Orchideenfreunde.net
Lieber Orchideenfreund!
Schön dass Du auf unser Forum gestoßen bist!
Wir würden uns freuen, Dich als neues Mitglied in unserem Forum begrüßen zu dürfen!
Unser Forum pflegt einen sehr guten Umgangston untereinander und wir sind eine Gemeinschaft von begeisterten Orchideenfreunden.
Hier sind alle richtig, sowohl Neueinsteiger, Fortgeschrittene und Profis im Fachbereich der Orchideen.
Nur als registriertes Mitglied hast Du Zugriff auf alle Bereiche und kannst die Bilder sehen!Mit deiner Registrierung/Anmeldung bestätigst Du, die Forenregeln gelesen zu haben und diese voll und ganz zu akzeptieren, der Benutzer überträgt dem Foreninhaber ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes und kostenloses Nutzungsrecht für die von Ihnen erstellten Beiträge im Rahmen des Forums. Das Nutzungsrecht bleibt auch bei einem Ausscheiden aus dem Forum bestehen.

Melde Dich also jetzt an bei uns im Forum, wir freuen uns auf Dich!
Orchideenfreunde.net

Das Orchideenforum für Neueinsteiger und Profis im Fachbereich Orchideen

Sie sind nicht verbunden. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich

Vermehrung aus Stengelstücken und Altbulben

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Franz

avatar
Fachmoderator Cattleya & Laelia
Auch wenn nicht mit deutschen Erklärungen, einige Bilder sprechen für sich:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

Friedl

avatar
Orchideenfreund
Hallo,
Diese Art der Vermehrung geht auch bei Cattleyen. Bei einer Cattleya bicolor-Hybride sind durch Schwarzfäule die Knospen an der Bulbenbasis abgestorben. Die Krankheit ist inzwischen zum Stillstand gekommen und die Pflanze treibt jetzt aus den Nodien. Ein Kindel konnte ich schon abmachen und (vorsichtshalber) separat einpflanzen. Hier ein Foto vom neuesten Austrieb:[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Liebe Grüße
Friedl

Franz

avatar
Fachmoderator Cattleya & Laelia
ja1 


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

Peregrinus

avatar
Globalmoderator
Danke für den Hinweis, Friedl.
Kann man annehmen, dass Nodien generell dazu in der Lage sind? Wenn ja, könnte man bei Cattleyen aus älteren Bulben Jungpflanzen ziehen? Zumindest aus der Gruppe der bifoliaten haben welche einiges an Nodien an den Stängeln.


_________________
herzliche Grüße
Matthias

werner b

avatar
Orchideenfreund
kann mir jemand die letzte Minute von dem Video erklären?
was sieht man da? verschimmeltes Brot, oder Holz ? und danach Aussaat auf Holz?

max4orchids

avatar
Orchideenfreund
werner b schrieb:kann mir jemand die letzte Minute von dem Video erklären?
was sieht man da? verschimmeltes Brot, oder Holz ? und danach Aussaat auf Holz?

"Tejas" sind Ziegelsteine (bzw. leicht gewölbte Bruchstücke von Dachziegeln, wie man sehen kann). Entscheidend ist, dass sich darauf Pilze angesammelt haben (also Moos und Pilze, so wie das aussieht). Danach wird ohne Kommentar auch Rinde bzw. Holz gezeigt. Entscheidend ist wohl der Hinweis, dass die Oberfläche nach dem Zufallsprinzip mit geeigneten Pilzen und ihrem Geflecht bewachsen sein muss. Sowas zeigen Lotte Ederer in Österreich ja auch auf ihre Seite mit Rinde und z.T. (wenn ich mich recht erinnere) frisch mit Tomaten eingeriebenen Oberflächen, die anscheinend bestimmte Pilzkulturen begünstigen.

Falls Du noch Fragen hast, die Sprache da auf dem Video ist Spanisch, ich kann gerne auch noch weitere Stellen übersetzen (oder genauer) - und das was gezeigt wird, ist eigentlich nichts Neues, mal abgesehen von den verschiedenen Foltermethoden wie z.B. das Anstechen oder Ansägen des Rhizoms zur Aktivierung eines schlafenden Auges.

werner b

avatar
Orchideenfreund
Danke  Very Happy  interessant ist es ja, nur bestimmte Sachen sollten ausführlicher erklärt werden finde ich.

Eli1

avatar
Admin
Guten morgen

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Geht man auf Nodienkultur kommt man zu Vermehrung auf Torfquelltöpfchen: Phaius tankervilleae + Phalaenopsis.

http://www.orchideen-wien.at

9 Phaius tankarvillae Vermehrung am 22.02.14 11:00

werner b

avatar
Orchideenfreund
im Mai 2013 aus dem verblühten aber grünen Blütenstengel von Phaius tankarvillae var. alba ca 15-20 cm lange Stücke geschnitten und in Wasser gesteckt,
nach ein paar Wochen schwellen die Nodien an und es bilden sich kleine Triebe, wenn die Wurzel kommen dann in Moss stecken,
heuer bekommen sie dann im Frühling humoses Substrat

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Gitti

avatar
Orchideenfreund
Werner, den alten BT hättest Du zwischen den Nodien zerschneiden können, dann hättest Du jetzt ganz viele Phaius. ;-)

viele Grüße
Gitti

Gitti

avatar
Orchideenfreund
Was die Aussaat auf den Ziegeln bzw. verschiedenen Hölzern betrifft. Ich habe das seinerzeit in Brasilien gesehen und im Prinzip geht das ganz einfach.
Die nehmen eine geeignete Unterlage entweder Rinde oder Xaxim und lassen die Oberflächen bemoosen.

Das Moos wird ständig feucht gehalten und dazu verwendet man destilliertes Wasser mit zermatschten Wurzelspitzen. Die Wurzelspitzen der Pflanze, von der die Kapsel ist, wird in einem Mörser zermatscht und kommt in destilliertes Wasser, damit wird dann ständig die Oberfläche besprüht. Wenn sich ein schöner Moosteppich gebildet hat, wird darauf ausgesäht und weiterhin mit dem Gemisch besprüht. Warum man dazu die Wurzelspitzen nimmt, ist ganz einfach, denn darin sitzt der benötigte Pilz.

Die Menge der Protokorme hält sich im Vergleich zu einer Laboraussaat in Grenzen. Man kann sagen, nur die Stärksten überleben, die werden später allerdings kräftige Pflänzchen. Mit welchen Arten das klappt, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen.

viele Grüße
Gitti

Nach oben  Nachricht [Seite 1 von 1]

Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten