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Brauche mal wieder eure Hilfe .....

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Jutta

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Orchideenfreund
... Ratschläge und Ideen.

Meine Renanthera  imschootiana x monachica bekommt mittendrin ein gelbes Blatt. Ich halte sie in einem Körbchen mit grober Rinde und habe sie täglich besprüht und als es sehr heiß war auch getaucht. Sie hat volle Sonne. Nun habe ich die Rinde entfernt und die Wurzeln sehen meiner Meinung nach zu braun aus. Was meint ihr. Könnte es ein größerer Schaden sein?

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Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Jutta,

im vorletzten Bild und besonders im letzten Bild sind intakte Wurzeln mit Wurzelhäärchen zu sehen. Also würde ich sagen im unteren Bereich noch intakt. Zum Rest könnte evtl. Hans mehr sagen wenn er es liest.


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Gruß Franz
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Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

Simon

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Orchideenfreund
Ich befürchte ja.
Man sieht keinerlei grüne Spitzen an den Wurzeln und viele sind entweder zu trocken oder sogar schon tot. Aber es lässt sich noch viel Retten.
Vandas und ihre Verwandten MÜSSEN das ganze Jahr hindurch getaucht werden. Natürlich ist das sprühen auch wichtig, reicht aber allein nicht aus.
Es gibt einen einfachen Test welche Wurzeln noch funktionieren und welche schon kaputt sind. Du tauchst alle wurzeln für mind. 10min in lauwarmes Wasser und
schaust dann, welche Wurzeln grün geworden sind und welche nicht. Bei Pflanzen in top Verfassung kann sich das sogar schon nach wenigen Sekunden zeigen.
Von Substrat bei Vandas und Co halte ich persönlich nichts, aber das hat jeder seine eigene Meinung.

4 Brauche mal wieder eure Hilfe am 11.11.13 16:38

Evi

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Orchideenfreund
hallo Jutta,

ich finde auch, die Wurzeln sehen gar nicht so schlecht aus, aber die Pflanze sieht leider nicht gut aus. Hat sie es evtl. ein wenig zu kühl?

LG

Evi

Jutta

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Orchideenfreund
@Franz, danke erstmal.

@Pluto ich sehe schon noch grüne Wurzelspitzen. Wenn ich die Renanthera gesprüht habe war alles triefend nass und dies ist auch meine Befürchtung das ich sie durch die Rinde zu nass gehalten habe.

@Evi die Renanthera hängt seit ich sie bekommen habe am Sonnenfenster Temperaturen zw. 20 - 35 Grad, manchesmal sogar noch höher. Jetzt min. 20 Grad.



Zuletzt von Jutta am 11.11.13 18:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)

Daz

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Orchideenfreund
Hallo Jutta,

ich sehe kein größeres Problem, was aber nicht heißt, dass da keines ist. Der größte Teil des Wurzelwerks sieht intakt aus und dass ältere Wurzeln in Substrat hohl werden ist mir bei Renanthera vertraut. Ich halte schon viele Jahre Renanthera monachica und seit einem Jahr eine citrina in Substrat (Ja Pluton, das geht nämlich sehr gut und so allgemein, wie Du das kategorisch für alle "Verwandten von Vanda" konstatierst, liegst Du dabei leider falsch. Man muss es nur können... Hinzu kommt, dass Vanda und Renanthera keine nahen Verwandten sind aber das würde jetzt zu weit führen, zumal ich noch weitere Kritikpunkte zu Deiner Aussage anführen könnte. Razz )

Mich würde viel mehr ein Bild der gesamten Pflanze interessieren, weil das Bildmaterial des laubtragenden Teils leider nicht aussagekräftig ist. Ich halte nicht die Wurzeln für die Ursache des Blattverlusts, dazu sind sie einfach nicht kaputt genug. Wink

Simon

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Orchideenfreund
Ach Oliver...
Ich will doch niemanden was böses.
Außerdem habe ich nie gesagt, dass Vandas und Renanthera in Substrat zu halten generell mist ist. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich persönlich nichts davon halte und habe extra noch hervorgehoben, dass es dazu noch andere Meinungen gibt. Der Grund warum ich ansich nichts davon halte ist, dass es zu wenige können. Klar kann man es machen und es kann den Orchideen damit auch sehr gut gehen, aber eben auch nicht, wenn man es nicht richtig macht.
Sieh das ganze also bitte nicht so eng...

Loni

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Orchideenfreund
Ich werfe die Stammfäule mit rein. Die Pflanze dürfte zu tief im Korb sitzen und ist somit die ganze Zeit nass am Stamm, was zur Fäule führt. Wurzeln sind noch halbwegs gut.

Jutta

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Orchideenfreund
Hallo Oliver,

nachdem ich nun das Laub fotografiert habe und nochmal genauer betrachtet ist die Pflanze erstmal isoliert worden. Siehe selbst. Ich ahne nichts gutes.

@ Loni ich hoffe nicht

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Zuletzt von Jutta am 12.11.13 15:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)

Daz

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Orchideenfreund
@Simon
Nur eine Frage: Welche Renanthera hast Du und wie lange?

