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Düngung mit Knoblauchwasser

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Rolf
Franz
weeand
Befi
zwockel
9 verfasser

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zwockel

zwockel
Orchideenfreund

Ich habe bei Youtube vor einigen Monaten etwas über Knoblauchwasser gesehen.

Geschaut getan,es bringt tolle Ergebnisse,wie man an meinen Blüten sehen kann.
Da ich ja nur übers Blatt dünge kam es mir entgegen.

Befi und andere praktizieren es auch mit Erfolg.

Es riecht danach wunderbar nach Knoblauch.

Der Link : [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Wenn Fragen dazu sind, nur zu, ich versuche sie zu beantworten.

Liebe Grüße

Will

Christian N und Befi Gefällt dieser Beitrag

Befi

Befi
Orchideenfreund

Hej zusammen
Ich muss mich bei Will echt bedanken. Der Tipp mit dem Knoblauch hat alle meine Aufgebundenen gerettet.
Was die Pflanzen genau hatten weiß ich nicht, aber sie sahen ziemlich schlecht aus. Keine Ahnung ob Viecher oder Bakterien.
Vor allen die Wurzeln sind abgestorben, am Dünger lag es sicher nicht, da ich da nur sehr geringe Dosierung bevorzuge.
Nach mehreren Anwendungen haben wirklich alle Pflanzen neue Wurzeln gemacht und sind heute vital wie nie.
Bald gibt es dann auch Blütenbilder von z. B. Phal. thailandica die nach Knobi wie Unkraut wuchert.
Na gut das war etwas übertrieben. freuen
Schaut euch Wills Erfolge an, das ist bestimmt kein Zufall.
Ich setze jedem Liter Knobi Sprühwasser eine Aspirin zu, das ist noch ein extra Booster.

Der Knobi Geruch ist nach einem Tag wieder weg. bounce

weeand

weeand
Admin

Wurde dieser Methode auch erfolgreich sein bei die Miniaturen mit ihren manchmal sehr feinen Wurzel?


_________________
Wer das Kleine nicht ehrt, ist das Große nicht wert.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Schöne Grüße, André.

zwockel

zwockel
Orchideenfreund

Probiere es aus Andre.
Ich denke es ist egal welche Wurzeln es sind.
Habe ja auch welche mit feinen Wurzeln.

Die Ergebnisse überzeugen allemal.

Liebe Grüße

Will

weeand Gefällt dieser Beitrag

Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia

Wenn die Pflanzen in Bereichen des Hauses gepflegt werden ist zuerst einmal einfühlsame Überzeugungsarbeit dem Partner gegenüber erforderlich. Ist das erfolgt kommt dann die Anwendung. Wer will schon einen handfesten Unfrieden im Haus haben weil vorher nicht besprochen.


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Menschen finden Ehrlichkeit so lange gut, bis Du etwas sagst was ihnen nicht passt.

zwockel, Usitana, eleinen, Hauzi, weeand und rauhaariger Gefällt dieser Beitrag

http://www.bordercollie.ranch.de

zwockel

zwockel
Orchideenfreund

Stimmt Franz,da sind die Single im Vorteil. Very Happy

Liebe Grüße

Will

Rolf

Rolf
Orchideenfreund

Danke für den Tipp Will!
Ich probiere es in den nächsten Tagen mal an meinen Phalaenopsen aus. Frischen Knofi und Aspirin habe ich heute schon gekauft.

Freundliche Grüße
Rolf

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

... das gibt es ja schon länger - neben dem unschönene Geruch hat es bei meinen Orchideen nicht gewirkt...

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]



In der Asprinpille ist Acetylsalicylsäure enthalten, der man unter gewissen Bedingungen Wurzelbildung nachsagt...

Aber wenn es dann hilft ja1

Machu Picchu

Machu Picchu
Orchideenfreund

UweM. schrieb:... das gibt es ja schon länger - neben dem unschönene Geruch hat es bei meinen Orchideen nicht gewirkt...

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


In der Aspirinpille ist Acetylsalicylsäure enthalten, der man unter gewissen Bedingungen Wurzelbildung nachsagt...

