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Der Werdegang einer Phalaenopsis/Von der Bestäubung bis zur fertigen Pflanze

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Gast


Gast
Meine erste Bestäubung, die auch direkt ein Volltreffer war, liegt schon lange zurück. Dennoch, weil ich es damals so aufregend fand, begleitete ich die werdende Kapsel bildlich und mit Text versehen.
Den Anfang, als alles begann, kann man in meiner Homepage sehr schön verfolgen:
http://orchidee.meinehomepage.com/nav_eheversuch.php

Wie ging bzw geht es jetzt weiter? Wie groß sind die Kleinen jetzt?
Ein Sämling geht seinen Weg und läßt alle anderen hinter sich, was die Größe angeht. Seine Blattgesamtspanne von 20cm+ hat er schon, sitzt im 7er Töpfchen:

Auch einige andere eilen hinterher, auch in 7er Töpfchen:








Die noch kleineren stehn zusammen gekuschelt auf einem Deckel und werden jeden morgen besprüht. Sie sitzen in 5er und 7er Töpfchen:


Die Sämlinge hatten einen sehr guten Start, denn sie kamen schon sehr kräftig aus dem Glas, hatten dicke Würzelchen und sehr festes Blattwerk. Außerdem war es mitten im Sommer und sie konnten von Anfang an sehr gut wachsen.

Ich bin jetzt mal ganz optimistisch und denke, wenn der größte Sämling weiter so wächst, er im kommenden Jahr schon eine Erstrispe machen könnte.
Von 75 Sämlingen, wobei die Kleinsten wirklich winzig waren, habe ich bis heute eine Verlustrate von 2 Sämlingen, was mehr als wenig ist.
Falls es Fragen gibt, so immer her damit!




Linde

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Orchideenfreund
Das ist ein sehr gutes Ergebnis und die Kleinen sehen wirklich prächtig aus.
Wenn sich dann die ersten BT bilden, wird es richtig spannend.

Deine hp habe ich schon oft durchstöbert. So weit ich das erlesen kann, wird die Art, von welcher der Blütenstaub kommt, bei der Kreuzung zuerst genannt?

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Hallo Linde,

bei Hybriden wird immer zuerst die Pflanze genannt von der die Samenkapsel kommt (Mutter) dann der Pollenspender (Vater).

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Gruß Franz
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Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.
http://www.bordercollie.ranch.de

Linde

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Orchideenfreund
Vielen Dank, Franz.

Phal. Princess Kaiulani= Phal. violacea x Phal. amboinensis

Bei den gezeigten Pflänzchen wurden die Pollen von der Phal. violacea entnommen, also Phal.amboinensis x Phal.violacea

Dann bleibt der Name der entstandenen Kreuzung gleich, nur die Blüten werden evtl unterschiedlich aussehen?

Franz

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Fachmoderator Cattleya & Laelia
Ja Linde, das stimmt. Unterschiede in Größe und Farbform sind dann möglich.


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Gruß Franz
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Gast


Gast
WOW deine Pflänzchen sind ja prächtig!!
kannst du mir verraten wie lange es dauerte bis die Samenkapsel reif war? Denn die Zeit variiert ja von Art zu Art nicht wahr?

Jutta

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Orchideenfreund
TinaW schrieb:WOW deine Pflänzchen sind ja prächtig!!
kannst du mir verraten wie lange es dauerte bis die Samenkapsel reif war? Denn die Zeit variiert ja von Art zu Art nicht wahr?

Hallo Tina,

schau mal auf Connys ersten Bericht da ist der Link zu ihrer Homepage.
Aber ich kann dir jetzt schon sagen es dauert und dauert ... Very Happy aber wie ich finde mit super Erfolg ja1

Gast


Gast
ja so ungefähr hab ich mir das schon gedacht Laughing
Bin schon gespannt wie lange es bei meiner befruchteten Miltoniopsis (hat allerdings nichts von Phal) dauert!

Ja der Erfolg ist unglaublich!!

Gast


Gast
@Tina, es kommt aber auch sehr auf die Qualität der Flaschenkinder drauf an, welchen Start sie "ins leben" haben. Wenn sie schon sehr kräftig aus der Flasche kommen hat man es leichter, sie groß zuziehn.
Und ja, es kommt immer auf die Kreuzungspartner drauf an, wie lange eine Kapsel reifen muß. Bei equestris geht es sehr schnell, ca. 4 bis 6 Monate und bei bellina, gigantea, amboi dauerts länger.
Auch ist gigantea direkt aus der Flasche in der Aufzucht daheim sehr anspruchsvoll. Diese würde ich jemandem mit Gewächshaus eher empfehlen als einem Wohnzimmerfensterbänkler.

Zum "üben" ziehe ich equestris vor und vorallem qualitativ gute Flaschenware.

PaphDaddy

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Orchideenfreund
Herzlichen Dank für den schönen, bebilderten Beitrag! ja1

Gast


Gast
Gern geschehn.
Ich hätte aber noch etwas zum Substrat bei zutragen.
"Normal" nimmt man für frisch entflaschte Sämlinge Spagnum, entweder lebendiges oder getrocknetes, auch in Platten als gepresstes zu bekommen im Zoofachmarkt, welches man in Wasser aufquellen läßt.
Da ich mit Spagnum absolut nicht klarkomme, nehme ich sehr feine Pinienrinde, kleine Korkrindenstückchen und das normale seramis für Grünpflanzen.
Da die Sämlinge in sehr kleinen Töpfchen sind, trocknet das Substrat sehr schnell ab, zu schnell. Darum gebe ich das normale seramis mit bei, damit die Feuchtigkeit länger gehalten wird.
In einer 2 jährigen "Versuchsreihe" mit "Billigflaschenware" habe ich ausprobiert, verbessert etc. bevor ich mich an eigene Sämlinge heranwagte.
Die Versuchskinder habens zum Großteil überlebt und eins beginnt nach 2,5 Jahren aus der Flasche mit einer schönen Erstrispe (Ambotris). Ein anderes (bellina) hat letztes Jahr schon die Erstblüte gehabt.
Ich für meinen Teil denke, es ist immer besser, erst mit leichten Sämlingen zu üben, bevor man sich teure kauft oder selbst kreuzt.
So hat man schon Erfahrungen sammeln können und ist nicht bestürzt, wenn ein paar hopps gehn.

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