Ich glaube natürlich auch nicht, dass Du jemandem schaden willst! Was mich gestört hat, war nicht die eine Aussage über das Substrat. Da habe ich wohl gelesen, dass Du persönlich nur nichts davon hältst, gestört haben mich dafür gleich mehrere verallgemeinernde Aussagen, die dazu auch noch falsch waren. Nichts für ungut aber wenn jemand hier Hilfe braucht und dann durch gutgemeinte aber falsche Angaben noch mehr verwirrt wird, dann geht mir der Hut hoch. Ich persönlich halte in den Fällen, wo ich selbst unsicher bin, nämlich meinen Rand. Twisted Evil 


Und nun zum eigentlichen Problemfall. Ojeh Jutta, das ist leider ein Krankheit, die Vandeen oft bekommen, wenn sie von saugenden Schädlingen befallen waren. Ich weiß nicht, ob es ein hartnäckiger Pilz oder sogar ein Virus ist. Meine Renanthera monachica hat genau das gleiche Schadbild und ich wollte sie früher schon öfters mal entsorgen. Ich habe es aber nicht übers Herz gebracht und habe es nicht bereut. Die Pflanze wächst und blüht nämlich trotzdem gut und es hat sich auch in all den Jahren keine einzige benachbarte Pflanze damit angesteckt!

Der Blattabwurf ist übrigens nicht als kritisch zu bewerten. Es werden im Wachstum immer wieder alte Blätter von unten abgeworfen. Nur bei absolut optimaler Kultur bekommt man bei Renanthera Exemplare zustande, die richtig prachtvoll von unten bis oben mit Laub besetzt sind. Ich schaffe das auf der Fensterbank übrigens auch nicht.

Warum jetzt nicht das unterste Blatt, sondern welche darüber abgeworfen wurden, kann ich Dir nicht mit Sicherheit sagen aber eine Theorie dazu habe ich. Ich vermute, dass die Pflanzen so "intelligent" sind, dass sie unten die Blätter abbauen, die am stärksten geschädigt sind. Wie gesagt, der Blattabwurf der ältesten Blätter ist normal.

Mein Rat wäre folgender. Entweder Du schmeißt sie weg oder Du nimmst den suboptimalen Zustand in Kauf und verbesserst die Kulturbedingungen. Dazu würde ich neben der Optimierung noch mit einem Antimykotikum arbeiten, das lange auf der Pflanze verbleibt. Die machen zwar hässliche Flecken auf den Blättern aber scheckig ist sie eh schon. Laughing  Wenn Du Glück hast, bekommst Du die Pflanze damit wieder auf die Reihe aber rechne nicht zu fest damit.

Das Substrat kannst Du ruhig wieder auffüllen, sobald Du die abgestorbenen Wurzelstücke entfernt hast. Bitte nur grobe Borke oder Kork. Die Wurzeln oberhalb des Substrats empfehle ich Dir täglich zu besprühen und dabei auch etwas aufs Substrat zu sprühen. Durchdringend gießen reicht jetzt alle zwei bis drei Wochen, im Sommer darf es dafür öfters sein. Das Laub selbst braucht gar nicht besprüht zu werden, Renanthera profitiert zwar von einer hohen Luftfeuchte aber nassgesprüht oder getaucht werden muss sie nicht. Damit reduziert sich auch die Gefahr von Fäulnis an den Blattachseln.

Was Du im ersten Bericht über Deine Kulturbedingungen geschrieben hattest, passt schon mal. Vielleicht kannst Du Deine Bedingungen für die Pflanze noch etwas präzisieren und es fällt uns dann zusammen noch etwas zur Verbesserung Deiner Kultur ein. nachdenken

Jutta

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Orchideenfreund
Hallo Oliver,

habe in weiser voraussicht Folicur gekauft, kann ich dieses auch verwenden? Wenn ich richtig gelesen habe dient das Antimykotikum auch zur Pilzbekämpfung.
Ich lasse das Substrat/grobe Rinde bei der Renanthera besser fort, damit habe ich bei der Pflege der restlichen Vandeen auch mehr erfolgt.
Bei der Renanthera besprühe ich jetzt morgens die Wurzel, darauf bedacht kein Laub zu treffen oder direkt trocken zu wischen. Danach kommt sie wieder in die Isolation bei 20 Grad und vollem Licht (steht unter großem Dachflächenfenster). Das gelbe Blatt habe ich abgeschnitten.

So das wäre es erstmal, wenn du noch Vorschläge hast immer her damit. Bin für alle Ideen dankbar.

Der Ergeiz die Pflanze zu retten ist groß, da es ein Geschenk von einem lieben Forumsmitglied war Smile

Daz

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Orchideenfreund
Hallo Jutta,

ich schreibe meinen Senf mal unter Deine Zitate.