Aber wenn es dann hilft ja1

Uwe, hier ist es wie bei der Homöopathie: Vielleicht hilft´s; schaden kann´s ja auch nicht. Very Happy

rauhaariger Gefällt dieser Beitrag

https://www.flickr.com/photos/124575844@N08/

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Wie hoch ist den der Leitwert von diesem Süd?

Eine altbewährte Alternative dazu gibt es auch noch:
Pechnelkenextrakt

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Machu Picchu schrieb:

Uwe, hier ist es wie bei der Homöopathie: Vielleicht hilft´s; schaden kann´s ja auch nicht. Very Happy


Wenn ich mir die Brühe aus dem Video so ansehe, würde ich nicht von Homöopathie sprechen...

In dieser Konzentration und dann vielleicht noch im Pflanzstoff... da würde ich eher von einer tickenden Zeitbombe sprechen scratch  

Ist der Pflanzstoff feucht genug, kann das Ganze schnell in Fäulnis übergehen

... und dann noch eine Tablette auf 1 Liter Wasser scratch

Wie gesagt, mich würde der Leitwert dieser Brühe mal interessieren - auch ein organischer Sud kann den Leitwert stark erhöhen

zwockel

zwockel
Orchideenfreund

Ich benutze den Sud seit 3 Monaten.
Und alles bei mir ist in den Gläsern und nur die Blätter werden besprüht.
Danke für den Link.Wußte nicht wogegen es alles wirkt.
Knoblauch ist ja auch für uns Menschen sehr gesund.

Versuch macht kluch  Very Happy

Liebe Grüße

Will

Befi Gefällt dieser Beitrag

Befi

Befi
Orchideenfreund

Genau Will ja1
Versuch macht kluch ❗

Machu Picchu

Machu Picchu
Orchideenfreund

UweM. schrieb:Wie hoch ist denn der Leitwert von diesem Sud?

Ich habe gerade eben gemessen: 740 µS, wobei ich ihn mit meiner verdünnten Düngerlösung angesetzt habe. Die reine Düngerlösung hat jetzt im Winter 650 µS; mein Regenwasser 30µS.

https://www.flickr.com/photos/124575844@N08/

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Sorry, dass ich mich zu diesem Thema so reserviert äußere scratch

Wenn man nach der Anwendung aber Erfolge "sieht", lohnt sich ja vielleicht auch der Aufwand.


Mir geht es aber mehr um die Botschaft aus dem Video:

Düngung von Orchideen mit Knoblauchwasser...

Sicherlich sind im Knoblauch verschiedene Mineralstoffe vorhanden - die Wissenschaft hat aber festgestellt, dass Pflanzen Mineralien aus anderen Pflanzen oder tierischen Kot nicht für das eigene Wachstum verwenden können!!!

Damit diese Mineralstoffe als Nährstoffe genutzt werden können, muß der Knoblauch kompostiert, verjaucht oder vermentiert werden. Also die Nährstoffe können es nicht sein.

Allerdings ist auch bekannt, dass Orchideen manchmal besser auf Wirkstoffe als auf Dünger ansprechen - allerdings nur in homöopathischen Dosen.

Knoblauch und auch Zwiebeln beinhalten viele Schwefelverbindungen und ätherische Öle, die gegen Schädlinge eingesetzt werden ( vgl. auch den Link zu ENVIREPEL).

In dem Video wird leider auch nicht erwähnt, welches Wasser benutzt wird - Regenwasser oder Leitungswasser?

Wenn zu dem "Leitungswasser" auch noch Knoblauchsud + Aspirinpille zugesetzt werden, schnellt der Leitwert auf sehr hohe Werte - das Wasser (= reines Wasser) verdunstet und die Restsalze verbleiben zurück und belasten das Substrat oder auch die Kulturblöcke...

Zu hohe Salzkonzentrationen im Pflanzstoff oder an den Blöcken sind meiner Meinung nach der Pflanzenkiller Nummer 1 Friede




Nachträglich und nicht so ganz ernst gemeint:

Für einmal sprühen benötige ich in meinem GWH 20 Liter Wasser. Beim Gießen werden 100 L verbraucht.

