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alte Cymbidium umtopfen, teilen oder was?

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Manuel90

Manuel90
Orchideenfreund
Hallo zusammen,

ich habe seit Jahren eine Cymbidium, ich schätze mal 5 Jahre. Sie ist riesig geworden.Durchmesse weit über 1m und sogar einmal hab ich sie zum blühen gebraucht. Sie sieht gesund aus im großen und ganzen und kriegt jedes Jahr neue Bulben, dafür werden alte kahl. Normal oder? Das man die alten Bulben "schälen" soll hab ich erst viel später gelesen. Ob das nun richtig ist oder nicht... auch so ne Frage. Nur ist sie in der Mitte nun schon relativ kahl geworden und die neuen Bullen und Blätter haben kaum noch Platz. Außderm sieht sie nicht mehr ganz so schön aus jetzt da alles zur Seite drängt. Siehe Bilder.

Ich überlege schon sehr lange, seit gut 2 Jahren was ich damit machen kann. Ich hab Angst ihr "weh" zu tun beim umtopfen. Und vor allem was mit den alten Bulben tun?
Teilen und diese entfernen, den Rest neu einpflanzen?

Ich finde dazu im Netz einfach nichts. Auch in meinen Büchern steht dazu nichts Crying or Very sad

Ihr seit meine letzte Hoffnung...  bounce
Ich bin kein Experte und bitte daher etwas um Nachsicht, ich kenn auch nicht die genaue Art der Orchidee. Eine Cymbidium auf jeden Fall und sie hat viele kleine gelbe Blüten mit kleinen roten Punkten so in der Art.
Ich baue mein Wissen stets auf und besitze immer mehr.
Vor allem in der Arbeit bekommen ich immer die armen die keiner mehr will weil sie verblühen oder in schlechtem zustand sind aufgrund der Pflege. Sozusagen ne Auffangstation geworden, und einige davon konnte ich wieder retten cheers Tolle Pflanzen. Auch meine Freundin begeistert sich langsam dafür.

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Leo H.

Leo H.
Orchideenfreund
Hallo Manuel,

Cymbidien sind was ihre Wurzeln angeht ziemlich hart im Nehmen. Die gehen beim Umtopfen nicht so schnell kaputt. Manche schneiden nach dem Umtopfen auch Teile der gesunden Wurzeln ab, damit mehr Platz für neue ist. Der neue Topf sollte nur ein wenig größer als die Pflanze sein, meiner Erfahrung nach blühen sie in engen Töpfen im ersten Jahr besser, weil sie sich so nicht hauptsächlich auf die Wurzeln konzentrieren, danach kein Unterschied mehr.

Deine Pflanze ist aber selbst für eine Cymbidium in einem zu engem Topf, also solltest du schon Umtopfen. Diese große Pflanze ist sicherlich auch bereit, geteilt zu werden. Bei der Gelegenheit kannst du überzählige, kahle Bulben wegschneiden (was gar nicht so einfach ist, du wirst mit einer Gartenschere nicht weit kommen). Die kann man auch in eigene Töpfe setzen, sofern sie noch selber Wurzeln haben. Bei Cymbidien wachsen Rückbulben gut an und brauchen häufig auch nur ein Jahr bis zur Blühreife.
Das neue Substrat kannst du, je nach deinen Vorlieben, ruhig feiner machen, dann muss man nicht ganz so oft gießen.
Damit sie besser blüht gibt es mehrere "Mittelchen"

-Sommeraufenthalt im Freien, wenn irgendwie möglich

-gaaanz viel düngen, Blaukorn in Maßen ist von April bis September möglich (5-10 Kügelchen jeweils einmal im April, Juni und August) und lässt sie erst so richtig loslegen. Im Oktober dünge ich ein- oder zweimal mit flüssigem Tomatendünger, volle Konzentration Cool (nicht mineralisch, dieser braune Sirup)

-Kalte Wintertemperaturen, bis Blütentriebe erscheinen, ich lasse sie bis zum ersten Frost draußen, wenn es danach wieder wärmer wird auch wieder. Bei mir meistens also bis Anfang/Mitte November. Sonst in ein ungeheiztes Treppenhaus, wenn verfügbar. Dann aber bitte trockener halten (draußen mit Regenschutz)

Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten!



