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Aheike

Aheike
Orchideenfreund
Ihr schreibt vom Sprühen der Pflanzen. Ich denke, man soll nicht sprühen wegen der Gefahr der Fäulnis? Wische deshalb nur die Blätter feucht ab.
Wohl sprühen schon, jedoch aufpassen, damit die Feuchtigkeit gut abtrocknet?

Entschuldigt, wenn das für Einige simpel klingt. Nur, ich möchte ja nicht gerade meine Pflanzen, welche meist vom Orch.züchter sind, in`s Jenseits befördern! Rolling Eyes

Robert

Robert
Orchideenfreund
Hallo Andrea,

sprühen ja, das mögen einige sogar sehr gerne wie zum Beispiel Cattleyen. Phalaenopsis vertragen das nicht so gut. Die würde ich nicht besprühen.
Aber was du machen solltest und das gilt für alle Orchideen am besten morgens sprühen, damit deine Kandidaten am Abend abgetrocknet sind. Denn der Tod einer Orchidee ist dann wenn über Nacht Feuchtigkeit in den Blattaxeln stehen bleibt.

http://spellmeier.no-ip.org

Aheike

Aheike
Orchideenfreund
Hm, komische Frage und wenn es am Tag drinsteht, macht es wohl dann nix?

Peregrinus

Peregrinus
Globalmoderator
Die Tageszeit ist egal. Sprühen ist nur dann sinnvoll, wenn die Luft warm und trocken ist und die Pflanzen schnell wieder trocknen. Ich mache das meist am Abend, aber nur in der warmen Zeit, bei länger anhaltender Hitze auch täglich. Wassertropfen in den Blattachseln kann man mit einem Tuch aufsaugen, wenn man deswegen Bedenken hat.


_________________
herzliche Grüße
Matthias

Simon

Simon
Orchideenfreund
Ich besprühe meine Orchideen jeden Tag und das schon von Anfang an.
Das scheint jeder meiner Orchideen zu gefallen, man muss nur bei manchen (z.b. Paphiopedilum rothschildianum, tigrinum, Bel Royal) aufpassen, dass kein Wasser in den Blätterkelchen steht, denn nur das verursacht im Zusammenhang mit sprühen Fäulnis.
Wenn du also immer drauf achtest nicht in die Kelche und möglichst nicht an Knospen zu sprühen, kann dir nichts passieren und deine Orchideen werden sich freuen und es dir danken. Viele Orchideen sind sogar darauf angewiesen um zu überleben. Dazu gehören Vanda und Verwandte, alle Orchideen die Wurzelnackt kultiviert werden und auch alle aufgebundenen Orchideen.

max4orchids

max4orchids
Orchideenfreund
Der Punkt ist bei Fensterkultur (also NICHT im Gewächshaus) m.E. folgender:

Tagsüber ist der Effekt des Sprühens bei Sonnenschein und Wärme viel zu kurzfristig als dass er den Orchideen nützen würde - bevor sie ihren Stoffwechsel auf Atmung umstellen, ist der Effekt schon wieder weg. Sprühe ich nun mehrmals hintereinander, um den Zeitraum erhöhter Luftfeuchtigkeit zu strecken, was natürlich auch recht zeitaufwendig ist und wohl kaum eine Alltagspraxis sein kann, dann trage ich vor allem viel zu viel Wasser in das Substrat ein - die höhre rel. Luftfreuchtigkeit ist sofort wieder weg sobald ich mit dem Sprühen aufhöre.

Nachts hält der Effekt bei Nachtabsenkung deutlich länger und kommt insbesondere Cattleyen und Laelien zugute, die ebenso wie Kakteen CAM-Stoffwechsel machen, also ihre Spaltöffnungen tagsüber geschlossen halten, weil dann auch am Naturstandort die Sonneneinstrahlung zu stark und die Luft zu trocken sein kann, so dass sie zu viel Feuchtigkeit verlieren würden. Will man also z.B. Cattleyen etwas Gutes tun, dann sollte man vor allem nachts sprühen und weniger oder gar nicht tagsüber.

Es trifft allerdings zu, dass stehendes Wasser in Blattscheiden o.ä. sehr leicht zu Schäden bis hin zum Verlust der Pflanzen führen kann. Dies hat aber nichts oder nur sehr wenig mit dem Problem des nächtlichen Sprühens zu tun, sondern mit mangelnder Luftzirkulation: Es muss gewährleistet sein, dass alle Teile der Orchidee (also auch Blattachseln u.ä.) innerhalb weniger Stunden trocknen. Dies geschieht in der freien Natur durch permantente Luftbewegung. Ist diese am Fenster nicht oder nur zu gering gegeben, dann bleibt das Wasser in der Blattachsel stehen. Keime, die sich immer in der Umgebungsluft und im Wasser selbst befinden, können dann die Pflanze in aller Ruhe angreifen.

Ergo sollte man, wenn es Problem gibt, dafür Sorge tragen, dass die Luftzirkulation verbessert wird, so dass auch kleine Wasseransammlungen in Blattachseln austrocknen, etwa durch zeitversetztes Zuschalten von Ventilatoren über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Ergänzend sollte auch das Sprühwasser kontrolliert werden, das möglichst frisch und unbelastet sein sollte - in stehendem Wasser explodiert die Zahl der Keime bei Zimmertemperatur in kürzester Zeit!

Daz

Daz
Orchideenfreund
Hihi, immer wieder lustig, wie viele unterschiedliche Meinungen es dazu gibt.

Ich sprühe nur aufgebundene Pflanzen, um sie zu wässern. Alles im Topf (Fensterbank) sprühe ich schon seit Jahren nicht gar mehr, ich halte lieber die LF allgemein hoch.

Eli1

Eli1
Admin
Hallo
Meinen über 20ig jähriger Senf dazu geb:
Zu Beginn hab ich gesprüht, dann hab ich die LF mit Wannen und kleinem Nebler erhöht. Das Sprühen der Blätter hab ich bald aufgegeben,es gab Flecken und Verluste,denn immer erwischt man das stehende Wasser im Herzblatt nicht sofort.

http://www.orchideen-wien.at

Waldi

Waldi
Orchideenfreund
Solange meine Orchideen in der Wohnung sknd, sprühe ich die getopften überhaupt nicht. Bei den aufgebundenen sprühe ich nur die Wurzeln, lass sie danach etwas abtrocknen und häng sie erst dann wieder auf, wenn kein Wasser mehr auf die darunterstehenden Pflanzen tropfen kann.

Im Sommer, wenn sie draußen sind, aber auch dann nur wenns richtig heiß ist, besprühe ich sie schon oder brause sie schon mal abends mit dem Schlauch ab.

Anfangs hatte ich auch in der Wohnung gesprüht, bis die ersten Blätter schwarz wurden ...

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