Der Aspiriverbrauch dafür wird die Pharmaindustrie erfreuen affraid



Zuletzt von UweM. am 24.11.21 10:41 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

Christian N und sphingidae Gefällt dieser Beitrag

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Machu Picchu schrieb:
UweM. schrieb:Wie hoch ist denn der Leitwert von diesem Sud?

Ich habe gerade eben gemessen: 740 µS, wobei ich ihn mit meiner verdünnten Düngerlösung angesetzt habe. Die reine Düngerlösung hat jetzt im Winter 650 µS; mein Regenwasser 30µS.

Danke dafür.

D.h., der Knoblauchsud (mit Regenwasser?) + Aspirin hat einen LW von ca. 100 µS

Machu Picchu

Machu Picchu
Orchideenfreund

UweM. schrieb:
Machu Picchu schrieb:
UweM. schrieb:Wie hoch ist denn der Leitwert von diesem Sud?

Ich habe gerade eben gemessen: 740 µS, wobei ich ihn mit meiner verdünnten Düngerlösung angesetzt habe. Die reine Düngerlösung hat jetzt im Winter 650 µS; mein Regenwasser 30µS.

Danke dafür.

D.h., der Knoblauchsud (mit Regenwasser?) + Aspirin hat einen LW von ca. 100 µS

Ich habe den Sud mit einer ungefähren 1:1-Mischung aus Düngerlösung und Regenwasser angesetzt. Die Knoblauchbestandteile des Suds verändern den Leitwert kaum, sondern nur durch die Acetylsalicylsäure (und evtl. vorhandene Salze wie Karbonate im Aspirin).
Wenn ich meine Düngerlösung im Sommer mit organischem Dünger auf ca. 750 µS aufdünge, verändert sich der Leitwert wenig. Erst mit Mineraldünger kann ich den Leitwert dann auf den gewünschten Wert einstellen.
(Mein organischer Dünger ist eine halb vergorene Proteinlösung, die offensichtlich wenig freie Ionen enthält.)

https://www.flickr.com/photos/124575844@N08/

OF

OF
Orchideenfreund

Sorry, dass ich mich zu diesem Thema so reserviert äußere scratch

Ich hab auch ein bisschen Bedenken Uwe.

Knoblauch schadet bestimmt nicht genauso wie man Bananenwasser, Kaffee und Tee als Dünger benutzen kann.

Aber alles Organische kann nach ner Weile auch anfangen zu schimmeln. Deswegen würde ich Banane nie beutzen.

Das Video wird von einem Computerprogramm kommentiert. Das macht mich schon immer ein bisschen misstrauisch was berichtet wird....

Um ganz klar zu sein wird von zwei drastisch verschiedenen Methoden berichtet. Einmal Aspirin was für Menschen nicht grade gesund ist und Koblauch was bestimmt so gut wie Teewasser ist.

3 Monate ist zu wenig Zeit um zu sehen ob langzeitig Schaden oder Mutierungen erzeugt werden oder ob die Pflannee stärker wachsen aber interssieren würde mich das Langzeitresultat schon.

Wenn die Brühe aber nur 3 Tage reicht dann ist das zu viel Aufwand für eine recht chemikalische Brühe (aspirin 500mg/liter)

Hasst du schon Algenextrakt ausprobiert? Das ist der organische Anteil bei mir nur bin ich mr nie sicher ob es einen Unterschied macht. Wenn ja meinst du es ist besser als mit Algenextrakt wässern?

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

OF,

ich habe in den letzten fünf Jahren ganz viele organischen Dünger an den Orchideen getestet...

Gebremst wurde ich allenfalls von einem Orchideenfreund, der von Beruf Biologe und Chemiker ist.

Von ihm kam immer wieder der Hinweis auf eine tickende Zeitbombe beim Einsatz von organischen Düngern gerade im Pflanzstoff.