Zuletzt von Leo H. am 13.07.20 23:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Syntax)

Biene

Biene
Orchideenfreund
Hallo Manuel,

Leo hat ja schon einiges geschrieben.

Ich kann dir auch nur empfehlen, die Pflanze zu teilen.
Günstig ist so 3 bis 4 Bulben zusammen neu zu topfen.
Ich halte es so, dass ich die Bulben mit Blättern, die zusammen stehen, zusammen lasse und neu einsetze.
So bekommt man kompakte, atraktive Pflanzen.
Die Bulben ohne Blätter kann man einzeln, sogar ohne Wurzeln eintopfen, solange sie noch grün sind. In der Regel treiben sie neu aus und man bekommt Tochterpflanzen.
Die Wurzelballen von Cymbidien sind sehr fest und schwer zu trennen, wenn die Pflanzen schon so groß sind.
Da wirst du mit Spaten oder ähnlichem Werkzeug arbeiten müssen.
Die Pflanze wird es dir aber danken, weil sie junge Triebe bilden kann, die dann auch wieder blühen.
Allerdings ist der beste Zeitpunkt dafür vorüber.
Cymbidien sollten möglichst im Frühjahr geteilt werden, damit sie dann schön Kraft sammeln können bis zum Winter.
Oft blühen sie im ersten Jahr nach der Teilung nicht.
Wenn man sie dann gut versorgt und die für eine Blüte nötigen Kältereize realisiert,  dann dürfte einer Blüte nichts entgegen stehen.

PS. Vielleicht stellst du dich ja auch nochmal vor?

Manuel90

Manuel90
Orchideenfreund
Hallo Leo, hallo Biene,

vielen dank für die ausführlichen und schnellen Antworten. Bisher bin ich eher vorsichtig mit Dünger umgegangen, auch nur speziellen Orchideendünger. An Blaukorn oder gar Tomatendünger hab ich noch nie gedacht oder gelesen, aber du machst zumindest den Eindruck wirklich Ahnung zu haben, evtl sollte ich dem also mal einen versuch geben. etwas mehr Blüte könnte sie schon vertragen. Bisher hab ichs erst einmal geschafft und auch nur eine Rispe. Dafür blühte sie lange und war wirklich schön anzusehen.

Meine prächtigste ist momentan eine Miltonopsis, aber das ist ein anderes Thema king

Ich wollte sie ja schon lange teilen oder sonst was, nur fehlte mir das Wissen dazu was ich mit ihr anstellen sollte und es trieb mich auf der Suche hier her.

Ich würde in kauf nehmen das sie ein Jahr nicht blüht, dafür könnte ich Sie jetzt noch teilen oder? Bin leider spät dran mittlerweile.
Wie teilt man diese ohne Bulben zu zerstören? mit einem Spaten klingt schon sehr grob What a Face Ich habe eine sehr scharfe Bonsaischere. Wäre das eine Option?

Trennt man erst die Bulben dann die Wurzeln? Hat jede Bulbe eigene Wurzeln oder wie ist die Struktur genau aufgebaut? confused
Kann man die Bulben auseinanderreißen (ziehen) oder muss man diese wirklich schneiden? Verletzt man diese dabei nicht schwer?

Ich habe bisher immer normales Orchideensubstrat verwendet wegen der besseren Lüftung und die Gefahr der Staunässe zu vermindern. Habe öfter gelesen das dieses grobe Substrat auch für die terrestrische orchideen verwendet werden kann.
Wie seht ihr das?

Wie behandle ich die Kahlen bulben wenn ich sie neu eintopfe? Sie müssen Wurzeln haben richtig? Dann einfach wie die Mutterpflanze behandeln?

ich stelle mich sicher noch vor... wenn ich mal die Zeit finde dafür, ich habe leider sehr viel um die Ohren zurzeit Sad

Leo H.

