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Lemboglossum rossii jetzt Rhynchostele rossii

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Christian N

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Orchideenfreund
Lemboglossum rossii ist von Mexiko über Guatemala und Honduras bis Nikaragua verbreitet. Dieser kleine Epiphyt mit bis zu 7cm großen Blüten wächst in Mischwäldern in Höhen von 2000-2400m. Die Art macht eine ausgeprägte Ruhepause im Winter mit Nachttemperaturen, die bis 10°C herunter gehen können.
Meine Pflanze blüht diesmal schon Anfang Januar ,sonst erst Ende Januar.

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Die Kultur ist nicht schwierig, im Sommer halte ich sie draußen. Im Winter müssen jedoch die Nachttemperaturen im kühlen Bereich liegen.

allen ein gutes neues Jahr wünscht Euch
Christian

Pooferatze

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Moderator
foto 

Super schön! Meine ist leider zum Blühen noch zu klein. Wie und wo pflegst Du sie denn während der kühleren Jahreszeiten?
Viele Grüße
Eva

Christian N

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Orchideenfreund
Hallo Eva,

Lemboglossum (Rhynchostele) rossii hängt bei mir im Winter im kühl-temperierten Gewächshaus. Ich könnte mir aber auch eine Überwinterung im Haus an einem hellen Fenster vorstellen. Dabei können die Tagtemperaturen ruhig etwas höher sein, als die Nachttemperaturen. Wie die meisten Mexikaner liebt auch diese Art eine deutliche Tag/Nacht-Differenz. Auch die Luftfeuchte muss besonders bei niedrigen Temperaturen nicht sehr hoch sein, gelegentliches kurzzeitiges Abtrocknen des Blockes wird auch gut vertragen.
Ich muß jedoch eine Anmerkung machen. Meine Pflanze wächst auf einem Osmundawurzelstrunk, dem noch dünne Wurzeln anhaften. Ich kultiviere auf diesem Substrat in Blockkultur auch L. cervantesii und einige Oncidien der crispa-Sektion. Für Oncidien ist dies das beste Substrat überhaupt. Leider habe ich nur noch sehr wenig davon. Da Osmunda geschützt ist und seit vielen Jahren nicht mehr gehandelt werden darf ( warum haben die Kiwis diese Marktlücke noch nicht entdeckt? ), habe ich angefangen, im Garten Osmunda zu pflanzen.

Gruß
Christian

Pooferatze

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Moderator
Hallo Christian,
vielen Dank! Ich habe im Sommer aus Schwerte eine Jungpflanze mitgenommen, und da sie bis vor kurzem noch an einem Neutrieb gebastelt hat einfach weiter kultiviert. Nach deinem Beitrag bin ich am überlegen, ob ich sie kühler stelle, da sie z.Zt. noch in der temperierten Vitrine hängt. Um die Umgebungstemperatur zu senken, habe ich sie auf einen nicht sonderlich durchlässigen Gießtopf aufgebunden, den ich jetzt im Winter ab und an ganz austrocknen lasse.

Und jetzt muss ich nur noch rausbekommen, was Osmunda ist....  Laughing 

Viele Grüße
Eva

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Eva,

schau hier: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


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Gruß Franz
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Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Stil ist nicht das Ende des Besens!
http://www.bordercollie.ranch.de

Pooferatze

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Moderator
Hallo Franz,

danke, dann muss ich nicht Google bemühen...

Ist das im Prinzip das gleiche wie eine Kultur auf Xaxim?

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Nicht ganz Evi.

Das käufliche Xaxim sind Stränge der dünneren Wurzeln mit keinem oder wenig Strunk.

So wie ich Christian lese, hat er es auf den Strunk (alte Wuchsachse unterirdisch) aufgebunden.


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Gruß Franz
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Christian N

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Orchideenfreund
genau Konrad, Eva muss sich einen Farnwurzelstrunk als überdimensionalen Kiefernzapfen vorstellen, aus dessen Schuppen zur Mitte hin immer mehr drahtige schwarze Wurzeln entspringen, die in der Natur meterlang werden und sich dabei immer mehr verzweigen und feiner werden.
Diese Wurzeln waren das Objekt der Begierde früherer Orchideengärtner. Sie wurden abgeschnitten, zerkleinert und waren Standardbestandteil fast aller Orchideensubtrate. Praktischerweise wuchsen Osmundafarne fast vor der eigenen Haustür und wurden demzufolge in Mengen "geerntet".
Die übriggebliebenen Wurzelstrünke wurden von den Gärtnern nicht mehr beachtet.
In den 80er Jahren begann ich, wie einige andere Orchideenfreunde auch, diese Strünke auf den Kopf zu stellen, damit das Tauchwasser länger darin verbleiben konnte, einen Draht senkrecht hindurch zu bohren - und fertig war ein Block für die Orchideenkultur, der den Baumfarnblöcken kaum nachstand.
Besonders kleinere Orchideen mit dicken Wurzeln wuchsen darauf beinahe noch besser. Vorraussetzung war, dass man noch einige cm der Wurzeln am Strunk ließ, in denen die Orchideenwurzeln willig einwuchsen.
Eigentlich war das als Notlösung gedacht, da wir Orchideenfreunde im Osten Deutschlands an Baumfarn als Orchideensubstrat kaum herankamen. Osmunda wurde damals schon aus Italien und der Sowjetunion importiert.
Inzwischen habe ich Osmunda regalis im Garten gepflanzt. Er mag es halbschattig und feucht und kann zu stattlicher Größe heranwachsen, dabei ist er völlig winterhart.
Ob ich ihn dann, wie vorgesehen, auch ernten kann, wage ich zu bezweifeln. Meine Frau als Farnfanatikerin wird da wohl noch ein Wörtchen mitreden.