Algenextrakt verwende ich heute allenfalls als Blattdünger (eher Wirkstoff bzw. Stimulanz) in einer Konzentration von max. 100µS - eher niedriger.

Machu Picchu

Machu Picchu
Orchideenfreund

UweM. schrieb:OF,

ich habe in den letzten fünf Jahren ganz viele organischen Dünger an den Orchideen getestet...

Gebremst wurde ich allenfalls von einem Orchideenfreund, der von Beruf Biologe und Chemiker ist.

Von ihm kam immer wieder der Hinweis auf eine tickende Zeitbombe beim Einsatz von organischen Düngern gerade im Pflanzstoff.

Mir ist bewusst, dass die Nährstoffe für die Pflanzen (hier Orchideen) in pflanzenverfügbarer Form vorliegen müssen. Dies ist bei organischen Dünger nicht so. Die Düngerbestandteile werden erst durch Bodenorganismen in pflanzenverfügbare Form überführt. Hier liegt also eine gewisse Depotdüngung vor, mit der natürlich auch die Gefahr einer Überdüngung einher geht. Wenn zu häufig gedüngt wird kann dies zu einer Verbrennung der Wurzeln führen. Deswegen muss man zwischendurch gut mit Regen- oder Osmosewasser arbeiten.

Für mich sind aber diese Bodenorganismen wichtig - egal ob Pilze oder Bakterien, sie drängen Schadorganismen zurück, die lebendes Gewebe befallen.

Ähnliches geschieht ja auch auf unserer Haut: Dort verhindern "gutartige" Bakterien, dass "böse" Bakterien auf der Haut überhand nehmen.

https://www.flickr.com/photos/124575844@N08/

zwockel

zwockel
Orchideenfreund

Vielen Dank für Eure fachlichen Ausführungen. ja1

Liebe Grüße

Will

Christian N

Christian N
Moderator

[quote="Machu Picchu"][quote="UweM."]OF,

ich habe in den letzten fünf Jahren ganz viele organischen Dünger an den Orchideen getestet...

Gebremst wurde ich allenfalls von einem Orchideenfreund, der von Beruf Biologe und Chemiker ist.

Von ihm kam immer wieder der Hinweis auf eine tickende Zeitbombe beim Einsatz von organischen Düngern gerade im Pflanzstoff.[/quote]

Mir ist bewusst, dass die Nährstoffe für die Pflanzen (hier Orchideen) in pflanzenverfügbarer Form vorliegen müssen. Dies ist bei organischen Dünger nicht so. Die Düngerbestandteile werden erst durch Bodenorganismen in pflanzenverfügbare Form überführt. Hier liegt also eine gewisse Depotdüngung vor, mit der natürlich auch die Gefahr einer Überdüngung einher geht. Wenn zu häufig gedüngt wird kann dies zu einer Verbrennung der Wurzeln führen. Deswegen muss man zwischendurch gut mit Regen- oder Osmosewasser arbeiten.

Für mich sind aber diese Bodenorganismen wichtig - egal ob Pilze oder Bakterien, sie drängen Schadorganismen zurück, die lebendes Gewebe befallen.

Ähnliches geschieht ja auch auf unserer Haut: Dort verhindern "gutartige" Bakterien, dass "böse" Bakterien auf der Haut überhand nehmen.[/quote]

Dass organische Nährstoffe nur von "gutartigen" Microorganismen verwertet werden, widerspricht meinen Erfahrungen.
Seitdem ich meine Dachrinnen regelmäßig sauber mache und das Regenwasser erst nach längeren Regenfällen speichere, haben sich Infektionen an den Orchideen deutlich reduziert.

Orchideen sind und bleiben Schwachzehrer und darauf, dass die Düngung zu Lasten anderer Wachstumsfaktoren von den Orchideenhobbygärtnern traditionell gern überbewertet wird, hat Uwe in einem seiner Beiträge schon hin gewiesen.

Nach allen möglichen Experimenten, die sich im Nachhinein meist als sinnlos erwiesen haben, gehe ich nach folgendem Prinzip vor:
Möglichst sauberes Regenwasser verwenden, regelmäßig schwach düngen und nur, wenn die Pflanzen im Wachstum sind.
Mineralische Dünger in bekannter (bewährter) Zusammensetzung verwenden.