Leo H.
Orchideenfreund
Hallo nochmal,

Ich hatte das schon geschrieben, dann aber vergessen abzuschicken. Also nochmal.

Wenn du deine Pflanze teilst könntest Du mit einer Bonsaischere Probleme bekommen. Ich benutze eine kleine Astschere, ein Brotmesser tut es aber wohl auch. Die einzelnen Bulben sind durch ein Rhizom verbunden, dass man beim Teilen durchtrennt, die Bulben bleiben also unverletzt. Die Wurzeln können sehr schwierig zu trennen sein, das braucht man vielleicht wirklich einen Spaten. Versuch es aber erstmal mit schütteln und gleichzeitigem ziehen nach oben. Jede Bulbe hat am Anfang eigene Wurzeln, nur sind diese manchmal bereits abgestorben, wenn die Bulbe sehr alt ist.

Beim Dünger muss ich anmerken, dass Du vielleicht etwas vorsichtiger anfangen solltest, weil ich nicht weiß wie hart dein Leitungswasser ist. Wenn du Regenwasser oder RO-Wasser verwendest, kannst du direkt mit 5 Kugeln Blaukorn starten und dich dann hocharbeiten. Den Trick mit dem Tomatendünger habe ich ich von Youtube (Es hat wirklich toll funktioniert). Der Kanal heißt Gardening at Douentza. Dort gibt es auch eine schöne Anleitung zum teilen (Wenn du Englisch sprichst):

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Und das Video mit dem Tomatendünger:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (bei Minute 2:00)

Hier sieht man den Unterschied, den der Dünger bei mir macht:

[Sie müssen
registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Das breite Blatt ist bei mir gewachsen, das schmale war noch vom Kauf.

Edit: Das feinere Substrat ist nur dazu da, die Feuchtigkeit länger zu halten. Cymbidien sollten während des Wachstums nicht austrocknen, da ist es mir lieber etwas feineres Substrat zu haben und nur aller fünf Tage gießen zu müssen. Im Winter sollten sie schon oberflächlich abtrocknen. Aber wenn du es so besser findest, lass es auf jeden Fall auch so! Der Pflanze ist es einigermaßen egal, solange sie feucht bleibt (aber auf keinen Fall nass)



Zuletzt von Leo H. am 15.07.20 10:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Text hinzugefügt)

Manuel90

Manuel90
Orchideenfreund
Hallo Leo,

vielen vielen Dank für den Beitrag und den link! klar spreche ich englisch, allein schon berufsbedingt und privat sehe ich fast alles bei youtube in englisch, da besseres und größeres Angebot.
Ich seh mir das ganze heut noch aufm TV an, hab kurz angefangen, sieht fast aus wie meine... also könnte sehr hilfreich werden das ganze. ja1
Evtl hol ich mir dann morgen noch anderes Substrat für die gute.
wir haben eigentlich eher kalkarmes wasser, aber das verwende ich schon länger nicht mehr zum gießen da sich überall weißer belag bildet und orchideen das ja auch ganz schlecht vertragen was ich so gelesen habe auf diversen seiten.
Ich verwende meist destilliertes handwarmes wasser mit etwas dünger oder hin und wieder mineralwasser dazu. Hätte zwar auch Regenwasser welches in einer Tonne gesammelt wird, aber da wächst alles mögliche an Algen drin. denke das is nix für sie. Neutral

Was verwendest du zum gießen? oder tauchst du?
Die große hier gieße ich meist eher und besprüche die sichtbaren Wurzeln regelmäßig mit etwas dünger und wasser.
Die Phalaenopsen besprühe ich nur, hab nicht so gute Erfahrungen mit tauchen oder gießen gemacht.
behalte einfach immer die wurzeln im Auge, sobald weiß wird gesprüht bis alles grün ist.