Jutta schrieb:
habe in weiser voraussicht Folicur gekauft, kann ich dieses auch verwenden? Wenn ich richtig gelesen habe dient das Antimykotikum auch zur Pilzbekämpfung.
Selbstverständlich ja, es ist ein Wirkstoff in Form einer Emulsion, der bleibt also lange aktiv. Du solltest nur dem Beipack entnehmen, wie lange der Wirkstoff tatsächlich wirksam bleibt. Nach Ablauf musst Du nachbehandeln. Ich würde es so oft wiederholen, wie es zulässig ist.

Ich habe gute Erfahrungen mit Mancozeb gemacht, das hat aber keine Zulassung in Haus und Kleingarten! Primäre Aufgabe des Fungizids (Sorry, es war mal wieder spät, denn ein Antimykotikum ist das Pendant davon in der Human- und Veterinärmedizin Rolling Eyes ) ist es, den Druck auf das Immunsystem der Pflanze zu mindern, damit sie ihre Kraft in neues Wachstum anstatt in die Abwehr lenken kann. Es wäre auch nicht verkehrt herauszufinden, warum die Pflanze überhaupt infiziert wurde. Wenn sie den Erreger nicht in sich schlummern hatte, könnten Spinnmilben der Auslöser gewesen sein. Wenn es nichts Offensichtliches war, kannst Du von den Blattunterseiten mal einen Abklatsch mit einem Wattestäbchen machen, um auf den typisch rotbraunen Kot zu testen. Falls sie Schädlinge hat, müssten die natürlich auch bekämpft werden.

Jutta schrieb:Ich lasse das Substrat/grobe Rinde bei der Renanthera besser fort, damit habe ich bei der Pflege der restlichen Vandeen auch mehr erfolgt.
Das machst Du selbstverständlich so, wie Du am besten klar kommst. Das Substrat hilft bei der Pflege auf der Fensterbank nur die Luftfeuchte um die Wurzeln zu verbessern. Wenn Du das auf andere Weise bewerkstelligst, bzw. sowieso gute Luftfeuchtewerte hast, braucht es das Substrat nicht.

Jutta schrieb:Bei der Renanthera besprühe ich jetzt morgens die Wurzel, darauf bedacht kein Laub zu treffen oder direkt trocken zu wischen. Danach kommt sie wieder in die Isolation bei 20 Grad und vollem Licht (steht unter großem Dachflächenfenster). Das gelbe Blatt habe ich abgeschnitten.
Hell ist gut, direkte Sonne jetzt im Winter noch besser. Dann hat sie auch ausreichend Wärme. Wenn das Laub gut abtrocknen kann, z. B. durch Luftbewegung oder Frischluft, darf sie auch nass werden, nur stehendes Wasser in den Achseln wäre jetzt sehr kontraproduktiv. Auch wichtig ist es, nun auf keinen Fall zu kühle Temperaturen zu haben. Renanthera will es warm, diese Hybride mit diesen Eltern auch.

Jutta schrieb:Der Ergeiz die Pflanze zu retten ist groß, da es ein Geschenk von einem lieben Forumsmitglied war Smile
Würde ich auch versuchen, schon alleine weil die Gattung nicht gerade zu Schnäppchenpreisen verkauft wird. Mir ist es bei meiner monachica auch ziemlich wurscht, dass sie total ungesund aussieht, solange sie nur gut blüht und das tut sie. Smile

Jutta

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Orchideenfreund
Hallo Oliver,

werde Morgen mal auf die Suche nach tierischen Mitbewohnern gehen und die Pflanze dementsprechend mit allem behandeln was nötig ist.
Und nun noch zwei Fragen: Ab wann kann ich sie wieder zu den anderen hängen? Soll ich sie auch minimal düngen (z. B. Aminodünger).

Vielen Dank nochmal für deine Hilfe.

Daz

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Orchideenfreund
Hallo Jutta,

Pilze werden direkt übertragen, daher solltest Du eine angemessene Zeit warten, nachdem Du das Fungizid angewandt hast. Viren werden über Insektenbisse und Gießwasser übertragen. Hier gilt also das selbe Prinzip und zum Gießen solltest Du sie abnehmen und über ein Becken oder Gefäß halten - Gießwasser nicht auffangen, entsorgen!

Ansonsten kannst Du sie wieder zu den anderen Pflanzen stellen. Sicherheitshalber ohne direkten Kontakt. Ein Restrisiko für die Verschleppung durch Schädlinge solltest Du vorher aber ausschließen können.

Düngen würde ich sie jetzt einmal ein paar Wochen nicht, Osmosewasser darf aber auf Regenwasserniveau aufgedüngt werden. Falls Du Homöopathie oder Hormone einsetzt, die dürfen gegeben werden.

Jutta

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Orchideenfreund
Hallo Oliver,

werde versuchen deine Ratschläge und Inforationen in die Tat umzusetzen und dann wieder berichten.

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Jutta

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Orchideenfreund
Hallo zusammen,

nachdem jetzt Monate lang Ruhe war und ich dachte die Pflanze könnte jetzt langsam wieder zu den anderen heute dieses:

Erstmal das Schöne

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und jetzt das Unschöne

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Ich werde morgen also wieder zur Chemiekeule greifen  Crying or Very sad

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Das wäre sinnvoll und angebracht!


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
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