Wenn unter diesen Bedingungen kein zufrieden stellendes Wachstum der Orchideen erfolgt, versuche ich die Faktoren Licht, Luft und Wassermanagement zu optimieren.

Damit will ich die Verwendung von nachweisbar bewährten Hausmitteln in besonderen Fällen nicht in Frage stellen, sie sollte bei Orchideen aber eher die Ausnahme, als die Regel sein.

Abschließend muss ich noch eine Bemerkung zur Messung des elektrischen Leitwertes machen. Ich zweifle an, dass alle Messgeräte richtig gehandhabt und regelmäßig geeicht werden. Dann sind aber viele Werte nichts wert, zumal sie selten in Zusammenhang mit den übrigen Eigenschaften des Gießwassers gebracht werden.
Ich verwende mein Messgerät deshalb nur in größeren Abständen zur Kontrolle oder wenn sich die Bedingungen für die Regenwasserspeicherung ändern.

Gruß
Christian

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OF

OF
Orchideenfreund

Christian N schrieb:
Seitdem ich meine Dachrinnen regelmäßig sauber mache und das Regenwasser erst nach längeren Regenfällen speichere, haben sich Infektionen an den Orchideen deutlich reduziert.

Sauber machen, klar,einmal im Jahr die Tonne leeren ist hilfreich.
Wie kontrollierst du aber das die Tonne erst nach längeren Regenfällen das Wasser speichert?

Ich finde jeder sollte so wachsen wie er es möchte nur wenn was schadet dann wär es hilfreich es zu wissen. Wills Pflanzen sehen fabelhaft aus aber das kommt nicht nur von den letzten 3 Monaten.

Will, ich weiss gar nicht warum du etwas ändern willst, nur wenn du meinst das du deine Blüten verbessern kannst aber es geht viel leichter etwas falsch zu machen.

100µS für Algenextrakt scheint recht hoch zu sein, soviel benutze ich wahrscheinlich in einem Jahr insgesammt. Naja danke für die Information Will und andere. Ich stimme vielleicht nicht mit allen Methode unbedingt ein aber ich bin immer interessiert was andere ausprobieren und was für Ergebnisse erzeugt werden können.

Machu Picchu

Machu Picchu
Orchideenfreund

Christian N schrieb:
Machu Picchu schrieb:
Mir ist bewusst, dass die Nährstoffe für die Pflanzen (hier Orchideen) in pflanzenverfügbarer Form vorliegen müssen. Dies ist bei organischen Dünger nicht so. Die Düngerbestandteile werden erst durch Bodenorganismen in pflanzenverfügbare Form überführt. Hier liegt also eine gewisse Depotdüngung vor, mit der natürlich auch die Gefahr einer Überdüngung einher geht. Wenn zu häufig gedüngt wird kann dies zu einer Verbrennung der Wurzeln führen. Deswegen muss man zwischendurch gut mit Regen- oder Osmosewasser arbeiten.

Für mich sind aber diese Bodenorganismen wichtig - egal ob Pilze oder Bakterien, sie drängen Schadorganismen zurück, die lebendes Gewebe befallen.

Ähnliches geschieht ja auch auf unserer Haut: Dort verhindern "gutartige" Bakterien, dass "böse" Bakterien auf der Haut überhand nehmen.

Dass organische Nährstoffe nur von "gutartigen" Microorganismen verwertet werden, widerspricht meinen Erfahrungen.

Seitdem ich meine Dachrinnen regelmäßig sauber mache und das Regenwasser erst nach längeren Regenfällen speichere, haben sich Infektionen an den Orchideen deutlich reduziert.

Orchideen sind und bleiben Schwachzehrer und darauf, dass die Düngung zu Lasten anderer Wachstumsfaktoren von den Orchideenhobbygärtnern traditionell gern überbewertet wird, hat Uwe in einem seiner Beiträge schon hin gewiesen.