7alte Cymbidium umtopfen, teilen oder was? Empty Bilanz des ganzen 29.07.20 19:19

Manuel90

Manuel90
Orchideenfreund
So, leider habe ich jezt erst Zeit gefunden zu berichten wie das ganze ausging.
es dauerte 2h Shocked Ich habe sie aus dem Topf bekommen ohne etwas kaputt zu machen, soweit so gut.
Dannn das erstaunliche, es war praktisch kein Substrat mehr da... keine Ahnung wo es hingekommen ist, es war ein fester klumpen Wurzeln, nichts als Wurzeln.
Ich untersuchte sie genauer, mir viel auf das sie gammlig rochen und braun waren, teils matschig, teils vertrocknet oder einfach abgestorben. Ich habe sie abgetastet ob sie hohl waren oder matschig und stück für stück abgetrennt wo ich mir sicher bin das diese tot waren. Ich denke ich weiß wie gesunde Wurzeln auszusehen haben und diese taten es nicht. Hell, fest und weiß bis leicht grünlich im innern, richtig? im inneren der feste "Faden" welcher auch weiß sein sollte.
Bei meiner waren fast 90% der Wurzeln definitv abgestorben. Es blieb kaum was über am Ende. Shocked Siehe Bild. Ich lies einen Teil stehen um ihr Halt geben zu können. Ich teile sie in 2 Teile und entfernte einen Teil der alten Bulben. Die zwei neuen teile setzte ich dann wieder ein in neues substrat und einen größeren Topf.
Hier ein Bild nach dem umtopfen und der toten wurzeln. Da ich kein feineres Substrat bkeommen hab auf die Schnelle hab ich das alte verwendet, als neues, aber halt wieder grobes. Lieber gieße ich 2-3x die Woche als Gefahr der verfaulten Wurzlen zu laufen. Bei dem Substrat behalte ich iwie besser den Überblick. Wink
Als nächstes möchte ich mich dem Thema Blaukorn widmen, die Bilder sehen überzeugend aus von dir Very Happy
Hoffe meine übersteht das ganze jetzt gut, die vielen toten wurzeln machen mir angst.  Crying or Very sad
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Leo H.

Leo H.
Orchideenfreund
Hallo,

wenn die Wurzeln beim abschneiden so aussahen wie auf dem Foto, waren sie zumindest vertrocknet, teilweise auch gammelig. Allerdings sind die Wurzeln von Cymbidien von Natur aus innen eher Cremeweiß bis hellbraun und auch nicht ganz so fest wie z.B. Wurzeln einer Phalaenopsis.

Deine Pflanze schiebt glücklicherweise gerade Neutriebe -eigentlich viel zu spät- und sollte deshalb durchkommen (die alten Wurzeln verzweigen sich zwar auch, aber machmal faulen sie selbst bei trockenerer Kultur weiter). Cymbidien sind aber generell unempfindlich was ihre Wurzeln angeht.

Wenn das alte Substrat weg war, hat es sich wohl zersetzt und dadurch dann die Fäulnis der Wurzeln ausgelöst.

Mit dem Dünger solltest du dich wie gesagt langsam hocharbeiten, weil die Wurzeln sonst von so ungewohnt hohen Salzkonzentrationen verbrennen können.

Ich gieße im Sommer alle paar Tage mit Regenwasser. Wenn die Kugeln BK frisch draufliegen, spüle ich gründlich mit Wasser durch, sodass der Schnelllösliche Teil sich im Topf verteilt. Im Winter dünge ich sie mit allen meinen Orchideen mit (jedes dritte gießen mit Dünger in geringer Konzentration), weil sie dann auch kaum Dünger brauchen.  Sie sind dann auch nicht mehr dauerfeucht. Zum tauchen sind mir diese Riesen unter den Orchideen zu unpraktisch.

Restrepia

Restrepia
Orchideenfreund
Hallo Manuel,

mach Dir keinen Kopf wegen der Wurzeln; die Pflanze kann jederzeit aus den Bulben neue machen. Ich habe auf Madeira Marktstände gesehen, an dem in einem Korb lose herumrollende, wurzellose Cymbidium-Bulben verkauft wurden. In frisches Substrat eingesetzt wachsen die verlässlich wieder an.