Gruß
Christian

Pooferatze

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Moderator
Vielen Dank ihr zwei, dann ist ja meiner Phantsie nichts mehr überlassen. Very Happy 

Ich erinnere mich gut, dass ich als Kind immer mit meinem Vater unterwegs war um Robine und Sumpfmoos zum Aufbinden zu suchen, und das war in der BRD, da kam man wohl damals auch nicht so einfach an alles ran. Seit dem kann ich eine Robine (damals nannten wir sie noch Akazie) auch im Winter auf den ersten Blick erkennen. Das ist allerdings auch schon sehr lange her....  Very Happy 

Ich bin immer neugierig auf neue Unterlagen zum Aufbinden. Da klingt Osmunda interessant. Leider ist es ja wohl schwer zu bekommen, und einen Garten habe ich nicht.  Mit Xaxim z.B. komme ich überhaupt nicht klar. Auch diese Presskorkblöcke sind für mich suspekt, wie gefärbtes Styropor.  Ich nehme alles, was auf Xaximfasern, Presskork oder Epiweb (= Topfkratzer) kommt runter.

Einer meiner Favoriten neben Holunder ist alter Efeu. Die ganz unteren Teile mit vielen Haftwurzeln nehme ich um Feuchtigkeit länger zu halten und die glatten Teile für Orchideen, die schnell abtrocknen müssen.

Viele Grüße

Eva

Christian N

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Orchideenfreund
Hallo Eva,

hochinteressant, alte Efeustämmen habe ich auch schon probiert; der Erfolg war durchschnittlich.
Epiweb ist für mich auch sowas wie Topfkratzer und mit diesen (blaugrün = dünn, schwarz = etwas dicker) habe ich beste Erfahrungen (z.B. Dinema polybulbon, Maxillaria sophronitis und Nanodes porpax). Aber das sprengt jetzt den Rahmen und wir sollten besser dazu ein neues Thema aufmachen, sonst bekommen wir hier noch Ärger!

Gruß
Christian

Pooferatze

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Moderator
Laughing  Stimmt - man verliert sich einfach zu schnell in solchen speziellen Themen. Vielleicht sollte man einen Thread nur für "Unterlagen zum Aufbinden" eröffnen.

Seit dem Du allerdings das Bild gepostet hat, erfährt meine Rhynchostele rossii wieder mehr Aufmerksamkeit - aber ob das immer auch so gut tut  scratch 

Viele Grüße
Eva

Christian N

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Orchideenfreund
Hallo Eva,

ein Kind, das zuviel Aufmerksamkeit bekommt, verzieht das Gesicht, eine Katze mauzt und springt Dir vom Arm. Unsere Orchideen dagegen bleiben still und unbeweglich und reagieren manchmal erst nach Wochen.

Gruß
Christian

Christian N

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Orchideenfreund
Hallo Orchideenfreiunde,

Lemboglossum rossii blüht mit seinen 3 Blüten immer noch und das seit dem 4.Januar !

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inzwischen ist auch Lemboglossum cervantesii aufgeblüht.


Gruß
Christian

14 Rhynchostele rossii: am 17.02.17 23:44

Nurelias

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Orchideenfreund
Hallo Karin, Katrin und Michaela,

danke für die netten Willkommensgrüße, hat mich sehr gefreut. Werde bestimmt mal öfter hier vorbeischauen. Und wenn es mal Fragen rund um Oncidiinae gibt (also alles von Brassia, Miltonia, Odontoglossum und deren Hybriden usw), dann würde ich mich freuen wenn Ihr Euch an mich wendet.

Beste Grüße, Norbert

Hier noch ein Bild von einer meiner Lieblingsarten, Rhynchostele rossii:

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Peregrinus

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Globalmoderator
Sehr attraktiv! ja1
Davon hatte ich mal einen aufgebundenen Winzling, der aber leider die oft ziemlich trockene Kultur am Fenster nicht sehr lange überlebt hat.

edit: nee, habe mal nachgesehen, das war Lemboglossum cervantesii.


_________________
herzliche Grüße
Matthias

Wodka

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Orchideenfreund
L. rossii eignet sich auch gut zum hybridisieren, wie auch schon das gezeigte L. Aspersum.
Hier mit Odm. blandum

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