich erst morgen. Samstag und gestern war ich unterwegs. Bei den Schuhen im Esszimmer fault in zwei Tagen ohne Frischluft schnell ein Blatt weg. Im Terrarium nirgends nichts, nicht ein Fleck auf dem Blatt.

OK, ich mache dann mal die ersten Bilder sobald die Restrepien aufgeblüht sind. Komplett eingerichtet wird es dann natürlich noch lange nicht sein.

Beste Grüße,
Stefan

23 Re: Terrarium für Minimalisten am 20.10.14 18:12

Pooferatze

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Orchideenfreund
Eine Antwort darauf würde mich auch interessieren.

Bei mir:

4 Tage ohne Frischluft in der großen Vitrine = 3 Totalverluste durch Pilz.
4 Tage ohne Frischluft im Aquarium, nur mit Luft von oben = alles in bester Ordnung

Und das nicht zum ersten mal.

scratch


_________________
Viele Grüße

Eva

24 Re: Terrarium für Minimalisten am 20.10.14 19:06

Knöchelkopp

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Orchideenfreund
Hallo Eva,

leider habe ich keine Erklärung. Eine Rolle könnte Akernes Rain Mix spielen. Wenn wir annehmen dass damit gedüngte Pflanzen "härtere" Blätter haben könnte eine geringere Empfindlichkeit die Folge sein. Es sind aber auch Pflanzen im Dracularium die nie damit gedüngt worden sind. Dazu muss ich noch telefonieren. Möglicherweise sind andere Orchideendünger inzwischen ähnlich aufgebaut. Was die Gärtner darüber sagen wollen bleibt natürlich ihre Entscheidung.

Beste Grüße,
Stefan

25 Re: Terrarium für Minimalisten am 20.10.14 20:33

maxima

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Orchideenfreund
Servus Stefan,
habe gerade meinem GG deinen thread vorgelesen. Da hat er zu mir gesagt, sind die alle auch so verrückt wie du? Meine Antwort darauf, nein, da bin ich noch ein Weisenkind dagegen. ja1

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