Und leichten Frost halten die Hybriden auch aus: ich hab vor einigen Jahren mal eine ältere Pflanze versehentlich im Herbst draußen vergessen. Nachdem sie fünf Zentimeter Neuschnee abgekriegt hat, habe ich sie reingeholt. Sie hat dann im Winter sehr schön geblüht.

Grüße

Wilfried

Ed

Ed
Orchideenfreund
Leo H. schrieb:

Deine Pflanze schiebt glücklicherweise gerade Neutriebe -eigentlich viel zu spät- und sollte deshalb durchkommen

Am Naturstandort sind wir noch immer in der Wachstumsphase, Neutriebe kann man z.Z. in großer Anzahl sehen.

Ed

Ed
Orchideenfreund
Kleine Doku über ein neu erworbenes Cymbidium.

Schon beim ersten Besuch der neu entdeckten Grünpflanzenverkaufsstelle ist mir ein Cymbidium in einem riesigen Pott aufgefallen ( Durchmesser 38cm).

Beim zweiten Besuch war es dann soweit. Obwohl die Orchidee von Schildläusen übersät war und die oberen Wurzeln recht nass erschienen, es wurde kurz vorher gerade gewässert, hatte ich sie mitgenommen.
Die nette Dame gab uns noch ein Pulver gegen die Schädlinge mit und ich muss sagen nach einmaligem einsprühen zeigte das Mittel schon Wirkung. Bedingt durch sehr feuchtes Wetter hatte ich bei anderen Orchideen auch mit Schildläusen Probleme dass ich mit meinen bekannten Mitteln nie so recht in den Griff bekam.

Aber die feuchten Wurzeln blieben auch nach zwei Tagen ohne wässern. Also war umtopfen angesagt.
Substrat war keines mehr vorhanden und in die untere Hälfte des Wurzelballens konnte ich mit der Hand hineingreifen und die nassen Wurzelmasse einfach herausnehmen.  Weiter oben tauchten dann intakte Wurzeln auf und ich musste ein wenig vorsichtiger bei der Säuberung vorgehen.
Zwei kleine Teilstücke sind angefallen und die nächsten Wochen werden zeigen ob die Aktion erfolgreich war.


Auf dem Arbeitstisch
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die entfernten Wurzeln
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das Resultat
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Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia
Ich würde sagen, gut gemacht!


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Menschen finden Ehrlichkeit so lange gut, bis Du etwas sagst was ihnen nicht passt.
http://www.bordercollie.ranch.de

eleinen

eleinen
Orchideenfreund
Sieht prima aus!
Meinem Cymbidium steht die gleiche Prozedur im Frühjahr, nach der Blüte, bevor.
Was hast du als Substrat genommen?

BrigitteB

BrigitteB
Orchideenfreund
Schaut gut aus, Ed! ja1

Ed

Ed
Orchideenfreund
Danke für eure Beiträge, ja, ich konnte in den vergangenen Monaten schon einige Erfahrung im Umgang mit den Cymbidien sammeln, speziell auch was das Umtopfen angeht.

Ellen, bei uns ist Kokosmaterial die erste und fast auch, die einzige Wahl. Ich benutze die kleinen gehäckselten Stücke (Chips) mische einige Holzkohlestücke bei, eventuell auch eine Handvoll Blumenerde. In letzter Zeit bedecke ich auch die oberen Wurzeln, wenn sie aus dem Substrat herausschauen, mit einer dünnen Schicht aus feinem Material. Da bei meinem Klima die Töpfe sehr schnell austrocknen, soll diese Sperrschicht das Austrocknen verlangsamen.
Es kommt aber auch darauf an was man für ein Cymbidium vor sich hat. Meine großen Naturcymbidien brauchen extrem wenig Wasser, es ist mir ein Rätsel wie die mit so wenig auskommen. Meine dayanums sind dagegen regelrechte Trinker.
Um das Substrat luftiger zu halten kann man viele Bestandteile beifügen, Cymbidien sind da sehr tolerant, angefangen von Styroporstückchen bis hin zu Perlit oder was es sonst noch so auf dem Markt gibt.

eleinen

eleinen
Orchideenfreund
Danke Ed!