Nach allen möglichen Experimenten, die sich im Nachhinein meist als sinnlos erwiesen haben, gehe ich nach folgendem Prinzip vor:
Möglichst sauberes Regenwasser verwenden, regelmäßig schwach düngen  und nur, wenn die Pflanzen im Wachstum sind.
Mineralische Dünger in bekannter (bewährter) Zusammensetzung verwenden.

Wenn unter diesen Bedingungen kein zufrieden stellendes Wachstum der Orchideen erfolgt, versuche ich die Faktoren Licht, Luft und Wassermanagement zu optimieren.

Damit will ich die Verwendung von nachweisbar bewährten Hausmitteln  in besonderen Fällen nicht in Frage stellen, sie sollte bei Orchideen aber eher die Ausnahme, als die Regel sein.

Abschließend muss ich noch eine Bemerkung zur Messung des elektrischen Leitwertes machen. Ich zweifle an, dass alle Messgeräte richtig gehandhabt und regelmäßig geeicht werden. Dann sind aber viele Werte nichts wert, zumal sie selten in Zusammenhang mit den übrigen Eigenschaften des Gießwassers gebracht werden.
Ich verwende mein Messgerät deshalb nur in größeren Abständen zur Kontrolle oder wenn sich die Bedingungen für die Regenwasserspeicherung ändern.

Gruß
Christian

Christian, weder habe ich davon geschrieben, dass "gutartige" Mikroorganismen nur organischen Dünger abbauen, aber meist greifen sie kein lebendes Gewebe an, noch gehören Orchideen hinsichtlich der Düngung über einen Kamm geschert. Vandeen brauchen deutlich mehr Dünger als Masdevallien oder Restrepien.

Sicher ist es wichtig sauberes Wasser zu verwenden. Dazu gehört neben der Reinigung der Lagergefäße auch die Desinfektion des Wassers selbst. Keimfreie Bedingungen können und sollten wir unseren Orchideen nur in der Anzuchtphase bieten.

Ein Leitfähigkeitsmessgerät dient meines Erachtens zur groben Orientierung; schließlich bin ich nicht in einem Labor, wo es auf exakte Messwerte ankommt. (Zur genauen Eichung wird eine definierte Salzlösung bei 25°C verwendet, deren Konzentration sich im Laufe der Zeit verändern kann.)

https://www.flickr.com/photos/124575844@N08/

UweM.

UweM.
Fachmoderator Paphiopedilum

Hallo zusammen,

man darf nicht dem Irrglauben verfallen, dass man im Gewächshaus ähnliche biologische Abläufe herstellen kann wie am Naturstandort - nur weil man biologisch düngt. Nach meinen Erfahren funktioniert das nicht.

Ein Blumentopf oder auch die Korkunterlage reagieren eben ganz anders. Sowohl im Blumentopf als auch auf der Unterlage werden sich im Laufe der Zeit Salz anlagern.
Aus diesem Grund wachsen die Orchideen dann nach einer gewissen Zeit nicht mehr oder es werden keine neuen Wurzeln mehr gebildet.

Wer es trotzdem mit biologischen Düngern versuchen möchte, sollte sich einmal über Komposttee im Netz erkundigen.

Interessante Seiten zu diesem Thema sind auch hier zu finden:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Dann gibt es noch die Möglichkeit, die Wurzelhälse von Pflanzen (auch Orchideen) mit nützlichen (= guten) Pilzen zu besiedeln. Hierzu verwendet man überlicherweise Pilze aus der Trichoderma-Gruppe; z.B. Trichoderma harzianum. Sinn ist es, fäulnisbildenden Pilzen den Zugang zur Pflanze zu verwehren.

Einige Gärtner setzten das Mittel Promot aus diesem Grund zum Orchideenpflanzstoff dazu...


Wer einen größeren Pflanzenbestand hat, wird um ein Leitwert- und pH-Messgerät nicht auskommen.

Diese beiden Messwerte werden bei mir vor jedem Gießvorgang gemessen - damit ich einen groben Anhaltspunkt habe.

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