Biene

Biene
Orchideenfreund
Hallo Ed

sieht gut aus.
Dann bin ich mal auf die Blüten gespannt und drück die Daumen, dass die Läuse weg sind.

Angi

Angi
Globalmoderator
Hallo Ed,

weiß du noch wie das Pulver hieß welches du gegen die Schildläuse verwendet hast? Würde mich mal interessieren.

Die Pflanzen sehen nach der Umtopfaktion schon viel besser aus. Ich drücke dir die Daumen, dass sie sich ganz schnell erholen und es dir mit vielen Blüten danken.


_________________
LG

Angi

Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi Kees Snyder
https://bordercollie-niko.jimdo.com/

Ed

Ed
Orchideenfreund
Danke für eure Beiträge. ja1

Angi, nachdem wir zu Hause waren dachte ich auch, man hätte sich den Namen des Pulvers merken können.
Ich bleibe da aber mal am Ball, es kann bedingt durch die Feiertage etwas dauern. Ich kann auch mal im großen Gartengeschäft nachschauen ob es dort so etwas ähnliches gibt. Am besten ist es wenn ich Fotos von den Schädlingen dabei habe, sonst kommt am Ende etwas ganz anderes heraus.
Da es ein Thai-Produkt ist könnten die Inhaltsstoffe weiterhelfen, wenn sie in engl. aufgedruckt sind.

Angi

Angi
Globalmoderator
Ed schrieb:Danke für eure Beiträge. ja1

Angi, nachdem wir zu Hause waren dachte ich auch, man hätte sich den Namen des Pulvers merken können.
Ich bleibe da aber mal am Ball, es kann bedingt durch die Feiertage etwas dauern. Ich kann auch mal im großen Gartengeschäft nachschauen ob es dort so etwas ähnliches gibt. Am besten ist es wenn ich Fotos von den Schädlingen dabei habe, sonst kommt am Ende etwas ganz anderes heraus.
Da es ein Thai-Produkt ist könnten die Inhaltsstoffe weiterhelfen, wenn sie in engl. aufgedruckt sind.


Das wäre echt toll wenn du das etwas herausfinden könntest.


_________________
LG

Angi

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Ralf

Ralf
Orchideenfreund
Hallo Ed, das ist ja eine herrliche Pflanze. Da bin ich schon gespannt auf die Blüten. Beim Substrat habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass da die meisten Cymbidien sehr tolerant sind. Wichtig ist einfach, dass es strukturstabil ist und ein gewisses Wasserhaltevermögen hat. Ich denke, da ist deine Mischung genau richtig. Mit Schildläusen hatte ich auch Probleme. Die hatte ich mir mit Pflanzen aus China eingeschleppt, die waren sehr hartnäckig. Ich habe von allen Pflanzen die Blätter mit einer Mischung aus Wasser, Schmierseife, einem Insektizit und einem Neemwirkstoff abgewischt und dann noch zwei Wochen gesprüht. Jetzt scheinen sie weg zu sein.

LG Ralf

Ed

Ed
Orchideenfreund
Ja Ralf, diese Läuse sind schon recht nervig. Das Mittel hat doch eine gute Wirkung, bei mehreren Cattl.-Hybriden mit leichtem Befall scheint der Spuk vorbei zu sein.
Bei Cymbidien verstecken sich aber einige Tiere an den Blattansätzen dort wo die Blätter eng aneinander liegen und sorgen von dort aus immer wieder für einen leichten Befall. Es ist dann ein wiederholtes sprühen angesagt, tägliche Kontrolle der Blätter und  entfernen der Schädlinge mit dem Fingernagel.

Angi, für dich habe ich drei Bilder angefügt auf denen das Mittel zu sehen ist. Das Mittel heißt Captan und erste Infos findest du im Internet z. B. bei Wikipedia.

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